mmcap7

DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche / P.O.B. 34107
IL - 9134002 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820            
www.meirtv.co.il  torah@meirtv.co.il
für Kinder: www.meirkids.co.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT DEWARIM (Chason)
Nr. 1268
4. Aw 5780

Diese Woche in der Tora (Dt. 1,1-3,22):

Im 40. Jahr, am 1. des 11. Monats, spricht Moscheh zu den Kindern Israels, bevor sie den Jordan überqueren: Rückblick auf die Reise, Einsetzen von Richtern, Aussenden der Kundschafter+Sünde dazu, welche Länder in Ruhe gelassen und welche erobert werden.

Haftara: Jeschajahu 1,1 - 27


9. Aw Donnerstag - Fasttag zum Gedenken an die Tempelzerstörung "Tischa Be'Aw"

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


HaRav Zwi Jehuda Kuk 

Ein kleiner Abschnitt

Rav David Landau 
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Zvi Jehuda Kuk

"Dies sind die Worte, die Moscheh gesprochen" (Dt. 1,1). Dazu gibt es einen Midrasch der talmudischen Weisen: Bei der ersten Begegnung (Ex. 3.+4. Kap.), beim 'brennenden Dornbusch, der aber nicht vom Feuer verzehrt wurde', und 'Moscheh sein Antlitz verhüllte' vor lauter Demut, Angst und Himmelsfurcht, sagte er: 'Ich bin kein Mann von Worten'. Und jetzt plötzlich: '...die Moscheh gesprochen'! Unser Lehrer Moscheh ist inzwischen ein Mann von Worten geworden. Nach all den Ereignissen seit dem brennenden Busch, nach der ganzen Kette von Taten G~ttes, dem großen und furchtbaren, der mit uns war, und dem Ruhen der Göttlichkeit auf Israel, erscheint die Gesprächigkeit unseres Lehrers Moscheh. Der Mund öffnet sich und es fließen die Worte. Es stellt sich heraus, dass Moscheh hier die Worte G~ttes spricht. Im Wochenabschnitt Schoftim erscheint die grundlegende Definition des Begriffes der Prophetie: "..und meine Worte ihm in den Mund legen, und er soll alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde" (Dt. 18,18). Das ist die Basis der Prophetie: G~tt redet durch die Kehle unseres Lehrers Moscheh. Zwar unterscheiden die talmudischen Weisen zwischen den Worten der "Torat Kohanim" (anderer Name für das Dritte Buch Moscheh), die "Moscheh sprach im Namen des Allmächtigen", und den Worten der "Mischne Tora" (anderer Name für das Fünfte Buch Moscheh), die "Moscheh selbstständig sprach" (Megilla 31b), man muss aber verstehen, dass alles eine Einheit bildet, im Sinne von "die Tora G~ttes ist eine vollkommene Einheit", eine himmlische und ursprüngliche, die verschiedene Stufen umfasst. In der "Mischne Tora" gelangt das Wort G~ttes zu uns meist nicht mit der Einleitung "und es sprach G~tt", sondern nach der Einleitung "und es sprach Moscheh", doch auch dieser Ausdruck bedeutet nichts anderes als "..und meine Worte ihm in den Mund legen" (s.o.).

Entsprechend beginnt unser Lehrer Moscheh "die Erklärung dieser Lehre also" (Dt. 1,5). Zuerst wird klargestellt, dass es nirgendwo Tora gibt außer im Volk Israel, und die Vollkommenheit des Volkes Israel, das aus Ägypten auszog, "in ewige Freiheit", "Freiheit durch Tora", die es nur im Lande Israel gibt. Darum lautet die Erklärung der Tora, die uns am Chorew gegeben wurde: "Geht hinein und erobert es".

Jetzt wollen wir uns noch einmal mit der Übergabe der Tora befassen, mit dem Wochenabschnitt Jitro. "Und ich sprach zu euch in selbiger Zeit also: Ich kann euch nicht allein tragen" (Dt. 1,9). "Schaffet euch weise Männer ... dass ich sie an eure Spitze stelle" (Dt. 1,13). Die Regeln bezüglich der Richter in Israel und die Regelungen der Gerichtsbarkeit in Israel sind eine Fortführung des Wesens der Tora. Die Tora erklärt sich aus ihrem Erscheinen in den öffentlichen Regelungen des Lebens, der Gesellschaft und des Individuums der israelitischen Allgemeinheit.

