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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT JITRO
Nr. 1204
20. Schwat 5779

Diese Woche in der Tora (Ex. 18,1 - 20,23):

Jitro, Moschehs Schwiegervater, kommt zum Volk Israel in die Wüste; gibt Moscheh Rat, Richtervollmachten zu delegieren; Bund mit dem Ewigen, ein heiliges Volk zu sein und seine Worte zu befolgen; die 10 Gebote am Berge Sinai; das ganze Volk Augenzeugen.

Haftara: Jeschajahu 6, 1-13, 7, 1-6, 9, 5-6

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...


Der Draht zur Ewigkeit

Rav Siw Raweh
Rabbiner an MACHON MEIR

RavRaweh

Die Zehn Gebote teilten die talmudischen Weisen in zwei Gruppen ein. Die ersten fünf handeln von Dingen zwischen dem Menschen und G~tt, und die fünf letzten von Dingen zwischen den Menschen untereinander. Dazu ist zu fragen, warum gehört das Gebot "Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lang werden in dem Lande, das der Ewige dein G~tt dir gibt" (Ex. 20,12) zur ersten Gruppe? Es scheint doch viel eher zur zweiten zu gehören, zu den Dingen zwischen dem Menschen und seinem Nächsten?

Das hat mehrere Gründe. Der erste, dass bei einfacher Betrachtung der Welt der Mensch eine Fülle von göttlichem Guten sieht und dem höchsten Wohltäter dankt, dem Ursprung von Allem. Diese Dankbarkeit sollte sich in Dank und Ehrung auf seine Eltern übertragen, die ihn in die Welt gebracht haben, ihn auf- und erzogen. "Drei Teilhaber sind am Menschen [bei seiner Erschaffung beteiligt]: der Heilige, gepriesen sei er, sein Vater und seine Mutter. Wenn der Mensch seinen Vater und seine Mutter ehrt, spricht der Heilige, gepriesen sei er: Ich rechne es ihnen an, als würde ich unter ihnen gewohnt und sie mich geehrt haben" (Kiduschin 30b). Darum mahnte G~tt in den Zehn Geboten - gleich nach "Gedenke des Schabbat-Tages, ihn zu heiligen", wodurch der Mensch bezeugt, dass G~tt der Ursprung aller Dinge und Schöpfer der Welt ist - zur Ehrung der Eltern, die den individuellen Ursprung des Menschen darstellen. Wer jemanden ehrt, der mit G~tt bei dessen Taten in Partnerschaft steht, gilt, als hätte er G~tt höchstselbst geehrt.

Einen weiteren Grund finden wir im Buch Sefer HaIkarim von Rabbiner Josef Albo (Spanien, vor ca. 600 Jahren). Dort wird erklärt, dass der Glaube an eine Sache dadurch entsteht, wenn man in seiner Seele ein so deutliches Bild der Sache gestaltet, bis dass es von keiner Seite her einen Widerspruch dagegen gibt. Zu einer Sache, die der Mensch mit eigenen Augen sah oder mit eigenen Ohren hörte, braucht er nichts zu glauben, da er dazu über Wissen verfügt. Glaube bezieht sich auf eine Sache, die der Betreffende nicht durch seine Sinne erfassen kann, sondern von einem anderen Menschen oder einer Gruppe von Menschen durch Prophetie oder Sinneserfassung erlangt wurde, und von denen erhält der Glaubende. Gibt es doch niemanden, der den Menschen mehr liebt als seine Eltern, und die wollen ihren Kindern sicher keine Lügen überliefern. Darum ist eine Überlieferung, die dem Kind von seinen Eltern zukommt, die sie wiederum von ihren Eltern erhalten hatten - und entsprechend bezüglich der großen historischen Ereignisse der jüdischen Nation, wie die Versammlung am Berge Sinai oder die Teilung des Schilfmeeres - würdig, dass sich im Herzen des Sohnes ein deutliches Bild davon abzeichnet, als hätte er selbst diese Dinge durch seine eigenen Sinne erlangt. "G~tt, mit unseren Ohren haben wir gehört, unsere Väter haben uns erzählt, Taten vollführtest du in ihren Tagen, in den Tagen der Vorzeit" (Psalm 44,2).

