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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT JITRO
Nr. 603
22. Schwat 5767

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AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Diese Woche in der Tora (Ex. 18,1 - 20,23):
Jitro, Moschehs Schwiegervater, kommt zum Volk Israel in die Wüste; gibt Moscheh Rat, Richtervollmachten zu delegieren; Bund mit dem Ewigen, ein heiliges Volk zu sein und seine Worte zu befolgen; die 10 Gebote am Berge Sinai; das ganze Volk Augenzeugen.
 



 
Am Schabbes-Tisch...

Jitros Revolution

Rav Lior Engelmann 
Rabbiner an der Jeschiwa Ateret Kohanim/Jeruschalajim

Man kommt einfach nicht um die Frage herum, worin die immense Bedeutung Jitros Ratschlag bestand, so daß ein ganzer Wochenabschnitt ihm zu Ehren nach ihm benannt wurde? Zwar ist ihm das Verdienst anzurechen, durch seinen Ratschlag die Überlastung Moschehs verhindert zu haben, dennoch läßt sich das Gefühl nicht unterdrücken, daß Jitro nicht mehr als ein Organisationstalent war. Ein zeitweiliger Gast, der ein technisches Versagen aufspürte und genug Verstand aufbrachte, um Abhilfe zu schaffen. Sicher verdiente Jitro dafür höchstes Lob, doch warum gibt unsere Tora dem Dialog zwischen Jitro und Moscheh, und Jitros Lösungsvorschlag, so breiten Raum?

Rabbiner Naftali Z.J.Berlin aus Woloschin ("Neziw") schält in seinem Kommentar "Ha'emek Dawar" kunstvoll die technische Hülle von Jitros Vorschlag und legt die tiefere Bedeutung offen. Auf den Spuren dieses Kommentars gelangen wir zu einer wahren Revolution der Führung des Volkes Israel durch unseren Lehrer Moscheh.

Jitro bemerkte, daß die Leute nicht nur wegen gerichtlicher Streitfälle zu Moscheh kamen, und fragte deshalb: Warum... steht das ganze Volk um dich?" (Ex. 18,14). Moscheh antwortete, daß sich sein Kontakt mit dem Volk auf drei Bereiche erstrecke: 1. "Weil das Volk zu mir kommt, G~tt zu befragen" (V.15). Die "Befragung G~ttes" deutet auf eine individuelle Notlage, über deren weitere Entwicklung jemand den Propheten befragt. Wenn ein Familienmitglied erkrankt, kommt man "G~tt zu befragen", ob der Patient leben bleiben wird oder nicht. Wer etwas verloren hat, wird "G~tt befragen", und mit Moschehs Hilfe wird er wissen, was zu tun sei. (So verhielt es sich zum Beispiel bei Riwkas Schwangerschaft, oder bei der Suche nach den entlaufenen Eselinnen Scha'uls, usw.).

2. "So richte ich zwischen einem und dem anderen" (V.16) - zusätzlich zur "G~ttesbefragung", die von Moscheh durchgeführt wurde, mußte er als Richter des Volkes dienen. 

3. "..und lasse sie wissen die Satzungen G~ttes und seine Weisungen" (ebda.), Moscheh lehrte das ganze Volk Tora.

Es gilt als akzeptierte Weisheit, daß Jitros Rat die Berufung von zusätzlichen Richtern an die Seite Moschehs betraf, um dessen Arbeitslast zu mindern. Der Neziw aber sah in der Berufung weiterer Richter nur einen nebensächlichen Aspekt in Jitros Rat. Jitro sprach zu Moscheh: "Nun höre auf meine Stimme... Sei du dem Volke gegenüber G~tt, daß du die Sachen vor G~tt bringst" (V.19). Genau das tat Moscheh eigentlich doch schon vorher, er behandelte die Gesuche der Bittsteller vor G~tt? In Wahrheit besteht ein enormer Unterschied zwischen Moschehs und Jitros Verständnis der "Vertretung des Volkes vor G~tt". Moscheh sah seine Aufgabe darin, dem Volk die Antwort G~ttes zu jeder Notlage zu überbringen. Antwort zu geben bezüglich eines Kranken, welches Schicksal ihm beschert sei, ob ein bestimmter verlorener Gegenstand zu seinem Eigentümer zurückkehrt und wo er sich befindet usw. Nach seiner Rückkehr von der Höhe des Berges, nachdem er bereits die ganze Welt erschaute, wie sie sich ihm auf dem Gipfel des Sinai präsentierte, sah er seine Mission darin, die Antworten G~ttes dem Volke zur Kenntnis zu bringen. Das Volk befragte G~tt, und Moscheh, dem die Nähe G~ttes vergönnt war, gab exakte Antwort im Namen G~ttes.

