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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN
IN ISRAEL
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Anschrift: Sderot Hame'iri 2, Kirjat Mosche
IL - 91032 Jerusalem ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT LECH LECHA
Nr. 538
10. Marcheschwan 5766
Redaktion und Übersetzung der deutschen
Ausgabe: R. Plaut
Telefax: (+972 2) 6519 780
e-mail: kimizion@012.net.il
separate Homepage:
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-Archiv der
"Betrachtungen"
-Kostenloser Antwortservice "Frag'
den Rabbi" auf deutsch
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als die Machon-Meir-Seite
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was
ist TOLERANZ wirklich?
Über
die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das
Gebot der Einwanderung nach Israel
Der
Holocaust
DAS
VOLK ISRAEL
Politik
und Judentum
Die
Tora und der Mensch
oder
"Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die
Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion
"2000"-
Israel und das Christentum
- Briefe der ehemaligen Oberrabbiner
Israels
- Israelfreundliche Christen?
"Ich
bin ein Palästinenser"
Die
Sudeten von Palästina
König
Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der
Kampf um Israel
Wie
man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn
Erew Pessach auf Schabbat fällt
"Jerusalem
Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals
jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim
AUF HEBRÄISCH:
"Schall
und Ru'ach"
Kurze Vorträge von
Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten
Themen,
zum Zuhören
online,
desgleichen auf Französich
Diese Woche in der Tora (Gen. 12,1-17,27):
Awra(ha)ms Umzug nach Kana'an, göttliches
Versprechen,
seinen Nachkommen das Land zu geben, ägyptisches
Intermezzo, Trennung von Lot, dessen Rettung
aus der
Gefangenschaft nach den Kriegen mit 4-5
Königen, "Bund der
Opferteile", Geburt Jischma'els durch
die ägyptische Magd
Hagar, Awram>Awraham, Sarai>Sara, Versprechen
der
Fruchtbarkeit, Gebot der Beschneidung
| Am
Schabbes-Tisch...
Geld- und Familiensitte
Rav Iti'el Ari'el
Gemeinderabbiner in Bet Schemesch |
Rabbiner Moscheh ben Nachman
("Nachmanides") webt in
seinen Kommentar zum Wochenabschnitt
das Prinzip "Taten
der Vorväter - Zeichen
für die Nachkommen" in wiederholter
Weise ein. Weil unser Vorvater
Awraham nicht als Privatperson
auftritt, sondern als Vater
der Nation, kann nur diese
Perspektive uns die nötigen
Anhaltspunkte zum Verstehen der
Stationen geben, an denen
er wirkte.
So deutet er den Abstieg
Awrahams nach Ägypten als
Vorbereitung für das
Exil der Kinder Israels und zeigt, wie jede
Einzelheit im Einklang mit
den späteren Ereignissen steht. Exil
und Unterdrückung,
Schläge und Rettung, und großer
Reichtum. Nachmanides geht
am Ende sogar soweit, zu
behaupten, die Strafe des
ägyptischen Exils [der Kinder Israels]
gehe auf Awrahams Konto,
weil er nicht genug auf G~tt
vertraute. Bei dieser Geschichte
konzentriert sich die Tora auf
zwei Angelegenheiten, die
Wegnahme Saras durch Pharao, und
den großen Reichtum,
den Awraham zur Entschädigung erhielt.
Wollen wir uns mit der wesentlichen
Verbindung zwischen
diesen beiden Dingen befassen.
In der Angelegenheit um Sara
betont die Schrift die zahlreichen
Vorbereitungen Awrahams
für die Reise nach Ägypten, im
vollen Bewußtsein,
daß dort sehr lockere Sitten herrschen.
Allen Bewohnern fehlt es
an Sittlichkeit und ehelicher Treue,
vom König und seinen
Ministern bis herab zum einfachen Volke.
Diese unheilige Atmosphäre
macht einige Vorsichtsmaßnahmen
nötig und hat einen
sofortigen Einfluß auf die eheliche
Begriffswelt von Awraham
und Sara. Wenn bis jetzt die
Sittlichkeit zwischen ihnen
so groß war, bis daß die
Beschäftigung mit Schönheit
ihnen fremd war, müssen sie sie
jetzt als bedeutsamen Faktor
anerkennen, der ihnen Schaden
zufügen kann, und sich
entsprechend darauf einstellen. Der
Midrasch mißt dem
Täuschungsmanöver Awrahams auch in
Bezug auf die Sittlichkeit
große Bedeutung zu, da hier der
Status der Beziehungen zwischen
den beiden neu definiert
werden muß. Awraham
fordert von Sara, sich als sein
Anhängsel anzusehen,
"sage doch, meine Schwester bist du"
(Gen. 12,13), und am Ende
wird er zu ihrem Anhängsel: "Und
Awram tat er Gutes um ihretwillen"
(12,16).
