DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Betrachtungen zum Wochenabschnitt
Redaktion und Übersetzung der deutschen
Ausgabe: R. Plaut
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
"Jerusalem
Reclamation Project"
AUF HEBRÄISCH:
Diese Woche in der Tora (Gen. 32,4 - 36,43): Jakovs Heimkehr nach Kana'an, Kampf mit dem Engel, Geschenke an Eßaw, Jakov trifft Eßaw, Landkauf bei Sch'chem, Entführung Dinas durch Herrscher von Sch'chem, Scheinvertrag, Tötung der Verantwortlichen durch Levi und Schimon, Jakov>Israel, Beschränkung des Awraham und Jizchak gegebenen Versprechens des Landes Israel auf Jakov und seine Nachkommen, Tod Rachels bei der Geburt Benjamins. Haftara: Owadja 1, 1-21
Ab und zu hören wir von einem oder einer Jugendlichen, die in einem Hause aufwuchsen, in dem die Eltern zu den Erziehern der Generation zählen, die als ein Vorbild und Musterbeispiel gelten - und diese Jugendlichen lernten in den vorzüglichsten Erziehungseinrichtungen - und am Ende werfen sie das Joch des Judentums ab oder verlassen den Weg der Eltern. Jeder solche Fall ruft Fragen und Verwunderung hervor: Wie kam dieses Unglück über uns? Jugendliche, deren häusliche Umgebung, Schulen, Freundeskreis und alle anderen erzieherischen Einflüsse dem höchsten Standard entsprachen, resultierten unter dem Strich in erzieherischem Versagen. Da kommt die Tora und lehrt uns, dass es keine Rückversicherung für das Gelingen der Erziehung gibt, und zwar am Beispiel keines Geringeren als unseres Vorvaters Awraham, dem Erzieher der ganzen Welt, über den die Schrift bezeugt: "Denn ich habe ihn ersehen, dass er es hinterlasse seinen Söhnen und seinem Hause nach ihm, dass sie wahren den Weg des Ewigen, zu tun Recht und Gerechtigkeit" (Gen. 18,19). Nicht nur sein Haus lehrte Awraham, sondern überall, wohin er gelangte, redete er im Namen G~ttes, oder wie es bei Maimonides heißt: "..und als sich das Volk um ihn versammelte und ihn zu seinen Reden befragte, antwortete er jedem Einzelnen nach dessem Verstande, bis er ihn auf den Weg der Wahrheit gebracht hatte, bis sich bei ihm Tausende und Zehntausende einfanden, und diese sind das 'Haus Awrahams'. Und er pflanzte in ihr Herz dieses große Prinzip, und schrieb darüber Bücher. Und er lehrte seinen Sohn Jizchak..." (Gesetze vom Götzendienst, 1.Kap.) - und trotz seiner großen erzieherischen Leistungen hatte Awraham keinen Erfolg bei der Erziehung seiner eigenen Hausgenossen, weder bei seinem Sohn Ischma'el noch bei seinem Neffen Lot, der in seinem Haus aufwuchs. Wie ist nun die Geschichte um Dina anzusehen, bei der es wohl eine erzieherische Panne gab, die Jakov große Seelenpein verursachte - war sie wirklich einem hausgemachten Versagen zuzuschreiben oder dem kriminellen Verhalten von Schchem ben Chamor? Anscheinend hatte Jakov Dina doch sorgfältigst behütet, wie es im Midrasch heißt: "und er nahm... seine elf Kinder (Gen. 32,23) - und wo war Dina? Er gab sie in eine Truhe und verschloss sie, indem er sagte, dieser Bösewicht [Eßaw] hat einen hochmütigen Blick, dass er