mmcap6

DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche / P.O.B. 34107
IL - 9134002 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820            
www.meirtv.co.il  torah@meirtv.co.il
für Kinder: www.meirkids.co.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT BERESCHIT
Nr. 1188
27. Tischri 5779

Diese Woche in der Tora (Gen. 1,1-6,8):

Schöpfung, Adam und Chawa, Schlange, Vertreibung aus dem Garten Eden, Kain und Hewel, die Generationen bis Noach, Planung der Sintflut.

Haftara: Jeschajahu 42, 5 - 25, 43, 1 - 10

 


Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
e-mail: kimi1@kimizion.org
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH (zugänglich über das HAUPTMENÜ):
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Israel, der Westen und der Islam
Die beschleunigte Herbeiführung der Erlösung
Die heutigen Götzen
Das dreiteilige Jerusalem?

Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozess
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 


HaRav Aviner

Kabbala für Anfänger
   

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Frage: Ich habe einen Freund, der behauptet, das Einzige, was ihn interessiert und begeistert, ist das Studium der Kabbala. Aber er entweiht den Schabbat, isst trefe und wechselt häufig die Freundin. Gibt es ein Buch, das ich ihm empfehlen kann?

Antwort: Sicher! Meßilat Jescharim ("Der Weg der Frommen"), das ist ein Buch der Kabbala für Anfänger. Rabbiner Moscheh Chajim Luzatto (gebräuchliche Abkürzung: RaMChaL, lebte vor etwa 300 Jahren) war ein großer Kabbalist, ein Mensch mit heiliger Inspiration (Ruach Hakodesch), wie er in den Briefen an seinen Lehrmeister Rabbiner Jeschajahu Bassan beschreibt. Ihm waren Erscheinungen von Engeln, des Propheten Elijahu und von Seelen vergönnt. Das ganze Buch Meßilat Jescharim fußt auf den Geheimnissen der Kabbala, vom Anfang bis zum Ende. Allerdings hebt er das nicht besonders hervor, denn er war bekanntlich Verfolgungen ausgesetzt und man zwang ihn, keine kabbalistischen Bücher mehr zu schreiben. Darum schrieb er dieses Buch in gewöhnlicher Sprache, doch angefüllt mit Geheimnissen der Tora. Manchmal zitiert er die "talmudischen Weisen", doch die Quelle befindet sich nicht im Talmud oder im Midrasch, sondern im Sohar und anderen Büchern der Kabbala.

Tatsächlich ist das ein enormer Vorzug dieses Buches, trotz seiner gewaltigen verborgenen Inhalte in allen verständlicher Sprache geschrieben zu sein. Es ist allerdings nicht das erste Buch dieser Art. Das erste war der Pentateuch, die Fünf Bücher Moscheh, die auch ein Kind in der ersten Klasse verstehen kann. Obwohl unser Lehrer Moscheh ein großer Kabbalist war, größer noch als Rabbi Schimon bar Jochai (Verfasser des Sohar) - bekanntlich umfasst die Tora vier Dinge: den einfachen Wortlaut, Auslegung, Andeutung und Geheimnis (PaRDeS) - ist es ein wahres Wunder, wie ein so tiefschürfendes Buch in so einleuchtender und klarer Sprache verfasst wurde.

Ein weiterer Vorzug des Buches Meßilat Jescharim: die konzentrierte Kürze; eine so wunderbare Eigenschaft, dass Rabbiner A.J.Kuk es zum "Buch der Bücher" erklärte - über jede Zeile kann man ein ganzes Buch schreiben.

Darum ist es nicht verwunderlich, dass als das Buch in die Hände des Rabbiners Elijahu (genannt: der Gaon) von Wilna gelangte (der zu den größten Toragelehrten der letzten 600 Jahre zählt), er es sofort auswendig lernte und 101 Mal wiederholte und sagte, wenn der RaMChaL zu seiner Zeit noch gelebt hätte, wäre er zu ihm nach Italien gewandert, um von ihm die Vollendung der Charaktereigenschaften zu lernen.

