DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT WA'ETCHANAN (NACHAMU)
Nr. 680
15. Aw 5768

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Diese Woche in der Tora (Dt. 3,23-7,11):
Fortsetzung Moschehs Rückblicksrede, Bitte, doch einwandern zu dürfen, und deren göttliche Ablehnung; Ermahnung, die Tora nicht zu ändern; Warnung vor Götzendienst; Zufluchtstädte; Wiederholung der 10 Gebote; das Schma-Gebet; Vermeiden von Mischehen; nochmalige Aufforderung zur Vertreibung der Ka'ananiter.
 
 
 
Am Schabbes-Tisch...

Tu was recht und gut ist

Rav Jakov Halevi Filber 
Rabbiner an der "Merkas-Harav" Jeschiwa, Jerusalem

Im 3. Buch Moscheh (Wajikra, "Leviticus") noch während der Wüstenwanderung, wird Israel geboten: "Heilig sollt ihr sein" (19,2) - ein generelles Gebot, wie Rabbiner Moscheh ben Nachman ("Nachmanides") erklärte: "Nachdem er die Verbote spezifizierte, die er verfügte, erließ er ein generelles Gebot - dass wir uns fernhalten vom Überflüssigen". Dieses Gebot zielt darauf ab, den Menschen nicht zu einem "Schurken mit der Erlaubnis der Tora" werden zu lassen, oder wie die talmudischen Weisen sagten: "Heilige dich auch bei dem, was dir erlaubt ist" (Jewamot 20a). Und nun, kurz vor dem Eintritt ins Land Israel, erwähnt die Tora ein weiteres generelles Gebot: "Und du sollst tun, was recht und gut ist" (Dt. 6,18), so wie es Nachmanides erklärte: "Und das ist ein weites Thema, da es unmöglich ist, in der Tora alle Verhaltensregeln des Menschen gegenüber seinen Nachbarn und Freunden, sein Geschäftsgebaren und für ein geordnetes gesellschaftliches und politisches Leben zu erwähnen, doch nachdem er viele davon genannt hatte, z.B. die Verbote der Nachrede, des Nachtragens und des Rächens, [die Gebote,] dem Unglück des Nächsten nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, einem Tauben nicht zu fluchen, vor einem Greis aufzustehen und dergleichen mehr, kehrte er zu einem allgemeineren Stil zurück, dass man nämlich bei jeder Sache was gut und recht ist tue, bis sich zu diesem Thema auch die Kompromissbereitschaft und die Übererfüllung der Rechtslinie gesellen, und sogar edle Verhaltensweisen beim Lehren der Tora und beim Gespräch mit dem Nächsten, bis dass jener bei jeder Gelegenheit als ein verlässlicher und rechtschaffener Mensch angesehen wird". 

Nach den Worten des Nachmanides kann man sagen, dass sich das Gebot "Heilig sollt ihr sein" auf das Verhältnis zwischen Mensch und G~tt bezieht, das Gebot "Und du sollst tun, was recht und gut ist" hingegen auf das Verhältnis des Menschen zu seinem Nächsten. 

Hier stellt sich die Frage, warum die Kinder Israels das Gebot des recht-und-gut-Tuns erst kurz vor dem Eintritt ins Land erhielten, das Gebot des Heiligseins aber schon viel früher in der Wüste? Man könnte sagen, in der Wüste brauchten sich die Israeliten um ihren Lebensunterhalt keine Sorgen zu machen, denn alle ihre Bedürfnisse wurden direkt vom Himmel befriedigt, was sie von der Nächstenhilfe befreite. In so einer Wirklichkeit besteht die Hauptarbeit des Menschen in der Heiligung seines Lebens durch die Entfernung vom Überflüssigen. So lebten die Israeliten vierzig Jahre lang in der Wüste, dann aber, als das Volk vor dem Eintritt ins Land stand, musste es auf ein neues Leben vorbereitet werden, auf ein Leben mit Armen und Reichen, Schwachen und Starken, Satten und Bedürftigen. In so einer Wirklichkeit kann man sich nicht auf Heiligkeit beschränken, denn das jüdische Volk muss sich auch in gesellschaftlicher Hinsicht vervollkommnen, bei seinem "Verhalten gegenüber Nachbarn und Freunden, im Geschäftsgebaren und in geordnetem gesellschaftlichen und politischem Leben" (s.o.). Darum gebietet die Tora den Israeliten gerade vor dem Eintritt ins Land, gut und recht zu tun, um dadurch das Recht zum Eintritt ins Land zu erwerben, wie es heißt: "Und du sollst tun, was recht und gut ist in den Augen des Ewigen" mit dem ausdrücklichen Ziel: "..auf dass es dir wohl ergehe und du hin kommst und einnimmst das schöne Land, das der Ewige deinen Vätern geschworen, auszustoßen all deine Feinde vor dir, wie der Ewige gesprochen" (Dt. 6,18-19). 

