mmcap7

DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche / P.O.B. 34107
IL - 9134002 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820            
www.meirtv.co.il  torah@meirtv.co.il
für Kinder: www.meirkids.co.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT EKEW
Nr. 1270
18. Aw 5780

Diese Woche in der Tora (Dt. 7,12-11,25):

Die Segnungen des Gehorsams, Heranziehung der Geschichte als Motivation zur Erfüllung der fundamentalen Pflicht, G~tt zu lieben und seine Gesetze zu halten, persönliches Erleben der Wunder zu Gunsten Israels sollen zu Liebe und Gehorsam führen, Belohnung und Strafe im Judentum (Mittelteil des Schma-Gebetes).

Haftara: Jeschajahu 49,14 - 51,3

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


HaRav Zwi Jehuda Kuk 

Parschat Ekew

Rav David Landau 
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Zvi Jehuda Kuk

Diesen Schabbat begegnen der Verkündung von Gesetzen, wie z.B. im zweiten Abschnitt des Schma-Gebetes, der sich in unserem Wochenabschnitt befindet: "Und es wird geschehen, wenn ihr auf meine Gebote hört..." (Dt. 11,13). Das ruft sofort die bekannte Mischna im Traktat Brachot (2,2) ins Gedächtnis: "Der Abschnitt 'Höre Israel' geht [dem Abschnitt] 'Wenn ihr hören werdet' deshalb voran", das ist die Reihenfolge im Schma-Gebet, ebenso in der Tora, "damit man vorher das Joch der himmlischen Herrschaft" - zuerst die Klärung von Glaubensfragen, Erkennen des 'Glaubens' (Emuna), Wissen des Glaubens, "und danach das Joch der Gesetze auf sich nehme". "Vorher das Joch der himmlischen Herrschaft" - das ist eine grundsätzliche Feststellung. Der Glaube ist das Fundament des Judentums. "Und ihr, die ihr beim Ewigen, eurem G~tt, fest geblieben, ihr alle lebet heute" (Dt. 4,4). Auf den Glauben folgen die Gebote. Die Wurzel, die allgemeine Regel lautet: "Höre Israel" (Dt. 6,4), und daraus erwachsen die einzelnen Gebote. Nicht so wie jene, die behaupten, das Judentum sei eine Religion des Praktizierens, nur ein Judentum von Geboten. Das ist das Thema unseres gegenwärtigen Wochenabschnitts: die Aufteilung in Gebote, in die Einzelheiten und Genauigkeiten der Tora, die sich aus der allgemeinen Regel ergibt, aus dem "Höre Israel". Auf dem Fundament des Glaubens baut die reale Fassbarkeit von Tora und Geboten. Darum wird auf praktische Weise in unserem Wochenabschnitt das Thema der Eroberung des Landes detailliert, "und der Ewige dein G~tt wird diese Völker vor dir austreiben" (Dt. 7,22), und dergleichen mehr.

Nach diesem Übergang zu den Einzelheiten, und gerade von dort, lernen wir sehr grundsätzliche Anleitungen, Gesetze für den Einzelnen. Alle Segenssprüche sind rabbanitischen Ursprungs, die Segenssprüche über diverse Genüsse, die Segenssprüche über die Gebotsausführung, nur ein einziger stammt direkt aus der Tora: das Tischgebet (wörtl. "der Segen über die Nahrung", Birkat HaMason). "...und du sollst segnen den Ewigen deinen G~tt für das schöne Land, das er dir gegeben" (Dt. 8,10). Diese Spezifizierung aus der Tora bietet den Anhaltspunkt für die übrigen, rabbanitischen Spezifizierungen.

Aus der detaillierten Aufführung der Gebote offenbart sich eine interne Unterscheidung bei den Eigenschaften unseres Judentums: Gesetze und Rechtsordnungen. Gegenüber dem letzten Vers des Wochenabschnitt Wa'etchanan, der "Gebote, Gesetze und Rechtsordnungen" (Dt. 7,11) enthält, erwähnt der erste Vers unseres Wochenabschnitts nur die "Rechtsordnungen" (Mischpatim). Hier werden Rechtsordnungen diskutiert, aber im vorigen Wochenabschnitt, wo wir auch Nichtjuden begegnen, ist die Rede gerade von den Gesetzen (Chukkim). Rechtsordnungen sind eine verstandesmäßige Angelegenheit, die auch die Nichtjuden verstehen können. Demgegenüber gelten die "Gesetze" nur für Israel, nicht für die Nichtjuden. "Dies ist ein Grundgesetz der Lehre" (Num. 19,2, siehe auch Raschi zur Stelle). Gerade durch die "Gesetze" wird der Unterschied zwischen Israel und den Völkern in Einzelheiten dargelegt. "So hütet denn und erfüllet; denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Nationen, welche alle diese Gesetze hören werden, und werden sagen: Es ist doch eine weise und einsichtsvolle Nation, dieses große Volk!" (Dt. 4,6). Aufgrund dessen offenbaren sich eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Völker. Ein neues Licht wird auf Zion scheinen, und es wird eine Heiligung des göttlichen Namens erscheinen aufgrund dessen, was euch gesondert gilt, weil ihr wunderbar und etwas Besonderes seid, was aus eurem Innersten eurer Innerlichkeit hervorgeht, was die größte und höchste Größe der wahren geschaffenen Besonderheit Israels offenbart, des "dieses Volk habe ich mir geschaffen, meinen Ruhm sollen sie erzählen" (Jeschajahu 43,21).




