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DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN
IN ISRAEL
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Anschrift: Sderot Hame'iri 2, Kirjat Mosche
IL - 91032 Jerusalem ISRAEL
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT ZAW
Nr. 505
15. Adar II 5765
Schuschan
Purim
Redaktion und Übersetzung der deutschen
Ausgabe: R. Plaut
Telefax: (+972 2) 6519 780
e-mail: kimizion@012.net.il
separate Homepage:
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-Archiv der
"Betrachtungen"
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den Rabbi" auf deutsch
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als die Machon-Meir-Seite
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was
ist TOLERANZ wirklich?
Über
die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das
Gebot der Einwanderung nach Israel
Der
Holocaust
DAS
VOLK ISRAEL
Politik
und Judentum
Die
Tora und der Mensch
oder
"Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die
Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion
"2000"-
Israel und das Christentum
- Briefe der ehemaligen Oberrabbiner
Israels
- Israelfreundliche Christen?
"Ich
bin ein Palästinenser"
Die
Sudeten von Palästina
König
Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der
Kampf um Israel
Wie
man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn
Erew Pessach auf Schabbat fällt
"Jerusalem
Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals
jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim
AUF HEBRÄISCH:
"Schall
und Ru'ach"
Kurze Vorträge von
Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten
Themen,
zum Zuhören
online,
desgleichen auf Französich
Diese
Woche in der Tora (Lev. 6,1 - 8,36):
Ausführungsvorschriften
für das Ganzopfer, Mehlopfer,
Sühnopfer,
Schuldopfer, freiwillige Opfer; Amtseinsetzung
Aharons
und seiner Söhne als Priester (Kohanim) und Heiligung
der
Dienstgeräte, dazugehörige Opfer.
| Am
Schabbes-Tisch...
Dienet dem Ewigen
in Furcht
Rav Asri'el Ari'el
Ortsrabbiner der Siedlung "Ateret" |
Nein, das ist kein Tippfehler. Ich kenne sehr wohl den Vers, den
Alle im Munde führen: "Dienet dem Ewigen mit Freude,
erscheinet vor ihm mit Jubelgesang" (Psalm 100,2). Es gibt
allerdings einen weiteren Vers, der den vorgenannten ergänzt:
"Dienet dem Ewigen in Furcht, und frohlocket mit Zittern"
(Psalm 2,11). Das Purimfest scheint sich eher auf den Vers
"Dienet dem Ewigen mit Freude" zu beziehen, doch das paßt
erst nach dem Lesen der ganzen Geschichte der Esther-Rolle
(Megillat-Esther), nach Erreichen des Verses "Bei den Jehudim
war Licht und Freude und Lust und Ehre" (8,16), während die
Ereignisse mit allen ihren Verwirrungen eine Menge Furcht und
Zittern enthalten. Demnach führt der Weg zum "Dienet dem
Ewigen mit Freude" zwangsläufig über "Dienet dem Ewigen in
Furcht".
Nun zur Geschichte der Megilla. Große Furcht erfüllt
die
Herzen. "Und in jeglicher Landschaft, aller Orten, wo das Wort
des Königs und sein Gesetz anlangte, war große Trauer bei
den
Jehudim, und Fasten und Weinen und Wehklagen; in Sack und
Asche legten sich viele" (4,3). Verzweiflung erfüllt alle Herzen.
Ein schweres Gefühl absoluter Hilflosigkeit. Da kann man eben
nichts machen. Die politische Macht Hamans befindet sich auf
dem Höhepunkt. Er erfreut sich voller Unterstützung des Königs
und aller seiner Minister und Höflinge. "Und alle Diener des
Königs, die im Tore des Königs, beugten das Knie und warfen
sich nieder vor Haman, denn so hatte es der König seinetwegen
geboten" (3,2). Mordechai, der sich gegen Haman auflehnt,
bringt nicht nur keinen Nutzen, sondern schürt das Feuer des
Hasses nur noch mehr. Entsprechend werden die verbleibenden
Monate bis zur Ausführung des königlichen Dekrets nicht zur
Flucht oder zur Verschanzung genutzt. Und weil alle wissen,
daß nach der Ausführung niemand am Leben sein wird, der
die
Trauergesetze einhalten kann, entschieden sie, daß jeder über
sich selber schon heute Kaddisch sage - und das ein Jahr im
voraus!
Die Wende wird von Esther vorangetrieben. Sie versteht ihr
Erscheinen bei Achaschwerosch als die bloße Spitze des
Eisberges eines Prozesses, der vor allem in den Herzen abläuft.
