mmcap6

DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche / P.O.B. 34107
IL - 9134002 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820            
www.meirtv.co.il  torah@meirtv.co.il
für Kinder: www.meirkids.co.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT SCHEMINI
Nr. 1213
23. Adar II 5779

Diese Woche in der Tora (Lev. 9,1-11,47):

Aharon bringt Sühnopfer für seine Beteiligung am "Goldenen Kalb"; Stiftszelt-Einweihungsopfer und göttliche Erscheinung vor dem versammelten Volk; zwei der Söhne Aharons werden für falsches Räucherwerk von himmlischem Feuer getötet; Speisegesetze, erlaubte und verbotene Tiere.

Haftara: Jecheskel 36, 16 - 38


Parschat Para

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...


Das er ihnen nicht geboten...

Rav Pinchas Margolis
Rabbiner an MACHON MEIR

"Und es war am achten Tage" (Lev. 9,1). Das war ein ereignisreicher Tag in der Geschichte unseres Volkes. Im Midrasch Safra heißt es, dieser Tag war "mit zehn Kronen geziert": "Erster der Schöpfung... Erster des Priestertums... Erster des Opferdienstes... Erster des Herabkommens des Feuers... Erster des Wohnens der Göttlichkeit in Israel... Erster des Segens Israels... usw.". Ein Tag großer spiritueller Erhebung und vollkommener Freude durch die Erfüllung des göttlichen Versprechens: "dass ich wohne in ihrer Mitte" (Ex. 25,8) - in der Gegenwart. Diesem erhabenen Ereignis gingen pedantische Vorbereitungen voran. Das Wüstenheiligtum (Mischkan) wurde von unserem Lehrmeister Moscheh mehrmals aufgebaut und zerlegt, und nun steht es da in aller Pracht. Aharon und seine Söhne erhalten genaue Weisungen, wie sie sich an diesem großen Tag zu verhalten haben, "denn heute wird der Ewige euch erscheinen" (Lev. 9,4).

Und als alle gebotenen Opfer dargebracht waren, erhebt Aharon seine Hände und segnet zum ersten Mal das Volk G~ttes. Danach ein weiterer Segen, zusammen mit Moscheh. Und dann "fuhr eine Feuerflamme aus von dem Ewigen und verzehrte auf dem Altar... und das ganze Volk sah und sie jubelten und fielen auf ihr Angesicht" (Lev. 9,24). Das ganze Volk nimmt die göttliche Anwesenheit bei sich wahr, jubelt und preist den Schöpfer der Welt, der sein Volk Israel in Liebe erwählt.

Während sich noch das ganze Volk vor Freude und überwältigendem Gefühl niederwirft, befinden sich die beiden Söhne Aharons, Nadaw und Awihu, wirklich nahe an diesem heiligen Feuer. Anders als das übrige Volk sehen sie direkt hinein, und langsam aber sicher werden sie von den Ereignissen überwältigt, ihre Seele vergeht vor lauter Liebe. "Und die Söhne Aharons, Nadaw und Awihu, nahmen ein jeder seine Rauchpfanne ... und brachten vor den Ewigen unheiliges Feuer, das er ihnen nicht geboten" (Lev. 10,1). Es erwacht in ihnen ein großes Verlangen, aktiven Anteil an diesem Prozess der Offenbarung G~ttes zu nehmen. Doch diesmal kommt es zur Katastrophe - "da fuhr eine Feuerflamme vom Ewigen aus und verzehrte sie und sie starben vor dem Ewigen" (V.2) ...

Der vorige Wochenabschnitt endet mit dem Lob Aharons und seiner Söhne, die bei allen ihren Geboten "weder rechts noch links abwichen" (Raschikommentar). Was ist daran schon so lobenswert? G~tt, die Quelle aller Existenz, lässt durch seinen treuen Diener Gebote ausrichten, was sie genau tun sollen - dann ist doch klar, dass sie das auch tun! Vielmehr gilt das Lob ihrem Verständnis, aus tiefer Demut heraus, dass sie nichts anderes sind als Werkzeuge, sie und ihre Arbeit. Wer wirklich etwas bewirkt, das ist G~tt und sein Willen, die Heiligkeit ist der aktive Anteil! Darum sind jede Einzelheit und jede Genauigkeit so wichtig, "nicht rechts und links abzuweichen", damit G~ttes Willen geschehe und erscheine.

