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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT EMOR
15. Ijar 5780


Diese Woche in der Tora (Lev. 21,1-24,23):

Besondere Vorschriften für die Nachkommen Aharons, die Priester: Verbot der Leichenunreinheit, Heiratsvorschriften, Dienstuntauglichkeit durch Gebrechen oder Unreinheit, Strafen; Vorschriften für Mitglieder der Priesterfamilie; Regelungen über die Tauglichkeit von Opfertieren; Schabbat und Festtage und ihre Gebote; Leuchter und Brottisch im Heiligtum/Tempel; Strafe des Gotteslästerers; div. Gesetze von Schädigungen.

Haftara: Jecheskel 44, 15-31


Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Zur Haftara

Die Vision des Dritten Tempels

Rav Joaw Uri'el
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Yoav Uriel

Im 44. Kapitel des Buches Jecheskel erzählt der Prophet von den Kohanim (Priestern), die im zukünftigen Tempel Dienst tun werden, und zählt einen Teil der Ausführungsbestimmungen ihres Dienstes auf. Dieses Kapitel gehört zu einer ganzen Abteilung im Buch Jecheskel (Kapitel 40-48), die sich mit der detaillierten Schilderung des Tempels der Zukunft beschäftigt hinsichtlich dessen Aufbaus, Einweihung, Priester, der zukünftigen Aufteilung des Landes und weiterer Dinge.

Es ist wichtig zu klären, worin die generelle Aufgabe der Vision vom Dritten Tempel besteht; war sie als Arbeitsplan gedacht, mit dessen Hilfe der Tempel gebaut werden sollte? Oder sollte sie eher der moralischen Unterstützung der Juden in der Zerstreuung dienen?

Wir finden beim Propheten selbst und bei den Kommentatoren vier verschiedene Ziele, die mit der Beschreibung des Tempels verfolgt werden:

1. Arbeitsplan - Im 43. Kapitel (Vers 11) steht ausdrücklich, dass der Bauplan des Tempels bezweckt, die Juden zu unterrichten, wie der zukünftige Tempel zu bauen sei: "...dass sie beachten seine ganze Form und all seine Zeichnungen und sie ausführen", und Raschi schreibt dazu: "damit sie die Abmessungen aus deinem Munde lernen, um sie nach Ablauf der Frist umzusetzen". Nach demRaDaK-Kommentar (zu Vers 10) scheint Jecheskel sogar ein Modell des Tempels zur Veranschaulichung angefertigt zu haben. Entsprechend schrieb Maimonides (Tempelgesetze 1,4), dass schon beim Bau des Zweiten Tempels die Pläne Jecheskels geholfen hatten: "Und die Zeitgenossen des Zweiten Tempels in den Tagen Esras bauten ihn wie das Bauwerk Schlomos [= 1. Tempel] und angelehnt an die ausdrücklichen Beschreibungen bei Jecheskel".

Allerdings steht fest, dass die Spezifikationen Jecheskels nicht ausreichen, um danach wirklich zu bauen. Dazu brauchen die Kinder Israel weitere Anleitungen. Daneben scheint nach verschiedene Midraschim G~tt selbst den zukünftigen Tempel zu bauen - "Sprach der Heilige, gelobt sei er: In dieser Welt habt ihr das Wüstenheiligtum und den Tempel gemacht mit einer Mauer, und in der Zukunft werde ich den Tempel bauen, der mit einer Mauer aus Feuer umgeben sein wird, wie es heißt: Und ich werde ihm sein, ist der Spruch des Ewigen, eine Mauer von Feuer ringsum" (Secharja 2,9; Midrasch Tanchuma). Demnach ist die Vision Jecheskels nicht nur als Arbeitsplan gedacht.

2. Trost in der Zerstreuung - RaDaK und Malbim-Kommentar schreiben zu Beginn des 40. Kapitels, das Ziel der Vision sei der Trost der Israeliten wegen ihrer Zerstreuung, sie zu stärken, damit sie nicht die Hoffnung verlieren und wissen mögen, dass sie ins Land zurückkehren und einen prächtigeren Tempel als den zerstörten bauen werden.

3. Lebendiger Glaube an die Erlösung - RaDaK (zu 43,11) fügt hinzu, die Vision vom Tempel erfülle eine besonders bedeutungsvolle Aufgabe. Mithilfe des Glaubens daran beschleunigen die Kinder Israel das Eintreffen der Erlösung: "dass sie beachten seine ganze Form und all seine Zeichnungen und sie ausführen - dass sie sie in ihren Herzen beachten [bewahren] und glauben, dass es so sein wird und sie in der Zukunft jene Bauwerke, Formen und Lehren ausführen werden, und wenn sie sie nicht in ihren Herzen bewahren werden und nicht glauben und nicht ausführen werden, so ist es ja die Eigenschaft des Heiligen, gelobt sei er, es dem Menschen Maß für Maß zu vergelten - wer an den Erlöser glaubt, dem wird die Erlösung zuteil, und wer nicht glaubt, dem wird sie nicht zuteil".

