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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN
IN ISRAEL
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Sderot Hame'iri 2
Kirjat
Mosche
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT LECH LECHA
Nr. 740
13. Marcheschwan 5770
Redaktion und Übersetzung der deutschen
Ausgabe: R. Plaut
Telefax: (+972 72) 230 0891
e-mail: kimizion@012.net.il
separate Homepage:
www.kimizion.org
-Archiv der
"Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag'
den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update)
als die Machon-Meir-Seite
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was
ist TOLERANZ wirklich?
Über
die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das
Gebot der Einwanderung nach Israel
Der
Holocaust
DAS
VOLK ISRAEL
Politik
und Judentum
Die
Tora und der Mensch
oder
"Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die
Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion
"2000"-
Israel und das Christentum
- Briefe der ehemaligen Oberrabbiner
Israels
- Israelfreundliche Christen?
"Ich
bin ein Palästinenser"
Die
Sudeten von Palästina
König
Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der
Kampf um Israel
Wie
man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn
Erew Pessach auf Schabbat fällt
"Jerusalem
Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals
jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim
AUF HEBRÄISCH:
"Schall
und Ru'ach"
Kurze Vorträge von
Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten
Themen,
zum Zuhören
online,
desgleichen auf Französich
Diese Woche in der Tora (Gen. 12,1-17,27):
Awra(ha)ms Umzug nach Kana'an, göttliches
Versprechen, seinen Nachkommen das Land zu geben, ägyptisches Intermezzo,
Trennung von Lot, dessen Rettung aus der Gefangenschaft nach den Kriegen
mit 4-5 Königen, "Bund der Opferteile", Geburt Jischma'els durch die
ägyptische Magd Hagar, Awram>Awraham, Sarai>Sara, Versprechen der
Fruchtbarkeit, Gebot der Beschneidung
Haftara: Jeschajahu 40, 27-31,
41, 1-16
| Am
Schabbes-Tisch...
Natur und Auserwähltheit
Rav Joram Elijahu
Rabbiner an MACHON MEIR |
"Und der Ewige sprach zu
Awram: Gehe aus deinem Lande und aus deinem Geburtsorte und aus dem Hause
deines Vaters" (Gen. 12,1). Dazu fragten die Kommentatoren, warum sich
die Einführung von Awraham so sehr von der Einführung Noachs
unterscheidet. Bei Noach erwähnte die Tora zuerst seine G~ttverbundenheit:
"Noach aber fand Gnade in den Augen des Ewigen" (6,8), und erst danach
wird erwähnt, dass G~tt zu ihm sprach, während bei Awraham die
Tora überhaupt nichts von seiner Gerechtigkeit erwähnt, sondern
plötzlich redet G~tt zu ihm und sagt ihm, er werde ihn zu einem großen
Volke machen. Wie ist also die Art und Weise zu verstehen, auf die uns
die Tora mit Awraham bekannt macht?
Unser Lehrmeister, Rabbiner
Zwi Jehuda Kuk sel., legte uns immer das Studium der Werke des MaHaRaL
(der "hohe Rabbi Löw") aus Prag ans Herz, den er "Weltkapazität
des Judentums" zu nennen pflegte, besonders, was das Buch "Nezach Israel"
(Ewiglichkeit Israels) betrifft, das sich mit dem Wesen des Volkes Israel
befasst. Er wies besonders auf das 11.Kapitel hin, das er "das Herz der
Ewiglichkeit" nannte, in dem der MaHaRaL die obige Frage behandelt und
dazu schreibt: "Die Hauptsache bei der Auswahl, als G~tt Awraham erwählte,
war nicht die Auswahl dieser individuellen Person, vielmehr erwählte
er ihn und seine Nachfahren in genereller Auswahl".
Der Unterschied besteht darin,
dass sich "die individuelle Erwählung nach dem Empfänger
richtet, und wenn sich der Empfänger ändert, ändert sich
die ganze Angelegenheit, und damit erklärt sich, warum die Schrift
die Gerechtigkeit Awrahams nicht erwähnte, bevor sich ihm die göttliche
Präsenz offenbarte und ihm sagte 'Gehe aus deinem Lande'... denn sonst
hätte es bedeutet, sie offenbarte sich ihm wegen seiner Verdienste
- und das wäre eine 'Liebe, die an einen Gegenstand geknüpft
ist', und 'jede Liebe, die an einen Gegenstand geknüpft ist, hört
auf, wenn der Gegenstand aufhört...' (Mischna "Sprüche der Väter",
5.Kap.), und darum nannte er nicht sein Verdienst um zu zeigen, dass seine
Auserwähltheit überhaupt nicht vom Verdienst abhänge; darum
ist es unmöglich, dass sie aufhöre".
