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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT WAJECHI
Nr. 1199
14. Tewet 5779

Diese Woche in der Tora (Gen. 47,28 - 50,26):

Jakov segnet Josef und seine anderen Söhne vor seinem Tode in Ägypten; der Segen bezeichnet die Charaktereigenschaft eines jeden der 12 Stämme; großer Trauerzug und Begräbnis in der Machpela-Höhle; Josef prophezeit, dass G~tt die Kinder Israels ins Land der Vorväter zurückbringen wird und bittet, dann seine Gebeine zum Begräbnis dort mitzunehmen.

Haftara: Kö. I, 2, 1-12

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...

Jakov lebt

Rav Chagai Londin
Rabbiner an der Hesder-Jeschiwa Sderot

RavChagaiLondin

Zu den Worten "und Jakov lebte" (Gen. 47,28) erklärten die talmudischen Weisen: "Unser Stammvater Jakov starb nicht ... Wie seine Nachkommen noch am Leben sind, so ist auch er noch am Leben" (Ta'anit 5b). Das Wort "Erinnerung" (sikaron) kommt im Hebräischen von der Wurzel s/ch/r - der aktiven Seite der Wirklichkeit. Der Wille, etwas zu tun, und die Person zu neuem Leben zu erwecken. Die Erinnerung ist unsere Fähigkeit, das Vakuum, das der Verstorbene hinterließ, mit neuem Leben zu füllen. Im Gegensatz zur Kultur der Vielgötterei gibt es im Judentum keine Skulpturen oder Denkmäler, sondern eine Seele. Wenn wir uns mit dem Leben verbinden, das diese Seele zurückgelassen hat, dann ist das die wahre Erinnerung. Wenn wir uns den guten Werken zuwenden, die jener Mensch in der Welt pflanzte - erfolgt jedes Mal eine kleine 'Totenbelebung'; wenn wir die Toralehren des Verstorbenen lernen, lebt er unter uns aufs Neue, 'seine Lippen bewegen sich im Grabe'; wenn wir uns entscheiden, im Lichte der Persönlichkeit der verstorbenen Großmutter oder des verstorbenen Großvaters bessere Menschen zu sein - dann begleitet uns deren Seele in jedem Augenblick. Das nennt man Verewigung, Verbindung mit der Ewigkeit.

Diese Dinge stehen in Verbindung mit dem 10. Tewet, der vom Israelischen Oberrabbinat als Tag des allgemeinen Kaddischs bestimmt wurde, zugunsten aller Verstorbenen, deren Verbleib unbekannt ist, vor allem die im Holocaust Umgekommenen. Wenn wir die Erinnerung an die Schoa wachrufen, füllen wir uns nicht nur mit Schmerz und Verzweiflung über die Boshaftigkeit des Menschen, die sich in jener Epoche in ihrer ganzen Hässlichkeit offenbarte, sondern verbinden uns auch mit dem großen Ideal, das die Schoa so messerscharf verdeutlichte - die Ewiglichkeit Israels. Damit verinnerlichen wir die Tatsache, dass das Volk Israel trotz allem überlebt und sich darüber hinaus zu neuen Höhen aufschwingt und sein Leben mit noch größerem Schwung erneuert. Je mehr wir uns mit Freude und Dankbarkeit über die Ewiglichkeit Israels füllen, werden wir der Erinnerung an die Schoa besser gerecht werden. Das Erinnern stärkt die Hoffnung, und die Hoffnung stärkt die Erinnerung. So wie ihre Nachkommen noch am Leben sind, so sind auch sie noch am Leben.

Unser Stammvater Jakov stirbt nicht. Niemals.




Zur Haftara

Die Tötung des Joaw ben Zruja

Rav Joaw Uri'el
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Yoav Uriel

Einer der letzten Aufträge, die David vor seinem Tode Schlomo erteilte, lautete, für die Tötung des Joaw ben Zruja zu sorgen: "Auch weißt du, was mir getan Joaw Sohn Zruja, was er getan den beiden Heerführern Israels, Awner, Sohn des Ner, und Amaßa, Sohn des Jeter, die er erschlagen und Blut des Krieges im Frieden vergoss, und Blut des Krieges an seinen Gurt brachte, der an seinen Hüften, und an seinen Schuh, der an seinen Füßen. Und verfahre nach deiner Weisheit, dass du nicht sein greises Haupt mit Frieden kommen lassest in die Gruft" (Kö.I, 2,5-6).