Obwohl der Eintritt ins Land nicht das Ziel darstellte, sondern nur Mittel zum Zweck, und selbst der Staat nicht Ziel, sondern ein mit Inhalten zu füllendes Behältnis ist, stand zu befürchten, dass die Ankömmlinge den materiellen Rahmen den spirituellen Inhalten vorziehen würden. Das sahen wir bereits bei den Stämmen Gad und Re'uwen, die zu Anfang sagten: "Schafhürden wollen wir hier bauen für unsere Herden", und erst hinterher "Städte für unsere Kinder" (Num. 32,16). Sie machten die Nebensache zur Hauptsache und die Hauptsache zur Nebensache. Die Sorge um ihren Besitz war in ihren Augen wichtiger als die Aufzucht ihrer Kinder. Um diesem Verdacht vorzubeugen, verband die Tora den Eintritt ins Land mit einer erzieherischen Weisung - nicht weit vom Gebot, recht und gut zu tun heißt es: "Wenn dich dein Sohn künftig fragt und spricht.." (Dt. 6,20). Der Schlüssel zu guter moralischer Erkenntnis ist die Erziehung, die bereits beim Kleinkind ansetzen muss, und in dem Abschnitt "Wenn dich dein Sohn künftig fragt" lehrt uns die Tora, wie diese Erziehung vonstatten gehen soll. Die erste Bedingung für eine erfolgreiche Erziehung ist der ständige Dialog zwischen der Generation der Eltern und der Generation der Kinder. "Wenn dich dein Sohn künftig fragt" - dass die Erziehung auf eine Weise gegenseitiger Gespräche erfolgt und nicht als Diktat von oben. Eine weitere Bedingung für erfolgreiche Erziehung beruht darauf, dem Kind die Möglichkeit zu geben, alle seine Fragen zu stellen, selbst Fragen, bei denen es um den Kern des Glaubens geht, wie z.B.: "Was ist es mit den Zeugnissen und den Satzungen und den Vorschriften, welche der Ewige, unser G~tt, euch geboten?" (ebda.), eine Frage, die alle Arten der Gebote einschließt. Die Antwort sollte in einem ruhigem Tonfall gegeben werden: "So sprich (we'amarta) zu deinem Sohne.." (6,21), und "Sprechen" (amira) deutet eine sanfte Ausdrucksweise an. Die Antwort darf auch nicht zu knapp gehalten sein, nur darauf ausgerichtet, sich seiner Pflicht zu entledigen, sondern muss weit ausholen und wenn nötig mit einem historischen Rückblick beginnen, angefangen bei unserer Knechtschaft in Ägypten, ein Rückblick, der den Fragesteller sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der Zukunft verbindet, wie es heißt: "Uns aber hat er heraus geführt von da (Vergangenheit), um uns zu bringen, uns das Land zu geben, das er unseren Vätern zugeschworen (Zukunft)" (Dt. 6,23). Vielleicht ist dies die Quelle von Rabbiner A.J.Kuk für seine Bemerkung in Brief Nr. 170 (Igrot I): "Das Ziel der Erziehung besteht in der Vorbereitung des Menschen im Hinblick auf seine Vervollkommnung, deren Kernpunkt darin besteht, ihn gut und recht zu machen".
 
 
 
Aus dem Talmud

Der Fürst und der Diener

Rav Lior Engelmann 
Rabbiner an der Jeschiwa Ateret Kohanim/Jeruschalajim

Rabbi Jochanan ben Sakkai und Rabbi Chanina

"Abermals ereignete es sich mit Rabbi Chanina ben Dossa, dass er zu Rabbi Jochanan ben Sakkai die Tora studieren ging, und da gerade der Sohn des Rabbi Jochanan ben Sakkai erkrankte, sprach dieser zu ihm: Chanina, mein Sohn, flehe doch für ihn um Erbarmen, dass er genese! Da legte er sein Haupt zwischen seine Kniee und flehte für ihn um Erbarmen; und jener genas. Hierauf sprach Rabbi Jochanan ben Sakkai: Hätte der Sohn Sakkais den ganzen Tag seinen Kopf zwischen seine Kniee geschlagen, man würde ihn nicht beachtet haben. Da sprach seine Frau zu ihm: Ist denn Chanina bedeutender als du? Er erwiderte ihr: Nein; allein, er ist wie ein Diener vor dem König, ich aber wie ein Fürst vor dem König" (Brachot 34b).

