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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT SCHLACH LECHA*
Nr. 1224
19. Sivan 5779

*außerhalb Israels: Beha'alotecha


Diese Woche in der Tora (Num. 13,1-15,41):

12 Fürsten kundschaften das Land Kana'an aus; 10 bringen positiven, aber entmutigenden Bericht, 2 optimistisch und verweisen auf göttlichen Beistand; Volk hört auf Mehrheitsbericht, göttliche Strafe: 40 Jahre Wüste, bis Ungläubige ausgestorben sind; jetzt wollen sie doch, aber G~tt lässt sie nicht mehr; weitere Opfergesetze; Strafe für G~tteslästerung; der Holzsammler am Schabbat; Zizit.

Haftara: Jehoschua 2, 1-24

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Am Schabbes-Tisch...

Zurück nach Ägypten!


Rav Ejal Vered
Rabbiner an der Jeschiwa "Nezer Mata'aj" in Ari'el

Rav Eyal Vered

Die Sünde der Kundschafter, über die es heißt: "In dieser Sache glaubtet ihr nicht an den Ewigen, euren G~tt" (Dt. 1,32), war sicher die schwerste Krise während der Wüstenwanderung. Vorher könnte man allerdings auch fragen: Was war eigentlich so schlimm an der Sünde der Kundschafter? Warum gab es bei der Sünde um das Goldene Kalb, bei der die Kinder Israel aktiv beteiligt waren, indem sie mit eigenen Händen ein Standbild anfertigten, eine relativ schnelle Vergebung, im Gegensatz zur Sünde der Kundschafter; wenn wir einmal genauer hinschauen, ging es doch alles in allem um eine passive Haltung nach der Regel "Sitz' und tue nichts" (schew we'al ta'aßeh)?

Die tiefere Antwort auf diese Frage lautet, dass es sich gerade nicht um die Regel "Sitz' und tue nichts" handelt, sondern um genau das Gegenteil. Hier erschien zum ersten Mal die Regel "Steh' auf und tue" (kum we'aßeh). Hier ist nicht nur von mangelndem Willen zur Einwanderung in das Land Israel die Rede, sondern von etwas viel schlimmerem.

Die neuerliche Wahl Ägyptens

Die Schwere der Sünde der Kundschafter gründet sich auf einen Wechsel der Begriffe. Bis dato war Ägypten der Ort, den sie hinter sich gelassen hatten. Auch als nostalgische Gedanken auftauchten, nach Ägypten zurückzukehren und dort kostenlos Knoblauch und Melonen zu essen, ging es doch nur um eine Rückkehr, also Richtung rückwärts.

Bei der Sünde der Kundschafter und des Volkes aber lassen sich schon ganz andere Töne hören: "Lasst uns ein Oberhaupt setzen und nach Ägypten zurückkehren" (Num. 14,4), und der Midrasch fügt hinzu: "Sie wollten Datan anstelle von Moscheh und Awiram anstelle von Aharon einsetzen".

Es gibt eine aufrichtige Führung im Volk Israel, und zwar die Führung von Moscheh und Aharon. Diese Führung geht immer in eine Richtung, und zwar von Ägypten zum Lande Israel.

Es gibt aber auch eine alternative Führung, nämlich die von Datan und Awiram, und ihre Besonderheit besteht darin, dass sie andere Begriffe benutzen. Sie versuchen nicht, das Volk zu Missetaten zu verführen. Sie versuchen einfach, die Begriffe auszuwechseln, und schon wird aus Licht Finsternis und aus Finsternis Licht, aus bitter wird süß und aus süß wird bitter.

Plötzlich rückt Ägypten an die Spitze, das Ziel, zu dem es vorzustoßen gilt, während sich das Land Israel weit hinten befindet. Im Wochenabschnitt Korach legen Datan und Awiram noch nach, indem sie Ägypten das Land nennen, das von Milch und Honig fließt, und Israel das Land, das seine Bewohner verzehrt. Unglaublich!

Bei der Sünde der Kundschafter passierte es zum ersten Mal, das sich die Leute nicht in eine Sünde hineinziehen ließen, sondern ihr Verhalten frei wählten. Die Sünde um das Goldene Kalb war das Ergebnis von Verführung, ebenso die Sünde der Gier nach Fleisch. Zwar gab es bei der Sünde der Kundschafter am Anfang auch eine Art der Verführung, doch von einem bestimmten Punkt an geschah sie mit voller Absicht, in freier Entscheidung für Ägypten, zum Wenden des Kopfes dorthin. So eine Sünde lässt sich nicht vergeben. Sie ist zu tief im nationalen, historischen Bewusstsein eingebrannt. Diese Generation, in der etwas Tiefes, Inneres zerbrach, musste ausgewechselt werden.

