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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT WAJISCHLACH
Nr. 1195
16. Kislev 5779

Diese Woche in der Tora (Gen. 32,4 - 36,43):

Jakovs Heimkehr nach Kana'an, Kampf mit dem Engel, Geschenke an Eßaw, Jakov trifft Eßaw, Landkauf bei Sch'chem, Entführung Dinas durch Herrscher von Sch'chem, Scheinvertrag, Tötung der Verantwortlichen durch Levi und Schimon, Jakov>Israel, Beschränkung des Awraham und Jizchak gegebenen Versprechens des Landes Israel auf Jakov und seine Nachkommen, Tod Rachels bei der Geburt Benjamins.

Haftara: Owadja 1, 1-21

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Am Schabbes-Tisch...


Hochmut kommt vor dem Fall

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

"Jakov schickte Boten (malachim) vor sich her zu seinem Bruder Eßaw, nach dem Lande Se'ir, dem Gefilde Edoms, und gebot ihnen also: So sprechet zu meinem Herrn, zu Eßaw: So spricht dein Knecht Jakov: Bei Lawan habe ich als Fremdling gelebt und geweilt bis jetzt; und mir ist geworden Rind und Esel, Schaf und Knechte und Mägde; und ich sende nun es zu berichten meinem Herrn, Gnade zu finden in deinen Augen" (Gen. 32,4-6). Worin besteht der Nutzen, himmlische Boten zu entsenden, um Eßaw auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen, dass Jakov jetzt Rind und Esel, Schaf und Knechte und Mägde besitzt? Eßaw wird dies doch zähneknirschend zur Kenntnis nehmen und noch wütender über den Segen werden, den sein Bruder erhielt!

Im Buch Be'er Majim Chajim (Rabbiner Chajim Thirer, lebte vor etwa 250 Jahren) wird erklärt, dass der Mensch hauptsächlich deswegen zu Fall kommt, wenn er sich in seinem Herzen erhebt zu dem Gefühl: "Ich und keiner sonst!" (Jeschajahu 47,8), wenn er vor lauter Stolz und Selbstüberschätzung glaubt, niemand könne ihm das Wasser reichen und keiner könne ihm etwas anhaben. Wer einen so hohen Glauben von sich hat, dem sagt G~tt: "Ich und er können nicht zusammen auf der Welt wohnen" (Sota 5a), darum entfernen sich von ihm alle etwaigen Funken der Heiligkeit, mit ihnen seine Lebendigkeit, und sogleich ist er null und nichtig. Wie es heißt: "Ich sah einen trotzigen Frevler, der sich spreizte wie ein belaubter, tief wurzelnder Baum. Und man ging vorbei, siehe da, er war nicht mehr, und ich suchte ihn, und er war nicht zu finden" (Psalm 37,35-36). Und das ist auch der Grund für das Mahl, das Esther in ihrer Weisheit dem bösen Haman bereitete: "Und Haman sprach: Auch ließ Esther, die Königin, keinen kommen mit dem König zu dem Mahle, das sie bereitet, als mich, und auch auf morgen bin ich zu ihr geladen mit dem König. Doch all das gilt mir nichts, zu jeder Zeit, da ich sehe Mordechai, den Jehudi, sitzen im Tore des Königs" (Esther 5,12-13). Nachdem Haman zu jener Größe gelangte, die ihm vorbestimmt war, dann aber noch den Galgen aufstellte, daran Mordechai zu hängen, verschwanden er und alles Seine sofort von der Bildfläche. "Vor dem Falle (kommt) Stolz, und vor dem Sturze Hochmut" (Sprüche 16,18).

Dieses Prinzip gilt nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern auch für die Völker der Welt. Allerdings nicht für das Volk Israel, die Himmelsfürchtigen - für alles, was G~tt ihnen an Gut und Segen zukommen lässt, unterwerfen sie sich ihm und machen sich vor ihm gering, wie der Autor des Tanja (Hauptwerk des Lubawitsch-Chassidismus) zum Vers "Ich bin zu gering für all die Gnaden..." (Gen. 32,11) erklärte: "Bei jeder einzelnen Gnade, die G~tt einem Menschen erweist, muss man sich als besonders gering ansehen". Ebenso bei den talmudischen Weisen (Chulin 89a): "Nicht weil ihr zahlreicher seid als alle anderen Völker hat der Ewige euch begehrt (Dt. 7,7). Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Israel: Ich habe Begehren an euch, denn selbst wenn ich euch Größe angedeihen lasse, gering schätzt ihr euch vor mir. Ich verlieh Awraham Größe, und er sprach vor mir: Ich bin Staub und Asche (Gen. 18,27). Moscheh und Aharon, und sie sprachen: Wir sind nichts (Ex. 16,8). David, und er sprach: Ich bin ein Wurm und kein Mensch (Psalm 22,7). Anders aber die weltlichen Völker". Denn wem die göttliche Weisheit innewohnt, weiß, dass noch kein Mensch seit Beginn der Schöpfung seine ganze Pflicht gegenüber dem König der Ehre erfüllt hat. Darum erbitten die Frommen von G~tt wenn überhaupt nur milde Gaben, und wenn ihnen G~tt etwas Gutes angedeihen lässt, sind sie ganz gebrochen und unterwerfen sich G~tt auf extreme Weise.