Die Vorgänge im Hause Rabbi Jochanan ben Sakkais sind gar nicht so leicht zu verstehen. Rabbi Jochanan sieht sich mit einem Sohn konfrontiert, der im Sterben liegt. Er selber betet nicht für ihn, sondern wendet sich an seinen Schüler, Rabbi Chanina ben Dossa, dass er für ihn bete. Rabbi Jochanan bezeugt über sich selbst, dass sogar tagelanges Gebet nicht erhört werden würde. Zu dieser Darstellung benutzt er einen besonders harschen Ausdruck: "Man würde mich nicht beachtet haben", d.h. im Himmel würde man mich ignorieren. Als er aber danach seiner Frau antwortet, erklärt Rabbi Jochanan ben Sakkai, er sei größer als Rabbi Chanina, er sei eher wie ein Fürst und jener wie ein Diener vor dem König. Wie kommt es, dass Rabbi Jochanan, der "Fürst", der größer ist als Rabbi Chanina, der "Diener", seinen Sohn nicht durch sein Gebet retten kann, wohingegen Rabbi Chanina, der kleinere, dies sofort vollbringt? Was bedeutet die Unterscheidung zwischen "Fürst" und "Diener"? Und zuletzt: Was soll diese etwas seltsame Art des Gebetes bedeuten, die in diesem Midrasch geschildert wird - den Kopf zwischen die Kniee zu schlagen?

Fürst und Diener

Der Fürst (ssar, heute: Minister) erfüllt ein hohes, verantwortungsreiches und erhabenes Amt. Er ist anwesend bei den Sitzungen, die der König einberuft, hört die verschiedenen Einschätzungen der Lage, und er ist über alles im Bilde. Bevor der König eine Entscheidung fällt, beteiligt er den Fürsten an den Vorstufen, vielleicht hat der Fürst etwas zu dieser Entscheidung anzumerken. Ob seine Ansicht nun Gehör findet oder nicht, kennt der Fürst doch genau die Gründe, die zur Entscheidung des Königs führten. Manchmal können die Weisungen des Königs einen direkten, negativen Einfluss auf den Fürsten zeitigen, und trotz seines Schmerzes wird er die Entscheidung verstehen. Den Fürsten wird man niemals in einer Demonstration gegen die Gesetze des Königs antreffen. Der Diener hält sich zwar in unmittelbarer Nähe des Königs auf, doch wird er nicht in die Geheimnisse eingeweiht. Zu seinen Aufgaben gehört die Säuberung des Sitzungssaals, wo sich der König mit den Fürsten trifft, doch kommen ihm niemals die Besprechungen zu Ohren, die den königlichen Dekreten voran gehen. 

Wenn der König eine Verordnung erlässt, die sowohl den Fürsten als auch den Diener trifft, werden beide unterschiedlich reagieren. Der Diener wird angesichts der neuen Lage lauthals protestieren und alles ihm Mögliche unternehmen, die Verordnung abzuwenden. Er war an ihrer Verfassung nicht beteiligt, und darum kann er so lautstark dagegen protestieren und seine Nähe zum König entsprechend ausnutzen. Der Fürst hingegen wird sich niemals der Verordnung entgegen stellen. Er versteht zuviel davon und identifiziert sich auch damit, er kennt die Beweggründe des Königs ganz ausgezeichnet, er weiß, dass selbst eine harte Verordnung auf gewissenhafter Überlegung beruht und am Ende zu einer besseren Lage führen wird. Seine Position als Fürst, der in die Geheimnisse des Königs eingeweiht ist, bedeutet auch gleichzeitig seine große Schwäche, wenn es gegen die Entscheidung zu opponieren gilt. Er kann es einfach nicht, denn er solidarisiert sich mit dem König und dessen Bestrebungen.

