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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT KI TISSA
Nr. 1208
18. Adar I 5779

Diese Woche in der Tora (Ex. 30,11 - 34,35):

Volkszählung durch Tempelspende; Wasserbecken für Priesterwaschung; Salböl; Räucherwerk; 2 Architekten des Heiligtums; Mahnung zur Schabbathaltung; Sünde des goldenen Kalbes; Moscheh zerbricht die ersten Gesetzestafeln; Tötung der Kalbsünder; Moscheh und die göttliche Präsenz im Versammlungszelt; Moscheh macht neue Gesetzestafeln; G~tt verspricht, bei der Eroberung Israels zu helfen; Mahnung, nicht den Wegen der Bewohner zu folgen; Moscheh strahlt nach 40 Tagen und Nächten auf dem Berg Sinai.

Haftara: Könige I, 18, 1 - 39

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...


Das gebrochene Herz

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Warum zerbrach Moscheh die Gebotstafeln nicht sofort, als er von der Sünde der Israeliten erfuhr? Er verfügte doch bereits über alle Informationen, bevor er zum Volk herabstieg, wie es heißt: "Geh, steig hinab; denn ausgeartet ist dein Volk, das du heraufgeführt aus dem Lande Ägypten. Sie sind bald von dem Wege abgewichen, den ich ihnen geboten; sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und sich davor niedergeworfen und ihm geopfert und haben gesprochen: Das sind deine Götter, Israel, die dich heraufgeführt aus dem Lande Ägypten" (Ex. 32,7-8).

Vielmehr war eine Sache Moscheh verborgen geblieben - er hatte noch nicht die wilden Tänze des Volkes um das Kalb gesehen. Als ihm die Sünde noch auf dem Berg bekannt wurde, dachte er, wenn er erstmal vor den Kindern Israel erscheine, würden sie sofort von ihren Missetaten ablassen und reumütig umkehren (siehe Malbim), doch als er der Ausgelassenheit rund um das Kalb gewahr wurde, zerschmetterte er die Tafeln. "Und es geschah, als er dem Lager nahte und das Kalb sah und die Reigentänze - da entbrannte der Zorn Moschehs und er warf die Tafeln aus seinen Händen und zerschlug sie unten am Berge" (Ex. 32,19) - "als er sah, wie sie sich an dem Verderben freuten, das sie angerichtet hatten, wie 'denn das ist dein Unglück, dass du dann frohlockest' (Jirmijahu 11,15), darüber zürnte er und glaubte nicht mehr daran, den Schaden beheben zu können, damit sie ihre Unschuld wiedererlangten und dem Erhalt dieser Tafeln würdig werden könnten" (Sfornokommentar).

Innerhalb der Sünde lässt G~tt dem Menschen einen Fluchtweg zur reumütigen Umkehr, und zwar die Gewissensbisse. Selbst wenn der Mensch versagt hat und auf einem Tiefpunkt gelandet ist, regt sich im Innersten seiner Seele ein schmerzhaftes Brennen, das ihm ein gebrochenes Herz beschert. Das ist mit "Züchtigen wird dich deine Bosheit" (Jirmijahu 2,19) gemeint, nämlich dass das Heilmittel für die Sünde im Schaden selbst verborgen liegt, indem das Böse, das er tat, ihn von innen quält, damit er umkehre. Und als Moscheh vernahm, dass die Israeliten gesündigt hatten, ging er davon aus, sie verharrten nunmehr gebrochenen Herzens und beweinten ihr Versagen. Doch als er die Reigen und Lustigkeit rund um das Kalb sah, erkannte er, dass die Gebotstafeln momentan keine Bedeutung für sie haben, weil sie sich von der Wurzel losgelöst hatten, vom göttlichen Ruf im Herzen jedes sündigen Menschen - 'Wo bist du? Wohin richtet sich dein Herz?'

Das ist bis auf den heutigen Tag das große Problem mit dem Götzendienst oder jeder Ideologie, die dem Menschen die Gewissensbisse vertreiben. Er spürt nicht mehr, dass mit seinen Taten etwas nicht in Ordnung ist, im Gegenteil, er freut sich über den von ihm eingeschlagenen Weg und wie er ihm konsequent folgt; außerdem sieht er in jedem einen Störenfried, der versucht, ihn aufzuhalten oder ihm zu helfen, da er ihm vermeintlich die Entscheidungsfreiheit nehmen will. So verfängt sich der Mensch im Netz seiner Triebe und verliert die Beziehung zu seiner göttlichen Seele. Die körperliche Freizügigkeit bedeutet die größte Unterwerfung unter die Triebe. Die Freiheit beruht aber gerade auf der genauen Kalibrierung der Begegnung des Menschen mit der diesseitigen Welt und auf Aktivitäten, die ihn nicht spirituell verunreinigen, sondern die Heiligkeit seiner Seele offenbaren.

