DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche
IL - 91032 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820             http://www.machonmeir.org.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
JOM KIPPUR
Nr. 635
10. Tischri 5768

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
Telefax: (+972 72) 230 0891
e-mail: kimizion@012.net.il
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 
 
Teschuwa

Der Weg zur Umkehr

Rav Asri'el Ari'el
Ortsrabbiner der Siedlung "Ateret"

Da steht der jüdische Mensch an Jom Kippur mit gebeugtem Rücken, schlägt sich aufs Herz und bekennt seine Sünden. "Um der Sünde willen, die wir verübt mit Verstocktheit des Herzens... Um der Sünde willen, die wir verübt in Betäubung des Sinnes", und endigen mit der Bitte um Verzeihung: "Verzeih' uns, vergib uns, sühne uns". Doch damit kommt der Geist noch nicht zur Ruhe. Habe ich wirklich vollständige Umkehr getan? Wurde meine Umkehr akzeptiert?

Natürlich können wir nicht die himmlischen Legionen belauschen, doch lassen sich einige Dinge aus einem Vergleich von der Umkehr von Sünden zwischen dem Menschen und seinem Nächsten und zwischen dem Menschen und G~tt erlernen.

Wenn jemand über seinen Nächsten spricht: "Nein, ich verzeih' ihm nicht", oder "Ich werde ihm das nie vergessen und verzeihen" - was meint er damit genau? Wenn es um eine schwere Anschuldigung geht, sind normalerweise mehrere Dinge im Spiel: "Ich verzeihe nicht" - die gegenseitigen Beziehungen befinden sich außerhalb der normalen Ordnung, die seelische Einstellung ist negativ (Hass, Abstandnahme), auf der praktischen Ebene wurde der Schaden nicht beseitigt, und sicher nicht auf der seelischen Ebene - das Gefühl des Schmerzes, das Getroffensein und die Erniedrigung füllen immer noch das Herz, die Persönlichkeit des Täters wird gegenwärtig negativ bewertet, und in Bezug auf die Zukunft besteht starkes Misstrauen. Im Herzen des Betroffenen herrscht großer Zorn, schlimmstenfalls sogar Rachegelüste oder wenigstens eine Hoffnung auf himmlische Vergeltung. Häufig existieren auch noch finanzielle oder praktische Ansprüche. Vor allem aber wünscht der Betroffene, dass die Missetat dem Täter ordentliche Gewissensbisse verursacht, die ihn bis zu seinem letzten Atemzug - und darüber hinaus - nicht loslassen. 

Wenn der Übeltäter vollständige Verzeihung erlangen will, muss er einen langen und schmerzlichen Prozess durchmachen: Er muss den seinem Nächsten verursachten Schmerz anerkennen. Er muss sich den Ablauf der Dinge vom Standpunkt des Betroffenen vorstellen. Er muss die Verantwortung für seine Taten übernehmen und seine Schuld eingestehen. Er muss vor sich selbst und seinem Nächsten beweisen, dass sein Charakter eine solch tiefe Wandlung erfuhr, die ein Vertrauen in ihn, nie wieder diese Sünde zu begehen rechtfertigen. Vor allem aber muss er dem Betroffenen dessen verlorenes Ehrgefühl wiederherstellen - und zwar durch unterwürfiges Verhalten, Selbsterniedrigung und einen geraden Blick auf den Betroffenen, mit dem er Verzeihung erbittet.

Natürlich verpflichtet nicht jedes Vergehen zu allen Bestandteilen dieses Vergebungsprozesses. Bagatellfälle kommen mit einem Bruchteil aus, und damit hat es sich. Wo es aber um ein großes Vergehen geht, gibt es keine Abkürzungen. Vielleicht kann man den Betroffenen zu einem Lippenbekenntnis der Vergebung "erpressen"; im Herzen jedoch bleiben Narben, und die gegenseitigen Beziehungen werden nicht zu ihrer früheren Normalität zurückkehren. Wenn aber der Schuldige Mut fasst und den ganzen Prozess von Anfang an bis zum Ende durchmacht, wird ihm die "Umkehr aus Liebe" zuteil, bei der "Taten in böser Absicht in verdienstvolle Taten" umgewandelt werden, und die gegenseitigen Beziehungen werden sogar freundschaftlich und viel enger, als sie es vor der Verletzung waren. 

Von den irdischen Beziehungen wollen wir nun auf die himmlischen Beziehungen schließen. 