Der MaHaRaL erklärt
dort weiter, dass als Resultat "G~tt die Israeliten zu sich nahm, nicht
wegen der Gerechtigkeit Israels und ihrer Taten, sondern in genereller
Erwählung", und bemerkt abschließend: "Würden die Menschen
das verstehen, würde ihnen gar nicht erst der unsinnige Gedanke kommen,
der Ewige verschmähte Israel, g~ttbehüte".
Dieser Grundgedanke erscheint
wieder und wieder in den Lehren Rabbiner A.J.Kuks (erster Oberrabbiner
Israels), wie z.B. hier: "Es gibt zwei hauptsächliche Dinge, die zusammen
die Heiligkeit Israels und die göttliche Kommunikation mit ihnen konstituieren
- das eine ist die Eigentümlichkeit (sgula), d.h. eine Natur
der Heiligkeit in der Seele Israels als Erbe der Vorväter, wie es
heißt: 'Nicht um dein Verdienst... sondern nur nach deinen Vätern
trug der Ewige verlangen, er liebte sie und wählte euch, ihre Nachkommen,
aus allen Völkern, wie es jetzt geschehen ist' (Dt. 9,5+10,15); diese
Eigentümlichkeit ist eine heilige innere Kraft, ruhend in der Natur
der Seele nach dem Willen G~ttes wie die Natur einer jeden Sache in der
Wirklichkeit, die absolut unveränderlich ist, 'denn er sprach, und
es ward' (Psalm 33,9), 'und er stellte sie hin für beständig,
ewiglich' (Psalm 148,6)" (Briefe, Nr.555).
Auf dieses Fundament bauten
seine zahlreichen Schüler, die die Liebe eines jeden Juden propagierten,
um seines Judentums willen, in dem Glauben, dass er die göttliche
Eigentümlichkeit besitzt, und auch wenn sie sehr tief verborgen und
verdeckt ist, wird sie sich durch große Liebe immer mehr offenbaren,
so wie Rabbiner Kuk selbst die Toragelehrten in Israel aufrief, "die in
ihrer Natur die Natur der inneren Eigentümlichkeit erkennen... sie
sind verpflichtet und dazu ermahnt, jene Sünder [dem Judentum] näher
zu bringen, die die innere Eigentümlichkeit besitzen, um mehr und
mehr die Kraft des Guten zu erwecken, die in ihnen verborgen liegt, bis
dass sie vollständig das der freien Entscheidung entstammende Böse
überwältigen und es bezwingen" (ebda.).
In dieser für das Volk
Israel schweren Periode, in der sich jene mehren, deren jüdische Eigentümlichkeit
sehr unsichtbar im Verborgenen existiert, wollen wir es nach der Weise
unserer Lehrmeister halten und Liebe und Frieden mehren, bis sich diese
Eigentümlichkeit offen zeigt und es auch von jenen heißt: "Israel,
an dem ich mich verherrliche" (Jeschajahu 49,3).
| Frage
und Antwort
Wissenschaft oder
Einbildung?
Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von
Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer
Altstadt |
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Frage: Wo genau verläuft
die Grenze zwischen konventioneller und alternativer Medizin? Denn wenn
letztere allgemein akzeptiert wird, wird sie ja automatisch konventionell!
Antwort: Nein, auch
wenn sie von Vielen akzeptiert wird, bleibt sie weiterhin alternativ, nur
dass eben Viele darauf herein fallen. Entscheidend ist, ob eine Heilwirkung
wissenschaftlich bewiesen wurde oder nicht, d.h. mit Hilfe von Beobachtungen
und Versuchen.
Frage: Tatsache ist
aber doch, dass alternative Methoden in vielen Fällen wirken?
Antwort: In wissenschaftlicher
Hinsicht gibt es keine "nackten Tatsachen", sondern nur Tatsachen mit Erläuterung.
Wir freuen uns, wenn ein Mensch geheilt wurde, doch muss man sicher sein,
dass nicht eine andere Ursache die Heilung bewirkte. Vor 200 Jahren z.B.
brach die schwarze Pest aus, und in der Türkei hatten Mütter
den Brauch, Eiter aus der Wunde eines Kranken zu entnehmen, auf ein Messer
zu streichen und ihre Kinder damit zu ritzen. Das sollte den Teufel in
die Irre führen, damit er glaube, das Kind sei schon krank und lasse
es in Ruhe. Diese Methode hatte Erfolg, und so war bewiesen, dass man den
Teufel bezwingen kann. Nur dass danach der Arzt Edward Jenner mit seinen
Versuchen die Wirksamkeit der Impfung nachwies.