nicht seine Augen erhebe und sie sieht und sie mir nimmt". Ferner heißt es in den Pirke deRabbi Elieser: "Die Tochter Jakovs pflegte in Zelten zu weilen und nicht nach draußen zu gehen" (38.Kap.). Wenn Jakov sie also so sehr behütete, wie konnte sie dann Schchem ben Chamor ins Netz gehen? Dem einfachen Sinn nach kann man wohl sagen, die Hauptschuld liege bei Schchem, der ein Bösewicht war und seine Triebe nicht beherrschte, und Dina war das unschuldige Opfer seiner Gelüste. In den Pirke deRabbi Elieser heißt es jedoch weiter: "Als Jakov zu seinem Hause im Lande seines Erbbesitzes im Lande Kana'an kam, biss ihn eine Schlange, und welche Schlange? Schchem ben Chamor. So pflegte die Tochter Jakovs in Zelten zu weilen und nicht nach draußen zu gehen, was tat Schchem ben Chamor? Er brachte Mädchen, die bei ihr draußen spielten und auf Trommeln trommelten - da trat Dina heraus, die Mädchen zu sehen, und er schnappte sie". Hier liegt ein Versagen in zwei Stufen vor. Die erste Stufe besteht im Ausgehen des Jugendlichen, um sich das Festival frenetischer Fremder anzusehen, so wie es dem religiösen Jugendlichen in unseren Tagen ergeht, der nicht von einem Augenblick zum anderen von einem gläubigen Juden zu einem Abtrünnigen wird, vielmehr erlauben ihm die Eltern in ihrer Weitherzigkeit zuerst den Besuch von Festivals (Arad, Zemach usw.), sich die Spielereien anzusehen, und was kann der junge Mensch anders als sündigen?! Und später, wenn die Eltern schon keine Kontrolle mehr über ihn haben, erscheint "Schchem" und schnappt ihn sich. Ein weiterer Grund liegt im persönlichen Beispiel der Eltern, das die Kinder beeinflusst. Über den Vers des Propheten Jecheskel: "Siehe, jeglicher Spruchredner wird auf dich das Sprichwort sagen also: Wie die Mutter so die Tochter" (16,44) gibt es eine Auslegung im "Midrasch hagadol": "Von unserer Stammmutter Lea spricht der Vers, bezog das Missraten der Tochter auf die Mutter. War unsere Stammmutter Lea etwa eine Hure, g~ttbehüte?! Vielmehr wird 'Ausgehen' mit 'Ausgehen' in Zusammenhang gesetzt, wie geschrieben steht: da ging Lea heraus ihm entgegen [und sprach: Zu mir kommst du...] (Gen. 30,16), bei einer scheinbar harmlosen Sache, darum heißt es bei Dina 'heraus gehen'. 'Und ausging Dina, die Tochter Jakovs' steht nicht geschrieben, sondern: 'Und ausging Dina, die Tochter Leas' (Gen. 34,1) - wie die Mutter so die Tochter". Und die Lehre aus dieser Geschichte? Wenn ein Mensch eine Familie gründet und Elternpflichten übernimmt, muss er es mit sich auch in kleinen Dingen genau nehmen, weil ihn die Kinder beobachten und aus seinem Verhalten lernen, so wie wir bei Dina sehen, wo das harmlose Ausgehen Leas das folgenschwere Ausgehen Dinas bewirkte. Und was hatte es mit dem Ausgehen Dinas auf sich? Dazu heißt es im Midrasch (Tanchuma, Wajischlach §10): "Und ausging Dina, die Tochter Leas - zu sehen und gesehen zu werden". Die weibliche Kultur des "sehen und gesehen werden" ist dem Geiste des Judentums fremd, und wie Dina sie sich zu eigen machte, wurde sie ihr zum Verhängnis.
