DAS ZENTRUM FÜR
JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Ausgabe: R. Plaut
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"Betrachtungen"
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den Rabbi" auf deutsch
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als die Machon-Meir-Seite
Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT HA'ASINU
Nr. 478
3. Tischri 5765
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was
ist TOLERANZ wirklich?
Über
die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das
Gebot der Einwanderung nach Israel
Der
Holocaust
DAS
VOLK ISRAEL
Politik
und Judentum
Die
Tora und der Mensch
oder
"Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die
Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion
"2000"-
Israel und das Christentum
- Briefe der ehemaligen
Oberrabbiner Israels
- Israelfreundliche
Christen?
"Ich
bin ein Palästinenser"
Die
Sudeten von Palästina
König
Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der
Kampf um Israel
Wie
man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn
Erew Pessach auf Schabbat fällt
"Jerusalem
Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals
jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim
AUF HEBRÄISCH:
"Schall
und Ru'ach"
Kurze Vorträge von
Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten
Themen,
zum Zuhören
online,
desgleichen auf Französich
Allen Leserinnen und Lesern der "Betrachtungen" ein
gesegnetes und glückliches neues Jahr
Diese Woche in der Tora (Dt. 32,1-32,52):
Weltgeschichte von ihren Anfängen
bis zum Ende in kurzer
Gedichtform, nochmalige Ermahnung des
Volkes, Vorschau auf
Moschehs Tod.
| Am
Schabbes-Tisch...
Gesang, Schofarklang
Rav Se'ev Karov
|
Der Wochenabschnitt "Ha'asinu" ist die "Parscha des
Gesanges". Über den Charakter dieses Gesanges wurden in
allen Generationen Deutungen verfaßt, sowohl über seinen
Aufbau als auch über den Inhalt. Die talmudischen Weisen
sagten, dieser Gesang wurde von den Leviten im Tempel bei
den Zusatzopfern am Schabbat vorgetragen.
Was ist an diesem Gesang so besonders? Woher die
Gefühlswallungen beim bloßen Anhören?
Der Mensch denkt seine Gedanken und erlebt seine Erlebnisse.
Wenn er Andere an seinen Gedanken und Gefühlen beteiligen
möchte, benutzt er Worte. Er spricht Worte, die zu Sätzen
werden, oder schreibt Geschichten. Doch fast immer wird er das
Gefühl nicht los, seine Worte oder Schriften seien nicht
vollkommen und drücken nicht ganz genau das aus, was er
denkt und fühlt. Manchmal findet er überhaupt nicht die richtigen
Worte zum Ausdruck seiner Vorstellungen, und er sagt sich: Mir
fehlen die Worte. Woher kommt das?
Wir versuchen, Gegensätze miteinander zu verbinden.
Abstrakte Gedanken und Gefühle schweben in unendlichen
Weiten, und wir versuchen, sie in den beschränkten Rahmen
unserer Worte zu zwängen.
Wenn wir das Verhältnis von Sprache zu Gedanken wie das
Verhältnis von Körper zur Seele ansehen, dann können
wir
diesen Vergleich entsprechend auch für Schreiben und
Sprechen heranziehen.
Der Schöpfer der Welt verfaßte ein wundersames Werk, das
zwischen Himmel und Erde verbindet, zwischen dem Körper
und der Seele. Hier kommt der Gesang daher und durchbricht
Grenzen. Der Gesang ist in der Lage, viele Welten zu umfassen
- trotz der Worte. Nachmanides schrieb in seinem Kommentar
zum Gesang "Ha'asinu": "Dieser Gesang, uns ein wahrer und
treuer Zeuge, erwähnt alles auf uns Zukommende in genauer
Erläuterung" (zu Dt. 32,40). Danach bringt er Einzelheiten und
begründet seine Ansicht. Obwohl der Gesang "Ha'asinu" nur
kurz ist und wenige Verse umfaßt, enthält er doch alles
auf uns
Zukommende. Gibt es denn so etwas?
Es handelt sich ja um einen Gesang, und die Begabung des
Autors besteht gerade darin, unendlichen Welten in diesen
Worten Ausdruck zu verleihen; eine Art offenbares Wunder der
Verbindung von Himmel und Erde.