Das Zerbrechen der Gebotstafeln wurde Moscheh nicht als Sünde angerechnet, obwohl er dabei auf eigene Faust handelte; denn G~tt gab ihm recht. So heißt es im Raschikommentar (zu Dt. 34,12): "Und nach aller starken Macht und nach allem Großen und Furchtbaren, das Moscheh ausgeführt vor den Augen des ganzen Israel - dass ihm sein Herz den Mut gab, die Tafeln vor ihren Augen zu zerbrechen, wie es heißt: und ich zerbrach sie vor euren Augen (Dt. 9,17); und der Heilige, gelobt sei er, stimmte seiner Meinung zu, so heisst es: die du zerbrochen (Ex. 34,1), Dank sei dir, dass du sie zerbrochen hast (Sifre, Schabbat 87a)". Als Moscheh feststellte, dass die Israeliten mit sich zufrieden waren und darum nicht die Fähigkeit besaßen, die Monstrosität des Ereignisses zu erkennen, zerbrach er die Gebotstafeln und damit die Herzen des ganzen Volkes. "Und die Tafeln waren ein Werk G~ttes; und die Schrift war eine Schrift G~ttes, eingegraben in die Tafeln" (Ex. 32,16), und nun vor ihren Augen zerschmettert. Das gebrochene Herz war ihre Heilung, als erhoben sich die Buchstaben von den Tafeln und riefen: Schade um das Volk, das am Sinai aus dem Munde G~ttes Du sollst dir kein Bild machen, kein Abbild usw. (Ex. 20,4) gehört hatte - und vierzig Tage später machten sie sich ein nutzloses Kalb aus Metall. Um den Ehefrieden zwischen Mann und Frau wiederherzustellen, im Abschnitt von der Ehebruchsverdächtigen, wird G~ttes Name vom Wasser ausradiert (Sukka 53b), erst recht dafür, Frieden zwischen G~tt und Israel zu stiften. Das ist es, was König Schlomo sagte: Eine Zeit hat Steine Wegwerfen (Kohelet 3,5) - "da entbrannte der Zorn Moschehs und er warf aus seinen Händen die Tafeln" (Ex. 32,19; Midrasch raba).

Und wirklich brachen die Herzen Israels mit dem Zerbrechen der Tafeln - das Fundament eines der Wege der reumütigen Umkehr, eine Lehre für alle Generationen, nämlich selbst nach einem so großen Fall, sogar von Vielen, nützt eine 'Umkehr des gebrochenen Herzens'. "Sagte Rabbi Jehoschua ben Levi: Die Israeliten haben das Kalb nur deshalb gemacht, um den Bußfertigen eine Entschuldigung zu geben ... und wenn eine Gemeinschaft eine Sünde begangen hat, sie sagen könne: Beachte doch jene Gemeinschaft" (Awoda sara 4b/5a). Entsprechend der tiefen Erkenntnis Israels von der Größe der Sünde und der Größe des Makels wegen der Sünde vergab ihnen G~tt ihre Sünde. Und es erfüllte sich an ihnen: "Denn meine Missetat kenn' ich, und meine Sünde ist mir stets vor Augen ... Lehren will ich Abtrünnige deine Wege, und Sünder sollen zurückkehren zu dir ... Die Opfer G~ttes sind ein gebrochenes Gemüt; ein gebrochenes, zerknirschtes Herz, G~tt, verschmähst du nicht" (Psalm 51,5/15/19).




Kinder, Kinder...

Sauber sollt ihr sein

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

"Mache ein Becken von Kupfer und sein Gestell von Kupfer zum Waschen ... und Aharon und seine Söhne sollen daraus ihre Hände und ihre Füße waschen" (Ex. 30,18-19). Merkwürdig - warum wird das Gebot zur Anfertigung des Beckens hier angeführt und nicht im Wochenabschnitt Truma zusammen mit den anderen Geräten des Wüstenheiligtums? Erklärte der Neziw (Rabbiner Naftali Z.J. Berlin) aus Woloschin: "Weil alle Geräte zur Heiligkeit des Dienstes gefertigt wurden, und dieses Gerät, obwohl es durchaus das Wasser in ihm heiligt, hat es trotzdem auch nichtheilige Aufgaben, wie den Menschen für den Dienst geeignet zu machen, oder um das Heiligtum betreten zu können, auch ohne dort einen Dienst auszuüben" (HaEmek dawar). D.h. das Händewaschen gehört nicht zu den Diensten im Heiligtum, sondern bereitet den Menschen darauf vor. Nachmanides fügte hinzu: "Dieses Waschen gehört zum Respekt vor dem Hohen, denn jeder, der sich dem Tisch der Könige nähert, zu dienen und sich zu mühen mit der Tafelkost und dem Wein der Trinkgelage (siehe Daniel 1,5), wäscht seine Hände, weil die Hände überall anfassen, und fügte hier hinzu, die Füße zu waschen, weil die Priester barfuß dienen, und manche Leute haben an ihren Füßen Schweiß und Ekliges".