Natürlich sind wir, verglichen mit dem Gaon von Wilna, null und nichtig, und darum brauchen wir das Buch nicht 101 Mal aus dem Gedächtnis zu lernen; es reichen 101 Mal aus dem Buch. Wir brauchen auch die 101 Male nicht zusammenhängend zu lernen, sondern im Laufe der Zeit. Es empfiehlt sich, am Ende des Buches jedes Mal ein Zeichen zu machen, wenn wir das Buch wiederum durchgelernt haben, um unseren Fortschritt zu beobachten.

Noch einen großen Vorzug hat dieses Buch gegenüber den übrigen Büchern zur jüdischen Ethik: Es ist stufenweise aufgebaut. In Meßilat Jescharim finden wir häufig, dass eine bestimmte Stufe sehr schwer zu erlangen ist, gleichzeitig aber schreibt er, es sei sehr leicht. Das ist kein Widerspruch. Wenn man sie auf einmal erlangen will - das ist schwer, wenn man aber schrittweise vorgeht, ist es leicht. Zur Veranschaulichung kann man das Beispiel nehmen, über die Außenmauer aufs Dach zu gelangen. Das ist enorm schwer. Wenn man aber eine Leiter anlegt und Stufe um Stufe hochsteigt, ist es ganz leicht. Das ist im Ausdruck "... führt zu ..., ... führt zu ..., usw." enthalten. Jede Stufe öffnet das Tor zur nächsten Stufe.

Natürlich ist das keine Erfindung des RaMChaL, sondern von Rabbi Pinchas ben Ja'ir (Awoda sara 20b). Und woher hatte dieser talmudische Weise (aus der Periode der Tannaim vor etwa 1800 Jahren) dieses Geheimnis, dass es einen so langen Weg gibt, der eigentlich kurz ist, den jedermann beschreiten kann und der von der untersten Stufe bis in die Höhe der Heiligkeit führt? Natürlich durch Ruach Hakodesch. Dieser göttliche Einfluss ruhte auch auf RaMChaL, was sich in zwei Dingen offenbarte. Zuerst einmal, dass er von den 22 Versionen dieser talmudischen Quelle (Ende Traktat Sota; Institut HaTalmud HaIsraeli) die richtige auswählte. Wie konnte er das wissen? Durch Ruach Hakodesch. Zweitens, dass er alle diese Stufen in Tiefe und Breite auf geniale Weise zu erklären verstand.

Darum handelt es sich bei diesem wundersamen Buch um eine Wasserscheide der Bücher jüdischer Ethik: Bücher, die vor Meßilat Jescharim erschienen, praktisch als Vorbereitung auf dieses Buch - und Bücher, die nach Meßilat Jescharim erschienen, die darauf aufbauen.

Zum Schluss eine Geschichte aus dem Leben. Es war einmal ein bedeutender Rabbiner, der an einer bedeutenden Jeschiwa unterrichtete. Doch in seiner Demut entschied er, dass er noch dazuzulernen habe, und kam zur Jeschiwa "Merkas HaRav", wo er sich bei unserem Lehrmeister, Rabbiner Zwi Jehuda Kuk einfand. Er berichtete, dass er tiefschürfende Bücher des Glaubens gelernt und auch daraus unterrichtet habe, und wolle nun wissen, was er weiter lernen sollte. Antwortete Rabbiner Kuk: Meßilat Jescharim. Diese Antwort erstaunte ihn, doch tat er, wie ihm geheißen. Nach einiger Zeit wurde er wieder vorstellig und fragte, was er nun lernen sollte. - Meßilat Jescharim. Zwar war er etwas gekränkt, doch erfüllte er den Willen seines Rabbiners. Beim dritten Mal, als er wieder dieselbe Antwort erhielt, wurde ihm die Weisheit unseres Lehrmeisters und die Größe dieses Buches klar.