"Gehe, versammele all die Jehudim, die gefunden werden in
Schuschan, und fastet um mich, weder esset noch trinket drei
Tage lang" (4,16). Nicht noch ein Fasten der Appetitlosigkeit
und der Aufgabe jeglicher Lebenshoffnung, sondern ein Fasten
begleitet von Gebeten: "die Fastentage und das Beten" (9,31).
Zigtausende Juden stehen hilflos vor ihrem Schöpfer. Sie
wissen, daß alles von seiner Hand und in seiner Hand ist. Sie
erkennen an, daß diese Dinge ihnen nicht einfach nur so
zustoßen, sondern die Hand G~ttes dabei am Werke ist.
Vielleicht sind deshalb Manche böse auf ihn. Die Erkenntnis
jedoch, daß G~tt hinter den Dingen steht, vermittelt -
paradoxerweise - ein bestimmtes Gefühl der Sicherheit. Das ist
ihre erste Begegnung mit der G~ttesfurcht, immer noch unter
dem Eindruck der Furcht vor Strafung; und diese Furcht vor
Strafe ist der Beginn einer Verbindung.
Die Furcht vor Strafe hat etwas Bedrückendes an sich. Furcht,
Angst - Zeichen von schrecklicher Schwäche. Im ihrem Innern
verbirgt sich jedoch eine Quelle der Kraft. Wenn G~tt so stark
und bedrohlich ist, kann man sich sicher auch auf ihn stützen
und ihn um Rettung bitten. Er lädt uns nicht nur Verantwortung
auf, sondern verläßt sich auch auf uns, und wir verlassen
uns
auf ihn. "Nahe ist der Ewige allen, die ihn rufen, die ihn anrufen
mit Wahrheit" (Psalm 145,18). Darin bestand die Kraft-für-G~tt
des Haman-Dekretes: "Das Abziehen des Siegelringes wirkte
mehr als die achtundvierzig Propheten und sieben
Prophetinnen, die Israel predigten" (Megilla 14a).
Erst nach dem Absinken in die tiefsten Tiefen der Hilflosigkeit,
erst, als Alle fühlten, wie ihre Hilflosigkeit vor G~tt kam, war
die
Zeit für eine schrittweise Erlösung gekommen. Am Ende des
dritten Tages setzt Haman Mordechai aufs königliche Pferd, der
nach den talmudischen Weisen folgende Psalmenverse im
Munde führt: "Ich erhebe dich, Ewiger... du hast heraufgezogen
aus der Unterwelt meine Seele, hast mich belebt, daß ich nicht
in die Grube sank... du bargst dein Antlitz, da war ich
erschrocken... da wandtest du meine Klagen in Reigentanz,
löstest mein Sackkleid und gürtest mich mit Freude" (30,2-12).
Einen Tag später wurde Haman an den Pfahl gehängt, und das
Rad des Schicksals begann, sich langsam in die andere
Richtung zu drehen.
Die Furcht vor Strafe wich langsam aber sicher der Furcht der
Majestät. Das Volk fühlte das bereits auf dem Nacken ruhende
Schwert, und sah es sich langsam von seinem Haupte
entfernen - dieses Volk lernte, die göttliche Macht zu schätzen,
und gleichzeitig die Liebe G~ttes zu seinem Volk Israel. Jetzt
fühlten sie wie nie zuvor, wie nahe G~tt ihnen wirklich war, und
nicht nur als Autorität von oben. Das reichte allerdings nicht
aus. Die Rettung erfolgte nicht auf direktem Wege aus der Hand
G~ttes, sondern auf verschlungenem Pfade. Die Juden
erhielten die Erlaubnis, sich zusammenzuschließen und ihre
Seelen zu verteidigen - auf sich selbst gestellt. Nun konnten sie
fühlen, wie göttlicher Mut in ihren Adern strömte, und
alles, was
sie unternahmen, von der Kraft des Ewigen, des G~ttes Israels
stammte. Sie merkten, wie G~tt auf sie vertraute und sie
bevollmächtigte, mit jener Kraft aufzustehen und zu kämpfen,
die er ihnen verliehen hatte. Die Furcht vor Strafe, die der
Furcht der Majestät gewichen war, begegnete nun der Liebe.