Der Mensch, der zu seinem G~tt in Reue umkehrt, möchte diese Beziehung reparieren. "Gib mir wieder die Wonne deines Heils, und mit einem willigen Gemüt stütze mich" (Psalm 51,14). "Wirf uns nicht hinweg aus deinem Angesichte, und den Geist deiner Heiligung nimm nicht von uns" (Schma kolenu). Er möchte seine Persönlichkeit in moralischer Hinsicht wieder in Ordnung bringen. "Ein reines Herz erschaffe mir, G~tt, und ein festes Gemüt verjünge in meinem Innern" (Psalm 51,12). Er ist bereit, G~tt für alle seine Missetaten gegen ihn zu "entschädigen". Zwar "Verlangst du nicht Opfer, dass ich es gebe, Ganzopfer begehrst du nicht" (V.18), sondern "die Opfer G~ttes sind ein gebrochenes Gemüt, ein gebrochenes, zerknirschtes Herz, G~tt, verschmähest du nicht" (V.19). Vor allem aber möchte er sein Gewissen von der schweren Sündenlast reinigen, die ihn drückt. "Verkünde mir Wonne und Freude, dass jauchzen die Gebeine, die du zerschlagen... Gib mir wieder die Wonne deines Heils, und mit einem willigen Gemüt stütze mich" (V.10+14).

Dazu muss er einen leidvollen und pedantisch genauen Prozess bis hin zum Innersten der Seele durchlaufen. Er muss seine Sünde anerkennen. "Denn meine Missetat kenn ich, und meine Sünde ist mir stets vor Augen" (V.5). Er muss zu verstehen versuchen, in welcher Weise er sich gegen die Herrschaft G~ttes und dessen Welt vergangen hat. "Dir allein habe ich gesündigt, und was böse in deinen Augen habe ich begangen" (V.6). Er muss Verantwortung für seine Taten übernehmen und mit dem Ausspruch "ich habe gegen G~tt gesündigt" seine Schuld eingestehen, ohne Entschuldigungen zu suchen und ohne künstliche Ausreden wie etwa "Das Weib, das du mir gegeben hast..." (Gen. 3,12). Daher gibt er nun zu: "Wir haben uns verschuldet, waren treulos... wir haben uns vergangen.. waren übermütig.. empörten uns dir... taten Verbrecherisches... übten Frevel... gingen irre und haben irregeführt" (Aschamnu-Gebet). Er muss einen seelischen Umschwung veranlassen, der sicherstellt, dass er nicht rückfällig wird. Vor allem aber muss er ganz persönlich und direkt vor G~tt erscheinen und die Missachtung der Würde des Königs aller Könige aus der Welt schaffen, den Kern aller seiner Sünden, und vor ihm beschämt und gebeugt die Worte sprechen: "Um der Sünde willen, die wir vor dir verübt...".

Es ist nicht leicht, diesen Prozess in allen Einzelheiten durchzuführen. Unsere Umkehr ist im allgemeinen nur eine teilweise. Wir erhalten dann auch nur eine teilweise Reaktion: "Verzeihung" oder "Vergebung" als Verzicht auf eine Bestrafung, zum Teil und auf eine begrenzte Zeit, oder vollkommen und beständig. Manchmal erzielen wir eine wirkliche Reinigung - "Entsühnung". Darum bitten wir: "Und für sie alle, G~tt der Verzeihung! verzeih' uns, vergib uns, sühne uns".

Doch das reicht uns noch nicht. Wir wollen die vollkommene Umkehr in Reinheit, die unseren Charakter von innen her bessert, und nicht nur durch Entsühnung, die man mit einem äußerlichen Abwischen vergleichen könnte. Und diese Stufe ist die schwierigste, aber auch unser Ziel. "Denn an diesem Tage wird er euch sühnen, dass ihr rein werdet; von all euern Sünden sollt ihr rein werden vor dem Ewigen" (Lev. 16,30). Über diese Reinheit, nach der wir uns so sehr sehnen, die Reinheit, die die Sünde von der Wurzel her beseitigt, eine Umkehr aus Liebe, die "Taten in böser Absicht in verdienstvolle Taten" umwandelt - erklärte Rabbi Akiva: "Heil euch, Israel! Wer ist es, vor dem ihr euch reinigt, wer ist es, der euch reinigt? Es ist euer Vater im Himmel, wie es heißt: und ich werde reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet (Jecheskel 36,25). Ferner heißt es: Die Hoffnung/Mikwe Israels ist der Herr (Jirmijahu 17,13) - wie das Tauchbad die Unreinen reinigt, so reinigt der Heilige, gepriesen sei er, Israel" (Joma 85b, Mischna).

Die vollkommene Umkehr, die Umkehr der Reinheit, erreicht man nur mit himmlischer Unterstützung. "und ich werde reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet...". "Und der Ewige dein G~tt wird beschneiden dein Herz und das Herz deiner Nachkommen, zu lieben den Ewigen deinen G~tt mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, auf dass du lebest" (Dt. 30,6).
 