Nadaw und Awihu, heilige Männer, Söhne Aharons, waren sich dieser heiligen Inhalte sicher bewusst. Nur das betörende Ereignis, die so nahe Begegnung mit G~tt ließ sie irren und "Liebe auf Liebe" legen, wie es im Midrasch heißt. Dadurch glitt ihr religionsgesetzliches Verständnis jenseits der Grenzen der Wahrheit, und sie lehrten das Gesetz vor ihrem Lehrer Moscheh, nämlich dass man zusätzlich zum Feuer vom Himmel auch irdisches Feuer darbringen muss. Nur dass es gerade bei dieser Gelegenheit nötig war, sich strikt an die Vorgaben zu halten, weil hier die Regeln für die künftigen Generationen geformt werden. Das Feuer, das sie darbrachten, hatte G~tt nicht geboten. Damit war eine göttliche Erscheinung dadurch ausgeschlossen, und es galt automatisch als "fremder Dienst" - fremdes Feuer. Darum geht ein Feuer von G~tt aus und verzehrt sie.

Im Großen und Ganzen gilt das für die ganze Tora und alle ihre Gebote. Der Mensch kann sich einbilden, mit seinen Taten die ganze Welt zu verbessern, doch wenn ihm das nicht geboten wurde, wird er nichts bewirken, oder schlimmer noch, zerstören. Die Heiligkeit wird nicht von seinen Taten erzeugt, vielmehr ermöglichen seine Taten, die dem göttlichen Gebot in allen Einzelheiten entsprechen, das Erscheinen dieser Heiligkeit und ihr Wirken in der Welt: "...der uns geheiligt durch seine Gebote und uns geboten...". Nur dann erhebt sich ein heiliges Feuer und erhebt ihn und mit ihm die Welt.

"Und es war am achten Tage". An diesem besonderen Tag, zusätzlich zu dessen "zehn Kronen", wurde dem Herz der Nation eingeprägt, wer es ist, der seine Präsenz bei ihnen ruhen lässt, nur er allein, entsprechend seinen Geboten und Regelungen. "An den mir Nahen will ich geheiligt werden" (Lev. 10,3).




Kinder, Kinder...

Wege der Erziehung
   
Rav Elischa Aviner
Rabbiner von Mizpe Nevo und Leiter des Kollels der Jeschiwa Ma'ale Adumim

RavElishaAviner

Vor einigen Tagen gelangte ein Büchlein in meine Hände, von einem großen Pädagogen sel. verfasst. Einer der Artikel war dem schädlichen Einfluss der Psychologie auf die Erziehung gewidmet. Die Zerrüttung der Disziplin im elterlichen Hause, die Kapitulation der Eltern vor jeder Laune der Kinder und die Ungehorsamkeit der Kinder - für alles macht der Autor die moderne Psychologie verantwortlich. Er gibt ihr die Schuld an allen Fehlschlägen und Verderbnissen, die uns auf dem Gebiet der Erziehung begegnen. Er behauptet, seit die Psychologie die Macht über die Erziehung an sich gerissen hat, sei sie nicht nur nicht besser geworden, sondern noch schlechter. Er greift besonders die professionelle pädagogische Literatur der Religiösen und der Charedim an und beschuldigt sie der Kapitulation vor den Ansichten der Psychologie und der Ausrichtung nach deren Vorgabe.

Welchen Makel fand er an der Psychologie? Dass sie die freie Wahlentscheidung verneint, indem sie das entscheidende Gewicht auf die angeborenen Eigenschaften legt. Kein Mensch kann sich ihnen verschließen, darum ist er gezwungen, sie auszuleben, und sie diktieren seinen Lebenswandel. Der Autor geht u.a. gegen die Empfehlung der modernen Psychologie gegen die körperliche Züchtigung in der Erziehung an und fragt sich, ob die talmudischen Weisen und die jüdischen Geistesgrößen in allen Generationen und allen ethnischen Zweigen, die die körperliche Züchtigung für legitim hielten, sich allesamt irrten.

Zum Schluss kritisiert er die Neigung der religiösen und charedischen Erzieher wegen deren Betonung der Ermutigung, der "heranführenden Rechten" und der Liebe in der Erziehung, während sie die "abweisende Linke" und den Rohrstock ignorieren. Die "heranführende Rechte" ohne die "abweisende Linke" sei nur die halbe Wahrheit, und eine halbe Wahrheit ist gar keine Wahrheit. Das Verschwinden der anderen Hälfte führt er wiederum auf den Einfluss der Psychologie auf die Seminare zur Anleitung der Eltern zurück.

Und was sagen wir zu allen diesen Behauptungen?

Zweifelsohne wurde ein Teil der Tatsachen korrekt geschildert. 1. Die Verwendung von Strafen, nicht nur der körperlichen, ging zurück. 2. Die Schwierigkeiten der Kindererziehung wurden nicht weniger. 3. Disziplin und Gehorsam der Kinder gegenüber ihren Eltern nahmen radikal ab. 4. Er hat recht mit der Feststellung, dass in den letzten Generationen, besonders in der letzten, eine drastische Wendung auf dem Gebiet der Erziehung erfolgte. Unsere Vorfahren - und nicht nur die von vor 200 Jahren, sondern auch die vor 50 Jahren - erzogen ihre Kinder auf andere Weise. Damals war die "abweisende Linke" noch spürbar. Heute herrscht die "heranführende Rechte" in unserem Leben fast ohne Widerspruch. Die "abweisende Linke" ist so gut wie erlahmt.

