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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT ZAW
Nr. 1212
16. Adar II 5779

Diese Woche in der Tora (Lev. 6,1 - 8,36):

Ausführungsvorschriften für das Ganzopfer, Mehlopfer, Sühnopfer, Schuldopfer, freiwillige Opfer; Amtseinsetzung Aharons und seiner Söhne als Priester (Kohanim) und Heiligung der Dienstgeräte, dazugehörige Opfer.

Haftara: Jirmijahu 7,21 - 8,3, 9,22-23

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...


Opfer für G~tt oder Mensch?

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

"Das ist die Weisung für das Ganzopfer, das Speiseopfer und das Sühnopfer und das Schuldopfer und das Einweihungsopfer und das Mahlopfer" (Lev. 7,37).

Über die Opfer in den ersten Wochenabschnitten des Buches Wajikra (Leviticus, 3. Buch Moscheh) begegnen wir einer erhabenen und edlen Welt, von der wir nur sehr wenig unserem Verstand zugänglich machen können. Die meisten Deutungen gehören in den Bereich des kabbalistisch Verborgenen, und ohne die ausdrücklichen Gebote G~ttes zu diesen Handlungen hätten wir keinen Begriff von dem vor ihm erwünschten Dienst. Der Einfluss des Opferdienstes reicht an die Wurzeln der Existenz, und daher umfasst er alles. Man kann den wesentlichen Unterschied erkennen innerhalb der ganzen Existenz zwischen der Epoche, in der der Opferdienst nach allen seinen Regeln durchgeführt wurde, und der Epoche des zerstörten Tempels. Der Dienst am Opferaltar als Teil der spirituellen Gesundheit und der Anwesenheit der Göttlichkeit ermöglicht das Scheinen des göttlichen Lichtes auf das Land. Die Welt der Vorstellungskraft wird klar, der spirituelle Rang der Prophetie zugänglich, die göttliche Oberaufsicht genauer und die Grenzen der spirituellen Erhebung ausgedehnter. Der Einfluss auf die Völker der Welt wird stärker, die Natur kommt wieder zu ihrem Recht und wird gesegnet, was z.B. an der Größe und dem Geschmack der Früchte des Landes Israel erkennbar ist (siehe Ende des Traktates Ketubot).

Zwischen der Auseinandersetzung der Tora mit dem Opferdienst, und der späteren Auseinandersetzung der Propheten Israels mit diesem Thema besteht ein großer Unterschied, und das muss erklärt werden. Die in Länge und Breite aufgeführten Einzelheiten des Opferdienstes in den derzeitigen Wochenabschnitten bezeugen die besondere Bedeutung dieses Themas. Ebenso auch die Geschichten der göttlichen Offenbarungen bei unseren Stammvätern, die mit der Darbringung von Opfern verbunden waren.

Daneben finden wir zum ersten Mal eine Änderung in der Beziehung zum Opfer in der Mahnrede des Propheten Schmu'el an König Scha'ul: "Hat der Ewige Lust an Ganzopfern und an Schlachtopfern, wie am Gehorsam gegen die Stimme des Ewigen? Siehe, Gehorsam ist besser als Opfer, Acht haben mehr als Fett der Widder" (Schmu'el I, 15,22). In einer späteren Epoche beginnt auch der Prophet Jeschajahu mit einer Ermahnung der Massen: "Wozu mir die Menge eurer Opfer? spricht der Ewige. Ich bin satt der Ganzopfer von Widdern, und des Fettes der Masttiere, und das Blut der Farren und Lämmer und Böcke begehre ich nicht" (1,11). Meistens wird der Grund für die Ermahnung mit ihr zusammen vom Propheten erwähnt, wie z.B. in der Prophezeiung Jirmijahus: "Denn ich redete nicht zu euren Vätern und gebot ihnen nicht an dem Tage, da ich sie aus dem Lande Ägypten führte, in Betreff der Ganzopfer und Mahlopfer. Sondern das gebot ich ihnen und sprach: Höret auf meine Stimme, und ich werde euch ein G~tt sein, und ihr sollt mir ein Volk sein" (7,22-23).