HaRav Zwi Jehuda Kuk 

Der Zorn

Rav David Landau 
Rabbiner an MACHON MEIR

Rav Zvi Jehuda Kuk

"Es folgt der Zorn" (Meßilat Jescharim, 11.Kap.). Die Charaktereigenschaft des Zorns ist eine Nachbareigenschaft des Hochmuts. Jemand, der zornig und wütend wird - das erwächst ihm aus dem Hochmut. Wenn er mit irgendeiner Sache nicht gleich zurechtkommt, explodiert er, wird furchtbar wütend. Auch beim Zorn gibt es verschiedene Stufen:

1. "Leicht zu erzürnen" (Mischna "Sprüche der Väter", 5.Kap.). Vor lauter Zorn wird er verwirrt, der Verstand verlässt ihn. Danach stabilisiert sich sein Zustand wieder, doch in jenen Momenten leuchtet nicht der Verstand des "der dem Menschen Erkenntnis gewährt" (Schmone esre-Gebet). Hochmut und Zorn sind in großer Tiefe der Seele miteinander verbunden. Es besteht eine Nachbarschaft von Hochmut und Zorn im 'Ich'. In der Betonung des Egos besteht das Problem. In der seelischen Innerlichkeit des Menschen bedeutet der Zorn die übermäßige Hervorhebung des Menschen vor seinem Nächsten. Vor lauter Zorn verliert er den Verstand. In jenem Augenblick hat er keinen Verstand, so wie jemand in seinem Zorn seine Kleider zerreißt (siehe Schabbat 105b). Das ist Idiotie, der gefährlichste und furchtbarste Zustand.

2. Dann gibt es einen Zornigen in einiger Entfernung von vorgenanntem Zustand. Er lässt sich nicht so leicht in Rage versetzen, doch wenn er erst mal wütend ist - das ist der schrecklichste der Schrecken. Zorn ist ein seltener Zustand bei ihm, doch wenn er einmal wütend ist, ist er zu schrecklichen Dingen fähig.

3. Die dritte Stufe liegt noch darunter. Er lässt sich nicht so leicht erzürnen, und selbst wenn es einmal passiert, ist es nicht so schlimm, ein "kleiner Zorn". Wie dem auch sei, der Betreffende zeigt sich ebenfalls für Zorn anfällig, darum fehlt ihm die Eigenschaft der "Lauterkeit" (das Thema dieses Kapitels in Meßilat Jescharim).

4. Es gibt sogar eine vierte Stufe: Jemand, der sich nicht leicht aufregt, der nur schwer zornig zu machen ist, der in seiner Erregung gemäßigt ist "und dessen Zorn nur einen Augenblick währt" - das ist schon ein weniger komplizierter Zustand.

5. "Freilich höher als alle steht 'Hillel der Ältere' in seiner Sanftmut". Wie die bekannte Geschichte von zwei Leuten, die miteinander wetteten, Hillel wütend machen zu können. Doch Hillel ließ sich durch nichts wütend machen. Wer kann ihn zornig machen? Er war doch so duldsam und entgegenkommend! Da dachten sie sich einen 'Trick' aus. Einer von ihnen kam zu Hillel am Freitagnachmittag, als jener mitten in den Schabbatvorbereitungen steckte, und begann, ihm grob und frech auf die Nerven zu gehen: "Wer hier ist Hillel? Wo ist Hillel?". Er dachte, so könnte er ihn wütend machen... Unmöglich! (Schabbat 30b/31a).

