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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT BEHA'ALOTECHA*
14. Sivan 5780

*außerhalb Israels: Nasso


Diese Woche in der Tora (Num. 4,21-7,89):

Weitere Aufgabenverteilung für den Stiftszelttransport; Prozedur für Ehebruchsverdächtigte; Enthaltungsgelübde und deren Opfervorschriften; die Gaben der Stammesfürsten zur Einweihung des Wüstenheiligtums (Stiftszelt).

Haftara: Richter 13, 2-25



Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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-Archiv der "Betrachtungen"
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Der Stand der Dinge...  

Die freie Wahl


Rav Ejal Vered
Rabbiner an der Jeschiwa "Nezer Mata'aj" in Ari'el

Rav Eyal Vered

Die Wahl - das Fundament unseres Wesens als Menschen. Die Fähigkeit, das Gute zu wählen und sich vom Schlechten fernzuhalten. Nur dass diese Wahl zwangsläufig auch die Möglichkeit des Scheiterns enthält. Es gibt keine Wahl, die nicht ihren Preis hätte, kein Gutes ohne Schlechtes, das sich gleich daneben befindet und ebenso seine 'Waren' feil hält. Man muss wissen zu entscheiden. Das ist Reife.

Ein Kind hat nur eine beschränkte Wahl. Darum scheitert es auch fast nie. Doch vom Bar-Mitzwa-Alter an ist ihm der Gute Trieb anvertraut. Der Gute Trieb? Ist doch die Jugendzeit voll von Höhen, Tiefen und Krisen. Was ist aus dem süßen Kind geworden, dem jeder die Wangen gekniffen hatte? Und dennoch - der Gute Trieb, denn mit dreizehn Jahren wird ihm die Möglichkeit der Wahl gegeben. Sich dem Guten zuzuwenden. Diese Fähigkeit wird von der Möglichkeit des Scheiterns begleitet. Und dennoch sagen wir, dass die Wahl, die Möglichkeit der Wahl, eine sehr gute Sache ist.

Der Wochenabschnitt Beha'alotecha führt das Volk Israel in gewisser Hinsicht vom Zustand der Kindheit, ja sogar vom Säuglingsalter, zum Zustand der Reife. Die Kindheit - erlebt es am Fuß des Berges Sinai. Wie ein Säugling an der Mutterbrust erhält Israel die Tora. Wie ein Säugling, der nicht einen Moment ohne seine Mutter auskommen kann. Und die Reife - voller Freiheit und Wahl, und damit auch Gefahren.

Mit dem Wochenabschnitt Beha'alotecha beginnt die Reife des Volkes Israel. Sie machen sich auf den Weg. Sie beginnen zu gehen. Damit kommt die Auswahl. Der Beginn der Wahl zwischen Gut und Böse, zwischen Stillstehen und Gehen, zwischen dem Verbleib am Sinai und dem Gehen nach dem Lande Israel. Auch das ist keine einfache Sache. Auch das ist eine Prüfung, selbst wenn das Gute gut und vollkommen klar ist, fällt es immer noch schwer, es zu wählen. "Lang genug habt ihr stille gelegen an diesem Berge. Wendet euch und brechet auf, dass ihr zum Gebirge des Emori kommet, und zu all seinen Anwohnern in der Ebene" (Dt. 1,6-7). Diese Anstachelung durch Moscheh ist erforderlich, um das Gute zu wählen. Doch die Wahl, über die wir hier reden, wird immer nur komplexer.

Es zeigt sich nämlich, dass man selbst bei einer guten Sache das Schlechte sehen und wählen kann. Das ist die Geschichte vom Man ("Manna") in unserem Wochenabschnitt. Ist das Man zu trocken? "Und jetzt ist unsere Seele dürr, ohne alles; auf nichts als auf das Man sind unsere Augen gerichtet" (Num. 11,6)? Oder "war es wie weißer Koriandersamen und schmeckte wie Kuchen mit Honig" (Ex. 16,31)? Kommt darauf an, welchen Aspekt man betrachten will. Wer will, kann in seiner Entscheidungsfreiheit gerade das Schlechte sehen, sogar bei dem süßen und weißen Man. Das ist schon eine komplexere Angelegenheit. Denn es zeigt sich die Gefahr, dass die Entscheidungsfreiheit uns auf einen Irrweg führt und uns dazu bringt, die weniger glänzenden Aspekte der Wirklichkeit zu betrachten. Wie man sieht, hängen die Dinge von unserer Wahl ab. Und es ist möglich, Schlechtes an einer vollkommen guten Sache zu sehen. Und genauso umgekehrt: den Funken Gutes an jemandem zu finden, ihn nicht als absoluten Bösewicht abzustempeln, wodurch er sich auf den rechten Weg zurückbringen lässt.

