DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT LECH LECHA
Nr. 538
10. Marcheschwan 5766

Redaktion und Übersetzung der deutschen Ausgabe: R. Plaut
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AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der ehemaligen Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Diese Woche in der Tora (Gen. 12,1-17,27):
Awra(ha)ms Umzug nach Kana'an, göttliches Versprechen, 
seinen Nachkommen das Land zu geben, ägyptisches 
Intermezzo, Trennung von Lot, dessen Rettung aus der 
Gefangenschaft nach den Kriegen mit 4-5 Königen, "Bund der 
Opferteile", Geburt Jischma'els durch die ägyptische Magd 
Hagar, Awram>Awraham, Sarai>Sara, Versprechen der 
Fruchtbarkeit, Gebot der Beschneidung
 
 
 
Am Schabbes-Tisch...

Geld- und Familiensitte

Rav Iti'el Ari'el
Gemeinderabbiner in Bet Schemesch

Rabbiner Moscheh ben Nachman ("Nachmanides") webt in 
seinen Kommentar zum Wochenabschnitt das Prinzip "Taten 
der Vorväter - Zeichen für die Nachkommen" in wiederholter 
Weise ein. Weil unser Vorvater Awraham nicht als Privatperson 
auftritt, sondern als Vater der Nation, kann nur diese 
Perspektive uns die nötigen Anhaltspunkte zum Verstehen der 
Stationen geben, an denen er wirkte. 

So deutet er den Abstieg Awrahams nach Ägypten als 
Vorbereitung für das Exil der Kinder Israels und zeigt, wie jede 
Einzelheit im Einklang mit den späteren Ereignissen steht. Exil 
und Unterdrückung, Schläge und Rettung, und großer 
Reichtum. Nachmanides geht am Ende sogar soweit, zu 
behaupten, die Strafe des ägyptischen Exils [der Kinder Israels] 
gehe auf Awrahams Konto, weil er nicht genug auf G~tt 
vertraute. Bei dieser Geschichte konzentriert sich die Tora auf 
zwei Angelegenheiten, die Wegnahme Saras durch Pharao, und 
den großen Reichtum, den Awraham zur Entschädigung erhielt. 
Wollen wir uns mit der wesentlichen Verbindung zwischen 
diesen beiden Dingen befassen.

In der Angelegenheit um Sara betont die Schrift die zahlreichen 
Vorbereitungen Awrahams für die Reise nach Ägypten, im 
vollen Bewußtsein, daß dort sehr lockere Sitten herrschen. 
Allen Bewohnern fehlt es an Sittlichkeit und ehelicher Treue, 
vom König und seinen Ministern bis herab zum einfachen Volke. 
Diese unheilige Atmosphäre macht einige Vorsichtsmaßnahmen 
nötig und hat einen sofortigen Einfluß auf die eheliche 
Begriffswelt von Awraham und Sara. Wenn bis jetzt die 
Sittlichkeit zwischen ihnen so groß war, bis daß die 
Beschäftigung mit Schönheit ihnen fremd war, müssen sie sie 
jetzt als bedeutsamen Faktor anerkennen, der ihnen Schaden 
zufügen kann, und sich entsprechend darauf einstellen. Der 
Midrasch mißt dem Täuschungsmanöver Awrahams auch in 
Bezug auf die Sittlichkeit große Bedeutung zu, da hier der 
Status der Beziehungen zwischen den beiden neu definiert 
werden muß. Awraham fordert von Sara, sich als sein 
Anhängsel anzusehen, "sage doch, meine Schwester bist du" 
(Gen. 12,13), und am Ende wird er zu ihrem Anhängsel: "Und 
Awram tat er Gutes um ihretwillen" (12,16).

Das Thema der Sittlichkeit ist natürlich sehr weitreichend, und 
ich will hier nur auf einen Punkt aufmerksam machen, der mit 
unserem Wochenabschnitt zusammenhängt. Der Midrasch 
verknüpft die Werte der Sittlichkeit mit dem angemessenen 
Verhältnis zum Vermögen, und parallel dazu zwischen der 
Unsittlichkeit des Landes, der Lot ausgesetzt ist, und dessen 
Verlangen nach Vermögenswerten, die ihm aus der 
Entschädigung für Sara in die Hände gelangt waren, die 
beinahe ein Opfer Pharaos unsittlicher Absichten geworden 
war. Dieses Vermögen war der Grund für den langanhaltenden 
Streit zwischen Awraham und Lot und schließlich deren 
Trennung voneinander, und es brachte ihn dazu, Sdom als 
seinen künftigen Wohnsitz zu wählen. "Und Lot erhob seine 
Augen... (13,10) - dieser ganze Vers benutzt eine Sprache der 
Unzucht", und der Midrasch fährt fort, die einzelnen 
Bestandteile des Verses in dieser Richtung zu deuten.

