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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PESSACH
Nr. 1216
15. - 21. (22.) Nissan 5779

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Jontef-Tisch...

Die Ordnung des Seders

Rav Chagai Londin
Rabbiner an der Hesder-Jeschiwa Sderot

RavChagaiLondin

Die Seder-(=Ordnungs)Nacht wird so genannt, weil sie die Nacht ist, in der im Leben "Ordnung" geschaffen wird. Die Existenz einer geordneten Wirklichkeit deutet auf eine bestimmte dahintersteckende Absicht, auf ein Ziel, auf einen gewissen Wert - die dazu führen, dass sie gerade so und nicht anders erscheint. Die Nacht, in der das Volk Israel auf die Bühne der Weltgeschichte trat, verleiht der gesamten Existenz Ordnung und Bedeutung, und darum enthält sie auch eine innere Ordnung (nach Rabbiner A.J.Kuk in seinem Gebetbuch Olat Ra'aja II, S.254-300):

Kadesch (der Kiddusch über Wein) - Das Nationalfest beginnt ausgerechnet gewandt an den Einzelnen: Du da! Heilige dein Leben! Verharre nicht beengt in deinem individuellen Leben, sondern verbinde es mit der Kette der Generationen dieser Nation, die in dieser Nacht geboren wurde.

Urchaz (Händewaschen ohne Segensspruch) - Nach der Verkündung des Strebens nach der Heiligkeit müssen wir uns um unsere gegenwärtige Stufe kümmern: Wasch dich und reinige die Taten, die du mit den Händen vollführst (stellvertretend für alle deine gegenwärtigen Taten), was stufenweise zum Ziel führt.

Karpas (man isst ein in Salzwasser getunktes Gemüse) - In dieser besonderen Nacht haben auch Neigungen ihren Platz, vor denen wir uns sonst in acht nehmen. Wir essen ein Gemüse, um den Appetit anzuregen, und erklären zum Ziel, die materiellen Dimensionen zur Heiligkeit zu führen, um zu einem Zustand zu gelangen, in dem das Essen nicht nur der Ernährung dient, sondern einen Wert hat seitens der Heiligkeit, die dadurch erscheint, und darum, ausnahmsweise, reizen wir in dieser Nacht den Essenstrieb.

Jachaz (man teilt die Matza in zwei Teile: einen für vor der Mahlzeit und einen für danach, wenn man schon satt ist - den "Afikoman"). Man darf sich aber nicht durcheinanderbringen lassen und Rangstufen verwechseln: Man muss teilen und unterscheiden zwischen dem Essen, das der Erhaltung des Körpers dient und vom Hunger veranlasst wird, was bei der Mahlzeit zum Ausdruck kommt - und dem Essen, das einen eigenständigen Wert verkörpert, was durch den Afikoman zum Ausdruck kommt, der nach der Mahlzeit verzehrt wird, nachdem man bereits satt ist.

Magid (man erzählt die Hagada). Um die niederen Ränge der Wirklichkeit zu heiligen, muss man ein klares Bewusstsein entwickeln, das von einem "sprechenden Mund" (Peh-ßach) herrührt. Wir unterhalten uns in dieser Nacht über die Befreiung aus der Sklaverei, die wir in Ägypten erdulden mussten, über deren physische und psychische Aspekte, und wie man von dorther nach Israel und zum Bau des Tempels gelangt.

Rachza (weiteres Händewaschen, diesmal mit Segensspruch). Vor der Hauptmahlzeit, dem "gedeckten Tisch" (Schulchan orech, s.u.) - sind die Hände wiederum zu waschen, um die zieldienlichen "Geräte" in heilige Reinheit zu versetzen.

Mozi (der Segensspruch hamozi lechem min ha'aretz). So wie das Brot, die Grundlage menschlicher Ernährung, von Mineralien aus dem Erdboden stammt und ein neues Wesen durch menschliche Weisheit erhält (das Backen im Ofen), ebenso, parallel mit der Geburt des Volkes Israel, erhält der Rohzustand der Fundamente der Wirklichkeit in dieser Nacht einen neuen Charakter.

Matza (Segensspruch über und Essen der Matza). Die Matza, aus Teig ohne jegliche Zusätze, symbolisiert die jüdische Seele, wenn sie rein und frei von säuerndem Anschwellen (Chamez) ist - der böse Trieb, ein überflüssiger materieller Zusatzstoff.

Maror (man isst ein Bitterkraut, getunkt in Charosset). Trotz der Matza, die die von der Unterdrückung durch die Triebe befreite Seele symbolisiert, gibt es immer noch Aspekte der Bitterkeit, die das Leben begleiten. Es gibt aber Hoffnung: Der Maror wird in Charosset getunkt (ein süßer Fruchtbrei), von dem die talmudischen Weisen sagten, er ähnele dem Lehm, den unsere Vorfahren in Ägypten verarbeiteten - ein lockerer Brei, der sich nach harter Arbeit zu einem Bauwerk festigt, und ebenso festigen wir alle losen Teile unserer Persönlichkeit durch harte Arbeit zu einem stabilen Bauwerk.