Dieser Auftrag erweckt Verwunderung: Joaw half David doch auf seinem ganzen Weg und durch alle Wirrungen. Er hielt schon in Chewron zu ihm und brachte ihn auf den Königsthron über ganz Israel. Joaw war es, der Jerusalem eroberte, ebenso viele andere Feinde; er hielt zu David beim Aufstand Awschaloms und verhalf ihm zum Sieg und zur Rückkehr zur Königsherrschaft. Das war eine ungewöhnliche Treue im Verlauf mehrerer Generationen. Warum verurteilte ihn David zum Tode?

David selbst gab den Grund dafür an: Joaw tötete Awner und Amaßa gegen Davids Willen. Dem lässt sich die Tötung Awschaloms hinzufügen, die dem ausdrücklichen Befehl Davids zuwiderlief. Dennoch ist nur schwer zu verstehen, warum David über diese Vergehen die Todesstrafe verhängte - denn all diese Tötungen dienten nur dazu, Davids Königtum zu festigen. Die drei genannten Personen, die Joaw ausgeschaltet hatte, gehörten zu Lagern, die an Davids Königtum rüttelten: Awner war der Heerführer Scha'uls, der David verfolgte, um ihn zu töten. Im weiteren Verlauf kürte Awner Ischboschet zum König über Israel an Davids Stelle; Awschalom stand direkt gegen David auf, und Amaßa war sein Heerführer. Joaw war der Meinung, diese Verräter müssten sterben, um die Stabilität der Herrschaft Davids zu gewährleisten. Demnach wurde durch diese Taten Davids Herrschaft nicht gefährdet, im Gegenteil - eine konsequente und kompromisslose Sorge um Davids Königsherrschaft - die manchmal über das Ziel hinausschoss. Reicht das, um dafür die Todesstrafe zu verhängen?

Der wahre Grund

Wir stellen fest, dass David die große Bedeutung der Handlungen genau kannte, durch die er auf den Thron kam, sowohl zu Beginn seiner Königsherrschaft als auch nach dem Aufstand Awschaloms. Gegenüber diesen aktiven Gegnern seines Königtums verhielt sich David konsequent: Er wollte niemals seine eigene Herrschaft durch deren Tötung sichern. David weigerte sich mehrmals, Scha'ul zu töten, und hinderte auch Andere daran. Er weigerte sich, Schim'i zu töten, der ihn bei seiner Flucht vor Awschalom aufs Frechste verfluchte, gleichfalls gab er den Befehl, Awschalom zu verschonen. Wir sehen also, dass Davids Königtum auf dem Fundament des Erhaltes der Königswürde vom Volk auf friedlichem Wege stand - ausschließlich durch den Willen des Volkes, ohne irgendwelche Gewaltanwendung gegenüber den Kontrahenten. (Nur im Falle des Nawal Hakarmeli, der sich dem Aufstieg Davids widersetzte, ihn wollte David anfangs durch das Schwert töten. Doch auch bei dieser Gelegenheit ließ David letztendlich davon ab, und zwar durch das Verdienst von Awigail, die er dafür lobte: "Und gesegnet dein verständiger Sinn und gesegnet du, die mir gewehrt diesen Tag in Blutschuld zu kommen, und dass meine Hand selbst mir Recht schaffe", Schmu'el I, 25,33).

Dieses Prinzip gehört so sehr zu Davids Wesen, dass er sogar diejenigen töten lässt, die seine Hauptgegner attackierten - er tötete den amalekitischen Jüngling, der bezeugte, eigenhändig Scha'ul getötet zu haben, ebenso tötete er Ba'ana und Rechaw, die Ischboschet, Sohn des Scha'ul ermordet hatten. All diese Attentäter glaubten, in Davids Sinne gehandelt zu haben, doch David stellte klar: Ihr habt meinem Königtum geschadet und nicht genützt.

Entsprechend beauftragte David Schlomo in seinem letzten Willen, dass auch Joaw, der seine Feinde für ihn beseitigte, in Wirklichkeit sein Königtum schädigte, indem er es mit Kriegstaten in Friedenszeiten befleckte, "und Blut des Krieges im Frieden vergoss". Diese Feststellung passt zu den Worten Davids nach der Tötung Awners durch Joaw: "Und David hörte es nachher und sprach: Schuldfrei bin ich und mein Königreich vom Ewigen für immer, vom Blute Awners, des Sohnes Ner. Möge es haften auf dem Haupte Joaws, und auf dem ganzen Hause seines Vaters" (Schmu'el II, 3,28-29).

Die Autorität des davidischen Königtums stammt vom Himmel, von G~tt, und nicht von Fleisch und Blut. Daher wusste David, dass er niemanden zu beseitigen und sich das Königtum nicht durch Gewalt anzueignen brauchte. David vergoss viel Feindesblut, doch was seinen Aufstieg zur Königswürde betraf - konnte er nicht zulassen, dass an das Fundament seines Thrones Blut komme.