Am Schabbes-Tisch...

Wenn es regnet

Rav Baruch Efrati
Rabbiner der Gemeinde 'Kol beRama' in Efrat und Vorsitzender
der Rabbinervereinigung 'Derech Emuna'

RavBaruchEfrati

Im Wochenabschnitt Ekew begegnen wir dem zweiten Abschnitt des Schma-Gebetes, dem "Und es sei, wenn ihr auf meine Gebote hört" (Dt. 11,13). Wir kommen mehrmals am Tag auf diesen Abschnitt zurück, einer Wurzel unseres Glaubens an G~tt und seine Gebote.

Bei erster Lesung des Abschnittes "Und es sei, wenn ihr auf meine Gebote hört" fällt eine überraschende Grundsatzerklärung auf, die hier verborgen liegt - "Und es sei, wenn ihr auf meine Gebote hört ... so werde ich den Regen eures Landes zu seiner Zeit geben ... dass euer Herz nicht verführt werde ... dass kein Regen fällt". Die Schrift macht den wirtschaftlichen Segen von der Erfüllung der Gebote abhängig, und den wirtschaftlichen Fluch von deren Nichterfüllung.

Wenn man allerdings den Verlauf der Geschichte betrachtet, und auch unsere heutige Zeit, lässt sich eine konsequente Anwendung dieses Grundsatzes kaum erkennen.

Es gab lange Perioden, in denen die Israeliten nicht den Wegen der Tora folgten, doch der Regen fiel ohne Unterbrechung. Zum Beispiel zur Zeit der Spaltung in ein Königreich Jehuda und ein Königreich Israel, seit den Tagen Jerowams, begann eine Periode wirtschaftlichen Wohlstands, obwohl die Israeliten taten, 'was böse war in den Augen G~ttes', und erst, als der Prophet Elijahu eingriff, blieb der Regen für eine bestimmte Zeit aus. Auch gegen Ende des Ersten Tempels, als wir schlimme Sünden begingen und auch schwere Schläge einstecken mussten, gab es keine nennenswerte Unterbrechung des Regens, und von einem besonderen wirtschaftlichen Fluch war im Königreich Jehuda vor der Tempelzerstörung nichts zu spüren.

Demgegenüber gab es lange Perioden, in denen die Israeliten das Wort G~ttes einhielten und kein Regen fiel, z.B. in der Zeit von Rabbi Elieser dem Großen und Rabbi Akiwas, und das waren wirkliche Toragrößen, in deren Zeit die Toratreue enorm zunahm.

Auch in unserer Zeit lässt sich kaum ein Zusammenhang zwischen den Niederschlägen, der wirtschaftlichen Lage und dem exakten Einhalten der Gebote durch die israelische Allgemeinheit ausmachen. Es scheint, der Himmel reagiere nicht, wenn einerseits Juden aus Teilen des Landes Israel vertrieben werden, oder andererseits Mildtätigkeit und Torastudium ein starkes Wachstum verzeichnen.

Welche Gedanken sollten wir also im Sinn haben, wenn wir den Abschnitt "Und es sei, wenn ihr auf meine Gebote hört" im Gebet sagen?

Anscheinend müssen wir das Wort G~ttes in diesem Abschnitt aus einem anderen Blickwinkel betrachten als bei unserer ersten Lesung. Der Schwerpunkt des Segens liegt nicht auf der Menge der Niederschläge, und des Fluches nicht auf deren Ausbleiben.

Denn was nützt schon ein wirtschaftlicher Fluch, wenn das Volk sündigt? Selbst wenn wir einmal annehmen, das Volk geht beim Ausbleiben des Regens in die Knie und vollführt bußfertige Umkehr - was für eine Umkehr wird das schon sein? Ist das die Umkehr, die die Tora im Sinn hat? Eine Umkehr des Kleinsinns und der Angst?

Angesichts dieser Frage wollen wir im Lichte der talmudischen Weisen eine andere Richtung vorschlagen, diese Verse zu verstehen.

Bei genauerer Betrachtung der Verse des Segens stellen wir fest, dass die entsprechenden Worte eine besitzanzeigende Beugung und Endung benutzen: 'euer Land', 'dein Getreide', 'dein Most', 'dein Feld', 'dein Vieh', 'und du wirst essen und satt werden'.

