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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT JITRO
Nr. 1257
20. Schwat 5780


Diese Woche in der Tora (Ex. 18,1 - 20,23):

Jitro, Moschehs Schwiegervater, kommt zum Volk Israel in die Wüste; gibt Moscheh Rat, Richtervollmachten zu delegieren; Bund mit dem Ewigen, ein heiliges Volk zu sein und seine Worte zu befolgen; die 10 Gebote am Berge Sinai; das ganze Volk Augenzeugen.

Haftara: Jeschajahu 6, 1-13, 7, 1-6, 9, 5-6

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
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                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


HaRav Zwi Jehuda Kuk 

Ein kleiner Abschnitt

Rav David Landau 
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Zvi Jehuda Kuk

Wir begegnen verschiedenen Zeiten: Schabbat, Jom tov, Neumond; dann gibt es Schabbate, die einen besonderen Namen tragen: Schabbat Nachamu, Schabbat Chason, Schabbat Hagadol, Schabbat Schira. Man muss sich einmal ihren besonderen Wert vor Augen führen. Unser gegenwärtiger Wochenabschnitt trägt keinen von diesen besonderen Namen, doch hat er ein besonderes Thema: die Versammlung am Berge Sinai mit der Übergabe der Tora. Und dann hat er noch einen besonderen Aspekt. Es gibt keine Zufälle bei Dingen der Heiligkeit. Es gilt, G~ttes Wort zu betrachten, so wie es sich uns offenbart, und sein Wesen zu begreifen, das herausragende Merkmal, und darauf bauend die Einzelheiten. Manchmal handelt es sich um den Beginn eines Themas, manchmal um dessen Abschluss, oder um eine große Masse. Einige Abschnitte der Tora sind sehr lang und enthalten viele Gebote, z.B. "Mischpatim", "Re'e", "Schoftim", "Ki Teze". Demgegenüber gibt es auffallend kurze Wochenabschnitte, knapp gefasst, das Wenige, das eine Menge enthält, wie z.B. "Nizawim-Wajelech" am Ende der Tora, die sich durch geringe Quantität, aber viele wichtige Inhalte und Prinzipien auszeichnen. Der erste dieser Art von Wochenabschnitten ist "Jitro".

So wie man sich die Größe betrachten muss, den Wert des "Wie groß sind deine Werke, Ewiger" (Psalm 92,6), muss man auch die Bedeutung des Kleinen erkennen, "Wie klein sind deine Werke, Ewiger", wie es in Orot Hatora (3,8) heißt. Wie groß sind deine Werke, Ewiger - im Kleinen. "Sie alle hast du mit Weisheit gemacht" (Psalm 104,24). Man muss die Offenbarung des Schöpfers in allen Geschöpfen sehen, auch in einem kleinen Wurm und in einer kleinen Ameise. Im Talmud (Chulin 63a) wird von Rabbi Jochanan erzählt, der sagte, wenn er eine Ameise sah: "Deine Gerechtigkeit gleicht den Bergen G~ttes" (Psalm 36,7), und Ähnliches finden wir im "Kusari" (I,69).

Im Talmudtraktat Brachot (63a) erscheint eine Definition: "Welches ist ein kleiner Abschnitt in der Tora, von dem alle Bestandteile der Tora abhängen? In all deinen Wegen achte auf ihn (Sprüche 3,6)". Heilige und große Dinge offenbaren sich in großer Quantität in einem Lebenszentrum von kleiner Quantität. Das Herz ist nicht so groß wie ein Bein, doch das Wenige an Quantität offenbart die Menge an Qualität. Was sagt der Begriff "Körperteile der Tora" aus? Praktische gesetzliche Anwendung, dinghafte Tora im Sinne von "die Sache an sich".

Die ganze Gegenwärtigkeit der Tora, ihr Studium und ihre Erfüllung, hängen von diesem kleinen Abschnitt ab: "In all deinen Wegen achte auf ihn" (s.o.). Alle Angelegenheiten des Lebens, im Einklang mit der Tora, hängen von diesen wenigen Worten ab. Alle Angelegenheiten der Tora, wie Heiligkeit, Glauben und Anleitung des Menschen sind darin enthalten. Die Tora ist eine Anleitung des Menschen, eine Wegweisung durch das Leben des Menschen, und sie ist in konzentrierter Form in diesem Vers enthalten. Das alles steht in Zusammenhang mit den Worten der Weisen: "Alle deine Handlungen seien in reiner Absicht (wörtl. im Namen des Himmels)" (Mischna "Sprüche der Väter" 2,12). Dazu gibt es ein eigenes Kapitel in den "Acht Kapiteln" des Maimonides: "Über den Einsatz der Seelenkräfte auf ein Ziel hin" (5.Kap.), und er endigt dort mit großer Bewunderung für die talmudischen Weisen, denen es gelang, alles in diesen wenigen Worten auszudrücken. Es gibt Leute des Geistes und des Denkens, die Bücher über moralische Ethik verfassten, und denen es nicht gelang, die ganze Weite der Weisheit und der Moralität der talmudischen Weisen zu beschreiben, die jene in diese wenigen Worte gelegt hatten. Daher das Gefühl der Bewunderung des Maimonides: Diese Worte wurden sicher unter dem Einfluss der Göttlichkeit und heiliger Inspiration der Weisen geäußert.

