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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT BALAK*
Nr. 1227
10. Tammus 5779

*außerhalb Israels: Chukkat


Diese Woche in der Tora (Num. 22,2-25,9):

Balak, König von Moaw, fürchtet Invasion der Kinder Israels und lässt Bil'am, den nichtjüdischen Propheten, kommen, um durch dessen Flüche das Schicksal abzuwenden; auf der Reise misshandelt Bil'am seine Eselin und sie beschwert sich; auf G~ttes Befehl segnet Bil'am die Israeliten statt sie zu verfluchen, zu Balaks Missfallen; das Volk macht sich an die Moabiterinnen ran, göttliche Strafung durch Seuche; Pinchas, Enkel Aharons, beendet das Treiben durch Aufspießen des Anführers und seiner midjanitischen Gefährtin.

Haftara: Micha 5,6-14, 6,1-8

 

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


Am Schabbes-Tisch...

Gibt es noch Sittsamkeit bei Mann und Frau?

Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR

RavYoramEliyahu

Drei Mal versuchte der böse Bil'am die Kinder Israel mit einem Fluch zu belegen, und jedes Mal verwandelte G~tt den Fluch in Segen; denn G~tt zürnte uns nicht in jenen Tagen [eine Voraussetzung für den 'Erfolg' eines Fluches]. Daher sprach Bil'am: "Wie mag ich verwünschen, wenn G~tt nicht verwünscht" (Num. 23,8), und mit einem Blick für das innere Wesen: "Er hat keinen Machtmissbrauch in Jakov geschaut, darum hat er kein Unglück in Israel gesehen" (V.21).

Doch mit seinem teuflischen Rat hat Bil'am Erfolg, nämlich die Grenzen der Sittsamkeit des Volkes Israel zu durchbrechen, und löst damit eine himmlische Plage aus, der 24000 Israeliten zum Opfer fallen. Bil'am, ein Spezialist in Sachen Bosheit, kannte die Achillesferse unseres Volkes. Die talmudischen Weisen berichteten, dass Bil'am Balak sagte: "Der G~tt jener hasst Unzucht; stellt eure Töchter [den Israeliten] für die Unzucht zur Verfügung, und ihr werdet über sie herrschen" (Talmud jeruschalmi, Sanhedrin 10,2).

Daraus entnehmen wir, dass die Sittsamkeit eine ganz wesentliche innerlich verwurzelte Eigenschaft des jüdischen Volkes darstellt, mit schwerwiegenden Folgen, wenn sie korrumpiert wird; alle unsere Verdienste und Vorzüge nützen uns nichts, wenn diese Eigenschaft beeinträchtigt wird. So lehrte uns unser Lehrmeister Rabbiner Zwi Jehuda Kuk: "Es stimmt wohl, dass der Geschlechtstrieb stark ist, man muss sich aber daran erinnern, dass die Familienreinheit, die Taten und die Familie, zur Natur Israels gehören, im Gegensatz zur Frechheit, die bei den Völkern in der Beziehung von Mann und Frau zum Ausdruck kommt. Die Heiligkeit gehört zu den Wesenseigenschaften Israels: 'Israel - Heilige' [im Zusammenhang mit verschiedenen Bräuchen], und sie ist verbunden mit der Reinheit und der Sittsamkeit" (Gespräche, Rabbiner Zwi Jehuda Kuk, Kedoschim).

Rabbiner Zwi Jehuda Kuk äußerte sich ausführlich zum Thema Sittsamkeit auf verschiedenen Ebenen:

1. Gemischte Gesellschaft

"Jüdische Jungen und Mädchen sind nicht miteinander zu vermischen. Jede Seele eines Mädchens ist Bestandteil der Heiligkeit Israels, ebenso jede Seele eines Jungens ... beide sind sehr wichtige Teile, aber nicht zusammen ... alles ist heilig und vorzüglich, aber nicht in der Vermengung". Darüber hinaus lehrte Rabbiner Kuk, dass auch die Erziehung getrennt erfolgen müsse: "Auch die gemischte Erziehung gehört nicht zur jüdischen Normalität ... das Mischen von kleinen Jungen und Mädchen ist auch keine so einfache Sache. Es steht im Gegensatz zur menschlichen Natur und den Gesetzen der Sittsamkeit" (aus dem Buch "Sittsamkeit, Natur und Leben", aus den Lehren und Anleitungen Rabbiner Zwi Jehuda Kuks).