Demgegenüber verbergen die Verse des Fluches die Zugehörigkeit des Materiellen zur Nation und benutzen die allgemeine, besitzneutrale Ausdrucksweise: 'verschließt den Himmel', 'Regen', 'Erdboden', 'das schöne Land'. Nicht 'euren Himmel' und nicht 'euer Erdboden'.

Der wirkliche Fluch ist keine Rache G~ttes an Israel, Hunger und Vorenthaltung des Regens keine bloße Strafe, weder historisch noch erzieherisch, im Sinne der Tora, wie es heißt: "Denn wen der Ewige liebt, straft er" (Sprüche 3,12) - die Strafe ist keine Rache, sondern Liebe, im Sinne von "Dein Stab und deine Krücke - sie trösten mich" (Psalm 23,4).

Der Fluch besteht anscheinend darin, dass auch, wenn Regen fällt, es nicht 'euer' Regen ist. Es sind Regen und andere materielle Dinge, die von unserem Leben abgekoppelt sind. Durch unsere Trennung vom Worte G~ttes und seiner Ethik erfährt unser Leben keinen Segen vom Materiellen, sondern Fluch, Unterwerfung und Widerstand.

Der verfluchte Mensch versinkt im Materiellen, arbeitet bis spät in die Nacht und vernachlässigt seine Familie, schuftet wie ein Sklave und lebt ein qualvolles Leben. Allerdings hat er Geld und Besitztümer. Doch jene bedeuten ja gerade seinen Fluch und seine Sorgen, und nicht seinen Segen.

Anders der gesegnete Mensch, der dem Wort G~ttes die Treue hält. Er ist ein Mensch, dessen Verhältnis zum Materiellen und das Verhältnis des Materiellen zu ihm eines der Vervollkommnung ist, von guter und gesunder Befruchtung. Auch wenn er nicht in Geld schwimmt, ist er reich, denn er ist mit seinem Anteil zufrieden. Er freut sich an seinem Vermögen, und er fühlt sich auf dem 'Gipfel der Welt'. Der Himmel ist sein, der Regen ist sein, die Welt ist sein.

Die gesegnete Materie ist nicht nur in ihrer Quantität gesegnet, sondern vor allem in ihrer Qualität. Das Materielle hilft dem Menschen, sich zu heiligen, ein besserer und ehrlicherer Mensch zu sein, der sich mehr um seine Familie und seine Nation kümmert.

So ähnlich schrieb auch Rabbiner Elijahu Dessler sel. (Michtav meElijahu, 3.Teil): "Die Formel für Segenssprüche lautet: 'Gelobt seist du, Ewiger...', dazu erklärten die Rischonim, 'dass G~tt die Quelle des Segens sei'. Sie meinten damit, dass alles, was sich in der Schöpfung offenbart und verbreitet, von G~tt stammt, und der Segen sei diese spirituelle Mehrung und Ausbreitung, wodurch sich automatisch auch das Materielle mehrt, das die Gefäße für dieses Spirituelle bereitstellt. Allerdings bedeutet eine Mehrung des Materiellen ohne eine Mehrung ihres spirituellen Inhalts keinen Segen, sondern Fluch für den Menschen, der sich dem Materiellen sklavisch unterwirft, und wir drücken mit unserem Segensspruch aus, dass G~tt die Quelle des Segens darstellt - Quelle der Ausbreitung des Spirituellen in der Schöpfung, und darum stammen alle Gefäße von ihm, dem Gelobten".

Wenden wir den Blick wieder auf uns - die israelische Gesellschaft schwimmt in Geld. Es gibt Hightech, Prachthäuser, Luxusautos und Smartphones mit allerlei verführerischen Reizen. Doch hat all dieser Reichtum uns Segen gebracht oder vielleicht, g~ttbehüte, Fluch? Beherrschen Wirtschaft und Materielles einen jeden von uns wie ein Fluch G~ttes, oder beflügeln sie uns wie sein Segen? Bedeuten unsere Kinder und Frauen ein Joch, das uns bei unserer 'Arbeit' stört, ein Fluch G~ttes, oder den Mittelpunkt unseres Lebens, wobei die 'Arbeit' ein segensreiches Hilfsmittel bietet, Partnerschaft, Moral und Kindererziehung zu stärken?

Wir müssen das gesegnete Verhältnis zum Materiellen lernen, bei dem der Mensch zuerst ein Geistesmensch ist, der dem Worte G~ttes und dessen Moral die Treue hält, und nur unter dieser Voraussetzung wende er sich dem Materiellen zu. Dann wird uns der Segen zuteilwerden und der Regen unseres Landes zu seiner Zeit fallen.



Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 21.05-22.00
(!)  israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIJUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3 oder  
Bank Mizrahi-Tefahot, Jerusalem
Bank Code 20, Branch 539
SWIFT CODE: MIZBILIT
IBAN: IL19 0205 3900 0000 0128 018

oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 9134002
ISRAEL
oder via Kreditkarte / Paypal per Webseite von Machon Meir 

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 18.54/20.11
Tel Aviv: 19.12/20.13
Haifa: 19.06/20.14