(Und es ist kein Zufall, daß die beiden letzten Buchstaben des
Wortes "Furcht" - jirah - die beiden Buchstaben am Anfang des
Wortes "Liebe" - ahawa - bilden; ScheLaH). Mit der Kraft
dieser
Liebe nahmen sie wiederum die Tora auf sich; diegleiche Tora,
die sie in der Vergangenheit am Berge Sinai unter dem Druck
von seiten der göttlichen Autorität angenommen hatten.
Wird es uns vergönnt sein, daß sich diese Entwicklung, die
G~tt
an unseren Vorfahren an diesen Tagen vollbracht hatte, an uns
wiederholt? Wird es auch uns vergönnt sein, von "Dienet dem
Ewigen in Furcht" zum "Dienet dem Ewigen mit Freude" und
Liebe zu gelangen?
| HaRav
Aviner
Greulicher Stolz
Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa
von "Ateret Kohanim" in der Jerusalemer Altstadt |
 |
"Wie ist zur Buhlerin geworden die bewährte Stadt" (Jeschajahu
1,21)!? Wie kann man nur auf die Idee kommen, in Jerusalem,
unserer heiligen Stadt, eine "Greuel-Parade" von falschgepolten
Menschen abzuhalten, deren Betätigung auch als "Buhlerei"
bezeichnet wird? (Rabbi Awraham Ibn Esra zu Ex. 20,12). Hat
doch die Tora bestimmt: "Und wenn jemand bei einem Manne
liegt, wie man bei einem Weibe liegt, einen Greuel haben sie
beide geübt, sie sterben des Todes, ihr Blut über sie" (Lev.
20,13).
Schon gar nicht verstehe ich, wie man so eine "Greuel-Parade"
eine "Pride(Stolz)-Parade" nennen kann. Worauf sind sie denn
so stolz? Stolz auf eine Sünde?! Im Gegenteil ! Über eine
Sünde muß man sich schämen und reumütige Umkehr
tun, und
zur Heilung gegen den bösen Trieb ankämpfen.
Wie kann man stolz sein und eine Parade in aller Öffentlichkeit
darüber abhalten, wie man seinem bösen Trieb nachgibt?! Die
Existenz des bösen Triebes im Menschen ist doch hinreichend
bekannt. Ein Jeder mit seinem Trieb. Allerdings hat der Mensch
auch Entscheidungsfreiheit. Darauf fußt die ganze Tora
(Maimonides, Gesetze von der Umkehr §5, Hal.3). Zwar ist es
manchmal schwer, seinen Trieb zu bezwingen, aber möglich ist
das immer, im Gegenteil: "Der Mühe entspricht der Lohn"
(Mischna "Sprüche der Väter, 5.Kap.).
Nicht nur, daß der Mensch über seine Taten entscheidet, er
hat
sogar Gewalt über seine Charaktereigenschaften. Wurde uns
doch vom Herrn der Welt auch die Besserung der
Eigenschaften geboten, der Persönlichkeit, des Charakters, wie
es heißt: "..und wandelst in seinen Wegen" (Sittenlehren, §1,
Hal.5, nach Dt. 28,9). Das ist eine schwerere Aufgabe als die
Besserung der Taten ("Der Weg der Frommen", Rabbiner
M.C.Luzatto, 11.Kap.), doch füllt sie uns mit großem
Optimismus. Wenn ein Mensch nämlich seinen Trieb bezwingt,
d.h. seine Natur, fällt ihm das bestimmt schwer (Maimonides
"Acht Kapitel", 4.Kap.). Wenn er aber seine Natur zum
Besseren ändert und nun der neuen Natur folgt - wie wohl fühlt
er sich dann! Der Herr der Welt teilt uns nämlich mit: Die
Menschen können über ihre Taten herrschen, und das ist ihre
Pracht, und die Menschen können ihre Natur ändern, und das
ist eine noch größere Pracht.
Wenn der Herr der Welt letztendlich uns etwas verbietet und es
einen "Greuel" nennt, dann ist das ein Zeichen, daß die Sache
nicht natürlich ist, denn die Tora kommt nicht daher, den
Menschen und seine Natur zu zerstören, sondern, im Gegenteil,
ihm Leben zu geben: "..daß er lebe durch sie. Ich bin der Ewige"
(Lev. 18,5). Dieser Vers steht unmittelbar vor den Inzest-
Verboten, damit der Mensch nicht sage, diese Verbote
zerstören sein Leben, vielmehr geben sie ihm das wahre Leben.
