DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
Anschrift: Sderot Hame'iri 2
Kirjat Mosche
IL - 91032 Jerusalem ISRAEL 
Tel. +972 2 6511906
Fax +972 2 6514820             http://www.machonmeir.org.il

Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT BEMIDBAR
Nr. 669
26. Ijar 5768

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
Telefax: (+972 72) 230 0891
e-mail: kimizion@012.net.il
separate Homepage: www.kimizion.org
-Archiv der "Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag' den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update) als die Machon-Meir-Seite

AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Diese Woche in der Tora (Num. 1,1-4,20):
Auflistung der Stammesfürsten und Musterung der Kriegstüchtigen im ganzen Volk; Aufstellung und Anordnung der Einheiten; Übertragung der Erstgeborenenpflichten auf die Leviten; Befreiung der Leviten vom Armee- und ihre Einteilung zum Tempeldienst; Aufteilung der Transport-, Auf- und Abbaupflichten des Wüstenheiligtums innerhalb der levitischen Familien.

Montag, 28. Ijar: Jom Jeruschalajim
 
 
Am Schabbes-Tisch...

Auf gute Nachbarschaft

Rav Iti'el Ari'el 
Gemeinderabbiner in Bet Schemesch

Die Anordnung der Stämme Israels beim Zug durch die Wüste Sinai wurde vom Himmel bestimmt, und diese Tatsache birgt große Geheimnisse. Nachmanides (Rabbiner Moscheh ben Nachman, aus der Periode der Rischonim vor ca. 800 Jahren) erklärt zu Beginn seines Torakommentars die Aufteilung in vier Fahnen rings um das Wüstenheiligtum und die einzuhaltenden Abstände voneinander als Fortsetzung der Ereignisse am Berge Sinai, denn auch dort wurden den Israeliten eine bestimmte Standordnung und Abstände geboten. Das Ruhen der göttlichen Präsenz auf den Israeliten war nicht als einmaliges Ereignis gedacht, sondern als Dauerzustand während des täglichen Lebens mit dem Wüstenheiligtum im Mittelpunkt.

Der Raschikommentar (zu Num. 3,29) "torpediert" sozusagen dieses Gefühl der Erhebung, indem er die Aufmerksamkeit geradewegs auf die kleinen Risse lenkt, die die Anordnung der Stämme begleiteten, die, auch wenn sie anfangs praktisch noch nicht spürbar waren, im weiteren Verlauf des Buches eine bedeutungsvolle Perspektive erlangen sollten. Er weist darauf hin, dass die Anordnung der Stämme die Söhne des Kehat neben den Söhnen Re'uwens lagern ließ, eine Nachbarschaft, von der die talmudischen Weisen erklärten: "Wehe dem Bösen, wehe seinem Nachbarn" (Sukka 56b), wie sich im Abschnitt Korach heraus stellte. Und nicht von ungefähr, denn diese Nachbarschaft vereinte alle möglichen Unterprivilegierten: die Söhne Re'uwens, deren Erstgeborenenrecht an Jehuda überging; darüber die Söhne Schimons, die keinen eigenen Erbbesitz wie die anderen Stämme erhielten, und die Söhne Gads, dem Erstgeborenen seiner Mutter, der unter seiner Fahne nicht einmal seinen Bruder Ascher anführen durfte. So ist es kein Wunder, wenn sich jene drückenden Gefühle mit dem Gefühl der Benachteiligung von Korach und seiner Familie über die ihnen genommene Führerschaft vereinigten, die stattdessen dem Elizafan ben Usi'el zugewiesen wurde. Im Nachhinein lässt sich also in dieser brisanten Koalition leicht der Kern einer Entwicklung erkennen, die zum Streit der Rotte Korach führte, wie er im weiteren Verlauf des Buches beschrieben wird.

Rabbiner Avigdor Nebenzahl (Rabbiner der Altstadt Jerusalems) macht dazu eine bedeutungsvolle Anmerkung (in seinen "Gesprächen" zum Wochenabschnitt) bezüglich der Nachbarschaft von g~ttesfürchtigen Menschen mit Nichtreligiösen, über die sich viele von uns nicht selten Gedanken machen. Handelt es sich doch bei der in unserem Abschnitt erwähnten Nachbarschaft nicht um eine selbst gewählte, sondern um eine von G~tt eigens anbefohlene. Dennoch spart die Tora nicht mit Kritik an ihnen: "Entferne dich von einem bösen Nachbarn und schließe dich keinem Gesetzlosen an" (Mischna "Sprüche der Väter", 1,7). Das verlangt nach einer Erklärung.

