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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT PINCHAS
Nr. 1266
19. Tammus 5780

Diese Woche in der Tora (Num. 25,10-30,1):

G~ttes Friedensbund mit Pinchas, dem Priester; Musterung der Kinder Israels vor Jericho; Auslosung der Anteile am Lande Israel; auch Töchter erben Land; Jehoschua zum Nachfolger Moschehs erwählt; Opfergesetze für Wochentage, Schabbat, Neumond und Feiertage.

Haftara: Jirmijahu 1,1 - 2,3

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...


Das eine Schaf am Morgen

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst (Lev. 19,18) - Rabbi Akiwa sagt: Das ist ein großes Prinzip der Tora. Ben Asai sagt: Dies ist das Buch der Nachkommen des Adam (Gen. 5,1) - ist ein größeres Prinzip" (Midrasch Safra zu Lev. 19,18). In der Einleitung zu Ejn Jakov gibt es so etwas wie eine Fortsetzung dieses Midraschs: "Im Namen des Midrasch fand ich geschrieben, und suchte es und fand es nicht in allen sechs Ordnungen, folgenden Wortlaut: Ben Soma sagt: Wir finden einen umfassenderen Vers, und zwar: Höre Israel, der Ewige, unser G~tt, der Ewige ist der einzig Eine (Dt. 6,4) ... Schimon ben Pasi sagt: Wir finden einen noch umfassenderen Vers, und zwar: Das eine Schaf sollst du opfern morgens und das andere Schaf sollst du opfern gegen Abend (Num. 28,4). Da stand Rabbi Ploni auf und sagte: Das Gesetz ist wie ben Pasi! Wie geschrieben steht: Alles, so wie ich dir zeige, das Vorbild der Wohnung und das Vorbild all ihrer Geräte, also sollt ihr es machen (Ex. 25,9)".

Bei den ersten drei Ansichten präsentiert jeder der drei Weisen den Aspekt, den er für den umfassendsten hält, einer nach dem anderen eine Stufe über seinem Vorredner, doch die vierte Ansicht ist ganz unverständlich.

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - Das ist ein großes Prinzip der Tora" - weil ganz Israel eine einzige große Seele bildet und jeder Einzelne ein Glied dieser Seele darstellt, muss das Verhältnis zum Nächsten wie das zu einem Teil von sich selbst sein. Und die Liebe zu jedem Einzelnen aus dem Volk Israel enthält auch etwas von der Liebe zu G~tt, denn wer einen anderen Juden wie seine eigene Seele liebt, ist mit der Göttlichkeit über das würdige Verhältnis zur göttlichen Heiligkeit der Seele seines Nächsten verbunden, und erst recht zu den übrigen Geboten G~ttes. Und von der Liebe zum Einzelnen gelangt er auch zur Liebe der Nation. So schrieb Rabbiner A.J.Kuk (erster Oberrabbiner Israels): "Und dann gibt es den Fall, dass er das Lied der Nation singt, wenn er aus dem Kreis seiner individuellen Seele heraustritt, die er nicht als weitläufig genug empfindet, die noch nicht ihren idealen Platz gefunden hat, er strebt zu den Höhen göttlicher Kraft, und er verbindet sich in edler Liebe mit der Allgemeinheit der Gemeinschaft Israels, und mit ihr singt er ihre Lieder, leidet bei ihren Leiden, ergötzt sich an ihren Hoffnungen, gibt sich höchsterhabenen und reinen Gedanken über ihre Vergangenheit und ihre Zukunft hin, und erforscht in Liebe und Herzensweisheit den Inhalt ihres inneren Geistes" (Schir meruba, "Orot Hakodesch" II, S.444).