Frage: Was stört
denn, ob die Erklärung nicht stimmt, Hauptsache, die Methode wirkt
und der Kranke wird gesund.
Antwort: Es gibt
aber noch eine andere Möglichkeit, und zwar die psychologische Wirkung,
der "Plazeboeffekt". Der Kranke glaubt fest an die Wirksamkeit der Behandlung,
daraufhin scheidet sein Gehirn natürliche schmerzdämpfende Substanzen
aus, und dann fühlt er sich besser. Deshalb muss man "doppelt verblindete
Studien mit Kontrollgruppe" anstellen, d.h. eine Gruppe erhält ein
wirkungsloses Mittel, und auch die behandelnden Ärzte dürfen
nicht wissen, welche Gruppe sie behandeln. Zum Beweis seiner Wirksamkeit
muss die Gruppe mit dem zu prüfenden Mittel deutlich bessere Ergebnisse
vorweisen als die Gruppe, die nur Plazebos erhielt.
Frage: Wen stört,
dass es nur wie ein Plazebo wirkt, Hauptsache, der Mensch fühlt sich
gut?
Antwort: Weil man
damit nur die Symptome angeht, nicht aber die Krankheit selber, die sich
verschlimmern kann, und auf diese Weise wird eine wirkliche Behandlung
der Krankheit verhindert. Man kann zum Beispiel den Schmerz lindern, der
von Krebs herrührt, aber die Krankheit breitet sich weiter aus. So
wurde einmal ein homöopathischer Arzt vor Gericht gestellt, weil er
die nötige Behandlung verhindert hatte. Ferner muss bewiesen werden,
dass die alternative Behandlung keinen Schaden anrichtet.
Frage: Auch in der
konventionellen Medizin ist nicht alles bewiesen, Tatsache ist, dass dort
immer wieder Veränderungen stattfinden.
Antwort: Das trifft
nur auf Details zu, aber die generelle Theorie wurde jeweils bewiesen.
Und was die Änderungen angeht, im Gegenteil, das zeigt nur, dass sich
die wissenschaftliche Medizin ständig prüft, kontrolliert und
verbessert. Das gilt allerdings nicht bei einer Vielzahl eingebildeter
Heilmethoden, die auf der Annahme basieren, es gebe "Lebensenergien", deren
Existenz noch niemals nachgewiesen wurde, vielmehr handelt es sich dabei
um heidnisches Erbe des fernen Ostens.
Frage: Alternative
Medizin wird aber doch auch von den Krankenkassen unterstützt und
in den öffentlichen Krankenhäusern praktiziert, die damit letztendlich
deren Wirksamkeit zugeben.
Antwort: Nein, dafür
gibt es Gründe der Wirtschaftlichkeit und der Verantwortung. Das bringt
einfach viel Geld ein, das den echten Behandlungsmethoden zugute kommt.
Ferner wird dort verantwortlich behandelt, d.h. Behandlungen durch die
wissenschaftliche Medizin werden nicht einfach abgebrochen.
Frage: Manche behaupten,
die wissenschaftliche Medizin sei selbst gar nicht so wissenschaftlich,
sondern wirksame Methoden werden von Profit- oder Prestigebestrebungen
verdrängt.
Antwort: Sicher gibt
es Erscheinungen von Geldgier und Prestigesucht wie bei allen anderen Berufen
auch. Da die wissenschaftliche Methode aber auf ständige Kontrolle
gebaut ist, bleiben Manipulationen nicht lange unbemerkt und die Wahrheit
bahnt sich ihren Weg ans Tageslicht. Was man nicht von der eingebildeten
Medizin sagen kann, die seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden auf erfundenen
Annahmen beruht, wie z.B. "Energien", die noch niemals wirklich nachgewiesen
werden konnten, oder dass sie wirsamer wären als ein Plazebo.
Frage: Wie kann man
hier von Plazeboeffekt reden, denn das wirkt doch auch bei Tieren, die
von alledem keine Ahnung haben.
Antwort: Aufgrund
des Vertrauens in ihre Eigentümer. Die Gesundheit von Haustieren wird
vom seelischen Zustand ihrer Eigentümer beeinflusst.
Frage: Dann muss
man auch die Eltern von behandelten Säuglingen mit untersuchen, um
den Plazeboeffekt auszuschließen?!
Antwort: Genau das
tut man auch; und natürlich ist ein Plazebo unendlich viel besser
als eine eingebildete Heilmethode, die obendrein viele Schäden verursachen
kann.
Frage: Es stimmt,
dass die alternative Medizin manchmal keine Heilung bewirkt, aber das hat
seine Gründe...
