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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT MATTOT-MASS'EH
Nr. 1267
26. Tammus 5780

Diese Woche in der Tora (Num. 30,2-36,13):

Selbstauferlegte Verbote, Vernichtung der Midjaniter, Landzuteilung an die Stämme Gad und Re'uwen, Liste aller Reisestationen während der Wüstenwanderung, Gebot der Austreibung der Kana'aniter, die 6 Levitenstädte, Gesetz von der Zuflucht des Totschlägers, Bodenerbrecht für Frauen; Ende des 4. Buches Moscheh.

Haftara: Jirmijahu 2,4 - 28, 3,4

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...

Ziehet aus...!


Rav Ejal Vered
Rabbiner an der Jeschiwa "Nezer Mata'aj" in Ari'el

Rav Eyal Vered

(Aus dem Torakommentar Sfat Emmet zum Wochenabschnitt Mass'eh) "Im Midrasch heißt es: Hätte Moscheh noch einige Jahre länger leben wollen, hätte er das einrichten können, wie geschrieben steht: Übe Rache für die Kinder Israel an den Midjanitern; danach sollst du versammelt werden zu deinen Stämmen (Num. 31,2), stattdessen kommt hier ein Lob an unserem Lehrer Moscheh zum Ausdruck - sagte er sich doch: Nur um noch etwas zu leben, verzögere sich die Rache der Kinder Israel?! Und diese Begründung bedarf einer Erklärung, denn er stand doch unter dem göttlichen Befehl: Räche! Vielmehr geht es hier darum, dass der Wille zur Rache und zur Führung eines Gebotskrieges vollkommen frei sein muss selbst vom geringsten persönlichen Interesse. Denn wer ein persönliches Interesse dabei hegt, kann in so einem Krieg nicht standhalten. Denn ich jage meinen Feinden nach und hole sie ein (Psalm 18,38) bezeichnet die allerhöchste spirituelle Rangstufe. Allein der Gedanke, Moscheh könne die Sache hinauszögern, um zu leben, ist bereits ungehörig. Vielmehr steht dahinter die Absicht, wenn das Gefühl für die Rache der Kinder Israel in ihm nicht überwältigend stärker gewesen wäre als der Wille zu leben, hätte das automatisch ein wenig Eigeninteresse bedeutet. Und dann wäre ihm die Rache nicht richtig gelungen. G~tt aber prüft Herzen und Nieren, wie es in den Midraschim heißt. Sogar die Gedanken, die der Mensch selbst gar nicht bemerkt, sind vor G~tt offen sichtbar. Und das war die Preisung Moschehs, dass er nicht das geringste Eigeninteresse verspürte. Entsprechend erklärten die Kommentatoren zu dem Vers Rüstet von euch (in der Übersetzung von Rabbiner S.R.Hirsch: Ziehet aus in Auswahl aus eurer Mitte), dass sich die Kriegsleute allen Eigeninteresses entledigten, aufopferungsbereit zum Kriege G~ttes, wie es am Ende heißt: Da wurden von den tausenden Israels übergeben. Raschi: Als sie aber gehört hatten, dass der Tod Moschehs von der Vergeltung an Midjan abhängig sei, wollten sie nicht gehen. Sie hatten also ein Eigeninteresse dabei. Aber durch seinen Befehl Rüstet von euch (oder Ziehet aus ... aus eurer Mitte) vereitelte Moscheh alle ihre Eigeninteressen, und sie wurden zwangsweise eingezogen, und sie folgten dem Wege unseres Lehrers Moscheh, Friede sei mit ihm".

Der Krieg gegen Midjan war kein gewöhnlicher Krieg. Es herrschte kein militärischer Streit zwischen Israel und Midjan. Der Streit lag hier auf der spirituellen Ebene. Midjan brachte Israel durch die Sünde mit den Töchtern Moaws zu Fall, und darum befahl G~tt Moscheh, die Kinder Israel zu rächen, ihre gefallene Ehre, ihr furchtbares Scheitern an der Sünde der Unzucht, nur dass G~tt Moscheh nebenbei informierte, dass dies sein letzter Auftrag sein würde. Nach der Rache an Midjan endet auch die Aufgabe unseres Lehrers Moscheh, und er wird 'zu seinem Volke gesammelt'.

Mission oder Leben

Natürlich besteht kein Zweifel, dass Moscheh die Aufgabe erfüllen wird. Niemand käme auch nur auf den Gedanken, dass Moscheh diese Verknüpfung 'ausnutzen' würde, indem er den Krieg gegen Midjan verlängert, oder die Vorbereitungen dazu, um noch etwas mehr Lebenszeit zu erhaschen.