Das geldwertliche Bemessen der Minderung der Würde Saras 
und den Werten von Sittlichkeit und Familie, an die sie glaubte, 
hat eine problematische Seite, die das ganze Wesen des 
Begriffs der Sittlichkeit zunichtemachen kann. Der Körper und 
das Vermögen können Dingen behilflich sein, an die der 
Mensch glaubt und sich selbst dafür vernachlässigt, können 
aber auch ein Gefühl der Macht erzeugen, das ihm den Weg zu 
allen Möglichkeiten egoistischer Selbstverwirklichung eröffnet. 
Awraham sieht im Erhalt des Vermögens einen Grund, sich zu 
einem Anhängsel von Sara zu machen, und läßt sich nicht vom 
Glanz all dieses Reichtums blenden, wohingegen Lot darin ein 
unbegrenztes Mittel sieht, alle erdenklichen Lustbarkeiten zu 
erreichen. Erst nach dieser Klärung zwischen ihm und Lot kann 
Awraham prophetische Mitteilungen und den Bund (Brit) des 
Landes und des Fleisches erhalten.

Entsprechend dienen die Taten der Väter als Zeichen für die 
Nachkommen. Die Werte göttlicher Sittlichkeit durchdringen die 
Sittlichkeit finanzieller Normen und die Moral des Körpers in 
geschlechtlichen Dingen, weil wir darin ein verpflichtendes 
Mittel, aber keinen Zweck an sich sehen. 
 
 
 
HaRav Aviner

Wir sind auf dem rechten Wege

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim" in der Jerusalemer Altstadt

Sehr schwere Zeiten macht das jüdische Volk momentan durch, 
aber, wie es im Buche "Der Weg der Frommen" (19.Kap.) steht, 
die Prüfung findet gerade durch solchen Zeiten statt. Wenn ein 
Mensch im Allgemeinen G~tt liebt, sobald aber Schwierigkeiten 
auftreten, diese Liebe abkühlt, werden wir nicht gleich 
behaupten, daß von vornherein die ganze Liebe nichts wert war, 
vielmehr war seine Liebe von etwas abhängig, keine 
vollkommene Liebe also. Schon zu Beginn des "Weges der 
Frommen" steht, wie doch das Leben voll von Krisen und 
Problemen ist (1.Kap.). Darum darf man sich über die Existenz 
von Krisen nicht wundern. 

Definition der Krise: Erscheinung, die dem Willen zuwiderläuft. 
Solche Dinge gibt es immer im Leben, das ist aber kein Grund 
zum Anhalten, vielmehr muß man weitermachen. 

Manche Dinge im Leben lehren uns, bei anhaltender 
Erfolglosigkeit aufzugeben. Ich kaufte einen Stift für ein paar 
Groschen, nun schreibt er nicht. Verschwende keine Stunden 
auf die Reparatur, sondern wirf ihn weg und kauf einen neuen. 
Es gibt aber Dinge, bei denen man nicht aufgeben darf, denn es 
liegt in ihrer Natur, daß sie keinen leichten Erfolg gewähren. 
Vier solche Dinge gibt es: "Vier bedürfen der Stärkung" (Brachot 
32b). Bei diesen Dingen gibt es immer Schwierigkeiten, und 
darum muß man sich dafür stärken. "Und jene sind es: Tora und 
gute Werke, Gebet und die Landessitte". 

1. Toralernen ist schwer. Man lernt, versteht kaum etwas, und 
man vergißt auch dauernd. Man sage aber nicht: Ich mühe mich 
mit der Tora schon so viele Jahre, und bin immer noch kein 
Toragelehrter. Stimmt nicht! Man muß sich anstrengen und 
hartnäckig bleiben.

2. Gebet - man betet, aber die Wünsche werden nicht erfüllt, 
und das Beten fällt schwer. "Hoffe auf den Ewigen" (Psalm 
27,14), und wenn es nicht klappt, "sei stark, und mutig sei dein 
Herz, ja, hoffe auf den Ewigen" (ebda.). 