Unser Vorvater Jakov wusste, dass der Hochmut dem Bösewicht Eßaw zum Verhängnis werden würde, wie der Prophet Owadia über Edom (=Eßaw) prophezeite: "...der du Felsenhöhen bewohnest, auf seinem hohen Wohnsitze; er spricht in seinem Herzen: Wer will mich zur Erde herabstürzen! Ob du hoch steigst dem Adler gleich, und ob zwischen Sterne gesetzt dein Nest, von da stürze ich dich herab, ist der Spruch des Ewigen" (1,3-4). Sein Sturz erfolgt, wenn er sich wie ein Adler aufschwingt und nach den Sternen greift, d.h. bis dorthin reiche seine Herrschaft - gerade dann holt ihn G~tt zurück auf den Boden der Tatsachen und erniedrigt ihn. Darum sandte Jakov seine Boten an Eßaw, um ihm mitzuteilen, dass er ihm die Herrschaft aus freien Stücken überlässt und sich selbst als Knecht vor seinem Herrn sieht, Eßaw, der "ein Besitztum übereilt genommen im Anbeginn, das am Ende nicht gesegnet wird" (Sprüche 20,21).

Die talmudischen Weisen erklärten den Vers "Jakov schickte Boten vor sich her zu seinem Bruder Eßaw usw.; vor sich her - zu dem, dem die Zeit reif war, das Königtum vor ihm [Jakov] anzunehmen. Rabbi Jehoschua sagte: Er schickte ihm das Königsgewand und breitete es vor ihm aus. Da sprach er zu ihm: Zwei Streithähne können nicht auf einer Pritsche schlafen" (Bereschit raba 75,4). Entsprechend heißt es am Ende unseres Wochenabschnitts: "Und das sind die Könige, die regiert haben im Lande Edom, bevor ein König regiert hat über die Kinder Israel" (Gen. 36,31).

Nach einer anderen Auslegung schickte Jakov richtige Engel (malachim), damit sich Eßaw ordentlich etwas darauf einbilden könne, wie erhaben sein Thron wohl wäre, wenn himmlische Engel zu ihm mit einer Botschaft kommen. "Und gebot ihnen also: So sprechet zu meinem Herrn, zu Eßaw: So spricht dein Knecht Jakov: Bei Lawan habe ich als Fremdling gelebt..." (s.o.), dir gegenüber gelte ich als Knecht, doch als ich bei Lawan lebte, habe ich ihn nicht als meinen Herrn angesehen. "...und geweilt bis jetzt; und mir ist geworden Rind und Esel...", ich habe dort aus freien Stücken geweilt, und sobald ich wollte, bin ich von dort weggegangen, nachdem ich meinen vollen Lohn, Rinder, Esel usw. erhalten hatte. Allerdings "sende ich nun es zu berichten meinem Herrn, Gnade zu finden in deinen Augen", bei dir bin ich wie ein Knecht, der versucht, in den Augen seines Herrn Gefallen zu finden.

Der Erhalt der Königswürde als Erster beinhaltet bereits den zukünftigen Niedergang des edomitischen Königreiches, im Sinne von "die Taten der Väter ein Zeichen für die Nachkommen". Die Bestimmung Eßaws war es, als Hülse zu dienen, die höher und höher erhoben wurde, um der süßen Frucht in Gestalt des messianischen Königtums voranzugehen. So schrieb der Prophet Maleachi (1,3-5): "Und den Eßaw hasste ich und machte seine Berge zur Öde, und seinen Besitz für die Schakale der Wüste ... Sie mögen bauen, ich aber werde niederreißen, und man wird sie nennen das Gebiet des Frevels, und das Volk, dem der Ewige zürnt in Ewigkeit. Und eure Augen sollen es sehen, und ihr werdet sprechen: Erhaben ist der Ewige über Israels Gebiet hinaus". "Und eure Augen sollen es sehen", bald und in unseren Tagen, nämlich "die Auslöschung der heutigen Hochburgen der Kultur mit all ihren Lügen und Betrügereien, ihrem üblen Schmutz und ihrem schleichenden Gift. Alle Kultur, die sich mit den Klängen ihrer Lügen lobhudelt, wird zwangsläufig weltweit ausgerottet werden, und stattdessen wird das Königreich höchster Heiligen erstehen. Das Licht Israels wird erscheinen, bei den Völkern neuen Geistes eine Welt ausrichten, bei den Nationen, die nicht mehr Leeres sinnen werden, sich nicht mehr erzürnen über G~tt und seinen Gesalbten, über das Lebenslicht der Welt, über die Unschuld und den Glauben an den ewigen Bund. Und Israel wird mit seinen Augen die Vergeltung an den Frevlern schauen (siehe Psalm 91,8), wird über die Ruinen jener schreiten, die sich der neuen Götter rühmen, so wie es über die Ruinen der alten Babylonier und Assyrer schritt" (Rabbiner A.J.Kuk, "Orot", Hamilchama §8).