Wir wollen hier keine Gesetze zu einem komplizierten Thema festnageln, das persönliche Anleitung in jedem Einzelfall erfordert, der Schlüssel dazu scheint jedoch in den Worten des MaHaRaL ("hohe Rabbi Löw") aus Prag zu liegen (Derech Chajim 6,9). Er bezog sich auf die Geschichte von Rabbi Jossi ben Kisma, der ein verlockendes Angebot, in eine bestimmte Stadt umzuziehen, in der es keine Weisen und Gelehrten gab, mit den Worten ablehnte: "Und gäbest du mir alles Silber und Gold... so wohne ich doch nur an einem Orte der Tora" ("Sprüche der Väter" 6,9). Der MaHaRaL weist auf einen unwürdigen Beweggrund beim Vorschlag des Städters hin, "wäre es dein Wille, bei uns in unserem Orte zu wohnen", und seiner Ansicht nach lehnte Rabbi Jossi deswegen das Angebot ab. Allerdings sei daraus keine allgemeine Regel zu lernen. Er betonte, wenn die Einwohner jener Stadt wirklich von seiner Tora hätten lernen wollen, dürfte man annehmen, dass Rabbi Jossi diese erzieherische und religiöse Herausforderung auf der Stelle angenommen hätte. Als er aber gewahr wurde, dass sie gar nicht von seiner Weisheit zu lernen gedachten, sondern sich nur im Glanz seiner Berühmtheit sonnen wollten, machte er ihnen schnell klar, dass er nicht käuflich sei...

Versuchen wir nun, aus diesen Worten ein Prinzip heraus zu filtern: Solange das wohnliche Miteinander mit Nichtreligiösen einem echten Gefühl der Wahrnehmung einer bedeutenden Aufgabe entspringt, dann hat es großen Wert. Darüber hinaus hilft das Gefühl von Herausforderung und würdigen Zielen einer Familie, mit den Einflüssen und den Gefahren so einer Umgebung fertig zu werden. Zweifellos erfordert dieser Weg tagtägliche Auseinandersetzung. Seien es die negativen Erscheinungen, mit denen man konfrontiert wird, sei es die unaufhörliche Anstrengung, die positiven Seiten der örtlichen Leute zur eigenen Charakterstärkung nutzbar zu machen, um keinen Schaden von dieser Umgebung davon zu tragen. Wenn aber dieses nachbarschaftliche Wohnen einem gemeinsamen Nenner von verschwommenem Pluralismus entspringt und der einzige fundamentale Wert darin besteht, dass jeder sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmert und vom andersartigen Nachbarn nur als eine Art Statussymbol Gebrauch macht - dann sollte man einen großen Bogen darum machen und etwaigen verführerischen Bedingungen widerstehen.

Diese Sache wird besonders in jener Nachbarschaft deutlich, die wir in unserem Wochenabschnitt vorfinden, obwohl sie von G~tt geboten wurde. Hätten diese Nachbarn die gemeinsame Herausforderung angenommen, die ihnen die Gegenwart präsentierte, wäre diese Nachbarschaft ausgezeichnet geraten. Doch weil die Verbitterung über die in der Vergangenheit vorenthaltenen Aufgaben die Oberhand behielt, verdunkelte die Suche nach gemeinsamen Interessen das Streben nach gemeinsamen Werten und brachte Schaden, nicht Nutzen. Demnach endete die ideelle Auseinandersetzung zu diesem Thema nicht mit der Wahl des Wohnortes, sonder fing damit erst richtig an, mit der andauernden Suche nach den ideellen Aspekten.
 
 
 
HaRav Aviner

Wie wird das ganze Land erobert?

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim/Jeruschalajim" in der Jerusalemer Altstadt

Öffnet eure Augen und sehet, wie sich die Weiten Judäas und Samarias ("Jehuda" und "Schomron") mit Siedlungen und Bürgern anfüllten und noch anfüllen. Wer tat all dies? Wer zog so viele opferbereite Juden an? Wurden sie etwa dazu gezwungen? Hatten sie irgend einen persönlichen Vorteil im Sinn? Sicher nicht. Die Antwort ist ganz einfach: Liebe zum Lande Israel. Und das Siedlungswerk steht als Beispiel für unser ganzes Land. Wer baute das Land auf? Wer organisierte die Rückkehr nach Zion? Wer gründete den Staat? Etwa irgend ein Zwang oder Druck?! Dahinter standen nur die Liebe zum Lande Israel und der Glaube an das Land Israel, die sich in den Herzen der Juden rührten. 