Es gibt auch die Möglichkeit einer wahrhaft kreativen Wahl. Das ist die Wahl der 'Totenunreinen', die nicht am Pessachfest teilnehmen durften (siehe Num. 9,6). Sie hatten die Wahl, in ihrem Zustand, der ihnen aufgezwungen worden war, zu verharren. Doch sie entschieden sich dafür, etwas zu ändern, zu fragen, zu bitten, und es war ihnen vergönnt, dass durch ihre Initiative ein neues Fest entstand. "Und Moscheh sprach zu ihnen: Wartet, dass ich höre, was der Ewige euretwegen gebietet" (Num. 9,8) - euretwegen. Dieser ganze Abschnitt ist nur ihrem Verdienst zuzuschreiben - kraft ihrer Wahl, kraft ihrer Anfrage. Weil sie sich nicht mit ihrem Zustand abfanden, sondern sich aufmachten, um nachzufragen. Also eine kreative Wahl.

Eine andere Möglichkeit ist die Wahl zwischen zwei guten Dingen. Die Wahl zwischen Gut und Gut. Auch das will wohlüberlegt sein: Welches Gute ist zu diesem Zeitpunkt das richtige? Was einem gerade besonders am Herzen liegt. Moscheh schlägt Jitro vor, mit ihnen nach dem Lande Israel zu ziehen, "komm mit uns ... und dienst uns als Augen" (Num. 10,29/31). und dienst uns als Augen - du kannst uns helfen, richtig zu wählen, denn du, Jitro, hast die ganz große Wahl getroffen und bist konvertiert, ohne dazu verpflichtet zu sein, du warst vorher kein Sklave und musstest nicht am Berge Sinai "wir wollen tun und wir wollen hören" sagen. Sicher eine gute Sache. Doch Jitro weigert sich, denn er hat eine andere Idee - auch eine gute: "Ich werde nicht mitgehen, vielmehr werde ich zu meinem Lande und meinem Geburtsorte gehen" (Num. 10,30), dort andere zu konvertieren. Wie kann Jitro all das Gute nur für sich alleine behalten? Er muss seine häusliche Umgebung in das Gute einweihen, das sich ihm offenbart hat. Hier haben wir es also mit einer Wahl zwischen Gut und Gut zu tun. Und selbst das ist keine leichte Entscheidung. Zu wählen und die Sache konsequent durchzuziehen, ohne mittendrin daran zu zerbrechen, oweh, was habe ich verloren...

Es gibt aber auch eine Wahl der Auflehnung. Eine 'heilige' Auflehnung. Die Kraft der Wahlfreiheit ist so groß, dass es Dinge gibt, bei denen sozusagen vom Himmel eine bestimmte Sache gewiesen wird, und die Wahl unten auf der Erde lehnt sich dagegen auf, wählt etwas anderes, und erzeugt großes Wohlwollen im Himmel, da das Kind beweist, dass es reif genug ist, seinem eigenen Willen zu folgen auch angesichts der Weisung des Vaters. Und alles ist so gewollt.

Unser Wochenabschnitt betont mit großer Deutlichkeit die Treue und die Unterwerfung des Volkes bezüglich der Wolkensäule. In jenen Versen werden alle möglichen Arten des Lagerns erwähnt. Manchmal verharrte die Wolkensäule nur ein, zwei Tage, manchmal einen Monat oder noch länger. Bei allen diesen Lagerungen folgte das Volk Israel sklavisch der Wolkensäule. Bis auf ein Mal. Als Miriam bestraft und sieben Tage lang nach außerhalb des Lagers verbannt wurde. Die göttliche Weisung an das Volk lautete: Vorwärts, es geht weiter! Die Wolkensäule setzt sich in Bewegung - und Miriam? Sie soll in einem Abstand von sieben Tagen dem Lager folgen. Doch hier setzt die freie Wahl ein. "Und das Volk brach nicht eher auf als bis Miriam wieder aufgenommen war" (Num. 12,15). Das Volk brach nicht auf - anscheinend war die Wolkensäule losgezogen, das Volk aber nicht, und darum kehrte die Wolkensäule um. "Und das Volk brach nicht auf - obwohl sich die Wolkensäule vom Stiftszelt erhoben hatte, wie es heißt: Und wenn sich die Wolke erhob von der Wohnung, brachen die Kinder Israel auf, auf allen ihren Zügen (Ex. 40,36), zogen sie nicht los" (Sforno-Kommentar). Wir wissen doch, wie sehr sie schon ins Land Israel gelangen wollten. Sieben Tage bei so einer Entfernung sind keine kurze Zeit. Besonders, da die Wolkensäule sich bereits fortbewegt hatte. Doch "das Volk brach nicht eher auf als bis Miriam wieder aufgenommen war". Von unten sprießt die Entscheidungsfreiheit und beeinflusst die göttliche Präsenz, die diesem Willen folgt und sagt, meine Kinder haben mich besiegt (siehe Baba mezia 59b). "Und das Volk brach nicht auf - machte die Sache abhängig vom Volk, denn er sagte nicht 'und es brach nicht auf das Volk', um bekanntzumachen, dass das Volk unter sich einig war, nicht aufzubrechen, bis Miriam aufgenommen war, und obwohl die Sache vom Erheben der Wolkensäule abhängig war, bezeugt die Tora, dass auch sie ihr Anhalten wollten, um sie zu ehren..." (Or haChajim- Kommentar).