Die Heilung

Die Heilung besteht in der freien Wahl des Landes Israel. Nicht als "sicherer Hort" und nicht, weil es einfach der logische Ort ist, sondern - lasst uns ein Oberhaupt setzen und ins Land zurückkehren. Von vornherein.

Und je mehr die Orte besiedelt werden, die dieses "von vornherein" zum Ausdruck bringen, erfolgt die Heilung und wird die Sünde der Kundschafter langsam aber sicher aus der Welt geschafft. Unsere Generation bewirkt die Heilung. Bei der Trockenlegung der Sümpfe, bei der Besiedlung der Höhen, durch jene Pioniere, die sich an Orten niederlassen, wo das Wohnen und das Leben scheinbar keinen Sinn ergeben, und all jene schöpfen ihre Kraft aus der Sehnsucht nach dem Lande Israel, und aus dem Schwur - "Lasst uns ein Oberhaupt setzen und nach dem Lande zurückkehren".

Ich suche immer das Lob des Landes

In letzter Zeit fiel mir ein kleiner Aufkleber auf, der die grünen Mülltonnen der Stadt Petach Tikva ziert. Die Betreibergesellschaft gehört einem gewissen Zwi Kohen, und auf jeder Tonne prangt ein Aufkleber mit dem Psalmenvers: "Des Ewigen ist die Erde, und was sie füllet" (24,1). Sehr schön, sagte ich mir.

Doch darunter steht in deutlichen Buchstaben: "Gemeinsam lasst uns unser Land hüten und erbauen". Habt Ihr das gehört? Gemeinsam lasst uns unser Land hüten und erbauen. Und wo steht das? Auf der Mülltonne. Sogar dort. Bis dorthin muss die Liebe zum Land gelangen, um die Sünde der Kundschafter zu heilen. Sie nahmen gute Früchte des Landes, süße Früchte, und brachten darüber eine üble Nachrede aus, und wir, in unserer Generation, heilen alles von der Wurzel her, schreiben sogar auf Mülltonnen, wie gut dieses Land ist, und gemeinsam lasst uns unser Land hüten und erbauen.

Erzählung 


Das Land von Weizen / Eine Geschichte

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Es war einmal ein König, der Weizen anbaute, und diese Sorte wuchs allein in seinem Land, und er pflegte immer über dessen Gelingen zu beten. Und wenn du glauben solltest, ein teurer Weizen war das sicher, der Weizen des Königs - ganz und gar nicht. Er wuchs an jeder Stelle, und war frei für jeden Bürger. Jeder, der davon einsammeln wollte, fand ihn jederzeit gratis zu seiner Verfügung, mit dem Segen des Königs. Und wenn den Bürgern anderer Länder der Sinn nach diesem Weizen stand, kamen sie ins Land des Königs und kauften davon gegen gute Bezahlung. Allerdings verfügte der König, dass dieser Weizen nur in seinem Lande wachsen dürfe, und so geschah es auch. Wenn ihn jemand außerhalb des 'Landes von Weizen' zu säen versuchte, wuchs er nicht gut, denn er war allein auf das Land des Königs abgestimmt, und andernorts wandelte sich sein Segen zum Fluche.

Im 'Land von Weizen' gab es Traditionen sowohl für das Mahlen als auch das Backen. Und zwar verfuhren sie so: Nachdem sie das Korn gründlich zwischen richtigen Mühlsteinen gemahlen hatten, wurde es sofort gebacken, damit der Nährwert nicht verloren ging. So machte der Weizen die Bewohner des Landes zu starken Menschen. Sie waren so groß und so stark, bis dass ein Mensch aus einem anderen Land, der kam, um etwas von dem Weizen zu kaufen, ihnen als klein und schwach erschien. So ging es viele Jahre, und solange sie nicht die Traditionen des Mahlens und Backens veränderten, ruhte der Segen des Königs auf ihrem Teig.

Eines Tages machte sich ein Mann aus diesem Land auf und zog woandershin. Er nahm mit sich eine große Anzahl von Säcken mit diesem Weizen, und säte ihn auf fremder Erde. Dazu erzeugte er ein künstliches Klima, das dem des 'Landes von Weizen' ähnelte, der nun auf fremder Erde zu wachsen begann. Dieser Mann produzierte nun eine Menge Weizen und mahlte ihn sehr fein in den örtlichen Mühlen. Doch weil er außerhalb seines Ursprungsortes gewachsen war, wurden seine Konsumenten nicht nur nicht stark, sondern schrumpften noch ein. Und weil sie genau wussten, woher der Weizen kam, wurden sie böse auf die Leute des 'Landes von Weizen' und machten sie für ihren Mangel an Gesundheit verantwortlich, gleichzeitig aber aßen sie weiter davon, weil sie nicht anders konnten.