Nun verstehen wir, warum die Elternehrung als 'Gebot zwischen Mensch und G~tt' gilt, nämlich weil sie das Tor darstellt, durch das das toratreue Judentum vererbt wird. Dieses Gebot gehört nicht nur zu den 'Geboten vom Sinai', sondern verbindet den Menschen direkt mit dem erhabenen Ereignis und mit dem ersten Gebot "Ich bin der Ewige, dein G~tt, der ich dich aus dem Lande Ägypten geführt, aus dem Knechthause" (Ex. 20,2). Die Eltern des Menschen bilden nicht nur den Ursprung seines Lebens, sondern auch das Kettenglied bei der Überlieferung der Grundwerte und des Glaubens. Nur aus einer respektvollen Beziehung zu den Eltern heraus kann sich die Seele der Überlieferung der Vorfahren öffnen. "Gedenke der Tage der Urzeit, erwäget die Jahre vergangener Geschlechter, frage deinen Vater, dass er dir künde, deine Alten, dass sie dir ansagen" (Dt. 32,7).

Dazu bringt der Talmud (Kiduschin 31a) eine interessante Geschichte, bis wohin die Grenze des Gebotes der Elternehrung reicht, und zwar ausgerechnet von einem Philister namens Dama ben Nethina, der in Aschkalon wohnte. Dieser Nichtjude verhielt sich vorbildlich, was die Elternehrung betraf, obwohl sie ihn vor schwere Prüfungen stellte. Die talmudischen Weisen wollten sozusagen zeigen, dass dieses Gebot mit dem Verstand zu fassen ist, und selbst wenn es uns nicht ausdrücklich geboten worden wäre, hätten wir selbst daraufkommen müssen. Vielmehr "wollte der Heilige, gelobt sei er, Israel beglücken, darum mehrte er ihnen Lehre und Gebote" (Makkot 23b), d.h. er gab uns das Gebot, damit wir für dessen Erfüllung Lohn erhalten, und auch wegen der großen Bedeutung seines Zweckes.

Daneben scheint es heutzutage nicht mehr möglich zu sein, die Elternehrung von der Kultur der Völker zu lernen, die heute in der westlichen Welt vorherrscht. Deren Problem liegt gerade in diesem Gebot begründet und verwurzelt. In der westlichen Postmoderne definiert sich jeder selbst, d.h. ideologisch wird der Mensch ermuntert, sich von der Erziehung seiner Eltern zu distanzieren und stattdessen intensiv das Bestreben seines eigenen Herzens und den Willen seines Triebes zu ergründen. Auch der westliche Pluralismus hält die Ansichten der Eltern nicht in besonders hoher Ehre, da er doch behauptet: 'Ein jeder nach seiner Wahrheit', und in dieser Hinsicht genießen die Alten und die Weisen keinen Vorzug. Die talmudischen Weisen sahen in ihrer heiligen Inspiration den schädlichen Einfluss der derzeitigen weltlichen Kultur voraus und sagten im Traktat Sota (49b, Mischna): "An den Fußspuren des Messias (d.h. zu seiner Ankunft) wird Frechheit wachsen ... Knaben werden Greise beschämen und Greise werden vor Knaben aufstehen; der Sohn wird den Vater besudeln, die Tochter gegen ihre Mutter sich auflehnen, und gegen ihre Schwiegermutter die Schwiegertochter; die Feinde eines Menschen werden seine Hausgenossen sein. Das Gesicht des Zeitalters wird dem Gesicht eines Hundes gleichen, und der Sohn wird sich vor seinem Vater nicht schämen. Auf wen anders sollten wir uns verlassen als auf unseren Vater im Himmel?!". Man kann das mit eigenen Augen beobachten; wenn jemand seine Kinder der westlichen Kultur aussetzt, zahlt er den Preis dafür in Gestalt eines Mangels an Bereitschaft zur Elternehrung. Wollen wir darum unsere Kinder vor dem Einfluss einer Kultur schützen, die die elterliche und rabbinische Würde verächtlich macht und uns bemühen, ihre Sympathie für die Tora zu verstärken, die den Menschen mit der Ewigkeit und G~tt verbindet.




Zur Haftara

Die Wahl zum Propheten

Rav Joaw Uri'el
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Yoav Uriel

Im 6. Kapitel seines Buches wird die Wahl Jeschajahus zum Propheten geschildert: "Und ich hörte die Stimme des Herrn sprechen: Wen soll ich schicken und wer wird gehen für uns? Und ich sprach: Hier bin ich, schicke mich" (V.8). Zu diesem Zeitpunkt war der Prophet wahrscheinlich froh, weil er dachte, durch seine prophetische Mission auf lange Sicht einen Einfluss auf die Israeliten ausüben zu können. Sogleich aber überzeugte ihn G~tt vom Gegenteil, denn es stand von vornherein fest, dass die Israeliten wegen der Verstocktheit ihrer Herzen den Worten des Propheten keine Beachtung schenken würden: "Und er sprach: Gehe hin und sprich zu diesem Volke: Höret nur immer und sehet nicht ein, und sehet nur immer und erkennet nicht..." (V.9).

