mmcap6

DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche / P.O.B. 34107
IL - 9134002 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820            
www.meirtv.co.il  torah@meirtv.co.il
für Kinder: www.meirkids.co.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT NOACH
Nr. 1189
4. Marcheschwan 5779

Diese Woche in der Tora (Gen. 6,9-11,32):

Sittenverfall, Bau der Arche, Sintflut 150 Tage, Neubesiedlung der Erde, noachidische Gebote, Noach betrunken, Sünde Chams, Nachkommen Schem, Cham und Jafets, Turmbau zu Babel, Sprachenverwirrung, die Generationen bis Awra(ha)m und Sara(i).

Haftara: Jeschajahu 54, 1-17, 55, 1-5

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Der Stand der Dinge...


Das Ideal des Vegetarismus

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Wie wir diese Woche lesen, war dem Ersten Menschen kein Fleischverzehr erlaubt, wie es heißt: "Und G~tt sprach: Siehe, ich gebe euch alles Kraut ... und jeglichen Baum ... zum Essen" (Gen. 1,29). Nach der Sintflut jedoch erlaubte G~tt Noach und seinen Nachkommen den Fleischverzehr, "alles, was sich regt, was da lebt, euer sei es zum Essen; wie das grüne Kraut gebe ich euch alles" (Gen. 9,3). Was zwang das Ideal des Vegetarismus, das bereits in der Realität praktiziert wurde, in unserem Wochenabschnitt zum Rückzug? Zwar wurde den Nachkommen Noachs aller Fleischverzehr erlaubt - aber handelt es sich dabei um eine von vornherein gute Sache?

Bei unserem großen Lehrmeister Rabbiner Awraham Jizchak Hakohen Kuk (erster Oberrabbiner Israels) finden wir eine tiefsinnige und komplexe Auseinandersetzung mit der menschlichen Neigung zum Vegetarismus. Aus seinen Schriften zum Thema geht hervor, dass diese Frage gar nicht leicht zu entscheiden ist, erst recht nicht aus einem vagen Gefühl heraus, weder in die eine noch in die andere Richtung. Wollen wir uns hier einige Punkte seiner Ausführungen ansehen.

Es versteht sich von selbst, dass die Wahrung der Unversehrtheit der Tiere einen höchsten ethischen Rang einnimmt, auf dem sich der Erste Mensch in seiner Heiligkeit befand. Als aber die Menschheit ihr moralisches Feingefühl beim Versinken in Sünden verlor, die schließlich die Sintflut auslösten, wurde den Noachiden der Fleischverzehr gestattet. Allerdings steuert die Tora auf die Rückkehr dieses hohen Ideals zu, wenn die Zeit dafür reif ist, und zwar durch verschiedene Zeichen, die sich in den Geboten ausdrücken, wie z.B. das Bedecken des Blutes [des geschlachteten Tieres], das Verbot, Fleisch und Milch zusammen zu essen, das Verbot bestimmter Fettarten [koscherer Tiere] sowie die Art und Weise des Schlachtens. Diese Gebote dienen der Wiederbringung der göttlichen Leuchtkraft des Verstandes, wenn sich die Menschheit endlich zu dieser Stufe aufschwingen wird, indem sie eine Art versteckter Kritik an der Schande anbringen, auf Fleischverzehr angewiesen zu sein. In der Zwischenzeit erlangen diese Stufe nur eine Handvoll Auserwählter von höchster Frömmigkeit, doch für die Menschheit im Allgemeinen könnte ein generelles Verbot des Fleischverzehrs nach der Abwägung G~ttes, dem "G~tt der Gesinnungen" (Schmu'el I, 2,3), großen Schaden anrichten. Ein Sprung auf die Ebene höchster Frömmigkeit, die für einen Menschen nach seinem gegenwärtigen spirituellen und moralischen Zustand nicht geeignet ist, führt zur Verwirrung seines Denkens und seiner Lebensweisen. Große Teile der Menschheit befinden sich immer noch auf einer niedrigen moralischen Ebene, "da ein Mensch den anderen beherrschte zu seinem Unglück" (Prediger 8,9), von Völkerhass und Nationaleifer, von Vergießen von Strömen von Blut. Die Bosheit des Menschen, den Schwachen zu unterdrücken, ist noch nicht aus der Welt getilgt. Darum wäre es einfach lächerlich und von unglaublicher Scheinheiligkeit, wenn der Mensch in seiner spirituellen Verkommenheit erlauchten Wegen der Frömmigkeit folgte, den Tieren gegenüber Milde zu zeigen, als ob die himmelschreienden Ungerechtigkeiten der Menschen untereinander bereits ausgeräumt wären. Andererseits scheint es, dass bei der Mästung von Tieren, der Fleischindustrie überhaupt und bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten viel übertrieben wird.

