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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT EMOR*
Nr. 1218
6. Ijar 5779

*außerhalb Israels: Kedoschim


Diese Woche in der Tora (Lev. 21,1-24,23):

Besondere Vorschriften für die Nachkommen Aharons, die Priester: Verbot der Leichenunreinheit, Heiratsvorschriften, Dienstuntauglichkeit durch Gebrechen oder Unreinheit, Strafen; Vorschriften für Mitglieder der Priesterfamilie; Regelungen über die Tauglichkeit von Opfertieren; Schabbat und Festtage und ihre Gebote; Leuchter und Brottisch im Heiligtum/Tempel; Strafe des Gotteslästerers; div. Gesetze von Schädigungen.

Haftara: Jecheskel 44, 15-31

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...

Woher und wohin


Rav Ejal Vered
Rabbiner an der Jeschiwa "Nezer Mata'aj" in Ari'el

Rav Eyal Vered

Das wunderbare Idyll, das seit Beginn des 3. Buches Moscheh (Wajikra; "Leviticus") herrscht, kommt zu einem abrupten Ende. Nach der geistigen Erhebung durch die Abschnitte vom Opferdienst und dem Dienst des Hohepriesters an Jom Kippur, nachdem uns göttliche Präsenz und Erleuchtung zuteil wurden, erscheint plötzlich ein Abschnitt, der gar nicht dazuzugehören scheint, vollkommen unklar, was er vor dem besonderen Hintergrund dieses Buches zu suchen hat - der Abschnitt vom Lästerer.

Woher kam dieser Abschnitt? Wie kann es angehen, dass mitten im Buch Wajikra, in dem die göttliche Präsenz auf dem Volk Israel ruht, eine solch peinliche und verstörende Geschichte auftaucht?

Auch der Grund, der zu dieser furchtbaren Tat führte, erscheint unverständlich. Eine Niederlage am Gerichtshof von Moscheh über den Standort des Zeltes - war sie denn so niederschmetternd, dass der Unterlegene in solche Flüche ausbrechen musste?!

Das hier vorgebrachte Thema hat eine schwerwiegende Bedeutung: das Thema des Ortes. Jeder von uns braucht seinen eigenen Platz. Und was passiert, wenn kein Platz da ist? Wurzellosigkeit. Ein gefährlicher, haltloser Zustand, der zum Zusammenbruch führen kann.

Allerdings hat der Mensch normalerweise seinen Platz, ganz simpel gesehen, auf ganz natürliche Weise in der Familie. An diesen Anker kann man sich halten, und dieser Anker hält den Menschen an seinem Platz. Doch auch hier stand der Lästerer vor dem Nichts.

Seine Familie war zerbrochen. Der Raschikommentar bringt nähere Einzelheiten: Seine Mutter - eine Schwätzerin, die mit jedem Mann redete - es gab nur eine solche, und darum machte die Schrift sie bekannt. Sein Vater, der ihn gezeugt hatte, war ein Ägypter, einer von den Antreibern, jener, den Moscheh totschlug. Sein jüdischer Vater, der ihn aufzog, wusste, dass er von einem Ägypter stammte, und hielt ihn auf Distanz - was ihn orientierungslos machte, "und daher fluchte er all die Tage in seinem Herzen, und nach außen hin merkte niemand etwas davon" (Kli jakar).

Es zeigt sich, dass die Zerrüttung der Familie tiefe Frustration im Herzen erzeugt, ein konstantes, inneres Fluchen, das am Ende nach außen durchbricht. Das zerrüttete Fundament der Familie fällt am Ende in sich zusammen und verursacht ein Fluchen auf G~tt.

Viele Glaubensprobleme sind in Wirklichkeit gar keine Glaubensprobleme, sondern ein tiefer seelischer Mangel bei einem fundamentalen und existenziellen Bedürfnis. "Die Narrheit des Menschen führt ihn auf krummen Weg, und wider den Ewigen tobt sein Herz" (Sprüche 19,3), sagte der Weiseste aller Menschen. Das Bedürfnis nach einem 'Platz' ist so eines. Der Mensch braucht einen stabilen und geschützten Platz in der Familie, der ihm Wärme und Liebe bietet und ihm vor allem seinen Standort definiert. Seine Verbindungen, seine Vergangenheit, von wo er herkam - und daraus resultierend, wohin er gehen wird.

Wenn aber dieser fundamentale Platz fehlt, dann geht man heraus! Dann verlässt man seinen Ort, schlägt alles kurz und klein, flucht und schmäht gegen jenen, von dem es heißt, er sei der 'Ort der Welt'. Das furchtbare Gefühl der Wurzellosigkeit führt zu einer Situation, in der mitten im Buche Wajikra jemand aus seiner Welt herausgeht und flucht.

