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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT WAJELECH
Nr. 1186
6. Tischri 5779

Diese Woche in der Tora (Dt. 31,1-31,30):

Moschehs 120. Geburtstag, moralische Unterstützung für seinen Nachfolger, Jehoschua, Ausblick auf die Zukunft, Wohlstand wird zur Abwendung von G~tt und Strafe führen.

Haftara: Hoschea 14,2-10, Jo'el 2,15-27

Schabbat Schuwa

Mittwoch: Jom Kippur

 


Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 



Am Schabbes-Tisch...


Wiederauferstehung

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Im Talmudtraktat Sanhedrin (90b) erscheint eine seltsame Geschichte. "Die Römer fragten Rabbi Jehoschua ben Chananja: Wo steht in der Tora, dass der Heilige, gepriesen sei er, die Toten beleben wird, und dass er weiß, was später geschehen wird? Da antwortete er ihnen beides aus dem folgenden Schriftvers (Dt. 31,16): Es heißt: Und der Herr sprach zu Moscheh: Du wirst dich bald nun zu deinen Vorfahren legen und aufstehen wird dieses Volk und nachbuhlen den Göttern der Fremden des Landes, dahin es mitten unter sie kommt etc. Da sagten ihm die Römer: Vielleicht [lese man nicht: Du wirst dich bald nun zu deinen Vorfahren legen und aufstehen, sondern] und aufstehen wird dieses Volk und nachbuhlen den Göttern?! [nach dem einfachen Wortlaut des Verses]. Er erwiderte ihnen: Immerhin habt ihr die Hälfte, dass er nämlich weiß, was später geschehen wird".

Und was sagen wir dazu? Die Antwort von Rabbi Jehoschua an die Römer ist vollkommen unverständlich. Diese Römer baten ihn doch gar nicht darum, diese beiden Dinge, dass G~tt die Toten wiederbelebt und weiß, was in Zukunft passieren wird, unbedingt aus einem Vers zu beweisen. Warum bewies er es ihnen nicht aus zwei Versen unter Umgehung des große Problems, von einem Vers zwei verschiedene Auslegungen abzuleiten, wobei die eine einen Teil des Verses zu ihren Gunsten ignorieren muss, und die zweite dem einfachen Wortlaut des ganzen Verses folgt. Diese beiden Auslegungen gehen doch anscheinend eine auf Kosten der anderen, wenigstens in den Augen eines einfachen Römers von der Straße.

Vielmehr enthält seine Antwort eine wunderbare tiefere Bedeutung, für die die Seele der Römer nicht empfänglich ist. Selbst wenn die Römer nur die Hälfte seiner Ausführungen glaubten, nämlich dass G~tt die Zukunft im Voraus weiß, wäre das immerhin schon eine wichtige Lehre. Sehen wir einmal genau hin: Der Herr der Welt weiß, dass das Volk Israel ins Land einzieht, dass es dort dem Götzendienst verfällt, "und den Göttern der Fremden des Landes nachbuhlt". Er weiß, dass es eine lange Zeit dauern wird, viele Generationen, bis die israelitische Seele, die in einem Nationalkörper lebt, in Vollkommenheit zur Geltung kommt. Bis dahin gibt es noch viele Wirrungen. Nichtsdestotrotz bringt er uns ins Land Israel, denn dafür sind wir geschaffen worden, aus eigenem Antrieb das Gute zu wählen, und nicht, dass wir darauf "vorprogrammiert" und dazu gezwungen sind. Dem einzelnen Menschen und der ganzen Generation wurde die freie Entscheidung verliehen. Das ist eine wertvolle Sache in den Augen G~ttes, obwohl auch die Möglichkeit besteht, dass sie das Böse wählen, mit allen Konsequenzen, die damit verbunden sind. Die ganze Schöpfung dreht sich um die freie Wahl des Menschen. Das vollkommen Gute bekommt der Mensch nicht zum Geschenk, sondern er bekommt das Gute, das ihm aufgrund seiner Entscheidungen und seiner Mühen zusteht. Der Mensch erzeugt selbst die Rangstufe seiner Nähe zu G~tt; diese ist nämlich das wahre Gute (siehe Derech Haschem, Rabbiner Moscheh Chajim Luzatto).

G~tt hat Vertrauen zu uns. Behelfen wir uns mit einem modernen Beispiel: Ein Heranwachsender, der sich in existenzielle Fragen verwickelt, stark beeinflusst vom Geist der allgemeinen Kultur, dazu die hormonellen Veränderungen, die in seinem Körper stattfinden, mit denen er nicht immer fertig wird. Die Eltern stehen etwas abseits und versuchen, einen guten Einfluss auszuüben, ihn richtig anzuleiten, ihm eine liebevolle und stützende Umgebung zu bieten - sie können aber nicht für ihn die Entscheidungen treffen. Bekanntlich können manchmal 'Komplikationen' auftreten. Auch das Volk Israel gerät manchmal in Komplikationen. G~tt hat das allerdings einkalkuliert. Und noch darüber hinaus! Er weiß mit Sicherheit, dass "aufstehen wird dieses Volk und den Göttern der Fremden des Landes nachbuhlt". Nach all den Jahren der Wüstenwanderung, wie ein irrendes Schaf, bei der Begegnung mit dem Materiellen.