Kinder, Kinder...

Wer sich überwindet

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

Als Josef sich der Frau Potifar verweigerte, heißt es: "Aber er weigerte sich und sprach zum Weibe seines Herrn" (Gen. 39,8). Als Josef seinem Vater sagte, Menasche sei der Erstgeborene, und er solle [zum Segen] seine rechte Hand auf ihn legen, heißt es: "Aber sein Vater verweigerte es und sprach" (48,19), und er erklärte Josef, dass in Zukunft, trotz der Größe Menasches, von Efraim Jehoschua, der Nachfolger Moschehs, hervorgehen wird, und darum bekomme er den bedeutenderen Segen.

Im Sohar chadasch heißt es zum Vers der Weigerung Josefs bei Frau Potifar zu den Worten "weigerte sich und sprach": G~tt sagte ihm, durch sein Verdienst, bei der Versuchung durch Frau Potifar standgehalten zu haben, werde ihm eine andere Weigerung zuteilwerden, nämlich dass sein Vater nicht zustimmen wird, Menasche zuerst zu segnen, sondern Efraim, und darum heißt es auch dort: "verweigerte es und sprach".

Worin besteht der Zusammenhang zwischen Josefs Weigerung gegenüber Frau Potifar und dem Segen von Menasche und Efraim, und inwiefern liegt hier ein Verdienst für Josef vor? Und welche Bedeutung hat es, dass Efraim die Führung übernimmt?

Sehen wir uns dazu die Erklärung von Rabbiner Naftali Z.J. Berlin (Neziw) aus Woloschin in seinem Torakommentar Ha'emek dawar zu Jakovs Segen für Efraim und Menasche an. Der Neziw fragt, wenn Efraim vorgezogen wird, warum brachte Jakov ihn nicht auf seine rechte und Menasche auf seine linke Seite, warum überkreuzte er seine Arme? Und antwortet: Efraim war größer als Menasche, was die spirituellen Dinge angeht, was sich über dem natürlichen Gang der Dinge befindet; aber innerhalb der natürlichen Abläufe, der Leitung der Welt nach den Naturgesetzen, davon verstand Menasche mehr. Die Hand, so der Neziw, dient dem Kopf und dem Denken. Sie symbolisiert die spirituellen Dinge. Der Fuß hingegen dient der Fortbewegung des Körpers seiner Natur nach. Darum geht bei allem, was das "Bein" betrifft, Menasche voran, darum erhält er seinen Segen neben dem rechten Bein stehend, während die rechte Hand, die die geistigen Dinge symbolisiert, Efraim erhält, da die spirituelle Seite bei ihm Vorrang hat.

Auf diese Weise lässt sich vielleicht der obige Abschnitt aus dem Sohar erklären. Der Mensch besteht aus einem Körper mit niederen und materiellen Aspekten, Begierden und Trieben, doch auch aus einer reinen Seele, und durch die Erfüllung von Tora und Geboten kann er seine Triebe und Begierden bezwingen. Josef, der der Verführung durch Frau Potifar widerstand, zeigte, dass die spirituelle Seite des Menschen stärker ist und die negativen materiellen Aspekte besiegen kann. Dazu sagte ihm G~tt, durch das Verdienst, dass du gezeigt hast, dass die spirituelle Seite des Menschen stärker ist und den Sieg davonträgt, setze ich Efraim, der für die spirituelle Seite des Menschen steht, an erste Stelle von deinen beiden Söhnen.

Jeder Mensch kämpft mit seinem bösen Trieb und manchmal scheint es ihm, als könne er ihn nicht bezwingen. Er will schon aufgeben, besonders, wenn er wirklich versagt hat und gestolpert ist. Da kommt die Tora mit dem Segen von Efraim und Menasche uns das Prinzip zu lehren, dass die spirituelle Seite des Menschen die stärkere, die führende und die siegreiche ist. Und wenn der Mensch siegt, wird ihm großes Licht zuteil, das ihn begleitet und alle seine Taten segnet, auch die materiellen.

Auch unsere Kinder befinden sich in schwierigen Auseinandersetzungen mit den Verführungen des bösen Triebes, und wir müssen sie lehren, dass sie ihnen standhalten können. "Denn fällt der Gerechte siebenmal, er erhebt sich dennoch" (Sprüche 24,16), um sein Leben mit dem Licht von Tora und Geboten zu füllen, und dadurch wird ihm das Licht G~ttes beschert, das ihn bei allem seiner Hände Werk begleitet.




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