2. Sittsamkeit der Frau

Rabbiner Kuk pflegte zu sagen, der Mangel an Reinheit und Sittsamkeit, der heute in der Öffentlichkeit anzutreffen ist, entstammt der spirituellen Unreinheit der Völker. "Die Bloßstellung des weiblichen Körpers ist das genaue Gegenteil der Natur Israels. Das ist der Einfluss der Völker. Die Wahrhaftigkeit der Realität Israels besteht aus Reinheit und Sittsamkeit-Heiligkeit ... die Heiligkeit bei den Israeliten verpflichtet zu größerer Sittsamkeit und zur Bedeckung des Körpers gerade beim weiblichen Geschlecht" (ebda.).

3. Sittsamkeit des Mannes

Rabbiner Zwi Jehuda Kuk erwähnte sehr häufig den Mangel an Sittsamkeit, den die Männer an den Tag legen, als sehr ungehörig und unverständlich - "ebenso gibt es Situationen, in denen sich eine Schwäche der Sittsamkeit bei den Männern offenbart, selbst bei Toragelehrten ... Das ist eine Schwäche! Muss es denn so sein? Auch dem Mann steht es gut an, seinen Körper zu bedecken, denn die Sittsamkeit gehört zum Wesen der jüdischen Natur..." (ebda.).

Das Thema der Sittsamkeit wird in den Worten der talmudischen Weisen häufig erwähnt und erscheint als Gesetz im Schulchan Aruch (O.C. §2,2): "Der Mensch sage nicht 'hier bin ich im stillen Kämmerlein, keiner kann mich sehen', denn der Heilige, gelobt sei er - die ganze Erde ist voll seiner Würde". Und die Mischna brura fügt erklärend hinzu: "Deshalb muss man sich immer vorsehen, aus diesem Grund, sein Fleisch nicht ohne zwingenden Grund zu entblößen, selbst ein wenig, wenn es normalerweise durch die Kleidung bedeckt ist".

Unsere Augen sind schon so sehr abgestumpft, dass wir solche Dinge für viel zu hoch gegriffen halten, vielleicht schon nicht mehr in unsere Zeit gehörend... Doch die Tora und ihre Anleitungen gelten auf ewig, und wir müssen uns selbst und unsere Kinder zu diesem großen und wertvollen Prinzip erziehen. Manchmal sehen wir Jugendliche, denen selbst die fundamentalsten Grundbegriffe zu diesem Thema fehlen, und sie sind in der Natur an Quellen und Bächen mit nur minimaler Bekleidung anzutreffen, oder mit Bekleidung, die selbst bedeckt gehört, und sie sind sich überhaupt nicht bewusst, dass etwas mit ihrer Erscheinung nicht stimmt. Wir als Eltern und Erzieher sind gefordert, dieses Thema auf ehrliche Weise zu lehren und das Bewusstsein dafür zu erhöhen, auch bei den Jungen, nämlich dass Sittsamkeit für alle gilt. Sie bedeutet unser Wesen und unsere Natur, und sie bringt den Menschen auf die höheren Stufen der Heiligkeit und der Reinheit.



Zur Haftara

Von Bil'am und Opfern

Rav Joaw Uri'el
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Yoav Uriel

In der Haftara zum Wochenabschnitt Balak lesen wir normalerweise aus den Prophezeiungen von Micha (Kap. 5-6). In dieser Prophezeiung erinnert der Prophet die Israeliten an die Wohltaten G~ttes an ihnen im Zusammenhang mit Balak und Bil'am: "Mein Volk, bedenke doch was Balak, Moaws König beschlossen, und was Bil'am, Sohn Beor ihm erwidert! Von Schittim bis Gilgal; um zu erkennen die Gnaden des Ewigen" (6,5). Nach dem Ibn-Esra-Kommentar (und anderen) will der Vers daran erinnern, als Balak von Bil'am erbat, Israel zu verfluchen, Bil'am durch göttlichen Zwang stattdessen Segnungen von sich gab.

Gleich nach diesem Vers wechselt der Prophet Micha zu einem scheinbar ganz anderen Thema - das Verhältnis von Dienst an G~tt durch Opfer zum Dienst an G~tt im Herzen. Zuerst wendet sich der Prophet gegen den Dienst an G~tt allein durch Gebotsausführung: "Womit soll ich vor den Ewigen treten, soll ich mich beugen dem G~tt in der Höhe? Soll ich vor ihn treten mit Ganzopfern, mit einjährigen Kälbern? Hat der Ewige Gefallen an Tausenden von Widdern, an Myriaden Strömen Öls? Soll ich hingeben meinen Erstgeborenen für meine Missetat, die Frucht meines Leibes für die Sünde meiner Seele?" (6,6-7). Und dann offenbart der Prophet die Hauptsache, woran G~tt wirklich liegt beim G~ttes-Dienst: "Er hat dir kund getan, o Mensch, was gut ist; und was fordert der Ewige von dir als: auf Recht halten, Liebe üben und demütig wandeln vor deinem G~tte" (6,8). - Was hat diese Anleitung mit dem Abschnitt von Bil'am und Balak zu tun?

