DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche
IL - 91032 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820             http://www.machonmeir.org.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT WAJECHI
Nr. 647
13. Tewet 5768

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
Telefax: (+972 72) 230 0891
e-mail: kimizion@012.net.il
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Diese Woche in der Tora (Gen. 47,28 - 50,26):
Jakov segnet Josef und seine anderen Söhne vor seinem Tode in Ägypten; der Segen bezeichnet die Charaktereigenschaft eines jeden der 12 Stämme; großer Trauerzug und Begräbnis in der Machpela-Höhle; Josef  prophezeit, daß G~tt die Kinder Israels ins Land der Vorväter zurückbringen wird und 
bittet, dann seine Gebeine zum Begräbnis dort mitzunehmen.
 
 
 
Am Schabbes-Tisch...

Versammelt euch

Rav Jakov Halevi Filber 
Rabbiner an der "Merkas-Harav" Jeschiwa, Jerusalem

Wenig und trübe waren die Lebensjahre Jakovs (Gen. 47,9), wie er selbst vor Pharao bezeugte. Nach langer Reise gelangte Jakov ans Ende seines Weges, und er wusste, dass seine Söhne noch eine große Zukunft erwartet, eine Zukunft von Licht und Finsternis, von Exil und Erlösung. Bevor er von seinen Söhnen Abschied nahm, fühlte Jakov darum das Bedürfnis und die Pflicht, sie auf ihre Zukunft vorzubereiten, und er rief seine Söhne, um ihnen sein Herz auszuschütten. Sein erster Gedanke war, sie über ihr Schicksal am Ende der Tage aufzuklären, sie in das Geheimnis der jüdischen Geschichte einzuweihen, ihnen ihre Zukunft vorauszusagen - doch als sie schließlich alle um ihn herum standen, änderte er überraschend seine Zielrichtung und begnügte sich mit einer persönlichen Bemerkung zu jedem seiner Söhne. Auch wenn Jakov ihnen bei dieser Gelegenheit nichts über "das Ende der Tage" verriet, übermittelte er ihnen doch nebenbei ein Geheimnis in den Worten "versammelt euch und ich will euch verkünden" (49,1). Was wollte Jakov mit dem Ausdruck "versammelt euch" mitteilen? Dazu sagte der Kommentar "Schne luchot habrit" (III, Parschat Wajechi): "versammelt euch und ich will euch verkünden - er benutzte den Ausdruck versammelt euch, denn es ist unmöglich, das Ende zu offenbaren, wenn grundloser Hass zwischen euch herrscht, vielmehr müsst ihr alle in einer Versammlung sein, in einem Bund". Jakov sprach diese Worte aus nicht allzu lange zurückliegender Erfahrung. Denn auch wenn man die Worte des Nachmanides-Kommentars annimmt, der schrieb: "es scheint mir nach der einfachen Wortbedeutung, dass Jakov all seine Tage nicht gesagt wurde, dass Josef von seinen Brüdern verkauft worden war", hieß es doch schon vor dem Verkauf: "und sie vermochten nicht, friedlich mit ihm zu reden" (Gen. 37,4), und dann: "sein Vater aber merkte sich die Sache" (Gen. 37,11). Bruderhass war keine Neuigkeit im Hause Awrahams, es begann bereits mit Jischmael, der mit Jizchak seine Späße trieb, und dem Midrasch zufolge wollte er ihn sogar töten. Über Eßaw sagte Riwka zu Jakov: "Eßaw, dein Bruder, will sich an dir kühlen, dich zu erschlagen" (Gen. 27,42). In diesen Fällen jedoch hatte der schmerzliche Streit keine so zerstörerische Wirkung, weil Jischmael keinen Anteil mit Jizchak hatte, und Eßaw keine Verbindung zu Jakov, doch bei Jakovs Söhnen, dessen Haus nur durch alle zusammen erstehen wird, kann man sich nicht mit Hass und Streit abfinden. Und so schrieb Rabbiner Jonathan Eybeschütz in seinem Buch "Ahawat Jonathan": "Das erste Exil (Ägypten) und das letzte Exil (Rom) nach der Zerstörung des zweiten Tempels erfolgten beide wegen grundlosen Hasses, darum mahnte sie Jakov ihr Vater: versammelt euch - verbündet euch, vereinigt euch, denn davon hängen die Ereignisse ab in der Zukunft am Ende der Tage".