Jitro hatte eine andere Auffassung von den Wünschen des Volkes von G~tt. Jemand, der sich in einer Notlage an G~tt wendet, erwartet von Moscheh keine Antwort im Namen G~ttes, sondern daß er für ihn vor dem Herrn der Welt stehe und ihn um die Rücknahme des harten Urteils anflehe! Er ist an keiner göttlichen "Antwort" interessiert, sondern an der Erleichterung seines Schicksals, die Waagschalen der himmlischen Justiz zu seinen Gunsten zu neigen. Jitro riet Moscheh, "die Seiten zu wechseln" - statt Bote G~ttes vor dem Volke sei er nunmehr der Abgesandte des Volkes, deren Bitten vor G~tt zu bringen: "Sei du dem Volke gegenüber G~tt, daß du die Sachen vor G~tt bringst"! Mit diesem Rat nahm Jitro keine Last von Moschehs Schultern, vielmehr fügte er ihr noch hinzu: das Überbringen göttlicher Antworten, wie er es bisher hielt, brauchte eine gewisse Zeit, aber im Gebet für jeden einzelnen Bittsteller würde er viele Stunden vor G~tt verbringen. Darüberhinaus, betonte der Neziw, reichte Moscheh als Überbringer der göttlichen Botschaft bisher eine allgemeine Kenntnis der Bittsteller, doch mit der Umwandlung seiner Aufgabe zum Vertreter des Volkes vor G~tt mußte er nun die Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Bitten eines jeden Einzelnen genau kennenlernen. Jitro, der jeden Götzendienst auf der Welt probiert hatte, wählte die Konvertierung zum Judentum gerade wegen der Wärme des jüdischen Glaubens, wegen der Möglichkeit der Änderung des göttlichen Urteils durch flehendes Gebet, und genau das riet er Moscheh.

Auch in Bezug auf das Lehren der Tora hatte Jitro revolutionäre Vorschläge parat. Moscheh erklärte: "..und lasse sie wissen die Satzungen G~ttes und seine Weisungen", Jitro aber änderte in: "..daß du ihnen erläuterst die Satzungen und Weisungen" (V.20). Zwischen "Wissenlassen" und "Erläutern" besteht ein großer Unterschied. "Wissenlassen" hat etwas Distanzierendes an sich, eine Präsentation der göttlichen Weisung zur Kenntnisnahme, wohingegen das "Erläutern" Wärme und persönliches Engagement darüber ausstrahlt, daß die Sache g~ttbehüte nicht erfüllt werde. Eltern "informieren" nicht ihre Kinder, daß ein Herumtoben auf der Fensterbank im 5. Stock zu eventueller gesundheitlicher Beeinträchtigung führen kann, sondern werden sie mit Nachdruck warnen, weil sie ihnen am Herzen liegen!

Jitro sah in der aktiven Beteiligung Moschehs bei den Bittgesuchen vor G~tt und dem Lehren der Tora auf dem Wege der Erläuterung und Ermahnung den Schwerpunkt seiner Führungsaufgabe, der nicht an andere delegiert werden konnte. Das Richten des Volkes hingegen definierte der Neziw als "Kleinigkeiten, möglich durch andere", und nachdem Jitro Moschehs Last erst erschwerte, schlug er eine Erleichterung beim Richten des Volkes durch die Berufung von Richtern vor.

Als sich Scha'ul an den Propheten Schmu'el wandte, um den Verbleib seiner Eselinnen aufzuklären, heißt es: "Vordem in Israel sprach man also, wenn man ging G~tt zu befragen: Kommt, wir wollen zu dem Seher gehen; denn was heutzutage den Propheten, nannte man vordem den Seher" (Schmu'el I, 9,9). Der Malbim-Kommentar erklärt dazu, daß der Prophet im Sendungsauftrag G~ttes kommt und in seinem Namen das Volk ermahnt. Der Prophet spricht ganz allgemein und kennt die Leute nicht persönlich, und darum weicht das Volk der unangenehmen Begegnung mit ihm aus. Der frühere "Seher" setzte sich mit der individuellen Notlage des Bittstellers auseinander und "sah" die Lösung des Problems. Er war beim Volk so beliebt, bis daß man von ihm sagte: "Kommt, wir wollen zu dem Seher gehen", laßt uns selbst einen langen Weg gehen, den mahnenden Propheten ausweichen und direkt zum Seher gelangen, der unsere Seelennöte mit Sympathie sieht.