Das Thema der Sittlichkeit
ist natürlich sehr weitreichend, und
ich will hier nur auf einen
Punkt aufmerksam machen, der mit
unserem Wochenabschnitt
zusammenhängt. Der Midrasch
verknüpft die Werte
der Sittlichkeit mit dem angemessenen
Verhältnis zum Vermögen,
und parallel dazu zwischen der
Unsittlichkeit des Landes,
der Lot ausgesetzt ist, und dessen
Verlangen nach Vermögenswerten,
die ihm aus der
Entschädigung für
Sara in die Hände gelangt waren, die
beinahe ein Opfer Pharaos
unsittlicher Absichten geworden
war. Dieses Vermögen
war der Grund für den langanhaltenden
Streit zwischen Awraham
und Lot und schließlich deren
Trennung voneinander, und
es brachte ihn dazu, Sdom als
seinen künftigen Wohnsitz
zu wählen. "Und Lot erhob seine
Augen... (13,10)
- dieser ganze Vers benutzt eine Sprache der
Unzucht", und der Midrasch
fährt fort, die einzelnen
Bestandteile des Verses
in dieser Richtung zu deuten.
Das geldwertliche Bemessen
der Minderung der Würde Saras
und den Werten von Sittlichkeit
und Familie, an die sie glaubte,
hat eine problematische
Seite, die das ganze Wesen des
Begriffs der Sittlichkeit
zunichtemachen kann. Der Körper und
das Vermögen können
Dingen behilflich sein, an die der
Mensch glaubt und sich selbst
dafür vernachlässigt, können
aber auch ein Gefühl
der Macht erzeugen, das ihm den Weg zu
allen Möglichkeiten
egoistischer Selbstverwirklichung eröffnet.
Awraham sieht im Erhalt
des Vermögens einen Grund, sich zu
einem Anhängsel von
Sara zu machen, und läßt sich nicht vom
Glanz all dieses Reichtums
blenden, wohingegen Lot darin ein
unbegrenztes Mittel sieht,
alle erdenklichen Lustbarkeiten zu
erreichen. Erst nach dieser
Klärung zwischen ihm und Lot kann
Awraham prophetische Mitteilungen
und den Bund (Brit) des
Landes und des Fleisches
erhalten.
Entsprechend dienen die Taten
der Väter als Zeichen für die
Nachkommen. Die Werte göttlicher
Sittlichkeit durchdringen die
Sittlichkeit finanzieller
Normen und die Moral des Körpers in
geschlechtlichen Dingen,
weil wir darin ein verpflichtendes
Mittel, aber keinen Zweck
an sich sehen.
| HaRav
Aviner
Wir sind auf dem
rechten Wege
Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa
von "Ateret Kohanim" in der Jerusalemer Altstadt |
 |
Sehr schwere Zeiten macht
das jüdische Volk momentan durch,
aber, wie es im Buche "Der
Weg der Frommen" (19.Kap.) steht,
die Prüfung
findet gerade durch solchen Zeiten statt. Wenn ein
Mensch im Allgemeinen G~tt
liebt, sobald aber Schwierigkeiten
auftreten, diese Liebe abkühlt,
werden wir nicht gleich
behaupten, daß von
vornherein die ganze Liebe nichts wert war,
vielmehr war seine Liebe
von etwas abhängig, keine
vollkommene Liebe also.
Schon zu Beginn des "Weges der
Frommen" steht, wie doch
das Leben voll von Krisen und
Problemen ist (1.Kap.).
Darum darf man sich über die Existenz
von Krisen nicht wundern.
Definition der Krise: Erscheinung,
die dem Willen zuwiderläuft.
Solche Dinge gibt es immer
im Leben, das ist aber kein Grund
zum Anhalten, vielmehr muß
man weitermachen.
Manche Dinge im Leben lehren
uns, bei anhaltender
Erfolglosigkeit aufzugeben.
Ich kaufte einen Stift für ein paar
Groschen, nun schreibt er
nicht. Verschwende keine Stunden
auf die Reparatur, sondern
wirf ihn weg und kauf einen neuen.
Es gibt aber Dinge, bei
denen man nicht aufgeben darf, denn es
liegt in ihrer Natur, daß
sie keinen leichten Erfolg gewähren.
Vier solche Dinge gibt es:
"Vier bedürfen der Stärkung" (Brachot
32b). Bei diesen Dingen
gibt es immer Schwierigkeiten, und
darum muß man sich
dafür stärken. "Und jene sind es: Tora und
gute Werke, Gebet und die
Landessitte".
1. Toralernen ist schwer.
Man lernt, versteht kaum etwas, und
man vergißt auch dauernd.
