Die Bedeutung des Landes Israel

Eine Zitatensammlung
Quelle: Talmud, Midrasch
zusammengestellt von R.Plaut
 


01. [Das lehrt,] dass auch die Verdienste der Vorfahren einem nicht beistehen, wenn man
aus dem Israellande nach dem Ausland zieht.[Baba batra 91a]


02. Die Rabbanan lehrten: Man wohne stets im Israellande, selbst in einer Stadt, die in der
Mehrzahl aus Nichtjuden besteht und wohne nicht außerhalb des Landes, selbst in einer
Stadt, die in der Mehrzahl aus Israeliten besteht. [Ketubot 110b]


03. Wenn jemand außerhalb des Landes wohnt, sei es ebenso, als würde er Götzen dienen.
[Ketubot 110b]


04. Rabba bar Kiria und Rabbi Elasar gingen auf der Straße und sahen Särge, die aus dem
Ausland nach dem [Israel-]Lande kamen. Da sagte Rabbi bar Kiria zu Rabbi Lasar: Was
nutzen jene? Ich lese über sie: "mein Erbe machtet ihr zum Greuel" (Jirmijahu 2,7) - zu
euern Lebzeiten, "Und verunreinigtet mein Land" (ebda.) - bei euerm Tode. Da sagte er
ihm: Weil sie doch ins Israelland kommen, nimmt man eine Erdscholle und legt sie auf
ihren Sarg, wie geschrieben steht: "und es versöhnt seinen Boden sein Volk" (Dt.
32,43). [Talmud jeruschalmi Kilajim 9,3; Ketubot 12,3]


05. Rabbi Jochanan sagte: Drei gehören zu den Erben der kommenden Welt, und zwar: wer
im Israelland wohnt, wer seine Kinder zum Studium der Tora erzieht, und wer an den
Schabbatausgängen den Unterscheidungssegen über Wein spricht. [Pessachim 113a]


06. Es wird gelehrt: Rabbi Jischma'el sagte: Die Israeliten außerhalb des Landes sind
unschuldige Götzendiener. [Awoda sara 8a]


07. Komm und siehe, der Staub des Landes Israel [bringt] zu bußfertiger Umkehr.
[Psikta rabati 28. Kap.]


08. Sagte der Heilige, gepriesen sei er: Wären doch die Kinder meines Volkes im Lande
Israel, selbst wenn sie es verunreinigten. [Jalkut Schimoni Eicha 1038]


09. "Da entsandte er die Taube... sie aber fand keine Ruhestatt für ihren Fuß" (Gen. 8,8-9) -
Jehuda bar Nachman sagte im Namen Rabbi Schimons: Hätte sie eine Ruhestatt
gefunden, wäre sie nicht zurückgekehrt, entsprechend: "sie weilte unter Völkern, fand
nicht Ruhe" (Klagelieder 1,3) - hätte sie [die Gemeinschaft Israels] Ruhe gefunden,
wären sie nicht zurückgekehrt. [Bereschit raba 33,6]


10. Wenn das Kind zu sprechen anfängt, spreche sein Vater mit ihm in der heiligen Sprache
und lehre es Tora; und wenn er dies nicht tut, ist es, als ob er es begrabe; so heißt es,
lehret sie eure Kinder, davon zu sprechen...[Raschi zu Dt. 11,19]


11. Jedem, der seinen festen Aufenthalt im Lande Israel hat, die Sprache des Heiligen
spricht, seine Früchte in Reinheit isst und das Schma-Gebet am Morgen und am Abend
liest, sei ausgerichtet, dass er der kommenden Welt angehört.
[Talmud jeruschalmi Schekalim Ende des 3. Kap.]

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