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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT BERESCHIT
Nr. 1279
29. Tischri 5781

Diese Woche in der Tora (Gen. 1,1-6,8):

Schöpfung, Adam und Chawa, Schlange, Vertreibung aus dem Garten Eden, Kain und Hewel, die Generationen bis Noach, Planung der Sintflut.

Haftara: Schmu'el I, 20, 18 - 42 "Machar Chodesch"

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Frage und Antwort

Tora und Evolution
   

Rav Schlomo Aviner
Leiter der Jeschiwa "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

RavAviner

Frage: Befindet sich die Evolutionstheorie nicht im Widerspruch zur Tora?

Antwort: 1. Die Tora spricht weder für noch gegen die Evolution. Die Tora ist kein Buch der Naturwissenschaft, das die Wirklichkeit zu erklären sucht, sondern ein göttliches Buch, das uns erklärt, was gut und was böse ist, wie der MaHaRaL ("hohe Rabbi Löw") aus Prag in seinem Werk Netiwot Olam schrieb (14.Kap.): Die Wissenschaft erklärt, wie es ist, und die Tora erklärt, wie es sein soll.

2. Darum muss die Klärung der Richtigkeit der Evolutionstheorie mit wissenschaftlichen Mitteln erfolgen, und nicht mithilfe von Bibelversen oder Talmudzitaten. Aus der Sicht der Tora ist allerdings jede wissenschaftliche Theorie zweifelhaft, wie Rabbiner A.J.Kuk in seinen Responsen Da'at Kohen (§140) im Zusammenhang mit der Beschneidung erklärte, denn vielleicht werden neue Tatsachen entdeckt, oder vielleicht entpuppt sich die bisherige Deutung der Tatsachen als Irrtum.

3. Praktisch handelt es sich bei der Evolutionslehre um eine gut fundierte Theorie. Sie beschränkt sich nicht nur auf einen kleinen Bereich der Wirklichkeit, sondern erstreckt sich auf das ganze Feld der Biologie. Es gibt zwar einige Probleme mit dieser Theorie, aber so verhält es sich mit jeder wissenschaftlichen Theorie, und alles in allem ist sie eine gut fundierte, ausgezeichnete Theorie.

4. Rabbiner Kuk behandelt das Thema der Evolutionslehre ausführlich am Ende seines Buches Orot Hakodesch II, allerdings geht es dort um die spirituelle Evolution, d.h. kabbalistische Geheimnisse der Verkettung der Welten, und nicht um die biologische Evolution, doch erwähnt er dort, dass die biologische Evolutionstheorie uns hilft, die spirituelle Seite G~ttes Wirkens in den Welten als einen stufenweisen Vorgang zu verstehen und nicht als spontane Ereignisse.

5. Natürlich ist der Herr der Welt nicht verpflichtet, ausgerechnet stufenweise vorzugehen, er kann auch spontane Änderungen vornehmen, so wie unseren hastigen Auszug aus Ägypten. In seiner unendlichen Weisheit wirkt er manchmal in Stufen, und manchmal durch komplexe Abläufe. So verhält es sich auch bezüglich der Erlösung, die langsam, Stück um Stück erfolgen kann, aber auch plötzlich, oder auch eine Kombination von beiden Möglichkeiten.

Wie groß sind deine Werke, Ewiger!




Am Schabbes-Tisch...


Nicht allein

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Warum sagte G~tt: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei" (Gen. 2,18)? Bekanntlich wurde der Mensch doch in äußerster Vollkommenheit und auf dem Höhepunkt seiner Kräfte geschaffen, und was kann daran "nicht gut" sein? Und warum schuf ihn G~tt von vornherein so, nur um danach über ihn zu sagen: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei"? G~tt wusste all das doch schon vorher?! Es wäre doch für G~tt kein Problem gewesen, von Anfang an den Mann und die Frau "wie sie sich ihm gegenüber eignet" (ebda.) zu schaffen!

Allerdings war der Erste Mensch das Werk G~ttes und von höchster Vollkommenheit. "Der Mensch kannte die höchste Weisheit, mehr als die höchsten Engel, und er betrachtete alles und wusste um und kannte seinen Herrn mehr als alle anderen Weltengeschöpfe" (Sohar, Beschallach). "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei" bedeutet nicht, wie es nach dem einfachen Wortlaut scheint, es gebe hier einen Junggesellen, dem zu seinem Glück die Frau fehlt; denn die spirituelle Persönlichkeit des Ersten Menschen beinhaltete auch die weibliche Seite, mit der er Rücken an Rücken geschaffen worden war, verfügte noch nicht über freie Entscheidung, und es fehlte gar nichts (siehe Brachot 61a).