Der Stand der Dinge...

Shopping

Rav Chagai Londin
Rabbiner an der Hesder-Jeschiwa Sderot

RavChagaiLondin

Der Wochenabschnitt Wajischlach konfrontiert uns mit einer der zentralen Eigenschaften in der Gestalt unseres Stammvaters Jakov - der Mann kauft gerne. Und viel. Unser Vorvater Jakov beginnt seine Einkaufstour schon in seiner Jugend, als er Eßaw das Recht des Erstgeborenen abkauft; es geht weiter mit komplizierten Erwerbs- und Besitzarrangements mit Lawan; der Stadt Schchem richtet er gar eine Münze und Märkte ein (Schabbat 33b); doch erreichen die Dinge ihren Höhepunkt in unserem Wochenabschnitt, "als Jakov allein zurückblieb" (Gen. 32,25), "er hatte kleine Krüge vergessen und kehrte ihretwegen zurück" (Raschi). Von hier lernen die talmudischen Weisen, "dass den Frommen ihr Besitz lieber ist als ihr Körper" (Chulin 91a).

Der Erwerb verkörpert ein enormes Bedürfnis der menschlichen Seele. Das erste Kind, das auf der Welt geboren wurde, hieß Kain (Wortstamm von Kinjan, Erwerb). Kleine Kinder z.B. sind besonders besorgt darum, dass jede Sache 'meins' ist. Was ist eigentlich Erwerb? Erwerb ist die Fähigkeit des Menschen, verschiedenste Dinge an sich zu binden. Objekte, zwischen denen vorher keine Verbindung bestand, erhalten nunmehr einen gemeinsamen Eigentümer - sie haben jetzt eine einigende Basis. Der israelitische Erwerb bedeutet seinem Wesen nach die Bestrebung, die kleinsten Einzelheiten dieser Welt zu einer gemeinsamen Einheit zu machen. 'Geld' (Kessef) deutet auf 'Sehnsucht' (Kissufim). Nicht von ungefähr zeichnete sich das jüdische Volk seit Urzeiten auf den Gebieten von Erwerb und Wirtschaft aus.

Unser Stammvater Jakov nimmt "kleine Krüge" "über den Fluss Jabbok"; deuten die Kabbalisten: Jabbok (J-B-K) - Anfangsbuchstaben von Jichud, Bracha, Keduscha (göttliche Einigkeit, Segen, Heiligkeit). Die Fähigkeit Jakovs, die ganze Welt zu nehmen und sie zu Einigkeit, Segen und Heiligkeit zu überführen, das ist das Israelitentum unseres Stammvaters Jakov.

Frage und Antwort - SMS
 

 

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Frage: Neulich sah ich einen nichtjüdischen Angestellten, der nach einer Hochzeit sauber machte, wie er die übrig gebliebenen Benscher (kleine Gebetbüchlein mit dem Tischgebet und einem Aufdruck als Erinnerung an die Hochzeit) in den Müll warf (nicht um sie zu verunglimpfen, sondern im Zuge seiner Arbeit). Vielleicht sollte man diesen Brauch überhaupt abschaffen?

Antwort: Das ist allerdings eine neue Erfindung. Und jeder hat Dutzende solcher Benscher zu Hause und braucht nicht noch einen als Souvenir. Darum sollte man diesen Brauch abschaffen, es sei denn, man beauftragt jemanden speziell damit, alle übrig gebliebenen Benscher nach der Hochzeit einzusammeln (siehe Rosch Haschana 18b, wo die Weisen den Tag zum Festtag erklärten, an dem sie die Erwähnung des G~ttesnamens auf Schuldscheinen abschafften).

SMS169

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