Frage: Empfehlen sie die Impfung gegen Schweinegrippe? Antwort: So eine Frage stellt man nicht einem Rabbiner. Rabbiner sind keine Ärzte. Natürlich kann es vorkommen, dass ein Rabbiner auch Arzt ist, weil er an der Universität Medizin studiert hat, doch hat er keine Medizin in der Jeschiwa gelernt, denn dort hat er die Tora studiert. Wir respektieren die Ärzte sehr, weil sie eine heilige Arbeit verrichten, wie Maimonides in den "Acht Kapiteln" erwähnte, aber dennoch sind Rabbiner keine Ärzte, sondern verrichten eine andere heilige Arbeit. Sie beschäftigen sich nicht mit der Heilung des Körpers, sondern mit dem Heil der Seele die wichtiger ist als der Körper. In Fragen der Medizin wenden Sie sich also bitte an die Ärzte, wie es in der Tora heißt: "und lasse ihn heilen" (Ex. 21,19) - dazu sagten die talmudischen Weisen: Von hier, dass der Arzt die Erlaubnis hat zu heilen. Der Autor des "Tania" schrieb, dass nur die Propheten solche Dinge wussten, und jetzt gibt es keine Propheten mehr, und auch Geistesgrößen wie die Tannaiten und die Amoräer hatten kein besonderes Wissen in medizinischen, wirtschaftlichen oder ähnlichen Fragen (Igeret hakodesch Nr.22). Das ist die Regel - Rabbiner beschäftigen sich nicht mit Medizin, nicht mit der Wirtschaft und nicht mit der Armee. Sie beschäftigen sich aber wohl mit ethischen Fragen der Medizin, der Wirtschaft und den Geboten bezüglich der Kriegführung. Darum lassen sich vier medizinische Behauptungen aus dem Blickwinkel der Halacha beantworten. 1. Behauptung: Es gibt zwar Ärzte, die eine Impfung befürworten, aber auch welche, die dagegen sind. Wie kann man also wissen, was zu tun ist? Vielleicht entscheide jeder nach eigenem Gutdünken? Und wenn schon, vielleicht sollte man sich lieber nicht impfen lassen, wie es bei manchen gefährlichen Zweifelsfällen heißt: "halte still und tu lieber nichts"? Antwort: So wie man bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Rabbinern der Mehrheit folgt, verhalte man sich auch bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den Ärzten. Wenn die Ärzte von einem Kranken sagen, er müsse den Schabbat entweihen oder an Jom Kippur essen, und andere sagen, er brauche es nicht, so entschied der Schulchan Aruch, dass man der Mehrheit folge. In unserem Fall stehen sich nicht Mehrheit und Minderheit gegenüber, sondern fast alle Ärzte gegenüber einigen einzelnen. Vielleicht einer von hundert oder einer von tausend, und nicht nur bei uns, sondern auch in Europa, in Amerika und in der Weltgesundheitsorganisation (WHO). 2. Behauptung: Ich habe gehört, dass die Impfungen gegen Grippe gefährlich sind, denn in der Vergangenheit litten Dutzende von Menschen an schweren Nebenwirkungen? Antwort: Richtig. Doch ereigneten sich diese Fälle unter zig Millionen Geimpften, denen gar nichts passierte und die der Todesgefahr entgingen! Auch hierbei folgt man nach der Halacha der Mehrheit. Das ist schon keine Mehrheit mehr von Tausend zu Eins, sondern von Millionen zu Eins. Darüberhinaus sind seit den ersten Grippeimpfungen fast 30 Jahre vergangen und die Medizin hat auf diesem Gebiet viel Erfahrung gewonnen, und bei den Impfungen gegen die Schweinegrippe sind bisher keine Probleme aufgetreten. Demgegenüber sind schon viele Menschen an dieser Grippe gestorben, auch bei uns schon einige Dutzend. Auf jeden Fall richtet man sich im Leben nach der Mehrheit und nicht nach Ausnahme- und Extremfällen. 