Was war also "nicht gut"? Paradoxerweise enthielt seine wunderbare Vollkommenheit einige Gefahren. Im Zustand der Vollkommenheit spürt der Mensch nämlich nicht, dass ihm etwas fehlt, und darum hat er keinen Grund, sich an seinesgleichen zu wenden. Er droht, überheblich zu werden. Schlimmer noch, er könnte sich selbst für G~tt halten und sich zu einem Götzendienst machen, G~tt verleugnen. Seine Mangelhaftigkeit veranlasst den Menschen, sich an G~tt zu wenden, von ihm den Ausgleich seines Mangels und die Erfüllung seiner Bedürfnisse zu erbitten. Das Gefühl ist gut für den Menschen, er könne noch viel erhalten und es gebe eine Zielrichtung für seine Entwicklung. Das Gefühl des Mangels hilft dem Menschen, Demut zu lernen, was ihn vor der Schande des Hochmuts bewahrt. Außerdem bringt der Mangel den Menschen dazu, andere Menschen um Hilfe zu bitten. Nichts kann sich auf der Welt entwickeln, wenn der Mensch nur für sich lebt und ihm nur sein persönliches Leben wichtig ist. Der eine erhält bestimmte Begabungen und der andere andere Begabungen, damit sie einander komplementieren. Die unter den Menschen verstreuten Begabungen führen zur Bildung einer Gesellschaft und dem Aufbau der Welt. Und natürlich gibt es keinen Menschen, der alle Berufe ausüben kann oder der über alle Fähigkeiten verfügt.

Eine weitere Gefahr des makellosen Menschen besteht darin, dass er kein Gefühl für die Probleme und Komplexitäten hat, mit denen andere Geschöpfe kämpfen und er sich deshalb nicht um die Vervollkommnung der Schöpfung kümmert. Gerade ein Mensch mit Mängeln und Herausforderungen ist geeignet, die Bedürfnisse Anderer zu beobachten und dafür Gefühl und Anteilnahme zu zeigen. Andererseits dürfte beim 'perfekten Menschen' etwas tief im Inneren des Gefühls für Andere unterentwickelt bleiben.

Aus den genannten Gründen heißt es: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", wegen potenzieller negativer Nebenwirkungen der Vollkommenheit des Ersten Menschen. Darum sah G~tt die Notwendigkeit, beim Menschen einen gewissen Mangel zu erzeugen, eine wesentliche Änderung im Menschen. "G~tt ... nahm eine von seinen Seiten" (Gen. 2,21; zela wird gewöhnlich mit "Rippe" übersetzt, das macht aber im folgenden Zitat keinen Sinn), G~tt nahm eine Seite aus seiner vollkommenen Persönlichkeit, wie geschrieben steht: "und an der anderen Seite (zela) der Wohnung" (Ex. 26,20), "und schloss Fleisch an deren Stelle". Diese Seite, die aus seiner Persönlichkeit herausgetrennt wurde, erhielt einen eigenen, separaten Körper, nämlich Chawa ("Eva"), und seitdem versucht der mangelhafte Mensch, das Verlorene wiederzuerlangen.

Mann und Frau sind beide nicht vollkommen, doch durch ihr gemeinschaftliches Leben ergänzen sie einander. Wenn sich der Einzelne, generell gesehen, seiner fehlenden Vollkommenheit bewusst wird, ermöglicht er dadurch sein Streben nach Vervollkommnung und Weiterentwicklung. Die Schaffung des Mangels öffnet dem Menschen das Tor zu allem spirituellen Fortschritt und zu seiner Annäherung an G~tt. Durch seinen Mangel erkennt er seine Abhängigkeit von G~tt und von anderen Geschöpfen außer ihm.

