DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Betrachtungen zum Wochenabschnitt
Redaktion und Übersetzung der deutschen
Ausgabe: R. Plaut
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
"Jerusalem
Reclamation Project"
AUF HEBRÄISCH:
Diese Woche in der Tora (Ex. 6,2 - 9,35): G~tt erinnert Moscheh an seinen Bund mit den Vorvätern und das Versprechen, ihren Nachkommen das Land Kanaan zu geben; schickt ihn zu den Kindern Israels, den Auszug anzukündigen, doch sie wollen nichts davon hören; kleine Stammeskunde; Moscheh und Aharon wieder bei Pharao; Wunderzeichen, Pharaos Zauberer machen es nach; die ersten 7 der 10 Plagen. Haftara: Jeschajahu 66, 1 - 24 (Schabbat Rosch Chodesch)
Die zweite der zehn Plagen, von denen die Ägypter heim gesucht wurden, war die Plage der Frösche. Unsere talmudischen Weisen beschäftigten sich im Midrasch mit einer stilistischen Besonderheit in der biblischen Beschreibung dieser Plage, und zwar die Verwendung der Mehrzahl: "..so schlage ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen" (Ex. 7,27), "und der Fluss soll wimmeln von Fröschen" (V.28). Doch zu Beginn der Plage wechselt die Beschreibung zur Einzahl: "Und Aharon streckte seine Hand gegen die Gewässer Ägyptens, und der Frosch kam herauf und bedeckte das Land Ägypten" (Ex. 8,2). Darüber gab es unterschiedliche Ansichten im Midrasch: "und der Frosch kam herauf und bedeckte.. - Es wird gelehrt: Rabbi Akiva sagt: Es war ein einzelner Frosch, der enorm Nachwuchs erzeugte und das Land Ägypten anfüllte. Sagte ihm Rabbi Elasar ben Asarja: Akiva, was hast du mit der Agada [Gleichnissen] zu tun? Hör auf mit deinen Reden und befasse dich mit [den Lehren über Unreinheit durch] Aussatz und Bezeltungen. Es war ein einzelner Frosch, der den anderen pfiff, und sie kamen" (Schemot raba 10,4). Zwei Punkte bedürfen hierbei näherer Erläuterung. 1. Warum und wobei griff Rabbi Elasar ben Asarja Rabbi Akivas Erklärung an, bis dass er ihn fragte: "Was hast du mit der Agada zu tun?" Und ihm dann empfahl: "Hör auf mit deinen Reden und befasse dich mit [den Lehren über Unreinheit durch] Aussatz und Bezeltungen!" Du solltest dich mit dem Gesetz beschäftigen und nicht mit der Agada! 2. Was ist an der Erklärung von Rabbi Elasar ben Asarja so großartig, dass er allein sie für "richtig" hält im Gegensatz zu Rabbi Akivas Deutung? Worum geht es bei diesem Streit der Weisen wirklich? Gab es vielleicht eine grundlegende Meinungsverschiedenheit, oder waren sie sich bloß uneins bei der Deutung der Verse? Bevor wir die Bedeutung der Froschplage im Gesamtzusammenhang aller Plagen betrachten, wollen wir uns mit einer sprachlichen Schwierigkeit auseinander setzen. Nachdem Pharao vom Gequake der Frösche genug hatte, wandte er sich an Moscheh und Aharon mit der dringenden Bitte, ihn von diesen Quälgeistern zu befreien: "Und Pharao rief Moscheh und Aharon und sprach: Betet zum Ewigen, dass er die Frösche weg bringe von mir und meinem Volke; dann will ich das Volk entlassen, dass sie dem Ewigen opfern" (Ex. 8,4). Moscheh akzeptierte die Bitte, wandte sich allerdings an Pharao mit einem seltsamen Anliegen: "Und Moscheh sprach zu Pharao: Schaffe dir Ruhm über mich! Auf wann soll ich beten für dich, für deine Diener und für dein Volk, weg zu tilgen die Frösche von dir und aus deinen Häusern, dass sie nur im Flusse verbleiben?" (V.5). Merkwürdige Frage, es ist doch wohl klar, dass die Frösche für Pharao eine unerträgliche Belästigung darstellen. Jeder normale Mensch will doch so eine Belästigung mit sofortiger Wirkung los werden! Und wenn uns schon diese Frage verwundert, dann noch -zigmal mehr die Antwort Pharaos! "Und er [Pharao] sprach: Auf morgen! Und er [Moscheh] sprach: Nach deinem Worte! damit du erkennest, dass Keiner ist wie der Ewige unser G~tt. Und weichen sollen die Frösche von dir und aus deinen Häusern und von deinen Dienern und von deinem Volke; nur im Fluss sollen sie verbleiben" (V.6-7). Rabbiner Moscheh ben Nachman ("Nachmanides") beschrieb die Merkwürdigkeit folgendermaßen: "Und er sprach: Auf morgen - bekanntlich möchte jeder Mensch ein Übel sofort los werden. Warum verschob dann Pharao die Entfernung der Frösche auf den nächsten Tag?" und bot dazu folgende Erklärung: "Im Namen des Gaon Rav Schmu'el ben Chofni erklärte man dass Pharao glaubte, die himmlischen Sphären brachten die Frösche über Ägypten und Moscheh wusste, dass die Zeit ihres Verschwindens gekommen war und darum sagte, Schaffe dir Ruhm über mich, weil er glaubte, Pharao würde eine sofortige Beseitigung verlangen; darum verschob er es auf den nächsten Tag". Als Teil des ideologischen Zweikampfs der Giganten, Pharao und Moscheh, versuchte Pharao, Moschehs Gedanken zu entschlüsseln. Pharao war davon überzeugt, dass die Frage "Auf wann soll ich beten für dich?" rhetorisch gemeint war und Moscheh die Bitte um sofortige Befreiung erwartete. Darum fragte er auch so selbstsicher, da er sich doch bestimmt in den himmlischen Sphären auskannte. Um Moscheh zu beweisen, dass es nicht G~tt ist, der die himmlischen Sphären beherrscht, war er bereit, einen zusätzlichen Tag das Quaken der Frösche zu erdulden. Jetzt bleibt noch die Anordnung dieser Plage an zweiter Stelle zu klären. Wenn uns nämlich die Plagen eine Lektion in Glaubensfragen erteilen sollen, dann kann man die Plage des Blutes an erster Stelle verstehen. Nicht aber die Plage der Frösche! Die Plage des Blutes bedeutet eine deutliche Antwort an die G~ttesleugner. Wer es schaffen kann, die Natur des Wassers zu ändern und es in Blut zu verwandeln, der kann auch Wasser aus dem Nichts erschaffen. Doch was beweist die Plage der Frösche?! Was passierte denn schon groß bei dieser Plage? Eine natürliche Plage, die mal mit diesen und mal mit jenen Lebewesen vorkommt. Eines Tages machten die Frösche einen Ausflug nach Ägypten. Statt sich auf ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort zu beschränken - "nur im Fluss sollen sie verbleiben" - machten sie einen Rundgang durch ganz Ägypten. "..so schlage ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen" (Ex. 7,27). Der Midrasch schilderte diesen Zustand in schillernden Farben: "dein ganzes Gebiet mit Fröschen - sagten unsere Weisen: Die Plagen, die G~tt über die Ägypter brachte, veranlassten sie, Frieden untereinander zu schließen, und wie? Da gab es einen Streit zwischen den Kuschitern und den Ägyptern, die Ägypter sagen, bis hier geht unsere Grenze, und die Kuschiter sagen, bis hier ist unser Land; als die Frösche kamen, schlossen sie Frieden. Die Grenze [verlief], bis wohin sie sich ausbreiteten; so war bekannt, dass es nicht sein Feld war, wie es heißt: dein ganzes Gebiet, dein Gebiet und nicht das Gebiet anderer" (Midrasch raba). Die Frösche machten einen Ausflug bis an die Staatsgrenze. Damit markierten sie den genauen Grenzverlauf, das Ende des Königreiches, und so brachten sie Frieden mit den Feinden... Was soll uns also diese Plage lehren?! Besonders, wo die Frösche keinen wirklichen Schaden anrichteten, sondern nur eine Belästigung darstellten. Ein "echtes" Wunder war das also nicht. Wozu also diese Frösche? Vielleicht brachte genau dieser Punkt Rabbi Akiva zu seinen obigen Äußerungen. Was war schon das große Wunder bei der Froschplage? Darauf antwortete Rabbi Akiva: "Es war ein einzelner Frosch, der enorm Nachwuchs erzeugte und das Land Ägypten anfüllte". Es gab also eine Abweichung vom natürlichen Verlauf der Dinge. Ein einziger Frosch, der ganz Ägypten anfüllt. Doch Rabbi Elasar ben Asarja wollte nichts davon hören. "Es war ein einzelner Frosch, der den anderen pfiff, und sie kamen" - was soll das bedeuten? Wollen wir dazu einen anderen Midrasch heran ziehen, der eine ganz alltägliche Sache beleuchtet: "Rabbi Tachlifa aus Cesarea sagte im Namen Rabbi Pilas: Komm und sieh wieviele Wunder G~tt dem Menschen vollführt, und der merkt es gar nicht - wenn er frisches Brot isst, würde es ihn innerlich zerkratzen, wenn G~tt