Ist das nicht merkwürdig? Welchen Sinn hat die Nominierung eines Propheten, wenn von vornherein feststeht, dass ihm die Israeliten aufgrund ihrer verstopften Herzen nicht zuhören werden?

Um das verstehen zu können, wollen wir zuerst das Blickfeld weiten und bemerken, dass eine Nominierungsprophezeiung eine Ausnahme im Hinblick auf die anderen Propheten darstellt. Bei so gut wie allen Propheten Israels während der ganzen biblischen Geschichte gibt es sonst kein Kapitel, das der Nominierung eines Propheten gewidmet wäre. Nur bei drei Propheten gibt es überhaupt so etwas wie eine Nominierung - bei Jeschajahu, Jirmijahu und Jecheskel. Und gerade diesen drei Propheten wird anlässlich ihrer Nominierung mitgeteilt, dass sie losgeschickt werden, obwohl die Israeliten nicht auf sie hören werden. Bei Jirmijahu heißt es, dass das Volk Widerstand leisten und ihn bekämpfen werde: "Und sie streiten gegen dich und vermögen nichts gegen dich, denn ich bin mit dir, ist der Spruch des Ewigen" (1,19). Auch bei Jecheskel wird vermerkt, wie sich seine Zeitgenossen gegen ihn auflehnen und ihn nicht anhören werden: "Und die Söhne - harten Angesichts und verstockten Herzens sind sie, zu denen ich dich sende... und sie, mögen sie hören oder es lassen, denn ein widerspenstiges Geschlecht sind sie" (2,4-5), und so erklärt dazu Mezudat David: "...höchstwahrscheinlich werden sie nicht hören, auch wenn du in meinem Namen sprichst".

Sendung des Propheten zu einer "schwerhörigen" Generation

Es stellt sich heraus, dass zwischen den Dingen ein Zusammenhang besteht - gerade in sündhaften Generationen, wenn die Leute nicht auf die Propheten hören, ist die formale Aufstellung eines Propheten nötig. In vielen Generationen Israels gab es Tausende Propheten, die einen untrennbaren Teil der Heiligkeit und der spirituellen Erhabenheit des jüdischen Volkes bildeten. Doch wenn sich die Juden konsequent weigern, auf das Wort G~ttes zu hören, entsteht eine lokale Notwendigkeit der punktuellen Nominierung eines Propheten, der geeignet ist, so einer Generation zu prophezeien. Entsprechend sagte G~tt Jeschajahu, Jirmijahu und Jecheskel, wie wichtig es sei, auch in so schwierigen Generationen zu prophezeien. Der Prophet G~ttes hebt das spirituelle Niveau und bringt die Generation voran, drängt sie in die Nähe G~ttes und zu reumütiger Umkehr, auch wenn dem äußeren Anschein nach die Sünden dieses Zeitalters das Handeln nach seinen Worten verhindern. Das hat verschiedene Konsequenzen, und wir wollen zwei davon nennen:

G~tt sagte Jecheskel, dass der Nutzen seiner Mission, obwohl man nicht auf ihn hören wird, folgender sei: "...so sollen sie doch wissen, dass ein Prophet unter ihnen war" (2,5). D.h., wenn seine Prophezeiungen am Ende eintreffen, werden sie wenigstens sicher sein, dass es einen Propheten bei ihnen gab.

Und was Jeschajahu betrifft, so beschreibt er im Verlauf seiner Prophezeiungen, wie er tatsächlich mit Opposition und Beschämungen vonseiten des Volkes konfrontiert war: "Meinen Rücken bot ich den Schlägern und meine Wange den Raufenden, mein Angesicht barg ich nicht vor Schmähung und Speien" (50,6). Und gerade dort offenbart sich, wie G~tt den Propheten konsequent lehrt, die Israeliten zu erheben und zu belehren, auch wenn sie des Hörens müde sind - "G~tt der Herr hat mir eine Zunge für Lehrlinge gegeben, dass ich wisse, die Müden mit dem Worte zu stärken" (50,4). Dazu erklärt der Raschikommentar: "Jeschajahu sagte: G~tt sandte mich und gab mir die geeignete Zunge zu lehren, um zu wissen, wie man die Müden und die Durstigen dazu bringt, die Worte G~ttes anzuhören".

Die Anwesenheit des Propheten an sich, des Boten G~ttes, bei den Israeliten, ist ein Zeichen für die Nähe G~ttes zu seinem Volk, auch wenn sie dessen wegen ihrer Taten nicht würdig sind. Auch wenn auf den üblichen Kommunikationswegen die Israeliten nicht hören wollen, gibt es dennoch weitreichende Einflüsse durch die Prophetie, die dem Volk Israel verliehen wurde.


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