Wir lernen also, dass aus Respekt vor dem Himmlischen der Mensch nicht mit schmutzigen Händen und Füßen ins Heiligtum eintrete, sondern sich vorher wasche. Doch nicht nur vor seinem Eintritt ins Heiligtum verhalte man sich so, sondern, wie Maimonides schrieb, "da die volle Gesundheit des Körpers zu den Wegen, die zu G~tt führen, gehört - weil der Mensch, solange er krank ist, unmöglich etwas von G~ttes Wesen begreifen und erfassen kann - deshalb muss er sich von all den Dingen fernhalten, die dem Körper schädlich sind, und sich nur an die Dinge gewöhnen, welche gesund und kräftig machen" (Hilchot Deot, 4,1). Im weiteren Verlauf des Kapitels lehrt Maimonides, wie man die Gesundheit des Körpers bewahrt, beim Essen, Trinken und der weiteren Lebensführung des Menschen, und widmet auch einige Halachot dem Waschen (Hal. 16+17). So lehrten die talmudischen Weisen im Traktat Schabbat (50b): "Der Mensch wasche sich täglich Gesicht, Hände und Füße zu Ehren des Schöpfers, denn es heißt: Alles schuf der Ewige zu seiner Bestimmung (Sprüche 16,4), und Raschi erklärt 'zu Ehren des Schöpfers': 1. "denn im Ebenbild G~ttes schuf er den Menschen", 2. "Wer besonders schöne Geschöpfe sieht, spreche den Segen: Gepriesen ... der du solche besitzest in deiner Welt".

Zum Vers im Dritten Buch Moscheh: "Und wenn dein Bruder verarmt" (25,35) heißt es im Midrasch: "Es steht geschrieben: Es erzeigt sich selber Gutes der Liebreiche (Sprüche 11,17), das ist Hillel der Ältere, der, wenn er seine Schüler verabschiedete, mit ihnen ging, und als sie ihn fragten: Rabbi, wohin gehst du?, sagte er ihnen: Ein Gebot ausführen. Sagten sie ihm: Was für ein Gebot mag das sein? Sagte er ihnen: Sich im Badehaus zu waschen. Sagten sie ihm: Ist das etwa ein Gebot? Sagte er ihnen: Ja. Wenn schon die Königsstandbilder in den Theatern ... von dem dafür Verantwortlichen poliert und gewaschen werden", d.h. das Standbild des Königs, das man im Museum ausgestellt sieht, wird tagtäglich geputzt und gewaschen, und es gibt jemanden, der extra dafür angestellt ist und Lohn dafür erhält, "doch erst recht ich, der ich im Ebenbild geschaffen bin, wie geschrieben steht, im Bilde G~ttes schuf er ihn (Gen. 1,27)".

Aus alledem geht hervor, wie wichtig es ist, auf die Sauberkeit seines Körpers zu achten, denn im Bilde G~ttes sind wir geschaffen. Und wenn der Mensch schon seine Besitztümer hütet und sie regelmäßig reinigt, dann sollte er doch erst recht Gleiches für seinen eigenen Körper tun. Man muss das Bewusstsein für diese Reinlichkeit erhöhen, damit sie den Menschen beim Umgang mit seinen Freunden oder seiner Frau begleite, dass er schon auf einfache Hygiene achte, durch die er zu allen guten Eigenschaften kommen kann. Rabbiner Mordechai Elijahu sel. (früherer sefardischer Oberrabbiner Israels) zitierte dazu Rabenu Tam (Enkel Raschis): "Reinheit führt zu Heiligkeit, sowohl Reinheit des Körpers als auch Reinheit der Seele, und spricht gut von jenen, die in der Mikwe unterzutauchen pflegen, denn sie führt auch zu Sauberkeit des Körpers, und diese erneuert die Reinheit des Herzens".

Besonders aber sind die Jugendlichen an diese Dinge zu gewöhnen, und dass sie sie nicht als etwas Geringfügiges erachten. Uns obliegt die Pflicht, sie als Teil guter Umgangsformen die Wahrung von Hygiene und Reinlichkeit zu lehren, Waschen des Körpers, Achten auf angemessene und saubere Kleidung, und sie dazu mit den nötigen Utensilien zur Wahrung angenehmen Geruches auszustatten, damit sie dann auch zu Reinheit des Herzens und der Seele gelangen.




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