Darum ist es auch nicht wichtig, woher diese Neigung stammt,
ob genetischen oder psycho-sozialen Ursprungs, wie seriöse
Untersuchungen auf diesem Gebiet gezeigt haben (können auf
der Webseite www.atzat-nefesh.org abgerufen werden
[hebräisch/englisch]; diese Organisation gibt kostenlos und
anonym Telefonberatung auch zu diesen Themen, MoMiDo
20.00-23.00). Jedenfalls konnte bis heute keine Erblichkeit
solcher Neigungen festgestellt werden.
Auf jeden Fall macht es keinen Unterschied, denn Maimonides
schrieb bereits ausdrücklich, daß es ererbte und erworbene
Charaktereigenschaften gibt (Sittenlehren §1, Hal.2), und all
diese muß der Mensch verbessern und in den Wegen G~ttes
wandeln. Wie bereits erwähnt, fordert das manchmal viel Mühe
von ihm, wie es heißt: "ein Mensch wird zum Mühsal geboren"
(Ijow 5,7).
Darum ist diese "Pride-Parade" in Jerusalem, der Stadt, aus der
großes Licht in die Welt ging und noch gehen wird, ein
Ausspucken auf die Entscheidungsfreiheit des Menschen, jene
Entscheidungsfreiheit, die höchste Pracht des "Ebenbild
G~ttes"; ein Ausspucken auf den Glauben, daß der Mensch
sich ändern kann, in dem sich der ganze wunderbare
Optimismus des Menschengeschlechtes birgt; und auch ein
Ausspucken auf die natürliche, reine Familie.
Natürlichkeit ist es doch, die wir in diesen Zeiten suchen.
Natürlich ist es, wenn "der Mann an seinem Weibe hängt" (Gen.
2,24) - "und nicht an einem Manne" (Sanhedrin 58a).
Entsprechend ist der Körper der Menschen gebaut, und daran
hängt die Existenz des Menschheit, an der Fortpflanzung, und
auch Jene mit umgekehrter Neigung sind selber von einem
Vater und einer Mutter in die Welt gesetzt worden. Die
Ehepartner unterscheiden sich sowohl körperlich als auch
seelisch, darum wird die Frau "eine Gehilfin, wie sie ihm
zustehe" (Gen. 2,18) genannt - gerade weil sie anders ist, denn
wenn sie wie der Mann wäre, welchen Gewinn hätte er denn
davon? (siehe Rabbi Jizchak Abarbanel, Rabbi Ovadia Sforno
zur Stelle).
Ich kenne eine große Zahl von Menschen mit umgekehrten
Neigungen, die sich änderten, und die dann mit Genehmigung
einer offiziellen Stelle heirateten und nun eine glückliche Ehe
führen; natürlich unter der Voraussetzung, daß sie
sich wirklich
ändern wollen. Auf Einzelfälle läßt sich schließlich
keine
Wissenschaft bauen.
Auch die umgekehrte Neigung selber kann einer gewissen
Mäßigung unterworfen werden, einer Sublimation, und in Form
reiner Freundschaft weiterbestehen - ein geschätzter sozialer
Wert.
Trotzdem, obwohl wir den umgekehrten Neigungen die
Legitimation abgesprochen haben, bedeutet das noch lange
nicht, daß der diesen Neigungen Folgende kein Jude sei. Auch
wenn ein Jude sündigt, bleibt er dennoch Jude. Auch wenn sich
ein Jude unnatürlich verhält, bleibt er dennoch Jude. Jüdische
Nächstenliebe, Ahawat Israel, schließt alle ein.
Doch dieser Stolz - worauf?! Auf ein Verbot der Tora, auf das
die Todesstrafe steht? Und dann das Attribut "Die Fröhlichen"
-
worüber? Über eine Sünde? Wohl nicht, sondern über
Gutes
läßt sich fröhlich sein: "Licht ist ausgesäet
dem Gerechten, und
denen, die redlichen Herzens Freude sind" (Psalm 97,11). Doch
bei unserem Thema gibt es weder würdigen Stolz noch reine
Freude.
Entsprechend heißt es schon beim Propheten Zefanja: "..denn
alsdann werde ich fortschaffen aus deiner Mitte deine
hochmütig Jubelnden, und du wirst dich nicht ferner überheben
auf meinem heiligen Berge" (3,11).
Möge sich schleunigst an uns erfüllen: "Jauchze, Tochter Zions,
jubelt, Israel, freue dich und frohlocke mit ganzem Herzen,
Tochter Jeruschalajim!" (3,14), in reiner Freude der Heiligung
des göttlichen Namens.
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