"Ben Asai sagt: Dies ist das Buch der Nachkommen des Adam - ist ein größeres Prinzip". Alle Menschen stammen von demselben Vater ab, darum ist das ein größeres Prinzip als Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, das nur vom Volk Israel redet - alle Menschen zu lieben und die Besserung ihres Zustands zu wünschen (Korban Ha'eda zu Talmud jeruschalmi, Nedarim, 9,4). Alle wurden "im Ebenbild G~ttes" geschaffen. Obwohl das Volk Israel als der vollkommene Teil gilt - das Herz und das Wesen - zählt die Menschheit als ein Mensch, und die Massen bilden das Fleisch, die Sehnen, die Knochen, die Haut und die Knorpel der Schöpfung. Dabei spürt das Herz jeden Mangel, jede Krankheit und jeden Verlust eines Gliedes, und dadurch wünscht der Mensch seinem Nächsten das Gute, das er auch für sich selbst möchte, weil beide aus demselben Fleisch und demselben Knochen gemacht sind (Malbim zu Lev. 19,18). "Und dann gibt es den Fall, wenn seine Seele sich noch ausbreitet, bis sie sich über die Grenze der Israeliten hinaus erstreckt, das Lied des Menschen zu singen, und sein Geist erweitert sich in der Majestät der menschlichen Allgemeinheit und der Pracht seines Ebenbildes, strebt er nach seiner allgemeinen Bestimmung und sieht seiner höchsten Vervollkommnung entgegen, und aus dieser Lebensquelle schöpft er die allgemeine Richtung seiner Überlegungen und Erforschungen, seine Bestrebungen und seine Visionen" (Rabbiner Kuk, ebda.).

"Ben Soma sagt: Wir finden einen umfassenderen Vers, und zwar: Höre Israel, der Ewige, unser G~tt, der Ewige ist der einzig Eine". Diese Erkenntnis enthält die Aufsichnahme der himmlischen Herrschaft und ist überhaupt allumfassend - es gibt keinen außer G~tt, es gibt keinen Herrscher außer ihm, alles offenbart seinen Willen und bezieht sich auf ihn. Auch Erscheinungen in der Wirklichkeit, die sich zu widersprechen scheinen, vereinigen sich in G~tt und vervollkommnen sein Werk. Und so schrieb dort Rabbiner Kuk: "Und dann gibt es darüber noch den Fall, der sich durch seine Weite erhebt, bis dass er sich mit der ganzen Existenz vereint, mit allen Geschöpfen und mit allen Welten, und mit allen sagt er das Lied [zum Lobe G~ttes] - das ist der, der sich jeden Tag mit dem Abschnitt vom Lied beschäftigt, der versichert sein kann, der kommenden Welt anzugehören".

Auf den ersten Blick scheint der Ausspruch von Rabbi Schimon ben Pasi unverständlich: Der Vers "Das eine Schaf sollst du opfern morgens" mag wohl ein wichtiges Gebot enthalten, aber doch nicht ein größeres Prinzip als das "Höre Israel"! Doch durch etwas tiefere Betrachtung lässt sich ein sehr wichtiges Prinzip erkennen. Der Dienst des ständigen Opfers enthält in konzentrierter Form alle Ideale, die von den anderen Weisen aufgeführt wurden, und noch viele andere mehr. Der Tempel sammelt alle Seelen Israels zu einer einzigen Seele, die den Opferdienst ausführt. Das ständige Opfer erhebt die Welt von ihrer Wurzel her, vereint den Heiligen, gelobt sei er, mit der Göttlichkeit, wirkt sich auf jeden Einzelnen aus, auf die Nation, auf die Menschheit und auf alles Sein. Noch ein Vorzug liegt in diesem Vers verborgen, der nicht im Zustand abstrakter Erkenntnis verbleibt, sondern als spirituelle Erkenntnis, die in einem allgemeinen und ständigem Gebot enthalten ist.

"Da stand Rabbi Ploni auf und sagte: Das Gesetz ist wie ben Pasi! Wie geschrieben steht: Alles, so wie ich dir zeige, das Vorbild der Wohnung und das Vorbild all ihrer Geräte, also sollt ihr es machen", denn an diesem Gebot kann sich jeder Einzelne ein Beispiel nehmen, seinem persönlichen Dienst eine unerschütterliche Beständigkeit zu geben und sich selbst zu einem Heiligtum zu machen. So schrieb Rabbi Chajim aus Woloschin (Leiter der dortigen Jeschiwa und Torakommentator): "Und sie sollen mir machen ein Heiligtum, dass ich wohne in ihrer Mitte. Alles, so wie ich dir zeige, das Vorbild der Wohnung und das Vorbild all ihrer Geräte, also sollt ihr es machen (Ex. 25,8-9), dazu erklärten die talmudischen Weisen: 'also sollt ihr es machen - in allen Generationen'. Glaubt nicht, dass meine Absicht darin besteht, ein äußerliches Heiligtum zu machen, wisset vielmehr, das ganze Endziel meines Willens bei der Form des Heiligtums und all seiner Geräte besteht nur darin, euch anzudeuten, es zu betrachten und so zu tun an euch selbst, dass ihr bei euren g~ttgefälligen Taten wie die Form des Heiligtums und seiner Geräte seid, alle heilig und würdig und bereit, dass seine Göttlichkeit in eurer Mitte wohne" (Nefesch Hachajim 1,4).