Die frühen Christen erfanden zu ihrer Rechtfertigung eine furchtbare Lüge: G~tt verließ das Volk Israel wegen dessen Sünden, änderte seinen Plan, 'weil er keine andere Wahl hatte', und wählte sie an unserer Statt als 'neues Israel'. Der Herr der Welt hat ihrer Ansicht nach nicht die Kraft, mit den Taten der Geschöpfe fertig zu werden, ein schwacher Gott. Das ist natürlich eine Lästerung und Beschimpfung der übelsten Sorte gegenüber dem Himmel. Aus dem Wochenabschnitt ergibt sich aber das Gegenteil: G~tt weiß im Voraus, dass sich das Volk Israel in Komplikationen verstricken wird. Dennoch vernichtete er uns nicht in der Wüste, und er wechselte uns nicht aus nach der Zerstörung des Zweiten Tempels, wie jene Christen behaupteten, und wird es auch niemals tun. Wenn wir sündigen, ist G~tt etwas wie 'ein beschämter König' (siehe Tomer Dwora §1). Er gibt uns Leben, obwohl wir uns gleichzeitig an ihm versündigen. Auch wenn er uns streng bestraft, liebt er uns mit einer Liebe, die von keiner Bedingung abhängt, "und du sollst erkennen in deinem Herzen, dass wie ein Mann seinen Sohn erzieht, der Ewige dein G~tt dich erzieht" (Dt. 8,5). Doch mehr als das 'lässt er die Toten wieder zu Leben erstehen'.

Die Wiederbelebung der Toten bringt die optimistische Zukunft der Welt zum Ausdruck. Nach den Schwierigkeiten, dem Versagen, den Zerstörungen und den Verbannungen wird es am Ende sehr gut werden. Die Seelen werden in einen geläuterten Körper zurückkehren, der nicht mehr ihr Licht verfinstert oder behindert, und mit ihm in höhere Gefilde aufsteigen. Der Körper wird zu einer Art 'Gast der Seele', das genaue Gegenteil vom Zustand in der diesseitigen Welt, in der die Körperlichkeit die Seele nach unten zieht und viele Aspekte der Lebensordnung bestimmt. Die Welt wird wieder zu einem Ort werden, in dem das Licht G~ttes ohne Behinderung leuchtet, ohne Triebe und ohne Verdorbenheit, ohne Tod, ohne Materialismus und ohne Verbrechen.

Schon in dem furchtbaren Zustand des "aufstehen wird dieses Volk und nachbuhlen", in dieser großen Verderbnis, funkelt ein wenig das Licht der optimistischen Zukunft. Der Herr der Welt nimmt uns nicht die Entscheidungsfreiheit, doch treibt er die Welt durch unsere Entscheidungen vorwärts (siehe Da'at Twunot, Rabbiner M.C. Luzatto). Im Verborgenen leuchtet das vollkommene, heilende Licht und bringt die Wirklichkeit immer voran. Sogar durch die schlechten Entscheidungen kommt die Welt ihrer Bestimmung näher (ebda.). In den Niederungen des "aufstehen wird dieses Volk und nachbuhlen" verbirgt sich die Auslegung des "Du wirst dich bald nun zu deinen Vorfahren legen und aufstehen", das Licht der Wiederauferstehung der Toten, auf das sich die ganze Wirklichkeit hinbewegt. Darum lehrte er die Römer aus diesem einen Vers, doch dessen tiefere Bedeutung war für sie schwer zu fassen...





Zur Haftara

Strenge Ermahnung

Rav Joaw Uri'el
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Yoav Uriel

Zu unserem Wochenabschnitt Wajelech liest das ganze Volk Israel dieses Jahr die Prophezeiung der Tschuwa (bußfertige Umkehr) am Ende des Buches Hoschea. Der Prophet Hoschea gehörte zu den strengsten und wortgewaltigsten Mahnern, die das Volk Israel je kannte. Zu Beginn des Buches gibt es ein praktisches Beispiel dafür, wie sehr die Kinder Israel gesündigt hatten. Das Beispiel von einer Frau, die ihren Mann mit anderen betrügt, findet sich in verschiedenen Prophetenbüchern und deutet auf das Abwenden Israels von G~tt und das Hinwenden zum Götzendienst. Zu Beginn des Buches Hoschea erscheint ein ähnliches Beispiel, nur viel radikaler. Hoschea vergleicht Israel mit einer Frau, die sich erst einmal mit vielen Männern einlässt und die erst später, nachdem sie bereits einige Kinder in die Welt gesetzt hat, ans Heiraten denkt. So wie es der Hure in dieser Ehe schwerfallen wird, sich von ihrer früheren Lebensweise zu trennen und ihrem neuen Mann die Treue zu halten, genau so fällt es Israel schwer, sich mit G~tt zu verbinden vor lauter Anhänglichkeit an die Vielgötterei.