3. Behauptung: Wenn ein Mensch jetzt gesund ist - wozu soll er sich aus freien Stücken in Gefahr, wenn auch eine geringe, begeben, um sich vor einer Gefahr zu retten, die momentan nicht besteht und nur vielleicht in der Zukunft, wenn überhaupt? Antwort: Ersteinmal erwähnten wir bereits, dass die Grippeimpfung nicht als entferntes Risiko gilt, sondern aus der Sicht der Halacha als risikolos. Ferner bezieht sich diese Behauptung nicht nur auf die Impfung gegen Schweinegrippe, sondern gegen das Impfen überhaupt; eigentlich auch die erste und die zweite Behauptung. Dazu schrieb bereits Rabbiner Israel Lipschitz, Autor des Mischnakommentars "Tiferet Israel" dortselbst (Joma, 8.Kap., "Boas" §3) bezüglich der "Inokulation" gegen Pocken. Er bewies anhand einiger Talmudstellen, dass man sich in eine geringe Gefahr, von 1:1000, begeben darf, um sich vor einer zukünftigen großen Gefahr zu schützen. Und wie wir bereits erwähnten, besteht bezüglich der Schweinegrippe ein ernstes Risiko. Darum sollten jene von den Ärzten zur Impfung vorgesehenen Risikogruppen die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen. 4. Behauptung: Der Herr der Welt hat den menschlichen Körper stark und gesund geschaffen und er ist fähig, aus eigener Kraft alle möglichen Krankheiten zu überwinden, und man braucht ihm dazu nicht alle möglichen künstlichen Dinge von außen einzuflößen. Er verfügt über erstaunliche Lebenskraft, wodurch er alles überwindet. Antwort: Diese Behauptung verlässt bereits das Gebiet der Impfung gegen Schweinegrippe oder der Impfung im allgemeinen und stellt die ganze moderne Medizin in Frage. Sie versetzt uns in die Periode der vitalistischen Medizin, die ihre Fundamente auf eine allmächtige Lebenskraft des Körpers baute, im Prinzip die Heilkunde des antiken griechischen Arztes Hippokrates. Diesem Mann haben wir viel zu verdanken, und er gilt in bestimmter Hinsicht als der "Vater der Heilkunde", denn bis zu seiner Zeit versuchte man Kranke durch Zauberei, Verfluchungen und ähnlichen heidnischen Unfug zu heilen - der sich zu unserem Leidwesen in bestimmter Form bis auf den heutigen Tag gehalten hat. Da kam Hippokrates und sagte, man müsse den Körper aus sich selbst heilen, mithilfe von Vorgängen, die sich in ihm abspielen. Dafür hat er ein großes Jascher koach verdient. Seitdem aber sind viele Wasser den Jordan herunter geflossen und es wurden viele Entdeckungen gemacht. Besonders vor etwa hundert Jahren, als man die Bakterien als Verantwortliche für viele Krankheiten entdeckte, und dagegen wendet man Impfungen und Antibiotika an. Sicher ist die Stärkung des Körpers ganz allgemein eine gute Idee, und in unserem Fall die Hygiene, besonders das Händewaschen. Manchmal ist allerdings eine spezielle Behandlung erforderlich. Auf jeden Fall wird hier von uns eine Entscheidung für die alte oder für die neue Medizin verlangt. Die Halacha besagt, dass wir uns an den Arzt "der in unseren Tagen" wenden müssen, so wie wir uns an den Rabbiner "der in unseren Tagen" wenden, wie es heißt: "Und begebe dich... zu dem Richter, der in selbigen Tagen sein wird" (Dt. 17,9), und sage nicht, die Weisen früherer Generationen waren größer. Sicher waren sie größer, und "wenn die Vorigen wie Engel, sind wir dagegen wie Menschen, und wenn die Vorigen wie Menschen, dann wir wie Esel - und nicht wie der Esel von Rabbi Pinchas ben Ja'ir" (Schabbat 112b). Und trotzdem hören wir in religionsgesetzlichen Dingen auf die Rabbiner unseres Zeitalters, denn sie sehen die Werke aller früheren Rabbiner und noch andere Gründe, und in großer Ehrfurcht entscheiden sie