Ebenso ist der Wochenabschnitt "Jitro" klein an Menge, aber mächtig und gewaltig in seiner Qualität und Allgemeingültigkeit: die Versammlung am Berge Sinai mit der Übergabe der Tora.




Am Schabbes-Tisch...


Nun weiß ich es

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Auf der Suche nach der Wahrheit, in individueller Unabhängigkeit, beim Stöbern in der Grauzone der zahlreichen menschlichen Angebote, die diese Welt zu bieten hat, stößt der Mensch manchmal auf die göttliche Wahrheit, auf die Tora. Diesem Umstand begegnen wir häufig bei den Schülern, die zu Machon Meir kommen. Allerdings gibt es viele Irrwege und falsche Fährten auf der Welt, und leicht lässt sich der Mensch von einem Ort der Bequemlichkeit oder anerkannten kulturellen Verhaltensmustern vereinnahmen, ohne seine Suche noch fortzusetzen. Um sich aus diesem Stillstand an einem Ort der Kleinheit und der Mangelhaftigkeit zu lösen und eine volle spirituelle und moralische Umgebung zu verlangen, ist Demut gefragt, und diese ist nicht jedermanns Sache.

Die postmoderne Kultur ermuntert den Menschen, mit seinen selbstgemachten Glaubensvorstellungen bis an die äußerste Grenze zu gehen, bis zu einem Zustand der Selbstdefinition und einem Hinhören nur auf seinen eigenen Willen, ohne Erzieher und ohne irgendwelche Verpflichtungen. Auf paradoxe Weise wechselt seine unbeschränkte Treue zum Verlangen seines Herzens, von einem blinden Folgen der Triebe hinüber zu einem sensiblen Hinhören auf die Forderungen seiner Seele, die ihn dann gegen den Widerstand seiner Umgebung zum Dienst an G~tt bringen.

Der Ba'al Haturim (zur Tora; Rabbi Jakov ben Ascher, 13./14.Jh., bekannt als Verfasser der Gesetzessammlung Arba'a Turim) bringt zwei gegensätzliche Gematriot (numerologische Wortauslegungen) zum Namen "Jitro"; die erste ergibt "er war ein Priester des Götzendienstes", und die zweite "die Tora". Diese zwei Gematriot drücken nicht von ungefähr die zwei entgegengesetzten Enden eines Suchprozesses aus, den Jitro in seinem Leben durchlaufen hatte, vom finstersten Orte bis zur höchsten Höhe - der reine Glauben Israels an die Einzigkeit G~ttes.

Jitro war ein weiser Mann und ein Geistesmensch, der seinen Weg suchte, doch die verstandesmäßige Blindheit einer traditionslosen Menschheit, gekoppelt mit einer heißen Lust auf Rituale, beließen ihn in den Tiefen der Irrwege. Auf seinem Wege versuchte er es mit dem einen Götzendienst, dann mit einem anderen, bis es keinen einzigen Götzendienst mehr gab, den er nicht schon versucht hatte, wie einer von den Völkern, der nichts außer seinem eigenen Verstand hat bzw. die Taten seiner Vorfahren. Die talmudischen Weisen erkannten in Jitro eine moralische Neigung, da er sich Pharaos Vorschlag widersetzte, die männlichen Neugeborenen der Israeliten in den Fluss zu werfen, obwohl er dafür einen hohen Preis zu zahlen hatte, er musste nämlich aus Ägypten fliehen (Sota 11a). Seine Töchter hüteten sein Vieh, weil die örtliche Bevölkerung ihn mit einem Bann belegt hatte, weil er das Priesteramt des Götzendienstes von Midjan niedergelegt hatte (Raschi zu Ex. 16,2). Bei Jitro findet sich ein starker Drang zur Wahrheit, mutig überprüft er seinen Weg in der Welt. Bei ihm ist nichts von dem Starrsinn zu finden, gerade seine Lebensweise für die beste zu erklären, sondern innere Ehrlichkeit.