4. Bußfertige Umkehr Israels - Ein weiterer Grund findet sich ausdrücklich beim Propheten: "Du, Menschensohn, zeige dem Hause Israel das Haus an, dass sie sich schämen ihrer Sünden" (43,10); die Beschreibung des Bauplans des Tempels führt zum Bereuen ihrer Sünden. Mit den Details des Tempels konfrontiert, kommen den Israeliten Gedanken reumütiger Umkehr. Wie kann die Beschreibung des Tempels so etwas auslösen? Raschi: Wenn G~tt in seiner großen Gnade zeigt, dass er sie nicht fallen lassen wird, schämen sie sich, ihn verlassen zu haben. RaDaK und 'Mezudot'-Kommentar: Indem er sie an den Tempel erinnert, der bereits bestand und wegen ihrer Sünden zerstört wurde, werden sie ihre Sünden bedauern. Malbim vertieft die Deutung noch, indem er schreibt: "Er befahl ihm, ihnen zu sagen, dass er den Tempel in aller Vollkommenheit gebaut und ausgerichtet vor G~tt stehen sah, nur dass ihre Sünden hindern, und darum sollten sie sich ihrer Sünden schämen und schnell bußfertig umkehren, dann wird sich der zukünftige Tempel in aller Pracht zeigen, und dann würden sie den Bauplan vermessen".

All diese Wege haben gemeinsam, dass Jecheskel den Israeliten mit ihrem Auszug in die Zerstreuung die lebendige Vision des erbauten Tempels näherbringt. Von da an sehen die Israeliten vor ihren Augen die endgültige Bestimmung alle Jahre der Zerstreuung hindurch: den ewigen Tempel.




Frage und Antwort

Warum wir gegen die Postmoderne sind 
   

Rav Schlomo Aviner
Leiter der Jeschiwa "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

RavAviner

Frage: Warum opponieren wir so sehr gegen die Postmoderne? Es gibt doch noch viele andere problematische Weltanschauungen!

Antwort: Erst einmal muss man verstehen, was die Postmoderne eigentlich behauptet. "Post" bedeutet "nach", damit errichtet sie bereits zwei Nebelwände: 1. Sie kommt "nach der Moderne", d.h. sie definiert sich nicht nach dem, was sie ist, sondern nach dem, was sie nicht ist, nämlich Nicht-Moderne. 2. Außerdem gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, gegen die Moderne zu sein.

Wir müssen also zuerst verstehen, was die 'Moderne' bedeutet. Die Geschichtsforscher bezeichneten die Moderne (Neuzeit) als die auf das Mittelalter folgende Epoche und entschieden, ihr Anfangspunkt läge beim Fall Konstantinopels im Jahre 5213 (1453). Die Philosophen bevorzugen, sie mit Machiavelli, Montaigne und Bacon zu beginnen. Für unsere Sache macht das keinen besonderen Unterschied. Und wir reden hier nicht von der Moderne auf dem Gebiet der Kunst, sondern auf den Gebieten der Ethik und des Denkens.

Man kann sie mit drei Maßstäben messen: Verstand, Subjektivismus und Fortschritt.

a) Verstand und Vernunft - die Moderne befindet sich über Glauben und Offenbarung.

b) Subjektivismus - Freiheit des Einzelnen über dem Gehorsam.

c) Fortschritt - über Tradition, und überhaupt steht die Zukunft über der Gegenwart und sogar über der Ewigkeit.

All dies widerspricht den Ansichten des Mittelalters und den Vorstellungen des Altertums. Gewinnt oder verliert man damit etwas? Sowohl als auch. Das ist hier die Frage: Was ist besser, ein verworrener Glauben oder glasklares, aber vielfach leeres oder negatives Denken? Natürlich gibt es an der Moderne etwas zu kritisieren, aber auch an den Glauben, die ihr vorangingen, haben wir etwas auszusetzen, und es lässt sich schwer sagen, was schlimmer ist. Rabbiner A.J.Kuk schrieb in einem Artikel über Maimonides, dass die Menschheit immer zwischen den beiden hin- und herpendelt.

Nun zur Postmoderne, die schon nicht mehr an die Moderne glaubt bzw. an deren Werte. Wie bereits erwähnt, gibt es bei der Moderne Leere und Inhalt, ein Teil der Leere ist gerechtfertigt, ein anderer nicht, ein Teil der Inhalte ist gerechtfertigt, ein anderer nicht. Auf jeden Fall gab es wertvolle Inhalte. Doch die Postmoderne glaubt nicht mehr an diese.