Diese Lehre entnehmen wir auch dem Gebot des
Schofarblasens, genauer: "den Klang des Schofars zu hören".
Der Schofar läßt eine natürliche und gleichzeitig göttliche
Stimme erklingen. Der Schofar, ein natürliches Musikinstrument,
läßt die Stimme G~ttes, wie er sich in der Natur offenbart,
erklingen. Der Schofar ist wohl das natürlichste
Musikinstrument. Die Schofartöne entströmen ihm ohne jegliche
Verbesserung durch Menschenhand. Das von uns benutzte
Horn ist von Natur aus hohl und kann gleich nach dem
Abtrennen vom Kopf des Tieres Töne erzeugen. Nicht umsonst
wurde die Übergabe der Tora am Sinai, und werden das
Kommen des Maschiach und die Wiederbelebung der Toten
von Schofarklängen begleitet. Die Offenbarung der Göttlichkeit
in der materiellen Natur kommt durch Schofartöne zum
Ausdruck. Es ist uns geboten, hinzuhören und Fähigkeiten
vertiefender Aufnahme zu entwickeln, die uns die Verbindung
von G~tt und Mensch, Körper und Seele erkennen läßt.
Die Vorzüge des Gesanges basieren auf der Kraft zur
intensiven Betrachtung und des Hinhörens auf Natur und
Leben.
Den Höhepunkt dieser Verbindung erreichen wir an Jom Kippur.
Dieser Tag ist auf eine bestimmte Zeit beschränkt und begrenzt.
Er fängt um eine bestimmte Uhrzeit an und läuft nach etwa
24
Stunden ab. Gleichzeitig birgt dieser Tag in sich die Begegnung
mit der Ewigkeit. Ein Tag, der uns eine spirituelle Erhebung
ermöglicht, die uns auf eine Stufe mit den Engeln bringen kann,
ein Tag, an dem wir als Kinder unserem himmlischen Vater
begegnen. "Schabbat schabbaton", der absolute Schabbat -
jeden Tag offenbart sich der Schöpfer in der Welt. An jedem
Schabbat "ein wenig von der kommenden Welt". An Jom Kippur
aber "Schabbat schabbaton", der Tag der höchsten göttlichen
Offenbarung in der Welt, der Höhepunkt des "rufet ihn an, da er
nahe ist" (Jeschajahu 55,6).
An Jom Kippur bleiben wir passiv. Wir ruhen. Man ißt nicht,
trägt keine Schuhe, stört die göttliche Wirklichkeit
nicht dabei,
uns zu durchdringen. Durch das Unterbrechen weltlicher
Aktivitäten kann es dem Menschen gelingen, die Stimme G~ttes
in seiner Seele zu hören. Wer es wirklich versteht, seine
Alltagsarbeit abzubrechen und hinzuhören, kann diese
Begabung des Gesanges erwerben, der die Beschränkungen
der Zeit und des Menschen durchbricht.
H A L A C H A
An Rosch Haschana ist es üblich, das Brot statt in Salz in Honig
zu tunken, als Zeichen für ein süßes neues Jahr. Bei
der
Abendmahlzeit tut man desgleichen mit einem Stück Apfel, über
den allerdings vorher der Segensspruch "bore pri ha'ez" zu
sagen ist, obwohl man schon Brot gegessen hat(!), und nach
dem Verzehr: "jehi razon melifanecha adonai elohenu w'elohe
awotenu, schetechadesch alenu schana towa umetuka" [Sei es
der Wille vor Dir, G~tt, unser G~tt und unserer Väter G~tt, uns
ein gutes und süßes neues Jahr zu geben]. Dieses kleine
Gebet
ist dabei die eigentliche Hauptsache, nämlich die Anregung zum
Nachdenken über die Gegenleistung für die Dinge, die man
sich
von G~tt erbittet. Darum kann man dem Apfel noch weitere
Symbole hinzufügen, zum Beispiel: Datteln [Tamar] - "Jehi
razon... awotenu, schejitamu ssonenu we'ojwenu" [...daß
unsere Hasser und Feinde zuendegehen]; Granatapfel (wegen
der großen Zahl seiner Fruchtkerne) - "...sche'nirbe s'chujot
kerimon" [...daß sich unsere Verdienste mehren wie (die Kerne)
eines Granatapfels]; Fische - "...schejifru wejirbu kedagim"
[...wie Fische fruchtbar zu sein und sich zu mehren]. Die
Bereitung von sauren oder bitteren Speisen ist zu vermeiden...