Korech (das "Hillelsandwich" aus Matza, Maror und Charosset, über das man spricht: Secher leMikdasch keHillel). So wie Hillel der Ältere, der den Maror auf diese Weise im Tempel aß, essen ihn auch wir. Wir streben danach, so wie Hillel der Ältere zu sein, über den viele Geschichten von seiner Nächstenliebe erzählen. Ein Mensch von einem positiven Ausblick wie Hillel kann Matza und Maror zusammen akzeptieren, wobei er dennoch erkennt, wie Fehlschläge (symbolisiert durch den Maror) nicht der Seele (symbolisiert durch die Matza) widersprechen.

Schulchan orech (die würdevolle Einnahme der Festmahlzeit). Nach all den genannten Vorbereitungen gelangen wir nunmehr zu einem ästhetisch gedeckten Tisch: die materiellen Aspekte erhalten einen spirituellen Wert, das gastronomische Erlebnis wird veredelt. Im Gegensatz zum rohen Fressen der Tiere geschieht unser Essen auf eine schöne und aristokratische Weise.

Zafun (man isst den Afikoman). Die Hauptüberschrift dieser Nacht: Afiku-Man (aramäisch), übersetzt: Bringt das himmlische Brot heraus (das bekannte Man-na). Wir gelangen auf eine so hohe spirituelle und verborgene ("zafuna") Stufe, auf der wir alle Ebenen des Lebens heiligen. Das Essen erfolgt schon nicht mehr aufgrund physischen Hungergefühls, sondern "nach der Sättigung" - Essen um des Essens willen, Heiligung der physischen Aspekte.

Barech (man sagt das Tischgebet). Wir danken G~tt und verbinden dabei unsere Persönlichkeit mit der Heiligkeit, die sich in dieser Nacht offenbart.

Hallel (man spricht das "große Hallelgebet", Preisung des Herrn der Welt). Nach so einer Nacht, in der wir bewusst zur Verbindung des Körpers mit der Seele gelangen - spüren wir ein großes Vergnügen, und dieses Gefühl bringt uns dazu, G~tt zu danken und zu preisen.

Nirza (der Schlussteil der Sedernacht, in dem wir verkünden, dass unsere Taten nirzim, d.h. vom Schöpfer mit Wohlwollen akzeptiert wurden). "Nirza" steht im Passiv, wir werden von alleine mitgerissen. Wir sind bereits der Heiligkeit würdig, mit allen Sinnen spüren wir, wie wir auf ihren Wellen gleiten, und enden mit dem Lied: "Nächstes Jahr im wiedererbauten Jerusalem".

Der Stand der Dinge...

Der Teig, der nicht sauer wird

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

"Dieses ungesäuerte Brot, das wir essen, was bedeutet es? Es soll auf den Umstand deuten, dass der Brotteig unserer Väter nicht genügend Zeit zu säuern hatte, bis ihnen der König aller Könige, der Heilige, gelobt sei er, erschien und sie erlöste". Dieser Satz, den wir aus der Hagada vorlesen, erklärt den einfachen Grund für den Verzehr der Matza, wie im Wochenabschnitt Bo erklärt: "Und sie buken den Teig, den sie aus Ägypten mitbrachten, zu ungesäuerten Kuchen, denn er hatte nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten getrieben wurden, und konnten nicht zögern..." (Ex. 12,39).

Der Ari sel. (Rabbiner Jizchak Luria, einer der größten Kabbalisten, lebte vor etwa 500 Jahren) erklärte, wie im Kommentar Sfat Emmet erwähnt, dass hier das Volk Israel gemeint ist, "denn der Teig der Kinder Israel hatte nicht gesäuert... denn sie waren in Ägypten auf die 49. Stufe spiritueller Unreinheit abgesunken, und falls sie g~ttbehüte auf die 50. Stufe gefallen wären, hätten sie nicht erlöst werden können". Nach den Worten des Ari sel. war hier also vom Volk Israel die Rede, das nicht "säuerte", das nicht auf die 50. Stufe der Unreinheit abglitt, denn G~tt erschien vorher und erlöste sie.