Der Lästerer ist voller Frustration und Groll auf die ganze ihn umgebende Welt. Dieser Groll kleidet sich in große und furchtbare Frechheit und wandelt sich dann in eine Beschimpfung des Himmels. Doch den Anfang von alledem bildete die zerrüttete Familie, in der das Kind keinen klaren Platz hatte. Weder einen physischen Platz, noch, und besonders, einen seelischen Platz.

Darum verlor er seinen Fall vor Moschehs Gerichtshof genau wegen dieser Sache - wo ist dein Platz? Wessen Kind bist du?

So sieht ein Mensch aus, der nirgendwo hingehört.

Dieser Lästerer hatte eine andere Option - sich selbst einen Platz zu schaffen. Gemeint ist "der Ort, an dem die Bußfertigen stehen", und niemand sonst kann diesen Platz einnehmen (siehe Brachot 34b), denn das ist ein neuer Ort. Doch er, statt seine Probleme zu nehmen - die objektiven - und sich mit ihnen seinen eigenen Platz zu schaffen, den Platz des Bußfertigen, des ehrlichen Konvertiten, statt seinen Frust im Schilfmeer zurückzulassen - entscheidet er sich fürs Fluchen. Der Lästerer schleppt alle Beschimpfungen mit sich in seinem Herzen herum, er ist wütend auf Moscheh, auf dessen Gerichtshof, auf seine Mutter, auf seinen Adoptivvater, auf seinen leiblichen Vater, den Ägypter - und alles innen drin, bis es herausplatzt.

"Führe den Lästerer hinaus" (Lev. 24,14), sagt Moscheh. Ein im Herzen bewahrter Groll wird am Ende hervorbrechen, und darum muss man den Lästerer und dessen Einstellung aus dem Lager entfernen. Man muss wissen, wie man einen Groll in die Schaffung eines neuen Platzes verwandelt, in einen Prozess der bußfertigen Umkehr und nicht in Lästerei.

Wir können daraus die Lehre ziehen, wie wichtig es ist, jedem Kind seinen Platz zuzuweisen. Angefangen beim physischen Platz, im Haus, am Tisch, seinen eigenen Bereich und sein eigenes Bett, bis hin zu einem besonderen und würdigen Platz in seelischer Hinsicht. Ein Kind, das keinen Platz hat, wird zu einem frustrierten Erwachsenen heranwachsen, der seine Umgebung beschimpft und verflucht und allen anderen die Schuld an seinen Problemen gibt.

"Auch der Ausspruch des Talmuds, 'vom obigen Abschnitt kam er her' ... er wollte nämlich sein Zelt im Lager Dans aufschlagen; dazu wurde der Abschnitt vom Lästerer geschrieben, zu zeigen, wie weit sich der Mensch von allen Arten des Grolls entfernen muss, denn der Lästerer, als er vom Lager Israels ausgeschlossen wurde und den Gerichtshof Moschehs schuldig verließ, stand er auf und fluchte" (Mej Haschiloach).




Der Stand der Dinge...

Wie man heilig wird

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

[Zum Gedenken an Zwi Glatt hj"d] In unserem Wochenabschnitt gebietet die Tora den Priestern (Kohanim), heilig zu sein: "Heilig sollen sie sein ihrem G~tt und nicht entweihen den Namen ihres G~ttes" (Lev. 21,6). Daraus lässt sich entnehmen, dass man wohl einer bestimmten Gruppe einen höheren spirituellen Rang abverlangen kann, und dass deren Mitglieder sich bei der Gebotserfüllung und guten Taten stärker bemühen sollen, weil sie eine besondere Aufgabe und einen besonderen Auftrag zu erfüllen haben, wie die Tora weiter ausführt: "denn die Feueropfer des Ewigen, das Brot ihres G~ttes bringen sie dar; so sollen sie heilig sein" (ebda.).

Demgegenüber scheint es allerdings merkwürdig, dass sich die Tora im Wochenabschnitt Kedoschim an alle Israeliten wendet und ihnen gebietet, heilig zu sein: "Und der Ewige redete zu Moscheh also: Rede zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sprich zu ihnen: Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin ich, der Ewige, euer G~tt" (Lev. 19,1-2). Dazu fragte der Schem meSchmu'el (Kedoschim 5671): Auf den ersten Blick erstaunlich, wie sich so etwas sagen lässt, die ganze Gemeinde der Kinder Israel soll heilig sein, denn nicht jedem Menschen ist es vergönnt, heilig genannt zu werden, und weil es sich hierbei um ein Gebot an jeden Einzelnen handelt, sieht es doch so aus, dass jeder, wer auch immer, heilig sein kann? Und antwortete: Jedem Juden ist es je nach seinem spirituellen Rang geboten, sich zu enthalten und zu heiligen aus dem Zustand, in dem er sich befindet, auch wenn die Heiligkeit des einfachen Bürgers bei einem hochspirituellen Menschen nicht viel gilt, "wenn sich aber dennoch so ein Mensch vom Materialismus entfernt, der für ihn viel bedeutet ... dann gilt das bei ihm als Heiligkeit ... sodass jeder Einzelne eine andere Heiligkeit hat, und sein Nächster nicht so eine, denn jeder Mensch muss sich dort heiligen, wohin er seiner Natur nach neigt". Jeder hat seine eigenen Triebe und seine ureigene Auseinandersetzung mit ihnen, mit dem Materialismus, der ihn herabzieht; und bei dessen Überwindung, der Überwindung dieser seiner Natur, wird er 'heilig' genannt.