Dazu erklärte Rabbi Levi Jizchak von Berditschew, es gebe zwei Arten Gerechte. Rabbi Jochanan ben Sakkai war ein Gerechter, der einem Fürst ähnelte. Die Augen des Fürsten sind immerzu auf die Bestimmung der Dinge gerichtet, die von G~tt hervor gehen. Er kennt das Geheimnis des Guten, das aus dem Bösen entsteht "und kann darum nicht für das Böse bitten (dass es anulliert werde), da er weiß, dass es zu einem guten Ende führen wird, und er sieht das Ende von seinem erhöhten Aussichtspunkt, und das ist der Aspekt des 'Fürsten', der immer den inneren Kern und die Absicht aller Taten erkennt. Und es gibt noch eine Art Gerechte, und zwar unter dem Aspekt des 'Dieners', der nicht das Ziel der Taten erkennt, sondern nur die Tat selber. Und wirklich, hier in unserer Welt sieht die Tat nicht gut aus. Dieser (Gerechte) kann durchaus die Annullierung dieser Tat erbitten..." (Keduschat Levi, Pirke Awot).

Rabbi Jochanan ben Sakkai, Fürst G~ttes, jederzeit bewandert in den Geheimnissen des Herrn der Welt, kennt das verborgene Gute jeder göttlichen Weisung. Diese Kenntnis ist ihm so sehr klar, bis dass er durch sein Gebet keine Welten für die Bitte um Abwendung des Schicksals seines Sohnes bewegen kann. Auch Rabbi Chanina weiß sicher ganz genau, dass alle Werke G~ttes zum Guten sind, doch er ist wie ein Diener vor dem König, und seine Aufgabe in dieser Welt besteht darin, schon hier die Erscheinung G~ttes zum Guten zu erbitten. Er befasst sich nicht mit dem verborgenen Grund für die Krankheit Rabbi Jochanans Sohnes, sondern mit dem großen Schmerz über dessen Zustand und der Notwendigkeit der Aufhebung des Urteils.

Niedergebeugt und mit bedecktem Angesichte

Normalerwise beten wir mit geöffneten Augen und den Blick nach vorne gerichtet. Dieses Gebet fußt auf dem Verständnis der allgemeinen Lage. Es gibt aber ein Gebet, bei dem wir "den Kopf zwischen die Kniee schlagen", nämlich das Tachanun-Gebet. Das war das Gebet des Rabbi Chanina. Bei diesem Gebet wollen wir nicht die allgemeine Lage sehen, sondern uns auf eine bestimmte Sache konzentrieren, die wir geändert haben wollen. Rabbi Jochanan betet nicht niedergebeugt, weil er mit seinem ganzen Wesen nur dem allgemeinen Durchblick verbunden ist, wohingegen Rabbi Chanina mit der Aufgabe betraut ist, niedergebeugt und mit bedecktem Angesichte G~tt darum zu bitten, dass jede Tat, die in den Augen von Fleisch und Blut böse erscheint, abgemildert werde.

Fürsten und Diener in unserer Generation

Wir mir scheint, setzte G~tt auch in unser Zeitalter Toragelehrte, die zu den "Fürsten" zählen, und solche, die in die Kategorie der "Diener" gehören. Die einen, die im Falle eines Unglücks über Israel mit den Augen des erhabenen Verstandes auf den Sinn der Dinge blicken, und die anderen, die mit aller Kraft um die Milderung des Urteils bitten. Dem "Fürsten" fällt es schwer, das Werk des "Dieners" zu akzeptieren, da seinem Verständnis nach alles zum Guten ist und ihm deshalb das Gebet zur Milderung des Urteils als unsinnig erscheint, und nicht weniger schwer fällt dem "Diener" der Anblick des "Fürsten", wie dieser die Ereignisse mit kaltem Verstand analysiert, anstatt sich mit aller Macht für die Änderung der Lage einzusetzen.

Von Rabbi Jochanan lernen wir die Größe des "Fürsten" aus seiner Anerkennung des Werkes des Dieners G~ttes, indem er sich an Rabbi Chanina mit der Bitte wandte, für seinen Sohn zu beten. Von Rabbi Chanina lernen wir die Größe des "Dieners", indem er seine Verantwortung erkennt, seine Bestimmung zu verwirklichen gleichzeitig mit der Anerkennung der Bedeutung des "fürstlichen" Überblicks, und darum kam Rabbi Chanina überhaupt zum Studium zu Rabbi Jochanan. Zwei Gerechte, die einander ihr Wirkungsfeld einräumen, die zwei verschiedene Wege im Dienst an G~tt gehen und dabei den Wert des anderen voll anerkennen, und damit großen Segen durch ihr einander ergänzendes Wirken bringen. 
 
 

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