Da nun der Wochenabschnitt Beha'alotecha viele Krisen enthält, ist er auch der Abschnitt der großen und kleinen Wahlentscheidungen, und diese Dinge gehören zusammen, denn es gibt keine Wahl ohne die Bereitschaft, einen Preis zu zahlen, denn eine Wahl kann manchmal schmerzhaft sein oder in einem Fehlschlag enden, sie kann aber auch Neues schaffen und sogar himmlische Zufriedenheit auslösen durch eine Art Auflehnung, die Gefallen findet, die beweist, dass das Kind bereits selbstständig ist und seinen eigenen Willen besitzt, der von der Kraft des Vaters stammt, aber mit besonderer Macht, eigenem Charakter und Schattierung zum Ausdruck kommt.




Am Schabbes-Tisch...

Langsam aber sicher

Rav Chagai Londin
Rabbiner an der Hesder-Jeschiwa Sderot

RavChagaiLondin

Der Wochenabschnitt Beha'alotecha beginnt mit dem Aufleuchtenlassen der Öllichter im Wüstenheiligtum durch Aharon den Priester. Das ist nicht das erste Mal, dass sich die Tora mit dem Zünden der Menora beschäftigt; sowohl im 2. als auch im 3. Buch Moscheh war bereits davon die Rede; warum ist es nötig, dieses Gebot so häufig zu wiederholen? Erklärt der Midrasch, dass Aharon sich zurückgesetzt fühlte, als er die Opfergaben sah, die die Stammesfürsten zum Heiligtum brachten, und darum betonte G~tt ihm gegenüber, dass sein Anteil als bedeutender gelte, weil er die Menora zum Leuchten brächte. Normalerweise, wenn jemand einen Ausbruch von Begeisterung sieht, wie zum Beispiel die Beiträge der Stammesfürsten im Wochenabschnitt Nasso, möchte er daran einen Anteil haben; es besteht die Befürchtung, es entstünde ein Gefühl des Zurückgelassenwerdens von so einem einmaligen und emotionalen Ereignis. Darum betont G~tt, dass gerade das Aufleuchtenlassen der Öllichter - eine Aufgabe, die ein tagtägliches, behutsames und stufenweises Vorgehen verlangt - der Welt die Erleuchtung bringt. So schrieb auch Maimonides im Zusammenhang mit dem Gebot der Armenspenden: Es sei besser, tausend Tage lang jeden Tag einen Schekel als Spende zu verteilen, als 1000 Schekel auf einmal. Die spirituelle Erhebung beim Dienst an G~tt liegt gerade in gesegneter und abgestufter Routine. Langsam aber sicher.





Frage und Antwort - SMS
   

Rav Schlomo Aviner
Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl:

Frage: Darf man eine Trauungszeremonie (Chuppa) in einer Synagoge abhalten?
Antwort:
Sefaradim - ja, Aschkenasim - nur wenn keine andere Möglichkeit besteht.

Frage: Nachdem ich mit dem Schmone-Esre-Gebet fertig war, fiel mir auf, dass ich nicht in Richtung Jerusalem gebetet hatte. Was soll ich tun?
Antwort:
Sie haben Ihrer Pflicht Genüge getan.

Frage: Meine Mutter ist eine jemenitische Jüdin und mein Vater ein Nichtjude aus der Schweiz. Bin ich nun ein Jemenite oder ein Aschkenasi?
Antwort:
Jemenite. Aus der halachischen Perspektive wird der Einfluss eines nichtjüdischen Vaters nicht berücksichtigt.

SMS185-186


Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 22.05-23.00
 israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
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MACHON MEIR
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