Ein Überspringen von Stufen, ohne den notwendigen Entwicklungsprozess, auf eine Ebene, die in keiner Beziehung zum jetzigen Zustand der Menschheit steht, löst zwingend schwere Fehlentwicklungen aus. Gäbe es heute ein religiöses und moralisches Verbot, Tiere zu töten, würde, wenn die tierische Begierde des Fleischverzehrs erstarkt, kein Unterschied mehr zwischen Menschen- und Tierfleisch gemacht werden, da auf jeden Fall ein Verbot gebrochen wird. Die natürliche Abneigung der zivilisierten Menschheit vor dem Kannibalismus würde ohne die klare Unterscheidung zwischen der Erlaubnis des Tierfleischverzehrs und dem Verbot des Menschenfleischverzehrs geschwächt werden. Der temporäre göttliche Verzicht auf einen Teil der moralischen Richtlinien bereitet die Menschheit auf einen Zustand vor, in dem auf nichts mehr verzichtet werden muss. Nach einer Übergangsperiode wird es der Welt möglich sein, dem Maßstab der göttlichen Gerechtigkeit zu entsprechen, nach der ursprünglichen Absicht G~ttes, wie sie im ersten Vers der Tora zum Ausdruck kommt [der dort erscheinende G~ttesname steht für die Eigenschaft der Gerechtigkeit]. Es gibt viele irrige Ansichten, die sich in der Menschheit breitmachen, die ein Ideal fordern, das überhaupt nicht in die Zeit passt, und damit zerstören sie, anstatt irgendetwas aufzubauen. Mit Macht etwas von der Welt zu fordern, dem sie nicht gewachsen ist, wird die bestehenden Mittel nur zerstören, anstatt sie zu verbessern.

Würden zahlreiche moralische Pflichten zwischen Mensch und Tier eingehalten werden, so wie zwischen dem Menschen und seinem Nächsten, während die Menschheit von ihrer Vollkommenheit noch weit entfernt ist, würde dies die moralische Fortentwicklung des Menschen stark behindern. Müssen doch auch böse Menschen manchmal einem Gefühl der Güte Ausdruck verleihen, das ihr Gewissen plagt. Dann würden viele Bösewichte, die sich wie wilde Tiere verhalten, sogar Mörder und allerlei geistig verwirrte Extremisten, einen Weg zur Verfügung haben, ihr Gewissen zu beruhigen, indem sie gegenüber Tieren Barmherzigkeit zeigten. So gab es Nazis, die kein Problem dabei fanden, Menschen zu verbrennen, und gleichzeitig mit großer Fürsorge ihre Hunde verwöhnten.

Erst nach der künftigen spirituellen Erhebung, wenn die Menschheit ihr Glück und ihre Freiheit am Ende der Tage gefunden haben wird, bei reinem Wissen um G~tt und einem Leben in Heiligkeit, besteht Raum für die Behandlung des Themas, das dann schon nicht mehr nur als eine Eigenschaft höchster Frömmigkeit angesehen werden wird. Nachdem die Tora nicht mehr als Ermahnung und Anleitung des Menschen von außen empfunden wird, sondern der Mensch das göttliche Gebot als den Weg des Lebens und des Guten identifiziert, welcher seiner Seele eingeprägt ist, wenn er in vollkommener Solidarität diesen Weg zu gehen verlangt, um sich selbst treu zu sein, und sich erfüllt: "...hab' ich meine Lehre in ihr Inneres gelegt, und auf ihr Herz werde ich sie schreiben" (Jirmijahu 31,33), "und all deine Kinder sind Lehrlinge des Ewigen, und groß ist der Frieden deiner Kinder" (Jeschajahu 54,13) - dann wird der Mensch erkennen, dass er die göttliche Nachgiebigkeit nicht mehr benötigt. Das ist das richtige Maß: Zuerst die Weisung der Tora, danach die Weisung des Verstandes aufgrund innerer Solidarität, d.h. der Mensch versteht selbst, aus sich heraus, dass er keine notgedrungenen Erleichterungen mehr benötigt, oder die Beteiligung der Barmherzigkeit an der göttlichen Gerechtigkeit, oder Nachgiebigkeit im Sinne von "denn die Tora hat hierbei nur den bösen Trieb berücksichtigt" (Kiduschin 21b). Dann wird der Mensch von sich aus den Weg des absolut Guten gehen, "und ich schließe ihnen einen Bund an selbigem Tage mit dem Gewild des Feldes und mit den Vögeln des Himmels, und dem Gewürm der Erde; und Bogen und Schwert und Krieg zerbreche ich aus dem Lande, und lasse sie ruhig wohnen" (Hoschea 2,20).




Am Schabbes-Tisch...

Die Rechtschaffenen

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

Das 1. Buch Moscheh (Bereschit, Genesis) wird im Buch Jehoschua (10,13) und im 2. Buch Schmu'el (1,18) Sefer HaJaschar genannt (jaschar = gerade). Die talmudischen Weisen erklärten im Traktat Awoda sara (25a), dieser Name beziehe sich auf die Stammväter Awraham, Jizchak und Jakov, die Jescharim (die Gradlinigen, Frommen, Rechtschaffenen) genannt werden, so wie Bil'am in seiner Prophezeiung erbat: "Sterbe meine Seele den Tod der Frommen (Jescharim)" (Num. 23,10).