Die erhabene Handlung der Darbringung eines Opfers entspringt einer gesunden glaubensmäßigen und gesellschaftlichen Lebensführung. Das Opfer zeugt von der Annäherung des Menschen an G~tt und der Vereinigung mit seinem Willen (Nachmanides), und es kann nicht angehen, dass einfache Stufen wie sittliches Verhalten und geistige Reinheit fehlen, so wie es nicht angehen kann, dass der 5. Stock eines Hauses in der Luft hängt. In einer korrupten Gesellschaft, in der der Götzendienst zur Tagesordnung gehört, riecht das Opfer nach "Bestechung G~ttes" und verkörpert ein oberflächliches Ritual, während innen alles verrottet. Dem Menschen fällt es leichter, ein Gebot prachtvoll auszuführen, wenn sich das mit Geld machen lässt, als seinen Charakter und seinen Lebenswandel zu korrigieren, und gegen diese Pervertierung erfolgt der göttliche Protest aus dem Munde der Propheten. "Womit soll ich vor den Ewigen treten, soll ich mich beugen dem G~tte in der Höhe? Soll ich vor ihn treten mit Ganzopfern, mit jährigen Kälbern? Hat der Ewige Gefallen an Tausenden von Widdern, an Myriaden Strömen Öls? ... Er hat dir kund getan, o Mensch, was gut ist; und was fordert der Ewige von dir, als: auf Recht halten, Liebe üben, und demütig wandeln vor deinem G~tte" (Micha 6,6-8).

Jene Einstellung, gegen die die Propheten Israels so vehement angehen, gründet sich auf einen theologischen Irrtum, der davon ausgeht, dass G~tt die Opfer des Menschen nötig hat, und darum bietet der Mensch an, ihn dafür zu entschädigen, dass er nicht auf seine Stimme gehört hat. Das hat mit einem Einsickern von Vielgötterei zu tun, bei der die Wogen des Götterzorns durch diverse Opfergaben zu glätten gesucht wird. Darauf antwortet G~tt: "Ess' ich das Fleisch der Masttiere, oder trink' ich der Böcke Blut?!" (Psalm 50,13). Das Opfer dient dem Menschen, es soll kein Geschenk für G~tt sein, denn G~tt braucht nichts. "Ich will aus deinem Hause keinen Farren nehmen, aus deinen Hürden keine Böcke. Denn mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen" (ebda., 9-10). Außerdem muss die wünschenswerte Ausrichtung der Seele genau umgekehrt sein. Das Opfer soll der Bereitschaft des Menschen Ausdruck verleihen, auf G~ttes Stimme zu hören und auf dessen Wegen zu wandeln - bis hin zur Bereitschaft, seine Seele zu opfern. Der Mensch, der sich mit aller Kraft mit beiden Händen auf den Kopf des Schafes stützt, das er gerade zum Opfer darbringt, teilt damit sozusagen G~tt mit: Ich bin bereit, in deinem Auftrag aus eigener Kraft bis ans Ende zu gehen, selbst wenn ich dafür mein Leben geben müsste, so wie dieses Opfertier.

Die Krankheit, die die Propheten diagnostizierten, kann auch andere Gebote als den Opferdienst befallen. So eine Art Schachern im Verhältnis zu G~tt. Der Mensch mag zum Schluss gelangen, obwohl er sündigt, wird ihm G~tt doch verzeihen, weil er gerade jetzt in anderer Hinsicht seinen Willen tut, was ihm Schutz vor Strafe verschaffe. Das wünschenswerte Opfer, das wirklich Sühne verschafft, darf nicht mit unreinen Absichten dargebracht werden. Das ist das Opfer, das mit Feuer vom Himmel beantwortet wird, nachdem der Mensch seinen niederen Willen geopfert hat. Mit innerer Solidarität muss der Mensch fühlen, dass im Dienst an G~tt die Wahrheit und das Gute begründet liegen, und zugunsten dieses höchsten Dienstes kam seine Seele in die Welt. "Ich gebot euch zu schlachten nur deshalb, damit ihr sagt: Ich will seinen Willen erfüllen, damit er meinen Willen erfülle. Ihr schlachtet somit nicht um meinetwillen, sondern um euretwillen, wie es heißt: so schlachtet es zum Ausdruck eures Willens" (Lev. 19,5/Menachot 110a).


Der Stand der Dinge...

Was man von Haman lernen kann


Rav Lior Engelmann 

lehrt an MACHON MEIR, in Kfar Saba und in Ra'anana

Was kann man von Haman schon lernen? Wie es scheint, eine ganze Menge.

Er ist zweifelsohne ein großer Bösewicht. Er hasst die Juden und G~tt. Er hat nichts auf der Welt als seine monströse Eitelkeit, die ihn die Vernichtung der Juden betreiben lässt und dafür sorgt, dass Angehörige der anderen Völker sich vor ihm beugen und aufs Knie fallen müssen - und dennoch kann man eine große Sache von ihm lernen.

In jenen Tagen verhält sich das Volk Israel auf missverständliche Weise. Es feiert und beteiligt sich am großen Fest des Königs Achaschwerosch, wenigstens die Juden der Hauptstadt Schuschan. Alle beugen und verneigen sich vor Haman, und wenigstens öffentlich missachten sie nicht den Befehl, sich vor ihm zu verneigen, und nur ein einziger Jude revoltiert gegen die herrschende Kultur, nimmt nicht an den Festen teil und verweigert Haman demonstrativ die Respektbezeugung.