 
 
HaRav Aviner

Iss langsam und wenig

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

40% des Volkes in Zion leiden an Übergewicht. Es gibt verschiedene Definitionen für Fettleibigkeit, aber eines ist sicher - so kann es nicht weitergehen. Und das Problem ist größer bei Männern als bei Frauen.

Hier geht es nicht um Ästhetik. Wer hat bestimmt, daß ein schlanker Mensch schöner aussieht als ein fülliger? Jedenfalls nicht Rembrandt in seinen Bildern. Es gibt vielartige Körperformen, und Schönheit ist eine subjektive Angelegenheit; über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Vielmehr stellt die Überfettung eine der größten Gefahren für den modernen Menschen dar: Herzkrankheiten, Diabetes, Gallensteine, Gelenkentzündung, Leistenbruch, Muskelschwund in den Beinen u.v.m.

Wir wollen hier keine Werbung für eine radikale Diät mit Appetitzüglern machen. Dabei besteht die Gefahr von Mangelerscheinungen, Wasserentzug und anderen Nebenwirkungen. Außerdem kehren die meisten nach Absetzung der Diat zu ihren früheren Essgewohnheiten zurück und werden doppelt und dreimal so dick. 

Wir verlangen auch von keinem in obsessive Leibesübungen zu verfallen. Selbst einigermaßen anstrengende sportliche Betätigung mindert das Körpergewicht nur ganz unbedeutend, steigert aber um so mehr den Appetit. Natürlich haben regelmäßige Leibesübungen ihren eigenen gesundheitlichen Wert, aber nicht unbedingt zur Verminderung des Körpergewichtes. 

Wir sagen dir auch nicht, dich zu züchtigen und von vielen Leiden betrübt immer hungrig herumzulaufen. Die Tora ist die Tora des Lebens!

Wir schlagen vielmehr vor, etwas weniger zu essen und ungesunde Nahrung zu meiden. Das ist nicht schwer, sondern sehr angenehm und außerdem eine gute Eigenschaft. 

So schrieb Rabbiner Moscheh ben Maimon ("Maimonides") in seinem Gesetzeswerk "Mischne Tora": "Man esse nicht alles, was dem Gaumen mundet, wie Hund oder Esel es tun. Einzig und allein die Kräftigung des gesamten Körpers erstrebe man durch Essen und Trinken" (Sittenlehren, 3,2). In der Tora heißt es schon, man soll kein Schlemmer und Säufer sein (siehe Dt. 21,20).

Es gibt zwar auch physiologische Gründe für die Fettleibigkeit, z.B. Stoffwechselstörungen, doch diese sind selten. Fast immer ist der Grund sehr einfach: Aufnahme überzähliger Kalorien. Selbst wenn man jeden Tag nur 10 Gramm zuviel isst, macht das im Jahr 4 kg, in zehn Jahren 40 kg, 80 kg in zwanzig Jahren usw. 

Dafür gibt es eine einfache Lösung: Systematische Einschränkung der Kalorienzufuhr. Natürlich reden wir hier nicht von jemandem, der an einem spezifischen medizinischem Problem leidet - der sollte seinen Arzt konsultieren - sondern von ganz normalen Menschen, die langsam zunehmen. Übrigens funktioniert die Rechnung mit den Gramm auch in die andere Richtung. 

Man sollte immer auf einen ausgeglichenen Speiseplan achten: Kohlehydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine und Mineralien. Der Herr der Welt hat in seiner Welt nichts umsonst geschaffen. "In der Zukunft wird der Mensch vor G~tt Rechenschaft ablegen müssen über alles, was seine Augen sahen und er nicht davon essen wollte, obwohl es ihm erlaubt war und er konnte" (Messilat Jescharim 13.Kap., nach Talmud jeruschalmi) - gemeint sind Dinge, die der Gesundheit förderlich sind (ebda.).

Halte dich aber fern von ungesunder, dickmachender Nahrung: 1. Fett; iss mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Produkte aus entrahmter Milch, meide frittierte Speisen. 2. Zucker; Süßigkeiten, Eiskrem, Brausegetränke, Kuchen, Marmelade, Schokolade.

Obst darf man ruhig essen, aber nicht übertreiben, denn auch Obst enthält Zucker. Immer eine Frucht zur Zeit, oder eine Portion. Besser als Fruchtsaft zu trinken ist es, die entsprechenden Früchte zu essen und gut durchzukauen. 

Gemüse - ja, das ist ausgezeichnet, gekocht oder roh, iss soviel du willst.

Wie du siehst, wollen wir dir nicht zusetzen. Im Gegenteil, du wirst dich immer besser fühlen.

