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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT KORACH*
Nr. 1263
28. Sivan 5780

*außerhalb Israels: Schlach lecha


Diese Woche in der Tora (Num. 16,1-18,32):

Putschversuch Korachs und seiner Anhänger gegen Moscheh und Aharon; harter Kern versinkt im Erdboden, andere werden von himmlischem Feuer verzehrt; deren Räucherpfannen dienen als Altarüberzug zum Mahnmal; anschließender Unmut im Volk wird mit Seuche bestraft; Aharon heilt; göttliches Wunder mit Aharons Stab bestätigt Führung durch Moscheh und Aharon; Bestimmung der Priester und der Leviten zum Tempeldienst und die ihnen zustehenden Abgaben.

Haftara: Schmu'el I, 11,14-15, 12,1-22


Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...


Der Streit von Korach

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Der MaHaRaL ("hohe Rabbi Löw" aus Prag) erklärt in seinem Werk Netiwot Olam auf wunderbare und tiefsinnige Weise die Form der Buchstaben, die das Wort Machloket (Streit) ausmachen. Seine generellen Andeutungen lassen sich auf den Streit von Korach und seiner Rotte anwenden.

Der Buchstabe Mem - in der Fußleiste eine kleine Öffnung, weil ein Streit zu Zeiten mit einer Kleinigkeit beginnt, und wenn man sich nicht sofort darum kümmert, gewinnt er immer mehr an Schwung. "Ein Wasser-Durchbruch ist der Beginn des Zanks; darum, bevor er hervorbricht, lass ab vom Streite" (Sprüche 17,14), er ähnelt einem Wasser-Durchbruch, der, wenn man ihn nicht sofort stoppt, eine große Überschwemmung auslösen kann, weil der Mangel an Wahrheit und die einmal eingeschlagene falsche Richtung dem Streit immer groteskere Formen geben. So auch bei einem Kleidungsstück; solange es noch unversehrt ist, lässt es sich nur schwer einreißen, doch wenn es nur ein bisschen eingerissen ist, wird der Riss schnell größer. Korach hätte sofort etwas gegen seinen Neid tun müssen, den er wegen der Auswahl Elizafans ben Usiel durch Moscheh als Haupt der Söhne Kehats entwickelte. Korach war der Ansicht, dass diese Position ihm gebührte, weil sein Vater, Jizhar, der ältere Bruder von Usiel war. Doch weil ihn der Neid überwältigte, der einen Menschen aus der Welt schaffen kann, trat er vor, die Prophetie Moschehs und die göttliche Auserwähltheit Aharons anzuzweifeln, ohne seinen wahren Beweggrund offenzulegen - "...aber Eifersucht ist Knochenfraß" (Sprüche 14,30).

Der Buchstabe Chet - die Öffnung nach unten ist groß im Vergleich zum Buchstaben Mem. Nachdem der Streit ausbrach und eine gewisse Zeit verging, verbleibt er so, als ob das der Normalzustand wäre, weil es zur Natur des Menschen gehört, mit dem Streit zu leben. So wie eine Latte, die man als Brücke eingesetzt hat; am Anfang ist sie noch etwas wackelig, doch je mehr Leute darüberlaufen, desto fester gräbt sie sich ein, bis sie sich schon gar nicht mehr bewegt. Korach heizte den Streit an und nahm sich Datan und Awiram zu Genossen, die in übler Nachrede, Verleumdungen und Streitereien geübt waren. Diese zogen los und überzeugten Andere, sich dem Streit anzuschließen und Moscheh zu widersprechen, wie die 250 Gerichtsvorsitzenden, die meisten von ihnen aus dem Stamme Re'uwen. "Der fasst einen Hund bei den Ohren, wer vorübergehend sich ereifert über einen Streit, der ihn nichts angeht" (Sprüche 26,17).

Der Buchstabe Lamed - nachdem er seinem Lehrmeister widersprochen hatte, ging Korach einen Schritt weiter und opponierte gegen die göttliche Präsenz. Wie der Buchstabe Lamed, der sich nach oben reckt, richtete er die Behauptungen seines Streites im Kern gegen die ganze Tora. Korach behauptete, Moscheh habe Aharon nach eigenem Gutdünken ausgewählt, es gäbe keine göttliche Erwählung. Da er nun Moscheh als nicht vertrauenswürdig einstuft, die göttlichen Ordnungen als Spezialgebiet der Priester zu organisieren und ihm obendrein persönliches Interesse bei der Nominierung seines Bruders vorwirft, dann ist das ein Streit gegen den Himmel. "Was tat er [Korach]? Er stand auf und versammelte 250 Häupter der Sanhedrin ... und er bekleidete sie mit Gewändern ganz aus himmelblauer Wolle; dann begaben sie sich und stellten sich vor Mosche hin und sagten zu ihm, ein Gewand, das ganz aus himmelblauer Wolle besteht, ist es zu Zizit verpflichtet, oder ist es davon frei? Er antwortete ihnen, es ist dazu verpflichtet; da fingen sie an, über ihn zu spotten; ist es möglich, wenn ein Gewand aus einer anderen Art besteht, so macht es ein Faden von himmelblauer Wolle frei; dieses, das ganz aus himmelblauer Wolle besteht, soll sich nicht selbst freimachen?" (Raschi zu Num. 16,2). "Ein Haus voller Torarollen, ist es zur Mesusa verpflichtet, oder ist es davon frei? Er [Moscheh] antwortete ihm, es ist zur Mesusa verpflichtet; sagte er ihm: Die ganze Tora besteht aus 275 Abschnitten und macht das Haus nicht frei, aber der eine Abschnitt in der Mesusa macht das Haus frei?! Diese Dinge sind dir nicht geboten worden, du hast sie dir selbst ausgedacht!" (Midrasch Bemidbar raba 18,3).