In der Mangelhaftigkeit liegt jedoch auch die Wurzel der Sünde verborgen. Die talmudischen Weisen wiesen auf die Gefahr bei der Schaffung der Frau hin - "wie sie geschaffen wurde, ward der ßatan mit ihr geschaffen" (Midrasch Bereschit raba, 17,6) [ßatan von der Wurzel lisstot, '[vom rechten Weg] abweichen'; jemand, der vom rechten Weg abweicht, ist ein ßoteh oder eine ßotah, und wer andere vom rechten Weg abbringt, ein ßatan]. Dies aus dem einfachen Grund, da die Schaffung des Mangels beim Menschen an sich den Raum erzeugt, ihn dort zu Fall zu bringen. Der Mangel selbst ist noch keine Sünde, solange sich der Mensch mit der Beseitigung seiner Mängel beschäftigt und seine Mangelhaftigkeit für das Bestreben zu Selbstverbesserung und Fortschritt nutzt. Die Sünde erscheint jedoch, wenn man sich nicht mit der Beseitigung des Mangels beschäftigt, und sie wird immer größer. Wenn ein Mensch fühlt, es gebe nichts mehr für ihn zu tun, nichts mehr zu lernen, und alles in seiner Persönlichkeit sei bereits vollkommen und erfolgreich, so eine Eitelkeit, ob sie nun der Dummheit oder einer Neigung des Triebes entspringt, verfestigt die Mangelhaftigkeit und führt zur Sünde.

Die Frau als Ursache für die Sünde anzugeben, "die Frau, die du mir gegeben hast" (Gen. 3,12), lässt sich so verstehen, dass der Mann behauptete, die Entstehung des Mangels durch die Schaffung der Frau führte zu seinem Fall. Dadurch widersprach er der großen Wohltat G~ttes, der ihm mit der Mangelhaftigkeit die Chance gegeben hatte, zu immer neuen Höhen bei der Auffüllung seines Mangels zu gelangen.

G~tt schuf den Menschen also von vornherein auf eine Weise, von der gesagt werden konnte: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", und dann schuf er dessen Mangel; das war g~ttbehüte kein Irrtum. Die anfängliche vollkommene Schöpfung erinnert den Menschen immer daran, dass er im Ursprung eine innere Vollkommenheit besitzt, die es immer anzustreben gilt. Der Eindruck von der anfänglichen Vollkommenheit übt seine Wirkung im Verborgenen aus. Nach außen hin ist der Mensch zwar mangelbehaftet, und er muss sich stets um seine Vervollkommnung kümmern, doch auf verborgene Weise besteht die Notwendigkeit des sicheren Wissens um die Existenz einer höchsten göttlichen, realisierbaren Stufe im Menschen. Wenn diese Stufe von Anbeginn der Schöpfung aktiv gewesen wäre, hätte das wie gesagt höchst unangenehme Nebenwirkungen gezeitigt. Doch wenn sie es ist, die alle Entwicklung vorantreibt, gibt es unendlich viele Qualitäten, die der Mensch noch offenbaren kann.



Frage und Antwort - SMS
   

Rav Schlomo Aviner
Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl:

Frage: Wir haben neun Männer bei den Schewa Brachot [festliche Mahlzeit für das Brautpaar innerhalb der ersten Woche nach der Hochzeit], können wir den zehnten via Skype dazuschalten, um die besagten Segenssprüche zitieren zu können?
Antwort: Nein.

Frage: Darf ein Mann sich abduschen, bevor er in der Mikwe untertaucht?
Antwort: Unsere Weisen ordneten an, dass eine Frau nach dem Untertauchen in der Mikwe nicht baden sollte. Frauen pflegten nach dem Untertauchen ein Bad zu nehmen, weil es damals im Gegensatz zu heute keine sauberen Mikwaot gab. Sie tauchten in Wassergruben voller Schlamm unter und kamen schmutzig heraus, deshalb badeten sie danach. In der Folge begannen die Leute zu glauben, dass sowohl das Untertauchen als auch das anschließende Bad zur Gebotserfüllung gehörten. Darum verbaten die Rabbiner das Baden nach der Mikwe. Wir haben heute ähnliche Probleme. Obwohl unsere Mikwaot blitzsauber sind, gibt es empfindliche Frauen, die das Bedürfnis verspüren, nach dem Untertauchen baden zu müssen. Die Regeln für das Untertauchen von Männern in der Mikwe sind weniger streng als die für Frauen (da in den meisten Fällen der Mann überhaupt nicht zum Untertauchen verpflichtet ist), darum muss sich ein Mann vor dem Untertauchen abduschen, um die Mikwe nicht schmutzig zu machen. Und Rabbiner Schlomo Salman Auerbach (einer der größten halachischen Autoritäten der vorigen Generation) wusch sich vor und nach dem Untertauchen in der Mikwe. Die Schüler seiner Jeschiwa fragten ihn nach dem Grund dafür, und er antwortete: Ich dusche vorher, um zu erfüllen: 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst', um die Mikwe nicht schmutzig zu machen, und hinterher wegen all derer, die 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst' nicht erfüllen.

SMS191

Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 21.05-22.00
(!)  israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

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MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

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