Jitros Rat bezeichnete den Weg, wandelte Moschehs Führungsrolle vom Propheten zum Seher! Wie mir scheint, sollten alle, die nach der Führung des jüdischen Volkes streben, mehr denn je Jitros Rat beherzigen, bei der Führung die Eigenschaft des "Sehens" anzuwenden.
 
 
 
 
Frage und Antwort

Geiselauslösung

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim" in der Jerusalemer Altstadt

Frage: Sollte man Terroristen "ohne Blut an den Händen" austauschen im Gegenzug für die Freilassung unserer teuren Gefangenen [im Gasastreifen und im Libanon]?

Antwort: Folgendes sagten die talmudischen Weisen: "Man löse keine Gefangenen über ihrem Wert aus" (Gittin 45a, Mischna). Was ist der Grund dafür? Der Talmud nennt dort zwei Argumente: 
1. Wegen der "Überlastung der Gemeinde" - eine schwere finanzielle Bürde für die Allgemeinheit,
2. Um keine weiteren Geiselnahmen zu ermutigen.

Beide Argumente bedürfen auf den ersten Blick näherer Prüfung. 1. Wegen des Geldes der Gemeinde sollen wir einen Menschen nicht retten, der so sehr leidet?! 2. Wegen einer möglichen Gefahr in der Zukunft ignorieren wir sichere Gefahr in der Gegenwart?!

Die gleiche Antwort für beide Fragen: Nach der Tora löst man wirklich mit allem Geld der Welt jemanden aus, der jetzt leidet, und berücksichtigt keine etwaigen zukünftigen Probleme. Es gibt dazu allerdings eine Regelung der talmudischen Weisen als vorsorgende Institution [wörtl.: "zur Besserung der Welt"]. Die Weisen bezogen auch die anderen schwerwiegenden Bedürfnisse der Öffentlichkeit in ihre Überlungen mit ein, ebenso dachten sie an die Zukunft. Sie überschauten Raum und Zeit. Manchmal lassen sich nicht alle Probleme lösen, und man muß sich mit der "Lehre der begrenzten Resourcen" behelfen. Darum entschieden die Weisen in unserer Sache nicht zugunsten des Einzelnen, sondern zugunsten der "Besserung der Welt". 

In unserem Fall geht es natürlich nicht um Geld, sondern um die Gefahr durch Terroristen, die wieder morden werden. Die Unterscheidung von "Terroristen mit Blut an den Händen" und "Terroristen ohne Blut an den Händen" ist eine willkürliche. Jener Terrorist hat kein Blut an den Händen, nicht weil er so ein sanftmütiger Typ ist oder reumütige Buße getan hat, sondern weil unsere Sicherheitskräfte, Armee, Polizei und Geheimdienst ihn daran hinderten. G~ttseidank gelingt es ihnen, die meisten Anschläge zu verhindern, doch leider nicht alle. 

Darum besteht auch in unserem Fall eine öffentliche Notlage, weil sich nämlich durch Freilassung der Terroristen das Land mit Mördern füllt. Darüberhinaus besteht die Gefahr weiterer Geiselnahmen, um noch mehr Terroristen frei zu bekommen. 

Sieht die Gesetzeslage vielleicht anders aus, weil sich doch unsere Gefangenen in Lebensgefahr befinden? Wenn die Geiseln in Gefahr sind, löst man sie dann über ihrem Wert aus? Darüber stritten die Weisen, und machten es von den zwei genannten Gründen abhängig. Wenn es um die "Überlastung der Gemeinde" geht, besteht die Möglichkeit der Argumentation, Lebensgefahr überwiege die "Überlastung der Gemeinde". Wenn man allerdings von der Gefahr spricht, immer mehr Geiselnahmen zu riskieren, darf man, im Gegenteil, nicht nachgeben, da hier die Lebensgefahr der Vielen Vorrang hat vor der Lebensgefahr eines Einzelnen (siehe "Pitche Tschuwa" S.A.-J.D. §252). 