In den Bäckereien und in den Häusern der Bewohner des 'Landes von Weizen' wurde der Teig immer so gebacken, wie sie es von den früheren Generationen gelernt hatten. Eines Tages begann ein Bürger dieses Landes, eine riesige Bäckerei zu bauen, mit Mühlen aus Metall, die er im Ausland beschafft hatte, und großen Öfen. Und dann begann er mit der Produktion, viele Sorten Brot, Kuchen und Kekse, so wie er als Konditor in einem fernen Land gelernt hatte. Seine Backwaren gelangen wunderschön, von lieblichem Duft und Süße, eine reine Gaumenfreude. Sein Name war schnell in aller Munde, und viele Kunden strömten zu seiner Bäckerei. Und er brachte auf Schiffen Weizen herbei, der im Ausland unter künstlichen Bedingungen gewachsen war, und mischte ihn dem örtlichen Weizen bei, den er in seiner Mühle mahlte. Und er eröffnete Läden seiner Bäckerei im ganzen Lande, vom Norden bis zum Süden.

So verging die Zeit, und aus jedem Winkel begannen verschiedene und seltsame Erscheinungen aufzutauchen bei den Menschen, die in den Läden dieses Mannes gekauft hatten. Manche schrumpften in ihrer Körpergröße, nicht sofort, sondern sehr langsam. Manche wurden ganz gleichgültig, als ob sie kein Herz mehr hätten. Manchen wuchs ein Schwanz, was sie aber gar nicht genierte, vielmehr benahmen sie sich weiter wie gehabt, als ob dies zur Natur der Welt gehöre. Manche wurden richtig verrückt und verdächtigten diejenigen, die noch gesund waren, als ob sie immer nur ihr Schlechtes wollten. Manche wurden darmkrank, und vor lauter Bauchschmerzen zogen sie wütend auf die Felder, den Weizen zu verbrennen. Manche begannen, in sich selbst den Feind zu sehen, und sie schlugen und beschimpften sich selbst. Und so wurde dieses gesegnete Land zu einem Land, in dem schon Viele nicht mehr die Sprache ihres Nächsten verstanden. Doch weil dies alles nicht auf einmal geschah, gab es keinen Menschen, der wusste, was passiert war und warum, außer einem einzelnen Weisen...

Und dieser einzelne Weise ging nun durch die Straßen mit lauter Stimme, und hing Schilder auf, die Leute zu warnen, nicht mehr von dem Weizen zu essen, der nicht nach dem traditionellen Verfahren gemahlen und gebacken worden war, und auch nicht von der Mehlmischung, die Weizen aus einem anderen Land enthielt. Die Leute aber sagten ihm, er übertreibe, er solle nur kosten und sehen, wie gut es ist. Und keiner hörte auf ihn, denn die Gesunden brauchten ihn nicht, und die Kranken waren ja schon krank. Da versammelte er alle Gesunden und sprach zu ihnen: "Ist es euch etwa angenehm zu sehen, wie eure Brüder immer weiter schrumpfen?", und sie senkten den Blick und sagten: "Nein". Und er fragte sie: "Und was wäret ihr bereit, für deren Heilung zu geben?", und sie antworteten alle: "Du kennst uns doch, du weißt doch, dass wir alles Geld auf der Welt dafür hergäben". Da sagte er ihnen: "Jetzt hört mir gut zu, meine lieben Brüder, jeder Einzelne von euch wird morgen ein großes Schild aufhängen, der eine an seiner Bäckerei, der andere an seiner Haustür: 'Alle Backwaren gratis, kommt mit Freuden, herzlich willkommen!', und lasst das Schild während der nächsten Wochen hängen... Und nun geht und backt alles Gute, mit dem ihr gesegnet seid, auf die traditionelle Weise, die euch eure Vorfahren gelehrt haben, und öffnet und weitet eure Herzen und Hände". Und ein Jeder ging heim und alle taten so, wie besprochen. Und vom nächsten Tag an begannen ihre Brüder von den Backwaren zu nehmen, zuerst ganz wenige, und später massenweise, und sie aßen und nahmen noch in ihren Gefäßen nach Hause. Und sofort fingen die Kranken an, Heilung zu spüren und zu ihrer Stärke und Größe zurückzukehren. Und danach kam niemand mehr auf den Gedanken, in den Läden der 'Quelle der Leiden' zu kaufen, und die Gesundheit kehrte wieder ein im 'Lande von Weizen'.




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