3. Gute Werke: Jemand hilft seinem Nächsten - und erhält 
Schläge als Gegenleistung. Macht nichts! Bleibe hartnäckig und 
mach weiter.

4. Landessitte - d.h. des Landes Israel, wie es heißt: "Sei fest 
und laß uns stark sein für unser Volk, und für die Städte 
unseres G~ttes" (Schmu'el II, 10,12). Raschi erklärt: 
"Landessitte - wenn er ein Handwerker ist, nach seinem 
Handwerk; wenn er ein Händler ist, nach seiner Ware; wenn er 
ein Krieger ist, nach seinem Kriege". Ein Mensch ernährt sich 
mit Mühe, und dann entläßt man ihn. Der von den talmudischen 
Weisen genannte Vers schließt aber auch die "Sitte des Landes 
Israel" ein, die Sitte, in unserem Lande umherzuwandern. Bei 
allem muß man hartnäckig bleiben.

Diese vier Dinge brauchen Stärkung, und selbst dann kann man 
nicht sicher sein, daß es gelingt. Jehuda Makkabi z.B. focht 
eine schwere Schlacht der Wenigen gegen die Vielen. Seine 
Soldaten fragten ihn: Haben wir eine Chance, zu gewinnen? 
Darauf antwortete er: Sicher! Wiederum fragte man ihn: Ist uns 
der Sieg sicher? Er antwortete: Nein, wir tun, was G~tt uns 
befohlen hat, und G~tt wird das tun, was er für richtig hält. - 
Jehuda Makkabi lernte das von Joaw ben Zruja, Davids 
Feldherr, und dem Vers, den wir bereits erwähnten: "Sei fest 
und laß uns stark sein für unser Volk, und für die Städte 
unseres G~ttes, und der Ewige wird tun, was gut ist in seinen 
Augen". G~tt entscheidet, ob wir Erfolg haben werden oder 
nicht.

Wir entnehmen daraus, daß nicht immer alles gelingt. Manche 
behaupten: Wir haben mit unserem Kampf um das Katif-Gebiet 
und den nördlichen Schomron keinen Erfolg gehabt - ein 
Zeichen, daß wir auf dem falschen Wege sind. Das stimmt aber 
nicht. Wir sind schon auf dem richtigen Wege, nur ist dieser 
eben lang, und auf einem langen Wege kann es machmal 
Rückschläge geben. Wie jener französische General, der, 
nachdem ein Großteil Frankreichs in die Hände der Nazis 
gefallen war - ein gegenüber unserer Lage heute unvergleichlich 
schlimmerer Zustand - sagte: "Wir haben zwar eine Schlacht 
verloren, aber nicht den Krieg". 

Wir sind auf dem richtigen Wege! Das heißt: Rückkehr nach 
Zion, Aufbau des Landes, Gründung des Staates, Armee, 
Wiedererstehung der Nation in ihrem Lande. Das ist der richtige 
Weg, doch ist es ein langer Weg. 

Bei allen Dingen, die Stärkung brauchen, ist der Weg ein 
langer, mit Problemen, Krisen und Rückschlägen, und das alles 
gibt keinen Grund zur Verzweiflung. Jeder Held kann einmal 
eine Schlacht verlieren. Das ist zwar traurig, schmerzhaft und 
ärgerlich, doch keine Tragödie, kein Weltuntergang. Eine 
Tragödie wäre es, ohne Kampf besiegt zu werden. Wer in einer 
Schlacht besiegt wird, siegt dafür in der nächsten. 

Selbst ein hervorragender Offizier muß manchmal zum Rückzug 
blasen, und selbst die erzieherisch begabtesten Eltern versagen 
manchmal, so wie das erste Menschenpaar: ein Sohn wird von 
seinem Bruder ermordet. Das war eine furchtbare Tragödie, 
aber am Ende erholte sich Adam davon und Schet wurde 
geboren, von dem wir abstammen. Unser Vorvater Awraham 
hatte einen Sohn, der zum Araber wurde; ein großes Problem, 
und trotzdem machte er weiter. 

Es kommt vor, daß man fällt, man muß nur wissen, wieder 
aufzustehen und weiterzumachen, sogar aus dem Fall einen 
Nutzen zu ziehen, und dann geht man aus den Problemen mit 
Gewinn hervor. Das ist aber nicht sofort möglich. Am Anfang 
gibt man sich traurig und verärgert, sucht Schuldige - das ist ein 
gutes Zeichen, so ein Mensch ist normal und hat Gefühle. 
Danach vervollständigt sich das Bild, und man sieht, wo man 
gewonnen hat.