danach die jeweiligen Fälle. Und erst recht die Ärzte, denn die Medizin entwickelt sich ständig weiter, viele Dinge wurden endgültig bewiesen und andere als unwirksam abgeschafft. Mit statistischen Mitteln lässt sich zwischen anekdotalen und generellen Erscheinungen unterscheiden und dergleichen mehr. Und schon die Geonim (die größten Rabbiner vor etwa 1200 Jahren) schrieben zum Traktat Gittin, das viele medizinische Ratschläge enthält: Macht keinen Fehler, Rabbiner sind keine Ärzte, alle diese Ratschläge sind keine "Medizin vom Sinai", sondern stammen von Ärzten und sind damit praktisch überholt, außer einem einzigen, der bis heute von den Ärzten empfohlen wird. 5. Behauptung: Überhaupt muss man G~tt vertrauen und der göttlichen Vorsehung; wenn es G~ttes Willen ist, dass ich gesund bleibe, brauche ich keine Ärzte, und wenn G~tt will, dass ich krank bin, nützen alle Ärzte nichts dagegen. Man muss Glauben und G~ttvertrauen haben, und das wird heilen, nicht die Ärzte. Antwort: Gute Frage - die bereits von Maimonides in seinem Mischnakommentar zum Traktat Pessachim beantwortet wurde; nach dieser Logik kann man nämlich auch sagen: Iss nicht. Wenn G~tt will, dass du stirbst, stirbst du auch, wenn du isst. Und wenn G~tt will, dass du lebst, lebst du auch ohne Essen. Natürlich ist das Unsinn. Natürlich bewirkt G~tt alles, aber er benutzt dafür Boten; dazu gehören Schadensengel, wie z.B. Bakterien, und Dienstengel, wie z.B. die Ärzte. Und wer sich weigert, sich von den guten Engeln G~ttes helfen zu lassen, verdient Strafe, und diese kann darin bestehen, dass ihn die Dienstengel sich selbst überlassen und ihn dann die Schadensengel "übernehmen", wie ausführlich im Buche "Messilat Jescharim" (Der Weg der Frommen, Rabbiner Moscheh Chajim Luzatto), 9.Kap. behandelt wird. Darum steht in der Tora: "und lasse ihn heilen" (Ex. 21,19), und im Talmud: Von hier, dass der Arzt die Erlaubnis hat zu heilen - damit man nicht sage, der Herr schickte die Krankheit, so wird der Herr auch heilen. Fügt der Schulchan Aruch hinzu: Wenn der Arzt schon die Erlaubnis zu heilen hat, dann ist es auch ein Gebot und eine Pflicht. Aus alledem ergibt sich ein Prinzip: Mein Freund, tu was dir die Ärzte sagen und versuche nicht, selber den Arzt zu spielen. Wir schätzen sehr das eigenständige und kritische Denken, doch mit Verstand und Demut. Das Interesse für Medizin an sich ist lobenswert, aber nicht ein Zustand, wo wir 5 Millionen Ärzte im Lande haben, 5 Millionen Wirtschaftsexperten, 5 Millionen Generäle, 5 Millionen Rabbiner und 5 Millionen Psychologen. Nur 5 Millionen Mathematiker haben wir nicht, weil die Leute mit den vielen Zahlen nicht klarkommen. So dass die Leute zwischen dem Mincha- und Abendgebet - anstatt ein paar Mischnajot zu lernen - entscheiden, wo die Armee ihre Einheiten stationieren soll, dem Regierungschef Weisungen erteilen, wie er den Staat zu leiten habe, sich über die Ärzte beschweren, die doch nichts von ihrer Arbeit verstehen und nur der Pharmaindustrie Gewinne zuschanzen, und das Vermögen von Rothschild verteilen. Nein! Wir sind nicht allwissend. Es reicht nicht, einen populär-wissenschaftlichen Artikel zu lesen oder einem wissenschaftlichen Report im Radio zuzuhören. Man muss das Thema viele Jahre intensiv studieren. Darum, teure Freunde, geht zu den Ärzten, die jetzt, in diesen Tagen leben, die den Hauptströmungen der Medizin angehören, und möge euch ein langes und gutes Leben vergönnt sein.
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