Unser Lehrer Moscheh fährt fort mit seinem Rückblick, die Tora zu erklären, die alles enthält, was uns passierte. Eigentlich hätten wir die Wüste nach nur elf Tagen durchquert haben müssen, doch daraus wurden vierzig Jahre wegen des furchtbaren Rückschlags um die Kundschafter. "Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen" (Dt. 1,26), "dennoch in dieser Sache glaubtet ihr nicht an den Ewigen, euren G~tt" (1,32). Bei dieser Sache glaubtet ihr nicht, und bei einer anderen Sache glaubtet ihr doch. Mal glaubt ihr und mal nicht, Halbgläubige. Dieser Überblick wirft Licht auf "begann Moscheh die Erläuterung dieser Lehre also" (s.o.): die Ereignisse, die uns passierten, weil uns die Tora zur Ordnung des Lebens des Volkes Israel gegeben worden war. Unser Lehrer Moscheh erläutert die Ordnung hinter der Verkettung der göttlichen Vorsehung/Führung des Volkes Israel, bis kurz vor dem Eintreffen im Land. Auf diese Weise lässt sich diese konzentrierte Rekapitulation verstehen: Was geschah mit uns und was geschieht mit uns jetzt, und auf was bereiten wir uns vor. In "Mischne Tora", wiederholt sich die Tora, sie erneuert sich, klärt und erklärt sich in neuer Erleuchtung durch das Erscheinen der israelitischen Allgemeinheit in ihrer Vollkommenheit.


Zur Haftara

Mit dem Auge auf Zion

Rav Baruch Efrati
Rabbiner der Gemeinde 'Kol beRama' in Efrat und Vorsitzender
der Rabbinervereinigung 'Derech Emuna'

RavBaruchEfrati

An diesem Schabbat lesen wir in der Haftara die Untergangprophezeiung des Propheten Jeschajahu über Judäa und Jerusalem.

Jeschajahu ist eigentlich ein Prophet der Tröstungen. Die meisten Prophezeiungen in seinem Buch sind Prophezeiungen des Trostes, und sie haben hauptsächlich eine Besserung zum Ziel.

Der Prophet Jirmijahu hingegen ist ein Prophet des Untergangs. Die meisten Prophezeiungen in seinem Buch handeln vom Untergang, und seine Hauptbestrebung liegt in der Beschreibung der Zerstörung, aus der Aufbau und Vervollkommnung erwachsen.

Und siehe da, gerade der Beginn der Prophezeiungen dieser beiden Propheten besteht im Gegenteil ihres Wesens.

Das Buch Jirmijahu beginnt ausgerechnet mit einer Prophezeiung voller Trost: "Und es erging das Wort des Ewigen an mich also: Gehe und rufe vor den Ohren Jerusalems also: So spricht der Ewige: Ich gedenke dir deine jugendliche Huld, deine bräutliche Liebe, wie du mir gefolgt durch die Wüste, durch unbesätes Land. Ein Heiligtum ist Israel dem Ewigen, Erstling seines Ertrages; alle, die ihn essen, werden es büßen, Unheil wird über sie kommen, ist der Spruch des Ewigen" (2,1-3). Nach dieser guten Prophezeiung prophezeit Jirmijahu den Untergang.

Im Gegensatz dazu beginnt das Buch Jeschajahu mit einer großen Katastrophe: "Kinder habe ich großgezogen und aufwachsen lassen, aber sie sind mir abtrünnig geworden. Es kennt der Ochs seinen Eigner, und der Esel die Krippe seines Herren; Israel erkennt nicht, mein Volk sieht nicht. Weh! sündiges Volk, schuldbelastete Nation, Brut der Missetäter, entartete Kinder ... Euer Land eine Öde, eure Städte feuerverbrannt, euer Boden - vor euren Augen verzehren ihn Fremde, dass er eine Öde ist, wie Zerstörung durch Fremde. Und übrig bleibt die Tochter Zion, wie eine Hütte im Weinberg, wie eine Nachthütte im Kürbisfeld, wie eine belagerte Stadt" (1,2-8). Nach dieser harten Prophezeiung beginnt Jeschajahu mit den Prophezeiungen des Trostes.

Auf den ersten Blick scheint es unklar, warum gerade der Prophet des Trostes mit Worten der Zerstörung beginnt, während der Prophet des Untergangs mit Worten der Tröstung anfängt.

Anscheinend wollen uns die Propheten eine Lektion erteilen, nämlich wie man die kulturelle Realität im Volk Israel richtig interpretiert.

Wenn jemand an Israel Kritik üben will, muss er gerade mit dem Betrachten der verdienstvollen Seite beginnen. Es geht dabei nicht um das Erwähnen irgendeines oberflächlichen Verdienstes, sondern um einen tiefen Einblick in die Dinge, eine Erforschung der Bestrebungen des Volkes in Richtung auf das Ewige.

Gerade Jirmijahu, Verkünder des Untergangs, betont zu Beginn seiner Worte den bedingungslosen Bund zwischen G~tt und Israel: "Ein Heiligtum ist Israel dem Ewigen"!, ohne Wenn und Aber. Seine Worte beziehen sich auf das Innere, auf die Ebene des Bundes.