Was hätten wir angesichts der Juden gesagt, die an diesen persischen Festen teilnehmen, die sich um die Tische der Gelage mit anderen Völkern scharen, unter der Schirmherrschaft von König Achaschwerosch, der nach der Überlieferung der talmudischen Weisen auf dem Thron von König Schlomo sitzt? Was hätten wir von den Juden gedacht, die genau wissen, dass die "verschiedenen Gefäße" (Esther 1,7), in denen die Genüsse gereicht werden, nichts anderes sind als die Tempelgefäße?

Was hätten wir angesichts der Juden gesagt, an denen Haman vorbeizieht und sie sich vor ihm niederwerfen, wenigstens nach außen hin, und Mordechai im Stich lassen, "der nicht das Knie beugte und sich nicht niederwarf" (Esther 3,2)?

Wir hätten höchstwahrscheinlich gesagt, die Leute haben ihre Identität verloren, dass sie sich nach einigen Jahrzehnten des Exils ihrer Wurzeln entfremdet haben, bis die vollkommene Assimilation nur noch eine Frage der Zeit ist. Vielleicht hätten wir sie gar nicht mehr für Juden gehalten. Wir hätten gedacht, alles, was von ihrem Judentum übrig blieb, ist der Eintrag "jüdische Mutter" im Ausweis, und das reicht nicht, einen Menschen in der Diaspora bei der Stange zu halten.

Und Haman? Auch er sieht "ein Volk, zerstreut und versprengt unter die Völker" (3,8), auch er begegnet ihnen bei den Gelagen im Palast, auch er sieht sie sich vor ihm niederwerfen in den Straßen von Schuschan. Er lässt sich aber davon nicht beirren und von ihrer offensichtlich verwischten Identität nicht überzeugen. Er weiß genau zu bestimmen, dass obwohl Mordechai der Einzige ist, der seine jüdischen Prinzipien offen zur Schau stellt, in jedem Einzelnen dieses Volkes ein 'verborgener Mordechai' steckt, der eines Tages mit allen Missverständnissen aufräumen wird, und darum beeilt er sich, sie alle 'Volk Mordechai' zu nennen: "Aber er achtete es gering, an Mordechai allein Hand anzulegen - denn man hatte ihm angezeigt das Volk Mordechais - sondern Haman trachtete zu vertilgen all die Jehudim im ganzen Königreich des Achaschwerosch, das Volk Mordechais" (Esther 3,6). Er weiß auch, was uns manchmal schwerfällt, zu verstehen - dass in jedem Juden, unabhängig von Alter, Status und spirituellem Zustand ein großer Glauben steckt, der die Kraft besitzt, die ganze Welt gegenüber der spirituellen Finsternis zu erleuchten, die Amalek dort verbreiten will. Das ist auch der Grund, warum er sich nicht mit einer teilweisen Vernichtung des jüdischen Volkes begnügt. Er wird nicht nur die Leute des Geistes umbringen, weil sich selbst in dem vom Glauben entferntesten Juden ein großer Geistesmensch verbirgt, und er wird sich nicht mit der Vernichtung aller männlichen oder aller weiblichen Juden begnügen, was den Fortbestand dieses Volkes verhindern würde. Er wird nicht einmal einen Greis oder einen Säugling am Leben lassen, der nichts von seiner Identität weiß und mit Leichtigkeit als Nichtjude erzogen werden könnte. Er wird veranlassen, "zu vertilgen, zu würgen und zu vernichten alle Jehudim, von jung bis alt, Kinder und Weiber an einem Tage" (3,13).

Er wird eine "Endlösung" für alle Juden verlangen, weil er den großen Verfolgern gleicht, die es im Laufe der Generationen auf uns abgesehen hatten - die manchmal Dinge von uns wissen, die wir schon vergaßen. Sie wissen, wenn es auch nur einen Juden auf der Welt gibt, bedeutet das den Sieg des Glaubens, sie wissen, auch wenn sich ein Jude in jeder Hinsicht wie ein Nichtjude verhält, sein Inneres größer ist als sein äußerlicher Lebenswandel und am Ende hervorbrechen wird.

Auf absurde Weise benutzt Haman die Erkenntnis des Guten für seine finsteren Absichten. Gerade das Gute im Menschen zu sehen, was uns manchmal angesichts eines Juden schwerfällt, der fern von Tora und Geboten scheint, gelingt Haman auf ganz natürliche Weise. Mit seinem hoch entwickelten amalekitischen Gespür ortet er mit Leichtigkeit den jüdischen Funken. Er reißt jedem Juden die Maske vom Gesicht und legt dessen simple Wahrheit offen.

Unsere Wahrheit.


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