ihm nicht einen Schlund geschaffen hätte, der das Brot sicher in den Magen bringt". Die natürliche und simple Tätigkeit des Brotessens hätte für den Menschen zu einem großen Mühsal werden können ohne das "Wunder" einer wohlorganisierten Natur, einer harmonischen Anordnung aller Dinge, was der Welt zu funktionieren und dem Menschen darin zu leben ermöglicht. Die ägyptischen Plagen sollen zwei bedeutende Prinzipien lehren: Vom Wunder können wir lernen, dass G~tt die Welt erschuf. Wer die Natur ändern und Wunder bewirken kann, der ist es auch, der das Ganze geschaffen hat. Zweitens: G~tt schuf nicht nur die Welt, er leitet sie auch. Und das lehrt er uns durch die Kenntnis der Natur. Wenn die Natur aus dem Gleichgewicht gerät, wenn jedes Geschöpf beschließt, seinen angestammten Platz zu verlassen, wird die Welt zu einem unerträglichen Ort. Wenn die Frösche, die sich naturgemäß "nur im Fluss" befinden, auf Empfehlung eines ihrer Artgenossen einen Ausflug im ganzen Land beschließen, lässt es sich dort nicht mehr aushalten. So verstand Rabbi Elasar ben Asarja die Plage der Frösche: Man braucht bei dieser Plage kein Wunder zu suchen, so wie es Rabbi Akiva tat. Sie diente vielmehr der Schärfung der Erkenntnis, wie G~tt die Natur in der Welt lenkt. In dem Moment nämlich, wenn G~tt scheinbar nicht lenkt, sondern jeder hergelaufene Frosch den anderen her pfeift, hört die Erde auf, ein bewohnbarer Planet zu sein. Von den ägyptischen Plagen lernen wir also sowohl über das Wunder als auch über die Natur. Wir lernen, dass G~tt die Welt schuf, und wir lernen, dass er sie lenkt und uns darin zu existieren ermöglicht.
Bei der Kindererziehung gibt es zwei verschiedene Methoden: Erziehung "von vornherein" und "im nachhinein". Erziehung nach dem Schema "von vornherein" bedeutet Bestimmung der zu erreichenden idealen Ziele, und die Suche nach den dazu nötigen Mitteln. Erziehung nach dem Schema "im nachhinein" bedeutet die Bewältigung von erzieherischen Krisen (verhaltens- oder lernbedingt). Leichter ist die Projizierung eines Lehrplanes "von vornherein", um sich danach Schritt für Schritt vor zu arbeiten, als die Bewältigung erzieherischer Krisen, wie z.B. ein Kind, das die Schule verabscheut und nicht mehr lernen will, oder das moralisch nachlässt. Das ist kompliziert und vertrackt. Eine Flut von Dilemmas kann eine lähmende Wirkung auf die Eltern haben oder zu Fehlern verleiten: Handelt es sich um eine vorübergehende Krise, in die man sich besser nicht einmischt und die Zeit alles heilen lässt, oder ist ein sofortiges Eingreifen nötig? Die talmudischen Weisen lehrten bezüglich eines Menschen von zweifelhaftem Verhalten folgende Regel: "Möge die linke Hand fort stoßen und die rechte Hand nahe bringen". Wie stark soll man fort stoßen und nahe bringen? Wieviel Druck und wieviel Nachsicht? Jede dieser Möglichkeiten kann Schaden anrichten: Erhöhter Druck und übermäßige Strenge können Widerspenstigkeit und Zorn des Kindes oder des Jugendlichen erwecken und die Dinge nur noch komplizierter machen. Andererseits können zuviel Verständnis, Mäßigung, Abwarten und Duldsamkeit zu ständiger Verschlimmerung führen und sich am Ende als erzieherisches Versagen und verpasste Gelegenheiten heraus stellen. Dieses Dilemma nagt an den Herzen vieler Eltern. Das zentrale pädagogische Prinzip besteht in der Suche nach Wegen, den Jugendlichen zu stärken. Eine Ermahnung hat nur dann einen Sinn, wenn sie den Jugendlichen stärkt und nicht schwächt. Kann eine Ermahnung schwächen? Jawohl. Sie kann dem Kind oder dem Jugendlichen die Hoffnung nehmen. Wenn man ihn mit Worten "wie Peitschenhiebe" behandelt und seine Schwächen vor ihm breit tritt, gibt er sich selbst auf, erhebt die Hände und sackt noch weiter ab. Hat er doch ursprünglich versagt, weil ihm die Kraft fehlt. Da kommt die Ermahnung daher und schwächt ihn noch mehr. Die letzten Reste seines Selbstwertgefühls zerfallen zu Staub unter den Hammerschlägen der Ermahnung. Das Gebot