Frage und Antwort 
   
Musik und Erlebnis beim Gebet

Rav Schlomo Aviner
Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Frage: Warum verbieten die Gesetzesautoritäten das Musizieren beim Gebet? Für mich wäre das eine Erhebung und ich finde so Zugang zum Gebet, und ebenso finde ich Zugang zu meinem Herzen, und mein Dienst an G~tt wird bestärkt! Hatte man nicht im Tempel musiziert?

Antwort: 1. An der Gebetsordnung werden keine Änderungen vorgenommen. Diese Idee gab es in allen Generationen, man genoss Musik in allen Generationen, und dennoch haben weder Tora noch Mischna, Talmud, frühe und spätere Rabbiner diese Änderung vorgenommen, sie hatten also anscheinend einen Grund dafür.

2. Vom Tempel kann man nicht einfach alles übernehmen. Der Tempeldienst verdrängt z.B. den Schabbat auf bestimmten Gebieten.

3. Das Gebet ist nicht dazu bestimmt, ein Erlebnis des Findens zu sich selbst zu bieten, sondern G~tt zu dienen. Der Rabbi von Gur sagte, es gebe Tausende Gesetze bezüglich des Gebetes, und kein einziges Gesetz, dass man beim Gebet etwas fühlen müsse. Vielmehr danke man G~tt, preise G~tt, flehe zu G~tt, vollführe bußfertige Umkehr vor G~tt.

4. Entsprechend sagten die talmudischen Weisen, man müsse in ernster Stimmung beten (Mischna Brachot 5,1), d.h. in Ehrfurcht vor dem Heiligen. Wisse, vor wem du stehst! Man sehe nur einmal, was den Leuten von Bet Schemesch passierte (sie wurden von einer Epidemie heimgesucht), weil sie sich freuten, die Bundeslade zu sehen (Schmu'el I, 6,19). Und sicher war das ein enormes Erlebnis und eine ebensolche Verbindung.

5. Das Gebet ist nicht für den Menschen selbst gedacht, sondern für den Herrn der Welt, denn das ist sein Wille. Wenn ihr wollt, könnt ihr sie Negierung des Seins nennen, das Gegenteil der Selbstbestärkung. In diesem Zusammenhang wollen wir einmal sehen, was der Autor des Tanja (Hauptwerk des Lubawitsch-Chassidismus) schrieb, dass die höchste Stufe des Dienstes an G~tt "zum Zwecke des Hohen, und höher und höher, bis zur höchsten Stufe, und nicht allein, um ihm, gelobt sei er, anzuhängen, den Durst ihrer Seele zu stillen, der es nach G~tt dürstet" (10. Kap.).

6. Natürlich soll man G~tt in Freude dienen. Doch Freude worüber? Maimonides definiert sie folgendermaßen: "Die Freude, die sich der Mensch bei der Ausführung des Gebotes und der Liebe zu G~tt freut, der sie geboten hat" (Gesetze von Sukka und Lulaw, letzte Halacha).

Frage und Antwort - SMS
   

Rav Schlomo Aviner
Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl:

Frage: Darf ein Kohen, dessen Hände wegen Parkinson zittern, den Priestersegen geben?
Antwort: Ja, da sie mit dem Tallit bedeckt sind und keine besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Natürlich unter der Bedingung, dass er seine Hände hochhalten kann.

Frage: Darf man nach Polen reisen, um sich an die Schoa zu erinnern?
Antwort: Es ist vorzuziehen, die Reisekosten Überlebenden zu spenden, die unter Armut leiden. Das ist eine wesentlich angemessenere Weise, an die Schoa zu erinnern.

Frage: Es befinden sich viele gefälschte Mesusot auf dem Markt. Wie kann man sie von echten unterscheiden?
Antwort: Es gibt tatsächlich viele. Früher konnte man die Fälschungen leicht erkennen, da die Buchstaben auffällig gleichmäßig waren. Heute gibt es allerdings moderne Fälschungsmethoden, die die Form der Buchstaben über die ganze Mesusa verteilt abändern. Man braucht also die Bestätigung eines Rabbiners, dass die Mesusa koscher ist.

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Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 21.05-22.00
(!)  israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

MACHON MEIR
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Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
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Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

SPENDEN
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