- Vernunft interessiert sie nicht mehr, sondern Gefühle

- Subjektivismus geht sie nichts mehr an, nur der Einzelne

- historische Kontinuität berührt sie nicht, nur das Auffallende, die "Celebrity"

- nicht das Universale, sondern das Individuum

- nicht Zukunft, sondern Gegenwart

- nicht Ewigkeit, sondern der Augenblick

Die Postmoderne ist eklektisch, wählt sich aus, was ihr bequem ist.

Sie sucht das Unterhaltsame.

Sie ist hedonistisch, sucht das Vergnügen.

Sie glaubt nicht an lange Geschichten, an Kohärenz - d.h. Geschlossenheit, Avantgarde.

Sie liebt Collagen, d.h. Stückwerk, geborgte Ideen, Zitate, Augenzwinkern. Sie spielt mit Quellen und Knowhow.

Kurz gesagt, sie verkörpert die absolute Leere, aber eine nette Leere, ausgelassen, interessant, Genuss verschaffend.

Es gibt keine Werte, kein Ideal, nur Genuss. Leer an Freude. Natürlich sind wir nicht gegen Genuss, der Genuss ist ein legitimes Bedürfnis, damit sich der Mensch gut fühle, er stellt aber nicht den Inhalt des Lebens, die Erfüllung des Lebens, die Zielrichtung des Lebens dar.

Freudlosigkeit führt früher oder später zu einer furchtbaren Krise, denn die Seele kann nicht von Leere leben, und es gibt keine genaue Grenze, wie lange sich ihre Qual ignorieren lässt. Doch in der Zwischenzeit entsteht furchtbarer Schaden.

Darum stärken wir uns lieber mit Tora und Heiligkeit, mit Wahrheit und Gerechtigkeit, mit Anständigkeit und Barmherzigkeit, zu unseren Gunsten und zugunsten der ganzen Menschheit, und für den Ewigen unseren G~tt den König der Welt.



Frage und Antwort

Der Rang der Gefallenen
   

Rav Schlomo Aviner
Leiter der Jeschiwa "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

RavAviner

Frage: Ein nichtreligiöser Jude, der eine Heldentat vollbrachte und in Heiligung des göttlichen Namens getötet wurde, als er sein Volk verteidigte, wird er nach der Halacha, mit der Größe seiner Tat und seines Heldenmutes, und in Anerkennung seiner Taten, als ein heiliger Mensch angesehen, als jemand, der zur Heiligung des göttlichen Namens starb? Oder wäre dazu die eindeutige religiöse Absicht Voraussetzung, wie bei den anderen Geboten?

Antwort: Dabei gibt es vier Stufen, eine höher als die andere:

1. Ein Jude, der einem gewöhnlichen Mörder zum Opfer fällt; dadurch werden ihm alle seine Sünden vergeben, wegen des Schmerzes des Todes und des Verlustes von weiteren Lebensjahren. Es gibt dazu eine Responsa des Chatam Sofer über einen [anscheinend ungläubigen] Juden, der von Wegelagerern ermordet wurde, und weil die Chewra Kadischa andernorts weilte, wussten die Stellvertreter nicht, was sie mit ihm machen sollten und fragten, ob er im Familiengrab begraben werden dürfe. Er gab eine bejahende Antwort aufgrund der Talmudstelle Sanhedrin 47a, wonach jemand, der ermordet wurde, das als Sühne seiner Sünden gilt und er ein "Diener G~ttes" genannt wird.

2. Wenn jemand getötet wurde, weil er ein Jude war, z.B. von den Nazis oder bei Pogromen, nennt sich auch das "Heiligung des göttlichen Namens", und er wird "Heiliger" genannt.

3. Wenn man von einem Juden verlangt, Götzen zu dienen, oder in der Öffentlichkeit demonstrativ irgendein anderes Verbot zu übertreten, und er sich weigerte und daraufhin ermordet wurde, so nennt auch das sich "Heiligung des göttlichen Namens".

4. Wenn sich jemand freiwillig für die Rettung von Juden einsetzte und dabei getötet wurde, so heißt es dazu im Talmud (Pessachim 50a): "Niemand vermag in die Einfriedung [in der oberen Welt] der Hingerichteten der Regierung zu gelangen ... die Märtyrer von Lud", zwei assimilierte Juden, Brüder, die sich auslieferten, als der Herrscher alle örtlichen Juden umbringen wollte, falls der Mörder der Prinzessin nicht gefunden wurde (Raschi). Gleiches gilt für alle Gefallenen der israelischen Streitkräfte und ihre Vorgänger, die Kämpfer des jüdischen Untergrunds während der Mandatszeit. Sie fielen für ihre Liebe des Volkes und des Landes.



Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
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