Antwort: Ein Grundprinzip
wissenschaftlicher Forschung ist das Prinzip der Beweisbarkeit. D.h. der
Forscher, der eine Theorie vorlegt, muss einen Versuch mitliefern, und
wenn der Versuch misslingt, gilt die Theorie als widerlegt. Die eingebildete
Medizin hat in ihren Augen jedoch immer recht, hat für Alles eine
Ausrede parat und lässt sich grundsätzlich nicht widerlegen.
So heißt es gewöhnlich bei der Homöopathie: Tritt eine
Besserung ein - ein Zeichen, dass die Behandlung wirkt. Der Zustand verschlechtert
sich während der Behandlung - das ist ein gutes Zeichen, denn der
Körper reinigt sich von Giften. Keine Besserung - wenigstens verhindert
die Behandlung eine Verschlimmerung. Der Patient stirbt - weil die alternative
Behandlung zu spät zum Zuge kam, nachdem die konventionelle Medizin
den Patienten bereits ruiniert hatte.
Frage: Vor etwa 200
Jahren brach in Europa eine Choleraepidemie aus, und in den homöopathischen
Krankenhäusern starben nur 18% der Kranken, in den gewöhnlichen
Krankenhäusern dreimal soviel.
Antwort: Das ist
bekannt. In den gewöhnlichen Krankenhäusern mangelte es an Hygiene,
und so wurden Krankheiten von einem zum anderen übertragen. Heute
sind die gewöhnlichen Krankenhäuser sauber und es sterben 0%,
während die Rate bei den homöopathischen Krankenhäusern
immer noch 18% beträgt.
Frage: Wie kann man
behaupten, die alternative Medizin sei "eingebildet", wenn sie nicht erforscht
wurde?
Antwort: Alles wurde
erforscht. Jede medizinische Behandlung auf der ganzen Welt, inklusive
Volksheilkunde, sogar das Verfahren von Nostradamus gegen die Pest, durch
das Institut Pasteur in Paris. Forscher begeben sich in Lebensgefahr in
den entlegensten Winkeln der Erde, um irgendwelchen Medizinmännern
die Rezepturen für Heilkräutermischungen zu entlocken, vielleicht
wirkt es ja wirklich. Nichts wird von vornherein abgewiesen, doch wird
auch nichts ohne Beweise akzeptiert. Im Jahr 5745 erließ die französische
Gesundheitsministerin eine Verordnung zur Prüfung eines homöopathischen
Verfahrens nach Bauchoperationen. 600 Kranke aus 12 Krankenhäusern
wurden in vier Gruppen unterteilt: Die erste erhielt zwei Medikamente,
die von Homöopathen ausgewählt wurden, die zweite eines der Medikamente
und ein Plazebo, die dritte nur Plazebos und die vierte nichts. Es ergab
sich nicht der geringste Unterschied zwischen den vier Gruppen!
Frage: Wo steht in
der Tora geschrieben, dass man sich der wissenschaftlichen Medizin bedienen
muss?
Antwort: Unser großer
Lehrmeister, Rabbiner Moscheh ben Maimon ("Maimonides") erklärte,
es gebe drei glaubwürdige Quellen für menschliches Wissen: 1.
Verstand, 2. Erfahrung, 3. Prophetie und heilige Inspiration. Auch im Talmud
heißt es einige Male: "Wozu brauche ich einen Vers, das ist doch
logisch?!". Da uns der Schulchan Aruch keine Medizin vom Himmel anbietet,
müssen wir uns der anderen beiden Möglichkeiten bedienen. Wenn
nicht, liegt das Verbot des "wandelt nicht nach ihren Satzungen" (Lev.
18,3) vor, d.h. die "Methoden der Emoriter" (Tossafot Sanhedrin 52b, Awoda
sara 11a). So gibt es ungefähr 150 verschiedene Methoden alternativer
Medizin, und fast alle fußen auf antiken Ideologien des fernen Ostens,
China, Indien und Tibet, in moderne Begriffe übersetzt - aber nicht
auf kontrollierbaren wissenschaftlichen Versuchen. Maimonides schrieb,
die "Methoden der Emoriter" entspringen nicht der Erforschung der Natur,
sondern sind Ableger der Zauberei ("Führer der Unschlüssigen",
III 37), möge G~tt uns davor bewahren. (Eine gute Nachricht: Gerade
erschien auch auf Hebräisch das Buch von Simon Singh und Edzard Ernst
"Trick or Treatment?", deutsch: "Gesund ohne Pillen - was kann die Alternativmedizin?",
zwei ernsthafte Forscher, nach deren Analyse von großen Teilen der
Alternativmedizin nicht viel übrig bleibt). Möge uns G~tt vollkommene
Heilung zuteil werden lassen...
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