Man sage aber nicht: Ich mühe mich
mit der Tora schon so viele
Jahre, und bin immer noch kein
Toragelehrter. Stimmt nicht!
Man muß sich anstrengen und
hartnäckig bleiben.
2. Gebet - man betet, aber
die Wünsche werden nicht erfüllt,
und das Beten fällt
schwer. "Hoffe auf den Ewigen" (Psalm
27,14), und wenn es nicht
klappt, "sei stark, und mutig sei dein
Herz, ja, hoffe auf den
Ewigen" (ebda.).
3. Gute Werke: Jemand hilft
seinem Nächsten - und erhält
Schläge als Gegenleistung.
Macht nichts! Bleibe hartnäckig und
mach weiter.
4. Landessitte - d.h. des
Landes Israel, wie es heißt: "Sei fest
und laß uns stark
sein für unser Volk, und für die Städte
unseres G~ttes" (Schmu'el
II, 10,12). Raschi erklärt:
"Landessitte - wenn er ein
Handwerker ist, nach seinem
Handwerk; wenn er ein Händler
ist, nach seiner Ware; wenn er
ein Krieger ist, nach seinem
Kriege". Ein Mensch ernährt sich
mit Mühe, und dann
entläßt man ihn. Der von den talmudischen
Weisen genannte Vers schließt
aber auch die "Sitte des Landes
Israel" ein, die Sitte,
in unserem Lande umherzuwandern. Bei
allem muß man hartnäckig
bleiben.
Diese vier Dinge brauchen
Stärkung, und selbst dann kann man
nicht sicher sein, daß
es gelingt. Jehuda Makkabi z.B. focht
eine schwere Schlacht der
Wenigen gegen die Vielen. Seine
Soldaten fragten ihn: Haben
wir eine Chance, zu gewinnen?
Darauf antwortete er: Sicher!
Wiederum fragte man ihn: Ist uns
der Sieg sicher? Er antwortete:
Nein, wir tun, was G~tt uns
befohlen hat, und G~tt wird
das tun, was er für richtig hält. -
Jehuda Makkabi lernte das
von Joaw ben Zruja, Davids
Feldherr, und dem Vers,
den wir bereits erwähnten: "Sei fest
und laß uns stark
sein für unser Volk, und für die Städte
unseres G~ttes, und der
Ewige wird tun, was gut ist in seinen
Augen". G~tt entscheidet,
ob wir Erfolg haben werden oder
nicht.
Wir entnehmen daraus, daß
nicht immer alles gelingt. Manche
behaupten: Wir haben mit
unserem Kampf um das Katif-Gebiet
und den nördlichen
Schomron keinen Erfolg gehabt - ein
Zeichen, daß wir auf
dem falschen Wege sind. Das stimmt aber
nicht. Wir sind schon auf
dem richtigen Wege, nur ist dieser
eben lang, und auf einem
langen Wege kann es machmal
Rückschläge geben.
Wie jener französische General, der,
nachdem ein Großteil
Frankreichs in die Hände der Nazis
gefallen war - ein gegenüber
unserer Lage heute unvergleichlich
schlimmerer Zustand - sagte:
"Wir haben zwar eine Schlacht
verloren, aber nicht den
Krieg".
Wir sind auf dem richtigen
Wege! Das heißt: Rückkehr nach
Zion, Aufbau des Landes,
Gründung des Staates, Armee,
Wiedererstehung der Nation
in ihrem Lande. Das ist der richtige
Weg, doch ist es ein langer
Weg.
Bei allen Dingen,
die Stärkung brauchen, ist der Weg ein
langer, mit Problemen, Krisen
und Rückschlägen, und das alles
gibt keinen Grund zur Verzweiflung.
Jeder Held kann einmal
eine Schlacht verlieren.
Das ist zwar traurig, schmerzhaft und
ärgerlich, doch keine
Tragödie, kein Weltuntergang. Eine
Tragödie wäre
es, ohne Kampf besiegt zu werden. Wer in einer
Schlacht besiegt wird, siegt
dafür in der nächsten.
Selbst ein hervorragender
Offizier muß manchmal zum Rückzug
blasen, und selbst die erzieherisch
begabtesten Eltern versagen
manchmal, so wie das erste
Menschenpaar: ein Sohn wird von
seinem Bruder ermordet.
Das war eine furchtbare Tragödie,
aber am Ende erholte sich
Adam davon und Schet wurde
geboren, von dem wir abstammen.
Unser Vorvater Awraham
hatte einen Sohn, der zum
Araber wurde; ein großes Problem,
und trotzdem machte er weiter.