Rabbiner A.J.Kuk (in Ma'amarej Hara'aja S.159-160) erklärte die Worte des Ari sel., dass ihre Seelen "nicht säuerten". Zuerst schilderte Rabbiner Kuk, wie der Teig aus den Getreidepartikeln besteht, aus Mehl oder Feinmehl, die sich durch das Einfließen von Wasser zu einer Einheit verbinden. Wenn dieses Material ins Feuer gerät, wird es zu nahrhaftem Brot. So bestand das Volk Israel in Ägypten aus einzelnen Seelenpartikeln, die sich nicht vereinen konnten, weil ihnen das Wasser (=die Tora, die häufig mit Wasser verglichen wird) dazu fehlte. Doch bei ihrem Auszug aus Ägypten "flutete sie das höchste Leben ... das aus der Offenbarung der Göttlichkeit erschien, für das die ganze Menschheit nicht seinesgleichen kennt, und vereinte mit einem Mal die körperlichen und seelischen Partikel zu fester und kohärenter Einheit, daraus das einzigartige Volk zu machen...", wodurch das Volk Israel in einer Weise geschaffen wurde, die gar nicht "säuerungsfähig" ist, "und der Teig unserer Vorväter konnte seine Gestalt nicht verändern, dass der Brotteig unserer Väter nicht genügend Zeit zu säuern hatte, bis ihnen der König aller Könige, der Heilige, gelobt sei er, erschien und sie erlöste".

Die Ausführungen des Ari sel. enthalten noch eine wichtige Information: "Ebenso beim Gegenteil: Als sie die Stufen der Heiligkeit erreichten - besonders, als ihnen die 50. Stufe der Heiligkeit eröffnet wurde, war damit ein Rückfall in die Knechtschaft ausgeschlossen ... das ist die Sphäre der Freiheit". In diesem Sinne fuhr auch Rabbiner Kuk mit seiner Erklärung fort, nämlich dass die Zeitzeichen der Ewigkeit bei der Erlösung wiederkehren und bei uns in der Sedernacht erscheinen, und darum wendet er sich gegen all jene, die versuchen, die Seelen des Volkes Israel als "gesäuert" abzutun und sie aufzugeben, "sie, die unbeschnittenen Herzens, sollen wissen ... dass aufgrund dessen der Teig unserer Kinder niemals säuern wird, umsonst müht ihr euch, trügerische Tüncher (nach Jecheskel 13,11), die sich bemühen, Seelen zu säuern, die aus jenem ewigen Teig gemacht, der nicht genügend Zeit hatte, zu säuern ... und niemals genügend Zeit haben wird zu säuern".

Rabbiner Kuk ruft uns also auf, zu allen Zeiten uns zu erinnern, und besonders in einer schicksalsträchtigen Zeit wie dieser, dass ein Echo der Klänge der Ewigkeit in unserer gegenwärtigen Erlösung bei uns hallt, diese behütete Nacht zu bewahren, uns zu erinnern und zu wissen, "dass auch wenn ein trügerischer Gedanke entstehen sollte, den Teig [lies: Seele] unserer Vorväter zu verändern - der auch der Teig unserer Kinder und Kindeskinder auf ewig ist - werden deren Taten zu nichts führen, denn der Teig unserer Vorväter hatte nicht genügend Zeit zu säuern, und auf ewig wird unser allgemeiner Teig nicht säuern...".

Das ist die höchste Bedeutung, zu der wir uns in der Sedernacht beim Verzehr der Matza aufschwingen müssen, und sie hat zwei Konsequenzen. 1. In Bezug auf das Volk Israel - auch wenn wir in diesen schwierigen Zeiten sehen, wie Ideen und Ideologien auftauchen, die sich unsere Vorväter niemals hätten träumen lassen, sowohl hinsichtlich der Aufgabe und des Wesens unseres Volkes, als auch bei verschiedenen Themen des Privatlebens, der Definition der Familie und des Verhältnisses der Geschlechter zueinander - im Grunde müssen wir uns daran erinnern, dass es sich um ein Volk handelt, um eine Seele, die nicht säuern kann. Das sind tiefsinnige Klärungen, die unser Verstehen und unsere Einsicht zu diesen wichtigen Themen auf eine höhere spirituelle Ebene bringen sollen; und 2. im Verhältnis zum Einzelnen: Wir sitzen am Sedertisch und erfüllen das Gebot "und du erzählst es deinem Sohne"; es gibt aber solche, die das nicht hören wollen und die wie fern erscheinen. Dann müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass ihr Teig = ihre Seele ist, die nicht säuerte und auf ewig nicht säuern wird, und sie wollen in Wirklichkeit eine Antwort auf die Fragen, die ihnen zu schaffen machen. Wenn wir wissen werden, was von ihnen wirklich zu halten ist, sie aufgrund der inneren Wahrheit zu sehen, wird es uns vergönnt sein, dass uns G~tt Wunderdinge wie beim Auszug aus Ägypten zeigt, das Licht der Errettung und der Erlösung, das seit dem Auszug bis heute scheint, auf uns und auf sie leuchten wird zur Erlösung des ganzen Volkes Israel.

Chag ßame'ach.

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