Der Versuch des G~ttesdienstdiebstahls

Im Midrasch Psikta rabati wird dieser Zusammenhang erklärt, und zwar in einer Diskussion des Rabbi Jossi ben Chalafta mit einem Nichtjuden, wobei Rabbi Jossi Beweise durch einige Verse anführte: "Geschichte von einem Nichtjuden, der Rabbi Jossi ben Chalafta fragte: Warum nehmt ihr keine Opfertiere von den Nichtjuden an, heißt es nicht: ...und an jeglichem Orte wird geräuchert, dargebracht meinem Namen, und zwar reine Opfergabe, denn groß ist mein Name unter den Völkern (Maleachi 1,11)?

Sagte ihm Rabbi Jossi: Wie kommt es, dass du nur vorträgst, was du willst, was du aber nicht willst, trägst du nicht vor?! Denn zu der Stunde, als Bil'am und Balak vor dem Heiligen, gelobt sei er, Opfer darbringen wollten, nahm er sie von ihnen nicht an, wie es heißt: Hat der Ewige Gefallen an Tausenden von Widdern (s.o.). Weiter heißt es: Aber der Ewige dein G~tt willigte nicht, dem Bil'am Gehör zu geben (Dt. 23,6), und heißt es denn nicht außerdem: Das Opfer des Frevlers ist ein Gräuel (Sprüche 21,27)...?"

Rabbi Jossi lehrt uns (ebenso in weiteren Midraschim), dass die Verabscheuung G~ttes von Opfern, die nicht von ehrlichem Willen der Annäherung an G~tt begleitet werden, in direkter Verbindung zur Sünde Bil'ams steht. Bil'am verfolgte einen allgemeinen Prozess, durch den er versuchte, dem Volk Israel die Wege der Heiligkeit zu 'stehlen'. Zuerst versuchte er, gegen Israel mit der Kraft der Prophetie zu kämpfen, die wirklich Israel gehört (siehe Raschi zu Num. 22,4). Zweitens brachte er G~tt viele Opfer dar, womit er den Dienst Israels an G~tt nachmachte, entsprechend der Anzahl der Opfer, die die drei Stammväter Israels dargebracht hatten (siehe Raschi zu Num. 23,4).

Damit hatte Bil'am eine komplette Methode erfunden, die zu behaupten vorgab, die Annäherung an die Heiligkeit G~ttes brauche nicht unbedingt aus einer Verbindung des Lebens in Reinheit und Heiligkeit zu erfolgen, denn so ein Leben findet sich allein bei den Israeliten. Er war hingegen der Ansicht, der Prophetie und der Annäherung würdig zu sein und sogar die Fähigkeit zu besitzen, die Israeliten zu besiegen und Mängel bei ihrer Heiligkeit zu finden. Dem setzte G~tt die Prophezeiung Michas entgegen und erklärte zum Hauptprinzip genau das Gegenteil: Die Opfer werden von G~tt nur dann akzeptiert, wenn sie auf der Basis von allgemeiner Reinheit der Taten dargebracht werden - "und was fordert der Ewige von dir als: auf Recht halten, Liebe üben und demütig wandeln vor deinem G~tte".


Frage und Antwort - SMS
 
 

Rav Schlomo Aviner
Leiter der Jeschiwa "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

RavAviner

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl

Frage: Wenn die Eltern keinen Kiddusch gaben, um Dankbarkeit für die Geburt einer Tochter auszudrücken, wird diese Tochter es später einmal schwer haben, einen Ehemann zu finden? Nützt es ihr, wenn sie selber diesen Kiddusch später einmal gibt?

Antwort: Unsinn (Rabbiner Chaim Kanievski wurde einmal gefragt: Ich war gerade in Los Angeles, und es gab da einen Kiddusch für eine 25-Jährige, deren Eltern keinen Kiddusch gegeben hatten, als sie geboren wurde. Sie sagten im Namen Ihres Vaters - der Steipler Rebbe - dass sie aus diesem Grund Probleme hatte, einen Ehemann zu finden. Rabbiner Kanievski antwortete: Wer hat sich denn sowas ausgedacht?! Ich hätte doch davon in unserem Haus gehört! Mein Vater hat niemals so einen Kiddusch in unserer Familie erwähnt. - Und Rabbiner Ben-Zion Mutzafi schrieb Ähnliches: Das ist eine komplette Lüge, auch für unsere Mütter hat niemand jemals einen Kiddusch gegeben, und sie sind alle glücklich verheiratet).

SMS177


Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
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Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 22.05-23.00
 israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
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