Die Tschuwa aus solchen Tiefen der Sünde ist eine besonders schwer zu vollziehende. Entsprechend offenbart sich noch wenige Verse vor dem Aufruf Hoscheas zur Umkehr am Ende des Buches ein weiteres Mal die Schwere der Sünden Israels: "Eingebunden ist die Missetat Efrajims, aufbewahrt seine Sünde [=die Sünden Israels befinden sich wie ein verschnürtes Paket vor G~tt, und er vergisst sie nicht - Mezudat David] ... Büßen wird Schomron, dass es widerspenstig war gegen seinen G~tt, durch das Schwert werden sie fallen, ihre Kindlein werden zerschmettert und die Schwangeren aufgeschlitzt" (13,12/14,1).

Doch gleich nach diesen erschütternden Versen ruft Hoschea Israel auf, sich an die Tschuwa zu halten: "Kehre um, Israel, zum Ewigen, deinem G~tte, denn du bist gestürzt über deine Sünde" (14,2). Dieser Aufruf Hoscheas offenbart die Macht der Tschuwa; wie leicht es doch ist, durch eine einfache Tat, nämlich seine Sünden vor G~tt zuzugeben (Widui), Vergebung selbst untragbarer Sünden zu erlangen. Die talmudischen Weisen machten im Midrasch darauf aufmerksam (Psikta rabati, §44): "Die Art und Weise G~ttes ist nicht wie die von Fleisch und Blut. Die Art und Weise von Fleisch und Blut ist es, eine schwere Verordnung zu erlassen und sie durch eine hohe Geldzahlung zu ersetzen. Und G~tt erlässt eine schwere Verordnung und lässt sie durch etwas Leichtes abgelten. Was ist 'etwas Leichtes'? Nehmet mit euch Worte, und kehrt zum Ewigen um (Hoschea 14,3). Was schrieb er vor diesem Abschnitt? Eingebunden ist die Missetat Efrajims ... Büßen wird Schomron, dass es widerspenstig war gegen seinen G~tt; und nach all diesen Dingen sagt [G~tt] zu Israel: Kehret um zu mir, und ich gelte alles ab".

Im Midrasch Mischle (Sprüche; §6) betonen die talmudischen Weisen anhand dieser Verse die Macht der Tschuwa, selbst die schlimmsten Sünden zu neutralisieren: "Ich sagte ihm: Ich kenne eine andere Tschuwa, größer als jene, wie es heißt: Kehre um, Israel, zum Ewigen, deinem G~tte, denn du bist gestürzt über deine Sünde - selbst wenn du gegen die Grundlagen des Glaubens widerspenstig warst; wenn G~tt sogar die Umkehr desjenigen akzeptiert, der gegen die Grundlagen des Glaubens widerspenstig war, dann doch erst recht jemanden, der [wegen geringerer Sünden] umkehrt".

Demnach ruft Hoschea Israel zu, nicht aufzugeben, auch wenn sie die schlimmsten Sünden begangen haben. Aus jeder Lage können sie in Tschuwa zu G~tt zurückkehren. Entsprechend findet sich in Vers 14,5 die Reaktion G~ttes auf so eine Tschuwa: "Ich will heilen ihre Abtrünnigkeit, will sie lieben aus Milde, denn gewichen ist mein Zorn von ihm". Hier zeigt sich ein weiterer wichtiger Aspekt der Tschuwa. Hieraus geht hervor, dass die göttliche Gerechtigkeit allein selbst nach erfolgter Tschuwa die Liebe zu Israel nicht wiederherzustellen vermag. Vielmehr verspricht G~tt aufgrund der Umkehr Israels, dass auch er umkehren und seine Liebe zu Israel als milde Gabe, aus Gnade, abseits der Rechtslinie erneuern wird. So erklärt das der Mezudat David - Kommentar (zu 14,5): Wenn die Israeliten ihre Sünden zugeben, werde ich vergeben, wie sie einen verwilderten Weg gingen und sich gegen mich auflehnten, und dann werde ich sie lieben mit der Freigebigkeit des Herzens, auch wenn sie dieser Liebe nicht würdig sind, denn das Zugeben der Sünden vermag zwar die Feindseligkeit zu beseitigen, aber noch nicht die Liebe zurückzubringen. Und dennoch sagt G~tt: denn gewichen ist mein Zorn von ihm, und deshalb kehrt die ursprüngliche Liebe G~ttes zu Israel wieder.


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