Der Buchstabe Kuf - sein Fuß ragt weit nach unten; das soll dir zeigen, dass ein Streithahn in die tiefsten Abgründe fällt, denn nichts passt besser zu ihm als die Hölle, die wie der Streit am zweiten Tage der Schöpfung geschaffen wurde. "Warum steht nicht am zweiten Tag dass es gut war? ... weil an ihm die Hölle geschaffen wurde ... Rabbi Chanina sagt: weil an ihm der Streit geschaffen wurde, wie es heißt: Und sie scheide zwischen Wassern und Wassern" (Gen. 1,6, Bereschit raba 4,6). Korach stritt gegen die Wahrheit, die der Wirklichkeit ihre Gültigkeit gibt, darum musste er aus der Wirklichkeit verschwinden und wurde vom Erdboden verschlungen, und alle dreißig Tage erneuert sich ihm die Hölle wie Fleisch im Kessel. Sein Schuldbekenntnis und das seiner Rotte steigt aus der Hölle auf - "Moscheh und seine Lehre sind Wahrheit und wir sind Lügner" (Baba batra 74a).

Der Buchstabe Taw - "Jeder Streit ... der nicht in reiner Absicht geführt wird, hat am Ende keinen Erfolg" (Mischna "Sprüche der Väter" 5,17), was im Buchstaben Taw angedeutet ist, dem letzten der Buchstaben. Nachdem die Erde ihren Schlund geöffnet hatte und Feuer aus dem Allerheiligsten hervorgegangen war, kam der "Streit von Korach und seiner ganzen Rotte" (ebda.) zu seinem Ende. Die göttliche Wahl von Aharon und dessen Nachkommen, die Wahrheit der Prophetie Moschehs und dessen Weisungen und die Lüge der Behauptungen Korachs wurden ein-für-alle-Mal geklärt. Zu einem ähnlichen Schlusspunkt werden auch alle Streite gegen das Judentum von seiten dessen Nachahmern und Verfälschern kommen, wie Christentum, Islam und dergleichen, ebenso die reform-konservative Verzerrung des Judentums. So wie beim Streit von Korach werden alle von Menschen erfundenen Methoden des Dienstes an G~tt, die die spirituelle Welt verzerren, aus der Welt verschwinden durch die Aufdeckung des göttlichen Lichtes vor den Augen der ganzen Welt, in der vollkommenen Erlösung beim Kommen des wahren Maschiach, schnell und in unseren Tagen, amen.



Der Stand der Dinge... 