Es gibt allerdings auch psychische Gründe für übermäßige Esserei. Ein nervöser und frustrierter Mensch findet im Essen eine Art Ersatzbefriedigung. Wenn dich dieses Problem plagt, wende dich am besten an die O.A. (Overeaters Anonymus), Selbsthilfegruppen, die es fast überall gibt, für Männer und Frauen und Religiöse verschiedener Schattierungen. Alle befinden sich in der gleichen Lage und helfen einer dem andern. Kostenlos. Manchmal sind seit frühester Kindheit bestehende Essgewohnheiten schuld. Keine Sorge, alles läßt sich reparieren.

Iss lieber mehrere kleine Mahlzeiten als auf den großen Hunger zu warten, der dich dann über das Essen herfallen lässt. In dieser Hinsicht geben die aus Deutschland stammenden Juden, die sogenannten Jeckes, ein gutes Beispiel: 7 Uhr: gutes Frühstück, 10 Uhr: kleiner Imbiss, 13 Uhr: gutes Mittagessen, 16 Uhr: kleiner Imbiss, 19 Uhr: gutes Abendbrot, 22 Uhr: kleiner Imbiss. Alles wohlgeordnet, alles wohlbemessen (sie warten sogar drei Stunden zwischen fleischig und milchig). Sehr empfehlenswert!

Im Gegensatz dazu vermeide alle möglichen Naschereien zwischen den Mahlzeiten. Es gibt kaum etwas Dümmeres. Ebenso sieh dich vor, dich nicht bei allen möglichen Feiern durchzufressen: Hochzeiten, Brit Mila, Bar Mitzwa, neugeborene Tochter, Auslösung des Erstgeborenen, Hauseinweihung, Ehemaligentreffen und Arbeitsessen. Ebenso Dankesmahlzeiten anlässlich einer Errettung: Wenn G~tt an dir ein Wunder verübt hat, besteht natürlich das Gebot, ihm dafür Dank zu zollen und bußfertige Umkehr zu tun - aber nicht unbedingt eine Mahlzeit auszurichten. Wäre es nur möglich, überhaupt nicht außer Haus zu essen! So schreibt Maimonides: "Wenn der Weise das Wenige, das für ihn notwendig ist, verzehrt, so tue er dies nur bei sich zu Hause am eigenen Tisch" (Sittenlehren, 5,2).

Höre schon mit dem essen auf selbst wenn du meinst, es sei noch Platz im Magen. Das ist eine Täuschung. Schon Maimonides schrieb darüber: "Der Mensch esse nicht so stark, dass sein Bauch angefüllt ist, sondern den vierten Teil weniger als seine Sättigung erfordert" (ebda., 4,2). Es kommt uns nicht auf den einzelnen Kubikzentimeter an, aber das Prinzip sollte klar sein.

Kaue dein Essen gut durch und schlinge es nicht herunter. Iss langsam, so isst du weniger und verdaust besser. Darum iss kein frisches Brot, sondern altes, trockenes, oder Toast. Das schmeckt auch viel besser, wirklich.

Und Vollkornbrot, versteht sich. Überhaupt iss Nahrungsmittel mit Ballaststoffen (Obst, Gemüse, rohe Pflanzenkost). Das fördert die Verdauung. Nimm dir nur soviel auf den Teller, wie du vernünftigerweise zu essen vorhast, und übertrete diese Menge nicht. In der Nacht, vor dem Schlafengehen, braucht man gar nichts zu essen. Siehe oben, zuletzt der 22-Uhr-Imbiss der Jeckes.

Trink viel Wasser, ein oder zwei Liter pro Tag. Ein Wegwerfbecher hat ein Volumen von 180 Kubikzentimeter. Wer schwere körperliche Arbeit verrichtet, muss natürlich viel mehr trinken. Nebenbei bemerkt schmeckt Wasser sehr gut. 

Versuche nicht, sofort alle diese Ratschläge zu befolgen, damit es dir nicht zu schwer wird, sondern einen nach dem andern, langsam aber sicher. Denk nicht den ganzen Tag an Diäten. Denk an die Liebe zu G~tt und an die Liebe zu den Geschöpfen. 
 
 

Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen auf hebräisch im Internet (audio/online):
www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.sedmoykanal.com
 

Radio "Reschet Moreschet" - 
Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live
vom Internet und stellen Ihre Frage per Telefon: 
(+972 2) 5302685,  jede Woche Do. 22.30-24.00
israelische Zeit (=GMT+2; nur hebräisch!) 
http://media.iba.org.il

Desgleichen Radio "Kol-Chai", Di. 23.00-24.00, 
Tel. (+972) 50 800 93 93
http://kolchai.moreshet.co.il/web/index.asp
 
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen
Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.

Neu! Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können. 
Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 2 6512194, +972 52 4621830
Russisch - +972 2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3
oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 91340
ISRAEL
oder via Kreditkarte nach telefonischer Absprache mit dem
Büro von Machon Meir (+972 2 6511906)

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 17.02/18.13
Tel Aviv: 17.20/18.15
Haifa: 17.13/18.14
Winterzeit!