der Ermahnung lässt sich auf verschiedene Weisen erfüllen, nicht nur durch Kritik. Es soll eine Änderung bewirken und nicht nur vor dem Jugendlichen unserer Unzufriedenheit mit seinem Verhalten Ausdruck verleihen. Wenn der Jugendliche nicht weiß, dass sein Verhalten unakzeptabel ist, muss die Ermahnung ihm dieses Wissen vermitteln, nämlich zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Häufig aber weiß der Jugendliche, dass er sich nicht richtig verhält, er weiss es genau so gut wie seine Eltern, weil sie es ihm schon tausend Mal unter die Nase gerieben haben. Im Allgemeinen ist er selber nicht mit seinem spirituellen Zustand zufrieden, er würde sich gerne ändern, aber er findet nicht die Kraft dazu. Darum nützt es überhaupt nichts, ihm immer wieder seine Missetaten vor zu halten. Die Aufgabe der Ermahnung liegt in seiner Stärkung, seine eigenen Kräfte zu entwickeln um ihm die Überwindung seiner Schwächen zu ermöglichen. Wie macht man das? Im Talmud gibt es eine Geschichte, die genau dieses Thema behandelt: "Einst kam Rabbi in die Heimatstadt des Rabbi Elasar ben Rabbi Schimon, und er fragte: Hat dieser Fromme einen Sohn hinterlassen? Man erwiderte ihm: Er hat einen Sohn hinterlassen, und jede Hure, die sich um zwei verdingt, dingt ihn um acht. Hierauf ließ er ihn holen, ordinierte ihn und übergab ihn Rabbi Schimon, dem Sohne des Isi ben Lakonja, dem Bruder seiner Mutter. Jeden Tag sagte er, er wolle nach seinem Heimatorte zurück, dieser aber sprach zu ihm: Man machte dich zum Gelehrten, man hüllte dich in ein goldenes Gewand und man nennt dich Rabbi, du aber sagst, du willst in deinen Heimatort zurück! Da erwiderte er: Ich schwöre, dass ich damit aufhöre. Als er groß ward und in das Lehrhaus Rabbis kam und dieser seine Stimme hörte, sprach er: Dessen Stimme gleicht der des Rabbi Elasar ben Rabbi Schimon. Sie erwiderten ihm, es sei sein Sohn. Darauf las er über ihn: 'Die Frucht des Frommen ist ein Baum des Lebens und Seelen erwirbt ein Weiser'" (Baba mezia 85a, Sprüche 11,30). Als Rabbi diesem Jungen begegnete, war jener moralisch herunter gekommen. Wie man der Geschichte entnehmen kann, hatte er gar kein Interesse, seine städtische (freizügige) Lebensweise aufzugeben und gegen Torastudium in einer Jeschiwa einzutauschen. Er hätte eine ordentliche Standpauke wegen seiner unmoralischen Lebensweise verdient, die den guten Namen seiner Familie in den Schmutz zog. Stattdessen verleiht ihm Rabbi den Rabbinertitel! Ist denn jemand, der sich mit Huren einlässt, dessen würdig?! Sicher hatte er die Rabbinerordination zu diesem Zeitpunkt nicht verdient, doch Rabbi verlieh sie ihm im Hinblick auf die Zukunft, womit er ihm unmissverständlich signalisierte, dass er großes Vertrauen in seine Kräfte setzte, in seine innere Reinheit, und an seine Fähigkeit sich zu ändern glaubte, so dass er zu einem "Baum des Lebens" werde. Das war eine außerordentlich scharfe Ermahnung, aber von der stärkenden und fördernden Art, nicht von der schwächenden. Die Erziehung des Jungen überantwortete er dessen Onkel, seinem Familienangehörigen, in der Annahme, dieser werde die nötige Geduld für ihn aufbringen und seine guten Seiten stärken. Als dann der Neffe das Lehrhaus verlassen wollte, reagierte der Onkel nach der pädagogischen Methode von Rabbi. Er griff ihn nicht an und beschämte ihn nicht, sondern beschrieb ihm, welche Stufen echter Weisheit und Ehre er zu erklimmen imstande wäre. Auch sollte ihn die Ermahnung seines Onkels stärken und ihm die nötigen Kräfte vermitteln, den Verlockungen der Stadt zu widerstehen. Diese Erziehungsmethode bezeichnete Rabbi mit dem Vers "Seelen erwirbt ein Weiser". Obwohl dieser Erziehungsmethode jene Anklagehaltung fehlt, die die herkömmliche Ermahnung kennzeichnet, stellt sie eine "Weisheit dar, die Seelen erwirbt", weil sie den Zögling stärkt und stützt und ihm damit die Aufgabe seiner Schwächen ermöglicht. Kommentare von
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