Doch der Weg ist der richtige. Manche behaupten, nachdem so 
eine Sache passieren konnte, dienen wir nicht mehr in der 
Armee. Was ist aber die Alternative, sollten wir denn überhaupt 
keine Armee haben? Dann würden unsere Feinde, g~ttbehüte, 
das ganze Volk in Zion auslöschen und das ganze Land 
stehlen. Sitzen doch um uns herum 300 Millionen Feinde, und 
innerhalb unseres Landes noch ein paar weitere Millionen, die 
von einigen Supermächten unterstützt werden. Die Armee ist 
eine große Mitzwa: Rettung des Volkes und des Landes, und 
eine Heiligung des göttlichen Namens. Wenn Nichtjuden 
kommen und Juden ermorden - das ist eine Entweihung des 
göttlichen Namens. Wenn Juden sich verteidigen, kämpfen, 
wenn ein Jude in Gefahr ist und sich eine Million Juden zu 
seiner Rettung erheben - das ist eine Heiligung des göttlichen 
Namens. Sicher gibt es in der Armee viele Dinge zu bemängeln, 
wie z.B. die furchtbare Vertreibung aus dem Katif-Gebiet, der 
Einsatz von Soldatinnen, ein heruntergekommenes kulturelles 
Niveau, und mangelndes Durchgreifen. Im Allgemeinen aber 
bedeutet unsere Armee eine große Heiligung des göttlichen 
Namens. Nehmen wir einmal die Armee König Davids: sein 
Feldherr war Joaw ben Zruja, der "seinen Gürtel mit Blut des 
Krieges in Friedenzeiten tränkte" und deshalb todesschuldig 
war. Warum stellte man ihn also nicht vor Gericht? Weil er der 
beste Soldat war, und die Feinde waren unendlich gefährlicher 
als er. Man kann nicht alle Probleme auf einmal lösen. 

Mit dem Verbrechen kann man nicht die Armee bezichtigen, 
sondern jene, die über den furchtbaren Vertreibungsplan 
politisch entschieden haben, über die Entwurzelung eines 
ganzen Landstrichs, über die Zerstörung von Jeschiwot, 
Wohnhäusern und das Lebenswerk von Generationen - die 
innerhalb weniger Stunden zu Trümmerhaufen wurden, die 
Leute auf die Straße gesetzt ohne Haus und ohne Arbeitsplatz, 
ohne Gemeinde, die Kinder ohne Schule und ohne Freunde; ein 
unbeschreibliches Verbrechen!

Dann gibt es Jene, die sagen: Aus diesem Grund bin ich gegen 
den Staat! Aber worin besteht die Alternative? 
Türkenherrschaft, britische Mandatsherrschaft oder gar 
arabische Herrschaft?! "Staat" bedeutet Unabhängigkeit von 
Fremdherrschaft. Das ist ein Gebot der Tora (Nachmanides). 
Dieses Land in den Händen dieses Volkes! Der Staat ist eine 
große und heilige Angelegenheit. Sollte man etwa wegen der 
Dummköpfe die ganze Welt abschreiben? Der Staat bedeutet 
ein großes Glück, und er hört nicht auf, ein großes Glück zu 
sein wegen einiger Zerstörer und Verderber.

Staat und Armee sind gut! Wir müssen sie weiterhin verbessern 
und veredeln. Wir müssen sie zurück auf den Weg zu ihren 
wahren Zielen bringen! Wir geben nicht auf! Weder, was den 
Staat angeht, noch die Armee, noch den religiösen Zionismus. 
Nichts hat sich geändert. Nur weil man eine wunderbare 
Kreation des religiösen Zionismus zerstört hat, ist dieser Weg 
schon nicht mehr der wahre?! Nur, weil zur Zeit der Kreuzzüge 
tausende Talmudausgaben verbrannt wurden, hört der Talmud 
auf, wahr zu sein?! 

Die Liebe zum Volk Israel, zum Land Israel, Opferbereitschaft, 
Fleiß, innere Kraft - das ist der Geist von Gusch Katif und dem 
nördlichen Schomron, und das ist immer wahr. Wir werden 
dafür arbeiten, daß sich dieser Geist auf die gesamte Nation 
ausbreitet. Möge es göttlicher Wille sein, daß wir es mit eigenen 
Augen sehen werden. 
 

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