Es gibt aber verdeckte persönliche Interessen. Nach außen hin sieht alles normal und in Ordnung aus, doch im Inneren, in den tiefen Strömungen, die manchmal dem Menschen selbst nicht bewusst sind, lebt und waltet das Eigeninteresse und lenkt sogar die Angelegenheiten.

Und in unserem Fall - da es um einen ganz besonderen Krieg geht, der ganz und gar der Rache geheiligt ist, ohne irgendwelche andere Gründe, würde jedes persönliche Eigeninteresse, selbst das allerkleinste, die Mission verderben und könnte sie sogar zum Scheitern bringen.

Hier kommt im Wesentlichen die große Macht der Seele Moschehs zum Ausdruck.

Es stehen sich nun die zwei Bestrebungen gegenüber. Auf der einen Seite der Wille, die Rache der Kinder Israel zu veranlassen, und auf der anderen Seite das Leben unseres Lehrers Moscheh, das nach ausgeführter Mission zu Ende gehen wird. Das sieht aus wie eine Gleichung, für die es keine Lösung gibt. Für den Erfolg der Mission muss jedes Privatinteresse ausgeschlossen werden, doch berührt sie nun mal das Leben unseres Lehrers Moscheh selbst, darum gibt es sicher hier ein gewisses Privatinteresse, was wiederum die Mission zum Scheitern verurteilt, und wir stehen wieder am Anfang.

Wenn es aber andererseits Moscheh um die Würde der Kinder Israel geht, verlöscht seine Persönlichkeit vollkommen und jedes Privatinteresse verschwindet, es gibt keines, weder offen noch im verborgenen. Alles verschwindet vor der Würde der Kinder Israels.

Der Erfolg beim Krieg gegen Midjan bezeugt die vollkommene Selbstverleugnung unseres Lehrers Moscheh. Israel geht vor. Vor Allem. Auch vor dem Leben von Moscheh, das sicher für die ganze Welt groß und wichtig ist.

Doch Moscheh begnügt sich nicht mit der Arbeit an sich selbst. Er "säubert" auch die Kämpfer. Denn auch sie wissen, dass mit Beendigung der Kämpfe auch Moscheh seine Mission vollbracht haben wird. Unser Lehrer Moscheh bemerkt dieses Problem bei ihnen, den großen Schmerz über den bevorstehenden Abschied vom Lehrmeister Israels. Moscheh sieht, wie die Erfüllung der Mission in immer weitere Ferne rückt, weil das persönliche Interesse die Herzen der Kämpfer füllt. Sie wollen Moscheh bei sich behalten. Sie wollen nicht, dass Moscheh stirbt.

Darum ruft sie Moscheh und ermahnt sie. "Ziehet aus ... aus eurer Mitte" (s.o.), d.h.: 'Ziehet aus euch selber heraus! Hört auf, an euch selbst zu denken. Es gibt eine göttliche Mission zu erfüllen. Und so, mit großem Nachdruck und Mut, entfernt unser Lehrer Moscheh von ihnen jedes persönliche Interesse und macht sie zu einem würdigen Instrument für die göttliche Rache, und sie geraten zwangsläufig unter die Führung durch Moscheh, der sie in den Vergeltungsfeldzug führt ohne jegliche Nebengedanken.

Diese Arbeit der Reinigung von allen Interessen ist ein großes Werk. Persönliche Interessen könnten uns leiten, besonders, wenn sie verdeckt sind. Manchmal müssen wir aus uns selbst herausgehen, alle wichtigen persönlichen Dinge beiseitelegen und uns voll für die Hauptsache einsetzen. Wenn es dabei um materielle Dinge geht, ist das verständlich. Manchmal aber muss man auch auf spirituelle Stufen und Erreichtes verzichten. Man erzählt von Rabbiner Schlomo Salman Auerbach (eine der größten halachischen Autoritäten der vorigen Generation in Israel), dass er die Herausgabe seiner zahlreichen Bücher und Torakommentare für mehr als 40 Jahre verzögerte, weil er mit der Erziehung und dem Unterricht der Jeschiweschüler beschäftigt war, und 'Schüler kommen vor Büchern'. Bekannt ist auch die kämpferische Haltung des Rabbi von Lubawitsch, dass ein Jude seine spirituelle Stufe vernachlässige und gehe, ein Sendbote zu sein, um noch einen und noch einen Juden mit seinem Judentum zu verbinden, trotz des hohen persönlichen Preises vom Leben in abgelegenen Orten ohne jegliche jüdische Färbung.