Der Neziw (Rabbiner Naftali Zwi Jehuda Berlin, Leiter der Jeschiwa in Woloschin) erklärte in seinem Torakommentar Ha'emek dawar in der Einleitung zum Buch Bereschit, dass der Titel jaschar den Vorvätern verliehen wurde, weil "sie nicht nur gerecht und barmherzig waren und G~tt auf die größtmögliche Weise liebten, sondern außerdem jescharim, d.h. dass sie mit den Nichtjuden, selbst den Anbetern grässlichster Götzen, in Liebe verkehrten und um deren Wohl besorgt waren, denn diese garantiert den Erhalt der Schöpfung". Der Neziw brachte dafür Beispiele. 1. Von unserem Stammvater Awraham, der mit seinen Gebeten versuchte, die Leute von Sdom zu retten, obwohl deren Methoden und Taten in absolutem Gegensatz zu seinen standen. Dazu verwies er auf einen Midrasch, nach dem G~tt Awrahams Gebet guthieß, es lobte und ihm sagte: "Liebe Gerechtigkeit und hasse das Böse - du liebst, die Geschöpfe zu rechtfertigen und hasst, sie böse erscheinen zu lassen". Diese Idee finden wir auch beim Vers "Vater einer Menge von Völkern" (Gen. 17,4+5), denn obwohl der Sohn nicht dem rechten Weg folgt, sorgt der Vater für sein Wohlergehen. 2. Unser Stammvater Jizchak ließ sich bei seiner Begegnung mit Awimelech leicht besänftigen, nur durch wenige Worte, weniger, als Awimelech erwartet hatte, der daraufhin mit ihm einen Bund schloss. 3. Unser Stammvater Jakov, trotz seines Zornes auf Lawan (sein Schwiegervater), der ihn verfolgte und verdächtigte, seine Götzen gestohlen zu haben - sprach am Ende sanft mit ihm und vertrug sich mit ihm.

Darum also heißt das Buch Bereschit auch Sefer HaJaschar, nämlich wegen des genannten Verhaltens unserer Vorväter. Und Bil'am, in einer lichten Stunde heiliger Inspiration, wunderte sich über seine eigenen Missetaten, nicht nur, dass er kein Gerechter war wie die Vorväter, sondern auch, dass er ein ganzes Volk auszurotten kam, das ihm nichts angetan hatte. "Und er bat darum, Sterbe meine Seele den Tod der Frommen - nämlich derjenigen, die die Existenz der Schöpfung sicherten".

Diese Taten unserer Stammväter in ihren Beziehungen zu den anderen Völkern in ihrer Umgebung haben heute besondere Bedeutung, da wir uns auf unserem Boden befinden und uns mit dem Aufbau der Erlösung befassen. Verschiedene religiöse Strömungen befassen sich damit, und nicht mit allen sind wir einer Meinung, doch alle Diskussionen und das ganze Verhältnis zu ihnen müssen in Rechtschaffenheit und gegenseitigem Respekt stattfinden. Natürlich vertreten wir unsere Ansicht auf die deutlichste Weise und werden Ansichten entgegentreten, die unsere Existenz in Gefahr bringen und sich gegen unser Recht auf dieses Land wenden, doch ist die ganze Debatte respektvoll gegenüber den verschiedenen Meinungen zu führen. Auf diese Weise erzielt man eine größere Wirkung und größeren Einfluss als auf dem Wege der Geringschätzung und des Zornes.

Unsere Kinder befinden sich in diesem Labyrinth, sie hören und begegnen verschiedenen Ansichten, die ihrer Ansicht und Weltanschauung zuwiderlaufen. Einerseits freuen wir uns über ihre seelische Gesundheit des richtigen Verhältnisses zur Tora, zum Staat, zur Armee und zu den Werten der Sittlichkeit, wir müssen sie aber auch lehren, jeden Juden zu respektieren, so wie er ist, auch wenn er schwer verdauliche Ansichten verbreitet. Folgen wir den Pfaden unserer Stammväter, und so wird uns die Läuterung aller Teile unseres Volkes vergönnt sein, auf dem Weg zur baldigen vollkommenen Erlösung.



Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 22.05-23.00
 israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIJUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3 oder  
Bank Mizrahi-Tefahot, Jerusalem
Bank Code 20, Branch 539
SWIFT CODE: MIZBILIT
IBAN: IL19 0205 3900 0000 0128 018

oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 9134002
ISRAEL
oder via Kreditkarte / Paypal per Webseite von Machon Meir 

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 17.35/18.46
Tel Aviv: 17.53/18.47
Haifa: 17.43/18.45