Es kommt vor, daß man
fällt, man muß nur wissen, wieder
aufzustehen und weiterzumachen,
sogar aus dem Fall einen
Nutzen zu ziehen, und dann
geht man aus den Problemen mit
Gewinn hervor. Das ist aber
nicht sofort möglich. Am Anfang
gibt man sich traurig und
verärgert, sucht Schuldige - das ist ein
gutes Zeichen, so ein Mensch
ist normal und hat Gefühle.
Danach vervollständigt
sich das Bild, und man sieht, wo man
gewonnen hat.
Doch der Weg ist der richtige.
Manche behaupten, nachdem so
eine Sache passieren konnte,
dienen wir nicht mehr in der
Armee. Was ist aber die
Alternative, sollten wir denn überhaupt
keine Armee haben? Dann
würden unsere Feinde, g~ttbehüte,
das ganze Volk in Zion auslöschen
und das ganze Land
stehlen. Sitzen doch um
uns herum 300 Millionen Feinde, und
innerhalb unseres Landes
noch ein paar weitere Millionen, die
von einigen Supermächten
unterstützt werden. Die Armee ist
eine große Mitzwa:
Rettung des Volkes und des Landes, und
eine Heiligung des göttlichen
Namens. Wenn Nichtjuden
kommen und Juden ermorden
- das ist eine Entweihung des
göttlichen Namens.
Wenn Juden sich verteidigen, kämpfen,
wenn ein Jude in Gefahr
ist und sich eine Million Juden zu
seiner Rettung erheben -
das ist eine Heiligung des göttlichen
Namens. Sicher gibt es in
der Armee viele Dinge zu bemängeln,
wie z.B. die furchtbare
Vertreibung aus dem Katif-Gebiet, der
Einsatz von Soldatinnen,
ein heruntergekommenes kulturelles
Niveau, und mangelndes Durchgreifen.
Im Allgemeinen aber
bedeutet unsere Armee eine
große Heiligung des göttlichen
Namens. Nehmen wir einmal
die Armee König Davids: sein
Feldherr war Joaw ben Zruja,
der "seinen Gürtel mit Blut des
Krieges in Friedenzeiten
tränkte" und deshalb todesschuldig
war. Warum stellte man ihn
also nicht vor Gericht? Weil er der
beste Soldat war, und die
Feinde waren unendlich gefährlicher
als er. Man kann nicht alle
Probleme auf einmal lösen.
Mit dem Verbrechen kann man
nicht die Armee bezichtigen,
sondern jene, die über
den furchtbaren Vertreibungsplan
politisch entschieden haben,
über die Entwurzelung eines
ganzen Landstrichs, über
die Zerstörung von Jeschiwot,
Wohnhäusern und das
Lebenswerk von Generationen - die
innerhalb weniger Stunden
zu Trümmerhaufen wurden, die
Leute auf die Straße
gesetzt ohne Haus und ohne Arbeitsplatz,
ohne Gemeinde, die Kinder
ohne Schule und ohne Freunde; ein
unbeschreibliches Verbrechen!
Dann gibt es Jene, die sagen:
Aus diesem Grund bin ich gegen
den Staat! Aber worin besteht
die Alternative?
Türkenherrschaft, britische
Mandatsherrschaft oder gar
arabische Herrschaft?! "Staat"
bedeutet Unabhängigkeit von
Fremdherrschaft. Das ist
ein Gebot der Tora (Nachmanides).
Dieses Land in den Händen
dieses Volkes! Der Staat ist eine
große und heilige
Angelegenheit. Sollte man etwa wegen der
Dummköpfe die ganze
Welt abschreiben? Der Staat bedeutet
ein großes Glück,
und er hört nicht auf, ein großes Glück zu
sein wegen einiger Zerstörer
und Verderber.
Staat und Armee sind gut!
Wir müssen sie weiterhin verbessern
und veredeln. Wir müssen
sie zurück auf den Weg zu ihren
wahren Zielen bringen! Wir
geben nicht auf! Weder, was den
Staat angeht, noch die Armee,
noch den religiösen Zionismus.
Nichts hat sich geändert.
Nur weil man eine wunderbare
Kreation des religiösen
Zionismus zerstört hat, ist dieser Weg
schon nicht mehr der wahre?!
Nur, weil zur Zeit der Kreuzzüge
tausende Talmudausgaben
verbrannt wurden, hört der Talmud
auf, wahr zu sein?!
Die Liebe zum Volk Israel,
zum Land Israel, Opferbereitschaft,
Fleiß, innere Kraft
- das ist der Geist von Gusch Katif und dem
nördlichen Schomron,
und das ist immer wahr. Wir werden
dafür arbeiten, daß
sich dieser Geist auf die gesamte Nation
ausbreitet. Möge es
göttlicher Wille sein, daß wir es mit eigenen
Augen sehen werden.
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