Die große Gesetzesautorität, Rabbiner Israel Jehoschua Trunk aus Kutno, schrieb in seinen Responsen "Jeschu'ot Malko", "..eine große Mitzwa, denn die Einsammlung bedeutet den Beginn der Erlösung - und besonders jetzt, wo wir das große Verlangen sehen, sowohl bei Leuten minderen Rufes als auch bei durchschnittlichen, als auch bei geradherzigen, ist fast sicher, dass hier der Geist der Erlösung hervor scheint" (Jore Dea §66). 

Und wo kein Verlangen herrscht, g~ttbehüte, dort fällt alles auseinander, wie der Kommentar "Sfat Emet" im Zusammenhang mit der Sünde der Kundschafter schrieb, wobei er das Land Israel mit dem Talmudstudium verglich. Dieses Studium ist schwer, und nur jemand, den das Verlangen dazu treibt, wird sich dafür abmühen und lernen: "Und die Bedeutung von Schicke Männer aus (Num. 13,2, Parschat Schlach lecha) - nach deiner Entscheidung (Raschi); wenn du willst, schicke sie, denn die spirituelle Parallele des Landes Israel ist die mündliche Tora, für die sich der Mensch mit der Kraft seiner Anstrengung abmühen muss, und darum ist die Eroberung des Landes Israel von dem Willen der Kinder Israels selbst abhängig, wie geschrieben steht: und ist das Land unterworfen [vor dem Ewigen] (Num. 32,22) und der Heilige, gepriesen sei er, ist einverstanden und hilft ihnen - und darum, als sie das Land ablehnten, konnten sie nicht mehr eintreten" (Schlach lecha 5653).

Sicher hatten die Kundschafter große Probleme vor Augen, und sie logen nicht, doch wo ein Verlangen besteht, erscheinen alle Probleme winzig klein und werden mit Mut und Stärke und himmlischer Hilfe gelöst.

Wissen wir doch, dass man das Land Israel nur unter Leiden erwirbt, und wer leidet schon gerne? Wer allerdings das Land liebt, spürt die Leiden kaum. "Rabbi Schimon bar Jochai sagte: Drei gute Gaben schenkte der Heilige, gepriesen sei er, Israel; alle aber wurden nur durch Leiden erworben. Und zwar: die Tora, das Land Israel, und die kommende Welt" (Brachot 5a). Wenn man weiß, dass es ein gutes Geschenk ist, nimmt man die Leiden in Kauf. 

Wenn ihr wollt, lässt sich die Sache mit der Ehe vergleichen. Wenn man sich liebt, treten die gemeinsamen Leiden in den Hintergrund, im Gegenteil, sie stärken die Verbindung. Doch wenn die Liebe nachlässt, dann wird die Verbindung zur Last. Ein Gleichnis unserer Weisen: Als unsere Liebe stark war, reichte uns die Breite eines Schwertes zum Liegen; jetzt, da unsere Liebe nicht mehr stark ist, ist ein 60 Ellen breites Bett nicht weit genug (Sanhedrin 7a).

Das ist der Ausgangspunkt unseres ganzen Kampfes um das Land Israel: Eine mittelbare Einstellung oder eine existenzielle Einstellung. Wenn das Land Israel nur ein Mittel zur Erhaltung des Einzelnen darstellt, wird alles automatisch nach den Maßstäben der Nützlichkeit gemessen, so wie Wirtschaft und Sicherheit, und auf diese Weise verstrickt man sich in schwere Probleme. Wenn aber eine existenzielle Einstellung vorliegt, dass nämlich das Land Israel unser Leben bedeutet, das Land des Lebens - dann gibt es, wie bei einem Ehepaar, keine Infragestellung der Verbindung an sich, und alle Probleme werden freudig überwunden. Und ebenso, wie man niemanden in die eheliche Verbindung zwingen kann, kann man auch niemanden zu einer Verbindung mit dem Land zwingen.