An anderer Stelle (Kedoschim 5670) erklärt der Schem meSchmu'el, "dieser Abschnitt bezieht sich auf die Versammlung des Volkes [im Tempel am Laubhüttenfest nach dem Siebentjahr; Hak'hel], die Angelegenheit, dass sie nur vonseiten der Allgemeinheit heilig sein können, nicht ein Einzelner seinerseits ... und je mehr sich der Mensch der Allgemeinheit nähert, entsprechend empfängt er Heiligkeit". D.h., aus dem Nennen dieses Gebotes im Zusammenhang mit der Volksversammlung entnehmen wir, dass der Mensch nur zur Heiligkeit gelangen kann, wenn er etwas gezielt für die Allgemeinheit tut.

So ein Mensch war mein heiliger Freund Reb Zwi Glatt hj"d, der zusammen mit fünf weiteren Bürgern in der Schabbatnacht zum 17. Ijar 5740/1980 am Eingang zum Hadassa-Haus in Chewron ermordet wurde. Sein ganzes Sinnen und Bestreben galt der Allgemeinheit, und er begann dies mit ernsthaftem und konsequentem Torastudium, wodurch er ein beachtliches Wissen erlangte. "Ich möchte ein Toragelehrter sein auf dem Gebiet des Gesetzes und des Glaubens; zwar werde ich keine 'Größe der Generation' werden, aber ein Mensch wie ich ... kann mit Ausdauer, Willen und Entschlossenheit ein vollkommener und ernsthafter Toragelehrter werden" (aus seinem Tagebuch). Das befähigte ihn, zur Hilfe des Volkes Israel zu schreiten, denn sein Herz brannte und schmerzte ihn sehr wegen der Lage seiner jüdischen Mitmenschen, die in der Diaspora festsitzen und sich assimilieren. "Die Mehrheit unseres Volkes in der Verstreuung assimiliert sich tatsächlich jetzt. Können wir da in aller Seelenruhe sagen: 'Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen'?!" (aus seinen Briefen). So schrieb über ihn Rabbiner Usi Kelchheim sel. im Vorwort zu Zwis Buch: "Zu jeder Zeit fühlte er das Bewusstsein der Mission, zu der er berufen war. Sein Leben war kein Leben und er fand keinen Sinn darin, und sein Glück fand er nur bei der Tröstung der Nation ... Er fand keine Ruhe, solange seine Nation unter der Hand Fremder in der Verstreuung gefangen war...". Und vom Gedanken zur Tat - trotz seines jungen Alters machte er sich auf und schrieb ein wunderbares Werk über die Pflicht zur Einwanderung in das Land Israel, in der Hoffnung, mit dessen Hilfe unsere Mitjuden, das ganze Haus Israel, zur Einwanderung zu ermuntern. Das Werk erschien nach seinem Tode unter dem Titel "Aus dem Staube erhebe dich" (in Anlehnung an Jeschajahu 52,2).

Von alledem lernen wir 1. dass die Stufe der Heiligkeit jedem Juden möglich ist. Unsere Kinder sind dahingehend mit der Aussage zu erziehen und zu bestärken, dass wenn sie Willen und Triebe überwinden, die sie attackieren, allein die Enthaltsamkeit von diesen Dingen ihnen schon Heiligkeit bringt. 2. Wenn es ihnen gelingt, ihre Bestrebungen an das Wohl der Allgemeinheit zu knüpfen, auch durch Opferbereitschaft beim entschlossenen und ernsthaften Torastudium, im Verständnis, dass dieses Studium das Haus Israel erbaut und uns Lebenskräfte verleiht, werden sie dadurch zu Toralehrern heranwachsen und den Segen ihres Gelernten unter die breite Masse des Volkes bringen. Dadurch wird ihnen das Hören der Hallstimme vergönnt sein, die da verkündet: "Jeder, der mit G~tt wirkte, komme und erhalte seinen Lohn" (Midrasch raba, Emor).



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