Schrieb Rabbiner Awraham Jizchak Kuk (erster Oberrabbiner Israels): "Der Starrsinn, immer auf einer Ansicht zu beharren und sie als Stütze für die Verstrickung in Sünden zu gebrauchen, die zur festen Gewohnheit wurden, sowohl bezüglich der Taten als auch der Gedanken, ist eine Krankheit, die vom Versinken in schwerer Knechtschaft herrührt, die dem Licht der Freiheit der Umkehr keine Gelegenheit zum vollen Leuchten gibt, denn die Umkehr strebt zur ursprünglichen, wahrhaftigen Freiheit, nämlich der göttlichen Freiheit, die mit keinerlei Knechtschaft behaftet ist" (Orot HaTschuwa 5,5).

Moscheh lebte in Midjan viele Jahre in Jitros Umgebung und heiratete dessen Tochter, Zippora. Wahrscheinlich führten Jitro und Moscheh tiefsinnige theologische Gespräche, waren doch beide Geistesmenschen. Doch erst beim Auszug der Israeliten aus Ägypten erhielt Jitro Sicherheit im Glauben an G~tt. "Und Jitro sprach: Gepriesen sei der Ewige, der euch aus der Hand Ägyptens und aus der Hand Pharaos gerettet, der das Volk aus der Gewalt Ägyptens gerettet. Nun weiß ich, dass der Ewige groß ist vor allen Göttern, denn das, womit sie frevelten, kam über sie" (Ex. 18,10-11). Erst dann wurde er zu einem Konvertiten und einem wahren Umkehrer (Ba'al Tschuwa).

"Und Jitro, der Priester Midjans, der Schwiegervater Moschehs, hörte alles, was G~tt getan an Moscheh und an Israel, seinem Volke, dass der Ewige Israel herausgeführt aus Ägypten" (Ex. 18,1) - "welches Gerücht hörte er? ... er hörte vom Kriege mit Amalek ... er hörte von der Teilung des Schilfmeeres" (Sewachim 116a). Die Teilung des Schilfmeeres war eine Heiligung des göttlichen Namens, die in der ganzen Welt bekannt wurde, wie es im 'Lied am Meer' heißt: "Es hören's die Völker, sie beben, Zittern ergreift die Bewohner Peleschet. Da erschrecken die Stammfürsten Edoms, die Mächtigen Moaws, sie ergreift Beben, vor Angst aufgelöst sind alle Bewohner Kena'ans" (Ex. 15,14-15). Doch der Krieg gegen Amalek schien eine eher lokale Angelegenheit zu sein, warum sollte er Jitro irgendwie beeindrucken? Der Krieg von Amalek ist alles Andere als eine würdige Reaktion auf die Nachricht von der Teilung des Schilfmeeres, darum erweckt gerade er bei Jitro die ernsthafteste innere Klärung. Hätte die Nachricht von der Teilung des Schilfmeeres die Menschheit in Demut und die Suche nach der Wahrheit so wie bei Jitro versetzt, hätten sich alle Völker Israel unterordnen und um dessen Nähe und spirituelle Weisung bitten müssen. Gibt es denn sonst noch ein Volk auf der Welt, in dessen Mitte der Name G~ttes lebt und sich mit solchen Wundern offenbart? Doch was hört Jitro? Nicht nur, dass die Völker nicht diesem Weg folgen, sondern dass sogar die Übelsten von ihnen, "das erste der Völker - Amalek" (Num. 24,20) sich gegen Israel erheben, um es zu vernichten. Jitro kann in seiner Aufrichtigkeit diesen schreienden Widerspruch nicht ertragen, macht sich auf, verlässt die Völker und nimmt den Glauben der Einzigkeit auf sich.

Vom "Priester des Götzendienstes" gelangt Jitro direkt zur zweiten Gematria seines Namens, "die Tora". Von einer von vornherein aussichtslosen spirituellen Suche von 'unten' nach 'oben' erhebt er sich zur klaren und absoluten Weisung von 'oben' nach 'unten'. Von nun an werden ihn keine von Menschen erdachten Theorien und billige Nachahmungen leiten, sondern der 'klare Durchblick' der Prophetie Moschehs, und es wird ihm sogar vergönnt sein, die Stimme G~ttes zu hören (Nachmanides), bei der Versammlung am Berge Sinai. Und nicht nur ihm gelingt es, am Baum des Lebens festzuhalten, denn auch seine Nachkommen werden Teil des heiligen Stammes Israels, und einigen von ihnen wird es sogar vergönnt sein, in der Quaderhalle des Tempels, im Synedrion zu sitzen (Sota 11a).


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