"Selbst da, wo es sich um ein Toragebot (Mitzwa) handelt, dürfen wir nach dem Gebot unserer Weisen nicht in Zorn geraten. Nicht einmal der Lehrer gegenüber seinem Schüler und der Vater gegenüber seinem Sohne. Natürlich soll er ihn züchtigen, aber ohne zornige Erregung nur in der Absicht, ihn auf den richtigen Weg zu leiten". Man kann auch ohne Zorn erziehen! "Er soll ihm nur ein zorniges Gesicht zeigen, ohne wirklich zornig zu sein". Nur äußerlicher Zorn, aber kein echter Zorn, wie Maimonides schrieb.

Frage: Wie kann man nach außen hin Zorn zeigen, ohne innerlich zornig zu sein?
Rabbiner Kuk: Man muss sich zusammenreißen und sich überwinden.

Frage: Die Taten des Menschen färben aber doch auf ihn ab!
Rabbiner Kuk: Es besteht durchaus die Möglichkeit, sich selbst zu erziehen und sich Gewohnheiten anzueignen, damit die eigenen Taten keine innerliche Erschütterung auslösen. In diesem Zusammenhang gilt: "Drei Dinge muss jedermann am Vorabend des Schabbat mit Dunkelwerden in seinem Hause in Erinnerung bringen: Habt ihr den Zehnten abgesondert? Habt ihr einen Eruw bereitet? Zündet das Licht an!" (Schabbat 34a). Am Schabbat selbst ist das bereits unmöglich, darum muss man rechtzeitig nachfragen und vorsorgen. Zu dieser Mischna bemerkt der Talmud: "Man muss es sanft sagen" (ebda.), nicht in ermahnendem Ton, sondern in Milde, ganz seelenruhig.



Frage und Antwort - SMS
 
 

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Rabbiner Aviner beantwortet jede Woche hunderte Fragen via SMS, die z.T. in wöchentlichen Parschablättern veröffentlicht werden. 
Hier eine kleine Auswahl


Frage: Es wurden antike Schriften gefunden, die der Tora vorangingen, mit Geschichten und Gesetzen ähnlich denen der Bibel. Ist die Bibel demnach davon abgeschrieben?

Antwort: Die Existenz dieser Schriften ist bekannt. 1. Es gab Propheten, die der Übergabe der Tora vorangingen. 2. Manche Ideen sind relevant für den universalen menschlichen Geist. 3. Der Herr der Welt hat richtige und reine Ideen in die Bibel aufgenommen.

Frage: Kann man Kleidung und Möbel für ein Baby schon vor der Geburt besorgen, oder gibt es dabei ein Problem des "Bösen Blicks"?

Antwort: Manche vermeiden es, es gibt dabei aber keinerlei halachisches Problem. Im Gegenteil, es ist ein Zeichen des Vertrauens auf G~tt.

SMS168


Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen
auf hebräisch
im Internet (audio/video online):

www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.israel7.ru

Bücher von Rabbiner Aviner: www.havabooks.co.il
Seine Handy-Nr. (auch SMS): +972 (0)52 3653028
(hebr./frz./engl./jid.)


Radio "Kan Moreschet"
 Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live im Internet 
jede Woche Montag 22.05-23.00
 israelische Zeit (=GMT+2, Sommerzeit GMT+3)
nur hebräisch!
http://www.kan.org.il/live/radio.aspx?stationId=6
Wollen Sie selbst eine Frage stellen während der Sendung?
Telefon: +972 (0)72 3332925
SMS: +972 (0)55 9663991
Archiv der bisherigen Sendungen:

www.kimizion.org/shiur/shut.html
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIJUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen

Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.
Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.

Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 (0)2 6512194, +972 (0)52 4621830
Russisch - +972 (0)2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3 oder  
Bank Mizrahi-Tefahot, Jerusalem
Bank Code 20, Branch 539
SWIFT CODE: MIZBILIT
IBAN: IL19 0205 3900 0000 0128 018

oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 9134002
ISRAEL
oder via Kreditkarte / Paypal per Webseite von Machon Meir 

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 17.43/18.55
Tel Aviv: 18.01/18.57
Haifa: 17.52/18.55