Nicht nur unser Vorvater Jakov gebietet vor seinem Tode dem Volke Israel die Einigkeit, diese Botschaft wird dem Volke Israel noch von einem anderen Anführer vor seinem Tode verkündet. Beim Segen Moschehs über die Kinder Israels vor seinem Tode verabfolgt auch er jedem einzelnen Stamm einen speziellen Segen, doch schickt er dem voraus: "Da ward er in Jeschurun König, da sich versammelten die Häupter des Volkes, vereint die Stämme Israels" (Dt. 33,5). Was wollte Moscheh mit dieser Einleitung andeuten? Dazu heißt es im Midrasch (Sifri): "Wenn Israel sich in der unteren Welt einig sind, wird G~ttes großer Name in der oberen Welt gepriesen, wie es heißt: Da ward er in Jeschurun König - wann? da sich versammelten die Häupter des Volkes. Vereint die Stämme Israels - wenn sie einen Bund bilden, aber nicht verschiedenen Gruppen". Die Worte von Jakov und Moscheh waren nicht nur so dahergesagt, der Schandfleck von Spaltung und Streit zwischen den Brüdern begleitet uns leider während der ganzen jüdischen Geschichte. Diese Erscheinung hat viele Ursachen, doch eine von den hervorstechendsten sind die persönlichen Ambitionen der Vorsteher der Nation, die das ganze Volk nach sich ziehen. So erklärte der Kommentar "Toldot Jakov Josef" die Nähe der Worte "da sich versammelten die Häupter des Volkes" und "vereint die Stämme Israels": Erst müssen sich die Häupter des Volkes einen, die Anführer, und erst dann kann man auf die Einheit der Stämme Israels hoffen. Ähnlich schrieb der Kommentar "Or hachajim": "Das Königtum Israels hat Bestand, wenn sich die Häupter Israels zusammen versammeln, und nicht jeder für sich, und damit wäre der Grund gelegt für die Einheit der Stämme Israels, und wenn Israel auf diesem Rang ist, erheben sie sich auf die Höhe des Erfolges, und ihr Königtum wird Beständigkeit zuteil werden". Am Ende schreibt er: "Geh hin und lerne von dem Tag an, als sich die Herzen trennten und das Königtum spaltete, was aus ihnen wurde. Und das ist der Grund für die Kälber Jerow'ams und seiner Nachfolger. Denn der Hauptgrund für den Niedergang liegt in der Spaltung, und das Gefäß für den Segen ist der Frieden und die Einheit der Herzen". Daran hat sich seitdem nichts geändert, auch heute in unserer Generation stehen wir vor der Erscheinung, wo die Massen kein Verständnis für die Aufsplitterung in viele Parteien haben, und sie würden den religiösen Zionismus lieber in einem Lager vereint sehen. Doch die Häupter sind es, die auf künstliche Weise die Spaltung des Lagers verursachen.
 
 
Kinder, Kinder...
 

Faulpelz!
 
 

Rav Elischa Aviner
Rabbiner von Mizpe Nevo und Leiter des Kollels der Jeschiwa Ma'ale Adumim