Quellen: Schulchan Aruch/Mischna Brura §583,
Kizur Schulchan Aruch §129, 9
| HaRav
Aviner
He, das ist meins! Rav Schlomo Aviner
|
![]() |
He, das ist meins!
Dieses Land hier ist meins.
Vielleicht haben Sie sich in der Adresse geirrt,
Abu Achmed und Abu Mustafa
He, das ist meins!
Unsre Stammutter Sara sagte:
"Vertreibe diese Magd und ihren Sohn,
denn nicht wird erben der Sohn dieser Magd
mit meinem Sohn, mit Jizchak".
He, das ist meins!
Ich lebe nicht mehr im Exil
in einem fremden Lande,
nicht mal im eignen Lande unter fremder Fuchtel.
Das ist mein Land
Das ist meine Regierung
Meine Armee
und meine Polizei.
Und Sie sind bloß mein Gast
Abu Achmed und Abu Mustafa
He, das ist meins!
Sie wollten mir wohl Angst einjagen
Abu Achmed und Abu Mustafa
Sie haben mir ein paar Pogrome veranstaltet
wie in Hebron, anno 1929
und auch 1936 und auch 1939
Ich habe keine Angst vor Ihnen
Sehen Sie sich vor!
Ich habe eine Armee und eine Polizei
He, das ist meins!
Sie sollten endlich wissen, wer hier der Herr im Hause ist
Abu Achmed und Abu Mustafa
Ich habe nämlich vor, in Ruhe und in Sicherheit in meinem Land
zu leben
Sie werden mich fürchten.
Wenn Sie mich nicht stören
werde ich Ihnen nichts tun
Doch wenn Sie Böses im Schilde führen
Denken Sie dran, wir haben Soldaten
und wir haben keine Angst vor Ihnen.
He, das ist meins!
Ich habe nur dies eine Land
gerade mal 28.000 Quadratkilometer
Und Sie, Abu Achmed und Abu Mustafa
haben zwanzig Länder
mit 14 Millionen Quadratkilometern
500mal soviel wie unser Land
also regen Sie mich nicht auf
denn am Ende verlier' ich die Geduld
und das werden Sie bedauern
He, das ist meins!
So steht es bei mir in der Tora
Abu Achmed und Abu Mustafa
und so steht es in Ihrem Koran
Sura 5, Vers 24
Sura 7, Verse 125 bis 133
Sura 17, Vers 106
Anscheinend haben Sie Ihr eignes Buch nicht gelesen
noch nicht ein einziges Mal
Schade!
He, das ist meins!
Davon gebe ich keinen Millimeter her
Abu Achmed und Abu Mustafa
Ich bin voll Mut, Erkenntnis und Glauben
und ich habe nicht vor, mich zu gefährden und ins Unglück
zu
stürzen
und habe auch keine Erlaubnis, Ihnen Land abzutreten.
He, das ist meins!
Das war schon immer meins
Und jetzt komm' ich zurück und nehm' es mir
Auf Befehl des Herrn der Welt
Der seine Präsenz wieder über Zion leuchten läßt
Macht Euch nichts vor, Abu Achmed und Abu Mustafa
Wegen der Augenwischerei von Politikern
und dem Zögern der Rabbiner
Denn ich geh nicht weg von hier
He, das ist meins!
Das ist das Erbe meiner Väter
Awraham, Jizchak und Jakov
an die Kinder Israels aller Generationen
Hört zu, Abu Achmed und Abu Mustafa
Hier gibt es keine arabischen Territorien
und keine arabischen Ländereien
sondern nur das Land unserer Väter.
Sie haben sich hier bloß breitgemacht
ohne unsre Erlaubnis.
Sie hatten doch niemals Ihr eignes Land
Und darum hören Sie gut zu:
He, das ist meins!
Mein Erbsitz auf immer und ewig!
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