In unserem Falle aber führen beide Argumente zum selben Ergebnis. Wenn wir nämlich den Forderungen nachgeben, werden sie immer wieder Geiseln nehmen und sie in Gefahr bringen, um ihre Ziele zu erreichen. Doch eine viel größere und sofortige Gefahr droht der Öffentlichkeit durch die Freilassung von hunderten von Mördern!

Man sage nun nicht, wir vertrauen ganz der Armee, der Polizei und dem Sicherheitsdienst, daß sie schon jeden Anschlagsversuch durch "Terroristen ohne Blut an den Händen" im Keime ersticken werden, die nichts lieber sähen, als endlich jüdisches Blut an ihre Hände zu bekommen. Unsere Sicherheitkräfte wirken zwar unter großer Opferbereitschaft und mit hoher Effektivität, aber neben den Todesopfern aus ihren eigenen Reihen, die diese Tätigkeit fordert, gelingt ihnen nicht die Verhinderung aller geplanten Anschläge. Die Erfahrung zeigt, daß 80% der freigelassenen Terroristen in den Dunstkreis des Terror zurückkehren. Zur Veranschaulichung hier eine kleine Liste von Anschlägen aus den letzten Jahren, die von freigelassenen Terroristen "ohne Blut an den Händen" ausgeübt wurden, da sie ihren "Makel" schnellstens beseitigen wollten:
Feuerüberfall auf den Armeeposten "Afrika", 4 Soldaten getötet;
Anschlag auf den "Sea-Food-Market", 3 Tote;
Feuerüberfall auf das Seminar zur religiösen Vorbereitung auf den Armeedienst in Atzmona, 7 Jugendliche getötet;
Anschlag auf das Park-Hotel in Natanja, 29 Tote, 155 Verletzte;
Bombenanschlag auf Autobus an der Kreuzung Megiddo, 17 Tote, 42 Verletzte;
Selbstmordanschlag an der Kreuzung Umm-al-Fachem, 1 Polizist getötet;
Jeep explodiert neben Autobus an der Kreuzung Karkur, 14 Tote, 42 Verletzte;
Feuerüberfall in Kirjat Arba, 2 Tote;
Selbstmordanschlag auf Autobus 14 in der Jaffa-Straße in Jerusalem, 17 Tote, 105 Verletzte;
Selbstmordanschlag in Zrifin, 8 Soldaten ermordet;
Selbstmordanschlag am Cafe Hillel in Jerusalem, 7 Tote, viele Verletzte;
Feuerüberfall auf die Siedlung Negohot am südlichen Hebron-Gebirge, 2 Tote;
Selbstmordanschlag auf Cafe Kafit in Jerusalem, 11 Tote, 30 Verletzte - alles in allem 122 Tote und viele hundert Verletzte wegen freigelassener Terroristen. Damit wird verständlich, warum sich die Organisationen der Terroropfer gegen die Freilassung von Terroristen einsetzen, weil sie die Erfahrung an eigenem Leibe gemacht haben. 

Um der Wahrheit allerdings die Ehre zu geben, muß hier bemerkt werden, daß die ganze religionsgesetzliche Regelung von der Auslösung von Gefangenen nur unter den Bedingungen der Galut (Exil) gilt. Wenn wir allerdings über eine eigene Armee verfügen, sieht das Gesetz anders aus. Als Lot gefangen genommen wurde, begann unser Vorvater Awraham keine Verhandlungen zu seiner Freilassung, sondern zog gegen vier Könige in den Krieg und befreite ihn (Gen. 14.Kap.). Als der König von Arad, Bewohner des Negev, von Israel Gefangene nahm (nach Raschi handelte es sich um eine einzige Dienstmagd), zog unser Lehrer Moscheh gegen ihn in den Krieg, um sie zu befreien (Num. 21,1-3). Als die Amalekiter Frauen aus Ziklag in die Gefangenschaft führten, zog David in den Krieg und befreite sie (Schmu'el I, 30.Kap.). Im Krieg gilt das Motto: Einer für Alle und Alle für Einen. Das steht zwar nicht im Talmud, ist aber trotzdem richtig. Anders ist kein Krieg möglich, keine Armee und kein Staat.

Laßt uns darum nicht dem Druck nachgeben, halten wir uns an Willensstärke und Heldenmut, und schützen so das Leben unseres Volkes.
 
 

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