Nach diesem Einblick legt der Prophet allerdings Wert darauf, nicht in unrealistischen Optimismus zu verfallen, in eine fantastische Vision, als ob die Krise kurzfristig zu lösen wäre. Er übt eine harsche Kritik über die tiefe Kluft zwischen der Bestimmung des Volkes und seinem derzeitigen Zustand, und prophezeit dazu Übles, wenn er weiter andauert und die Kluft noch tiefer wird.

Wenn jemand allerdings Verdienstvolles von Israel berichten will, muss er die Dinge gerade wie Jeschajahu sehen.

Häufig kommen die diversen Schönredner von einem Hintergrund der Flucht vor der Verantwortung. Sie ziehen es vor, die Dinge rosarot zu pinseln, obwohl das nicht der Realität entspricht, weil sie eine bestimmte Führungsposition einnehmen und die Verantwortung und die Schuld für die Missetaten des Volkes tragen.

Wie verführerisch ist die Neigung zu verkünden: 'Die Krise ist hinter uns', dass wir Wachstum haben, siegen, und überhaupt alles in schönster Butter ist.

Da kommt der große Tröster und Optimist Jeschajahu und erteilt eine Lektion, wie man das Verdienst in Wahrheit zu beurteilen hat. Das Verdienst Israels, die gute Bestrebung, muss von einem Ort der Wahrhaftigkeit kommen. Nicht von einer Beschönigung der Probleme, sondern von einer Betonung der Probleme und dem Aufzeigen des großen Zusammenhangs.

Wenn nun dieser Verdienstverkünder aufgrund einer wahren und reinen Bestrebung agiert, die Verantwortung übernimmt und nichts beschönigt oder verschleiert, dann ist er auch fähig, die Tiefe des Guten in Israel zu sehen, die positive Ausrichtung, deren Licht nicht von den Problemen gedämpft wird.

Die Dinge so zu sehen, nennt der Prophet eine 'Offenbarung'. Der Ausdruck "Offenbarung des Jeschajahu" (1,1) ist keine zufällige Beschreibung seiner Worte über den Untergang.

Gerade die Sichtweise der Offenbarung, die Vertiefung der Betrachtung des Zustands des Volkes, einschließlich einer scharfsichtigen Kritik des Volkes, sie ist es, die schließlich zur großen Aufzählung dessen Verdienste führt, mit weiträumigem und wahrhaftigem Blick.

Deshalb ist gerade der Schabbat vor dem Zusammenbruch der Schabbat der 'Offenbarung'. Wir sind aufgerufen, unsere Sicht des gegenwärtigen Zustands in Israel zu vertiefen, einerseits ohne die Probleme zu vertuschen, doch auch unter Betrachtung des ewigen Bundes zwischen Israel und G~tt - "Ganz bist du schön, meine Traute, und kein Fehl an dir" (Hohelied 4,7).



Frage und Antwort - SMS
   

Rav Schlomo Aviner
Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl:

Frage: Hat es einen Wert, für die Gesundheit und den Erfolg meines Sohnes zu beten, wenn er selber nicht betet und auch keine Gebote einhält?
Antwort:
Man sollte für alle Juden beten und sie lieben, und erst recht den eigenen Sohn. (Siehe "Der Weg der Frommen", Ende des 19. Kap.).

Frage: Was ist wichtiger - die Ehre meiner Mutter oder die Ehre meiner Frau?
Antwort:
Sie und Ihre Frau gelten als eine einzige Person, und Sie sollten beide zusammen überlegen und entscheiden, wie Sie Ihre Mutter ehren, da sie ihre gemeinsame Mutter ist.

Frage: Eines Morgens fanden meine Frau und ich zwei Tauben auf dem Tisch. Was hat das zu bedeuten?
Antwort:
Dass Sie das Fenster über Nacht offengelassen haben.

Frage: Ist es üble Nachrede (laschon hara), von jemandem zu sagen, er sei ein Ba'al Tschuwa (neuerdings Religiöser)?
Antwort:
Ja. So wie es verboten ist, einen Ba'al Tschuwa an seine früheren Taten zu erinnern (Baba mezia 58b).

SMS188-9



Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 21.05-22.00
(!)  israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIJUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3 oder  
Bank Mizrahi-Tefahot, Jerusalem
Bank Code 20, Branch 539
SWIFT CODE: MIZBILIT
IBAN: IL19 0205 3900 0000 0128 018

oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 9134002
ISRAEL
oder via Kreditkarte / Paypal per Webseite von Machon Meir 

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 19.05/20.23
Tel Aviv: 19.23/20.25
Haifa: 19.17/20.26