Wie verstärkt man nun die Liebe zum Land? Handelt es sich doch dabei um ein Gefühl, und über Gefühle und Willen besteht keine direkte Entscheidungsgewalt? Vielmehr ist die Tora voll von Geboten, die von Gefühl und Willen abhängig sind, und man hat die Entscheidungsfreiheit, sich mit jenen Gedanken zu beschäftigen, die Gefühl und Willen erwecken. So wie Maimonides in Beziehung auf die Liebe zu G~tt schrieb: "Es ist vollkommen klar, dass die Liebe zu G~tt mit dem Herzen des Menschen nur verknüpft wird, wenn er sich ihr dauernd und völlig hingibt und alles andere außer ihr in der Welt aufgebe, so wie G~tt befohlen hat: mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele (Dt. 6,5). Nur durch die Erkenntniskraft, mit der man G~tt erkennt, kann man ihn lieben. Nach ihr richtet sich also der schwächere oder stärkere Grad der Liebe" (Gesetze von der Umkehr 10,6).

Das also ist unsere Aufgabe: Das Volk, das in Zion wohnt, mit Gedanken, Ideen, Ansichten und Glaubensgrundlagen zu versorgen, die ihr Herz für das Land Israel erwärmen. Dann wird sich an uns erfüllen: "Nicht wird mehr zu dir gesagt: Verlassene, und zu deinem Lande wird nicht mehr gesagt: Öde, sondern du wirst genannt: Meine Lust an ihr! und dein Land: Vermählte; denn seine Lust hat der Ewige an dir und dein Land wird vermählt. Denn wie der Jüngling sich vermählet der Jungfrau, vermählen sich dir deine Kinder, und mit der Freude des Bräutigams an der Braut freuet sich mit dir dein G~tt" (Jeschajahu 62,4-5).
 

Weitere Kommentare von Rabbiner Schlomo Aviner zu aktuellen Themen auf hebräisch im Internet (audio/online):
www.kimizion.org/shiur
- englischsprachige Sendungen und Nachrichten
(Audio +TV) aus Israel:
www.israelnn.com
- auf russisch:
www.sedmoykanal.com
 

Radio "Reschet Moreschet" - 
Hören Sie Rabbiner Aviners Fragestunde live
vom Internet und stellen Ihre Frage per Telefon: 
(+972 2) 5302685,  jede Woche Do. 22.30-24.00
israelische Sommerzeit (=GMT+3; nur hebräisch!) 
http://moreshet.iba.org.il

Desgleichen Radio "Kol-Chai", Di. 23.00-24.00, 
Tel. (+972) 50 800 93 93
http://www.93fm.co.il
 
 

MACHON MEIR
Jüdische Studien in Hebräisch und Englisch in jeder Schwierigkeitsstufe,
Anfängerkurse auch auf Russisch -Französisch - Spanisch/Portugiesisch
Tanach, Mischna, Gemara, Themen der jüdischen Weltanschauung
-gelockerte Atmosphäre
-religiöser Zionismus
-Emuna nach den Lehren Rav Kuks
-Anerkannte Hebräisch-Kurse (nachmittags)
-ULPAN GIUR
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an obige Anschrift von Machon Meir

MACHON ORA - für Frauen
Lernen Sie bei uns über das Judentum, stärken Ihren Glauben im Geiste der Liebe zu den Geschöpfen in einem reichhaltigen und umfassenden Programm mit persönlicher Note, Verbindung zu Torapersönlichkeiten, Unterbringung in besonderer, familiärer Atmosphäre.

Wir freuen uns, zusätzlich zur hebräischen Abteilung die Eröffnung eines spanischsprachigen und eines russischsprachigen Programmes bekanntgeben zu können.
Einzelheiten: Spanisch - Tel. +972 2 6512194, +972 52 4621830
Russisch - +972 2 6537835
 

SPENDEN
Überweisungen an:
MACHON MEIR, Konto bei Postal Bank, Jerusalem, Konto Nr. 4-16179-3
oder per Scheck direkt an
MACHON MEIR
P.O.B. 34107
JERUSALEM 91340
ISRAEL
oder via Kreditkarte nach telefonischer Absprache mit dem
Büro von Machon Meir (+972 2 6511906)

Lichterzünden/Schabbatausgang in:
Jerusalem: 19.00/20.20
Tel Aviv: 19.18/20.23
Haifa: 19.12/20.23