Im Midrasch heißt es: "Die Weisen sagten: Sieben Dinge sagte Schlomo über den Faulpelz, und was Moscheh sagte, war größer als alle zusammen. Wie das? 1) Man sagte dem Faulpelz: Dein Meister ist in der Stadt, geh und lern Tora von ihm, und er antwortet ihnen: Ich fürchte mich vor dem Löwen auf dem Wege... 2) Sie sagten ihm: Hier, dein Meister befindet sich in der Nachbarschaft, steh auf und geh zu ihm. Da sagte er ihnen: Ich fürchte, vielleicht ist der Löwe in der Straße... 3) Sagten sie zu ihm: Siehe, er wohnt in deinem Gebäude. Sagte er: Vielleicht ist der Löwe draußen... 4) Sagten sie ihm: In deiner Wohnung! Antwortete er: Wenn ich hingehe und die Türe verschlossen finde, kehre ich sowieso um... Sagten sie: Sie ist offen! 5) Am Ende, als er ihnen nichts mehr zu antworten wusste, sagte er: Ob die Tür offen oder verschlossen ist - vorher möchte ich noch ein wenig schlafen; wie es heißt: "Wie lange, Fauler, willst du liegen..." (Sprüche 6,9). 6) Am Morgen stand er von seinem Schlafe auf, man setzte ihm zu essen vor, da ist er zu faul, es in seinen Mund zu tun... 7) Und das siebte? "Wegen des Winters pflügt der Träge nicht; verlangt er nun in der Ernte, so ist nichts da" (20,4). Was ist Wegen des Winters pflügt der Träge nicht? Sagte Rabbi Schimon bar Jochai: Das ist derjenige, der in seiner Jugend keine Tora lernte und in seinem Greisenalter lernen möchte und nicht kann - verlangt er nun in der Ernte, so ist nichts da. Und was Moscheh sagte, war größer als alle zusammen, woher? "Sondern sehr nah ist dir die Sache, in deinem Munde und in deinem Herzen, es zu tun" (Dt. 30,14) - bringe die Sache aus deinem Mund heraus" (Midrasch Dewarim rabba, 8.Kap.).

Was will uns der Midrasch anhand des gleichnishaften Dialoges mit dem Faulpelz lehren? Rabbiner Elimelech Bar-Scha'ul sel. erklärte, dieser Midrasch wolle uns über die "Psychologie des Faulpelzes" aufklären. Daraus kann man auch entnehmen, wie man sich mit der Faulheit auseinandersetzen sollte. 

Erklärte Rabbiner Bar-Scha'ul:
Die Faulheit ist keine schlechte Methode - weil sie keine Methode ist. Die Faulheit ist einfach eine negative Eigenschaft, eine tiefsitzende seelische Krankheit. Sie enthält keinen Funken von Logik. Zwar versucht man, dem Faulpelz mit Argumenten beizukommen, und jener erwidert mit erklärenden Überlegungen, aber in Wirklichkeit gibt es hier keine Debatte. Wer Einsicht sucht, ist bei der Faulheit an der falschen Adresse. Die Debattierenden wenden sich mit ihren Worten an den Faulpelz, doch irren sie bezüglich des Wesens der Faulheit, und der Faulpelz antwortet bloß, um sich ihrer störenden Ermahnungen zu entledigen. Der Faulpelz ist sich seiner Lächerlichkeit bewusst, seine Gründe leeres Geschwätz, nur dass ihm seine Faulheit gerade angenehm ist und er sich zu diesem Zeitpunkt unter kein Joch der Tätigkeit begeben will, oder des Lernens und der Sorgen... denn dieser Mensch hat kein Verständnis von den Dingen, zu denen das Leben den Menschen verpflichtet. Er weiß den Wert des Lebens nicht zu schätzen, er hat keinen Begriff vom Umfang und der tieferen Bedeutung des Lebens. Darum hat ein Streit mit der Faulheit keinerlei praktischen Wert".