Diese Tatsachen sind unbestreitbar. Die Frage lautet: Was ist der Grund für die oben genannten Ergebnisse? Liegt die Verantwortung für all die "Nöte" auf dem Gebiet der Erziehung wirklich bei der Psychologie, die die Entscheidungsfreiheit des Menschen bestreitet? Das Bestreiten der Entscheidungsfreiheit, oder die Feststellung der Beschränktheit der Entscheidungsfreiheit lässt sich mit einiger Vorsicht der freudianischen Lehrmeinung zuschreiben. Diese Lehrmeinung betont die Macht der Instinkte und der verborgenen Triebe der menschlichen Seele sowie die Notwendigkeit, ihnen freien Lauf zu verschaffen, um die seelische Gesundheit des Menschen sicherzustellen. Anstatt die tierischen Triebe zu bekämpfen, wenn sie hervorbrechen, empfiehlt diese Lehrmeinung, mit ihnen einen Bund zu schließen und ihnen einen würdigen Platz zuzuweisen. Doch ist die Psychologie nicht aus einem Guss. Gegen Freud erstanden mächtige Opponenten, die den Fundamenten seiner Methode widersprachen, andere seelische Fundamente erkannten und vollkommen andere psychologische Lehren entwickelten. Darum bedeutet alles Gerede gegen "die" Psychologie nichts Anderes als eine irreführende Verallgemeinerung.

Es scheint allerdings, dass der zentrale Punkt zur Diskussion in diesem Artikel die Frage bildet, wie und warum sich die Erziehungsmethode änderte. Der Autor geht davon aus, dass die Erziehungsmethode nicht geändert gehört. Jede Erziehungsmethode entspringt einer bestimmten Weltanschauung. Entsprechend entspringt die Erziehungsmethode der Toragrößen deren religiöser Weltanschauung, die als zeitunabhängige und unveränderliche Wahrheit gilt. Die Tora ist ewig, darum ist die von ihr abgeleitete Erziehungsmethode ewig. Daraus folgt, dass wer eine Änderung der von der Tora vorgegebenen Erziehungsmethode fordert, automatisch seine Hand gegen alle Toragrößen Israels erhebt, die die frühere Erziehungsmethode befürworteten, und man kann ihn beschuldigen, sich vom Zeitgeist mitreißen zu lassen und der wahren Tora nicht die Treue zu halten.

Natürlich bezweifelt niemand, dass die Tora wahr ist und dass sie sich weder jetzt noch später ändert. Doch der Mensch ändert sich. Seine Neigungen, seine Gefühle, sein Charakter - ändern sich. So wie ein Heranwachsender sich von einem Kind unterscheidet, unterscheiden sich die jeweils anzuwendenden Erziehungsmethoden, obwohl wir von einem einzigen Erziehungsprinzip ausgehen, das aus der Tora stammt - und ebenso unterscheidet sich der Mensch einer Generation von demjenigen einer anderen Generation. In einer Generation ist er reifer, in einer anderen weniger; in der einen Generation geduldig, in einer anderen impulsiv; in der einen unterwürfig, in der anderen aufmüpfig und sehnt sich nach Freiheit. Die Toragrößen in den verborgenen Lehren lehrten uns bereits, dass die Menschheit einem großen Menschen gleicht, vom Kopf bis zur Ferse. Jede Generation offenbart ein bestimmtes Körperteil der vollständigen menschlichen Statur. Es gibt eine Generation der Weisheit (=die Wüstengeneration), und es gibt eine Generation des Fußes (=die Schritte des Maschiach). Darum gibt es im Laufe der Generationen keinen einheitlichen Menschen, sondern verschiedene Arten von Menschen, von denen jeder eine andere erzieherische Anleitung benötigt. Darum bedeutet eine Änderung der Erziehungsmethode keine Ablehnung früherer Methoden. Alle sind richtig, jede zu ihrer Zeit.

Die größten Pädagogen sind jene, die die Fähigkeit besitzen, die Struktur der Seele ihrer Generation zu durchschauen und ihr eine Erziehungsmethode anzupassen. Das bedeutet keine Kapitulation vor dem Zeitgeist, sondern erzieherisches Genie.




Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 22.05-23.00
 israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIJUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3 oder  
Bank Mizrahi-Tefahot, Jerusalem
Bank Code 20, Branch 539
SWIFT CODE: MIZBILIT
IBAN: IL19 0205 3900 0000 0128 018

oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 9134002
ISRAEL
oder via Kreditkarte / Paypal per Webseite von Machon Meir 

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 18.18/19.33
Tel Aviv: 18.36/19.35
Haifa: 18.28/19.35
Sommerzeit!