Verantwortung für die Allgemeinheit

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

"Da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Allmächtiger, G~tt der Geister allen Fleisches! Der eine Mann sündigt und über die ganze Gemeinde willst du zürnen?" (Num. 16,22). So fragten Moscheh und Aharon - wie kann es angehen, dass ein Einzelner sündigt und seinetwegen Viele bestraft werden? Antwortete ihnen G~tt: "Ihr habt richtig gesprochen; ich weiß und tue kund, wer gesündigt und wer nicht gesündigt hat" (Raschi). Im Midrasch raba wird zu diesem Vers jedoch Folgendes gelehrt: "Es lehrte Chiskia: Ein fortgescheuchtes Lamm ist Israel (Jirmijahu 50,17) - sie verglichen Israel mit einem Lamm, so wie ein Lamm, das einen Schlag auf den Kopf erhält ... und alle Glieder es spüren, so auch Israel, einer von ihnen sündigt, und alle spüren es", und Rabbi Schimon bar Jochai gab dafür ein Beispiel, wie Leute, die auf einem Schiff reisen, und einer fängt an, unter seinem Platz ein Loch zu bohren. Da fragen ihn alle: Was machst du da?! Und er antwortet: Was geht euch das an, ich bohre doch bloß an meinem Platz. Sagen ihm die anderen: Das Wasser wird eindringen und wir werden alle untergehen. Ebenso heißt es im Midrasch (Torat Kohanim) zu Vers "wenn jemand [wörtl.: eine Seele] aus Versehen sündigt" (Lev. 4,2; 5,17): "Sagte der Heilige, gelobt sei er, als ich es von einer Seele sagte, sagte ich es zu ganz Israel, dass wenn ein Mensch sündigte, sündigten alle ... dich zu lehren, dass ganz Israel einer für den anderen bürgt". Der Midrasch führt zum Beweis die Sünde Achans an, wo es heißt: "Gesündigt hat Israel" (Jehoschua 7,11). Wir lernen daraus, dass ein jüdischer Mensch eine große Verantwortung für seine Taten trägt und nicht glauben soll, dass seine Taten nur ihn selbst betreffen, vielmehr kann er damit der ganzen Allgemeinheit Schaden zufügen. So lehrt uns Rabbiner A.J.Kuk, dass die Gemeinschaft Israels auf dem Fundament der göttlichen Moral gegründet ist, darum "fügt ihr jede moralische Erhebung, die sich bei einem ihrer Individuen findet, Kraft zu, ebenso beim Gegenteil, moralischem Niedergang, und jedes Verbrechen ... mindert ihre Kraft und die Beziehung ihrer Individuen zu ihrer Allgemeinheit" (Orot Israel 2,1). Noch deutlicher drückte dies Rabbiner Elimelech Bar-Scha'ul aus, der regelmäßig die Vorträge von Rabbiner Kuk besuchte, in seinem Buch Min HaBe'er (S.244): "Jede Sünde bringt Verderbnis dem Sünder und der ganzen Welt, jede Gebotsausführung bringt Heilung und Vervollkommnung dem Ausführenden und der ganzen Welt". Und wenn jemand vor sich selbst bezüglich seiner Taten Rechenschaft ablegen will, sollte er dabei bedenken: "In welchem Maße leistete ich meinen Beitrag zur Vervollkommnung der Welt, zu deren Voranbringen dem Licht des himmlischen Königreiches entgegen, und in welchem Maße, g~ttbehüte, verdarb ich anstatt zu heilen, hinderte ich sie statt sie voranzubringen". Das soll nicht heißen, dass der Mensch sein individuelles 'Himmelskonto' ignorieren kann, vielmehr muss er es im Verhältnis zur ganzen Schöpfung sehen. "Jede individuelle Rechnung wiegt wie eine ganze Welt", und der Mensch muss weit vorausschauen und sich selbst als verantwortlich ansehen für alle Taten und alle Geschöpfe, "für alles, was sie besitzen, im Geiste und im Materiellen, was sie jetzt haben und in Zukunft haben werden, und für alles, was sie nicht haben und vielleicht niemals haben werden. 'Seinetwegen ist die Welt erschaffen worden' (siehe Mischna Sanhedrin 4,5), und er trägt die Verantwortung für diese Welt, seine Welt".



Kurz und bündig

Das Feuer des Streites

Rav Chagai Londin
Rabbiner an der Hesder-Jeschiwa Sderot

RavChagaiLondin

Die Tora beschreibt zwei Strafen, mit denen Korach und seine Rotte belegt wurden: Die eine, dass sie vom Erdboden verschlungen wurden, und die andere, dass die 250 Mann, die Räucherwerk darbrachten, vom Feuer verzehrt wurden. Aus einem Streit entstehen zwei Konsequenzen: der Verlust des Bodens unter den Füßen; entsprechend wurden Korach und seine Kollegen von der Erde verschlungen. Die zweite besteht in der Aufsplitterung; dagegen verbrannten die Räuchernden - wenn etwas verbrennt, entsteht Asche, ein Haufen Teilchen, die vom Wind davongetragen werden. Der Streit ist ein Feuer, das verzehrt und viele kleine Krümel zurücklässt. Gleichzeitig besitzt das Feuer aber auch die Eigenschaft des Verbindens; wenn man Metall im Feuer erhitzt, lassen sich daraus neue Formen erzeugen. Wenn das himmlische Feuer das Fundament des Streites bildet, kommt es durch die unterschiedlichen Ansichten zur Klärung der vollständigen Wahrheit, "ist nicht mein Wort so wie Feuer? ist der Spruch des Ewigen" (Jirmijahu 23,29). Damit ein Streit Bestand hat, sagten die talmudischen Weisen, muss es ein Streit sein wie der zwischen Bet Hillel und Bet Schammai, der im Grunde den Willen G~ttes erforschen will und die streitenden Parteien dabei Freunde bleiben. Doch wenn dies nicht das Fundament bildet, wenn es dabei persönliche Interessen gibt und nicht den Willen, der Wahrheit auf den Grund zu gehen - dann ist das ein Streit wie der von Korach und seiner Rotte.




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