Wie sollte man sich also mit der Faulheit auseinandersetzen? Darauf antwortet Rabbiner Bar-Scha'ul:
"Die Diskussion kann eine Wende bewirken, wenn sie im Faulpelz eine Liebe zum Leben erweckt, eine Wertschätzung des Wesens des Lebens, zum Guten und zu dem Reichtum, die darin verborgen sind, zu den Rechten und den Pflichten. Die Liebe zum Leben wird ihn zu neuem Leben erwecken, verborgene Kräfte und Unternehmungslust freisetzen - und er wird leben.
Um einen Faulpelz von seiner Faulheit in Bezug auf das Toralernen zu erlösen, darf man nicht nach der Holzhammermethode vorgehen. Denn selbst wenn wir in ihm ein Bedauern um die durch seine Faulheit verlorene Zeit erwecken können, wird ihm das bloß Leid tun, oder gar zu vollkommener Verzweiflung führen. Vielmehr muss man ihm auf vortrefflichste Weise die Heiligkeit der Tora erklären, den hohen Wert ihrer Gebote, das Glück, das die Tora der Welt vermittelt, dass die Tora unser Leben und die Länge unserer Tage bedeutet, sowohl für die Allgemeinheit als auch für den Einzelnen. Dann erwacht in ihm von ganz alleine das Interesse, von neuem spirituellen Leben zu hören, und er wird mit jugendlichem Eifer zu den Worten des lebendigen G~ttes eilen" (Reach Majim, S.111).

Rabbiner Bar-Scha'ul lehrt uns, dass wir in der Faulheit nur ein Symptom sehen sollten, und darum bringt das Anrennen dagegen überhaupt keinen Nutzen. Der richtige Weg führt über das Forschen nach den Wurzeln des Problems, und dort muss die Korrektur ansetzen. Der Kern des Problems liegt in einer abwegigen Lebensauffassung, und diese gilt es zu ändern. Das Lästern über die Faulheit des Jugendlichen, konstante Kritik und Verurteilung bringen nichts, sondern bedrücken nur seinen Geist bis er zusammenbricht und sich selbst aufgibt. Mörderische Kritik - bringt ihn um. Normalerweise weiß der Betreffende selber, seine Faulheit als Krankheit zu beurteilen, und er ist auch gar nicht stolz darauf. Doch wenn man ihn angreift, sieht er sich zur Verteidigung genötigt, und jeder Weg ist ihm recht, die Angriffe abzuschmettern, einschließlich sinnloser Behauptungen. Die Besserung erfolgt nicht durch Kritik, sondern durch eine positive und aufbauende Einstellung, durch Aufbau der seelischen Grundlagen, die ihm fehlen: Liebe zum Leben und Liebe zur Tora. Anstelle des Bekämpfens dieser Erscheinung empfiehlt Rabbiner Bar-Scha'ul ihre Umgehung und eine Konzentrierung auf spirituelle Erläuterung zum Sinn des Lebens, zu seinem Wert, seiner Bedeutung, seinem Inhalt und seinem Ziel. Das Gleiche gilt für das Verhältnis zur Tora und ihres Studiums. Die Schaffung einer positiven und ermutigenden Zielvorstellung für das Leben wird ihn von seiner Faulheit erlösen. 

Manchmal reicht das, den Jugendlichen zu einem neuen Leben voll Unternehmungslust und Motivation zu erwecken. Manchmal aber benötigt er eine Anleitung für die Aneignung neuer Lebensgewohnheiten. Die Faulheit wurde bei ihm zu einer zweiten Natur, und es wird ihm nicht gelingen, sich auf einen Schlag von ihr zu befreien. In diesem Falle braucht er eine Anleitung zur stufenweisen Änderung seiner Verhaltensweisen.
 
 

Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen auf hebräisch im Internet (audio/online):
www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.sedmoykanal.com
 

Radio "Reschet Moreschet" - 
Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live
vom Internet und stellen Ihre Frage per Telefon: 
(+972 2) 5302685,  jede Woche Do. 22.30-24.00
israelische Zeit (=GMT+2; nur hebräisch!) 
http://moreshet.iba.org.il

Desgleichen Radio "Kol-Chai", Di. 23.00-24.00, 
Tel. (+972) 50 800 93 93
http://www.93fm.co.il
 
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen
Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.

Neu! Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können. 
Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 2 6512194, +972 52 4621830
Russisch - +972 2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3
oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 91340
ISRAEL
oder via Kreditkarte nach telefonischer Absprache mit dem
Büro von Machon Meir (+972 2 6511906)

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 16.03/17.19 
Tel Aviv: 16.21/17.21 
Haifa: 16.10/17.17