Rabbiner A.J.Kuk beschäftigte sich gegen Ende seines Lebens mit der Übertragung der Texte Maimonides als Begleitmaterial für den Talmud, weil er darin eine enorme Bedeutung sah. Auf die Einwände seiner Schüler, dass dies bloße Kopierarbeit sei, die auch jeder andere ausführen könne, gab er zur Antwort: Es geht um den Aufbau der Tora für die weiteren Generationen. Und obwohl Rabbiner Kuk die dafür verwendete Zeit für die Entwicklung seiner tiefgründigen und wunderbaren Ideen hätte einsetzen können, verzichtete er darauf zugunsten einer Sache, die er zu diesem Zeitpunkt als Bedürfnis der Generation ansah.

Man kann wohl sagen, dies sei der Prüfstein der Gerechten und derjenigen, die in ihren Wegen folgen. Wer befindet sich im Mittelpunkt - entweder ich - und ich enthalte auch die niederen materiellen Seiten, und sogar die spirituellen Seiten, die spirituellen Erlebnisse, den Lohn, oder im Mittelpunkt des Lebens steht die Erfüllung des göttlichen Willens, die Mission, die in sich auch Selbstverneinung und Aufgehen in der Allgemeinheit enthält. Unser Lehrer Moscheh ruft jedem von uns zu: Ziehet aus ... aus eurer Mitte! Ziehe aus dir selbst heraus, und aus den vielen persönlichen Interessen, die dich umgeben, und mache dich zu einem Gefäß und Werkzeug der göttlichen Mission.




Der Stand der Dinge... 

Zweiundvierzig

Rav Chagai Londin
Rabbiner an der Hesder-Jeschiwa Sderot

RavChagaiLondin

Der Wochenabschnitt Mass'eh spezifiziert die zweiundvierzig Züge des Volkes Israel in der Wüste. Diese Reisen stellen natürlich keine gewöhnliche, technische Angelegenheit dar, sondern bezeichnen zweiundvierzig Beziehungspunkte des Fortschritts auf dem Weg ins Land Israel. Der gemeinsame Nenner all dieser Reisen besteht in der Reise an sich, d.h. in der Bewegung nach vorne. Um in das Land Israel zu gelangen, muss man sich eine gewisse Dynamik zu eigen machen, man darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. "Auf den Befehl des Ewigen lagerten sie, und auf den Befehl des Ewigen brachen sie auf" (Num. 9,20). Im zweiten Teil des Wochenabschnitts werden die zweiundvierzig Levitenstädte beschrieben. Auch der Stamm Levi, dem kein geschlossenes Stammgebiet zugeteilt wurde, befindet sich ständig in Bewegung. Die Leviten ziehen durch das Land Israel und bringen die spirituelle Entwicklung des Volkes voran. Ein Mensch darf nicht auf der Stelle stehenbleiben, festgenagelt durch wirtschaftliche oder Immobilieninteressen; die spirituelle Dimension ist die qualitative Dimension, die die Bewegung erzeugt.

Auch in diesen Tagen, während der "drei Wochen", befinden wir uns auf der Reise. Unser Trost in den Tagen der Zerstörung besteht darin, dass auch sie uns voranbringen. Vom 17. Tammus bis zum 9. Aw ("Tischa be'Aw") machen wir einen schwierigen Klärungsprozess durch, und von dort geht es weiter zum Monat Elul, dem Monat der Barmherzigkeit und der Slichot. Die Reise geht immer weiter. "Auf den Befehl des Ewigen lagerten sie, und auf den Befehl des Ewigen brachen sie auf".



Frage und Antwort - SMS
   

Rav Schlomo Aviner
Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl:

Frage: Mein böser Trieb ist so stark, dass ich nicht gegen ihn ankomme. Was soll ich tun?
Antwort: Das ist eine Finte des bösen Triebes, unbesiegbar zu erscheinen. Sie können sehr wohl!

Frage: Kann man aus den Geschichten über große Rabbiner religionsgesetzliche Bestimmungen für sich ableiten?
Antwort: Nein, denn nicht alle diese Geschichten basieren auf Fakten, aber selbst wenn, entscheiden wir keine Halacha aufgrund einer "Ma'aßeh Rav" (Geschichte eines Weisen), weil nicht alle Fakten und Hintergründe bekannt sind. Einmal sah man Rabbiner Moscheh Feinstein, wie er einen Milchkarton hochhob, um sich einzugießen, ihn aber wieder absetzte. Dann nahm er einen anderen Karton, eines anderen Herstellers, und goss Milch in seine Tasse. Am nächsten Tag wurde bekanntgemacht, es sei verboten, die Milch des ersten Herstellers zu trinken. Als man Rabbiner Feinstein daraufhin ansprach, sagte er: Ich habe den ersten Karton wieder hingestellt, weil er leer war...

SMS187-8



Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
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Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 21.05-22.00
(!)  israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

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MACHON MEIR
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MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

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