DAS ZENTRUM FÜR
JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
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Anschrift: Sderot Hame'iri 2, Kirjat Mosche
IL - 91032 Jerusalem ISRAEL Tel. +972 2 6511906 Fax +972 2 6514820 http://www.machonmeir.org.il |
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Ausgabe: R. Plaut
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-Archiv der
"Betrachtungen"
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den Rabbi" auf deutsch
-früher aktualisiert (update)
als die Machon-Meir-Seite
Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT BO
Nr. 445
8. Schwat 5764
AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was
ist TOLERANZ wirklich?
Über
die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das
Gebot der Einwanderung nach Israel
Der
Holocaust
DAS
VOLK ISRAEL
Politik
und Judentum
Die
Tora und der Mensch
oder
"Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die
Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion
"2000"-
Israel und das Christentum
- Briefe der ehemaligen
Oberrabbiner Israels
- Israelfreundliche
Christen?
"Ich
bin ein Palästinenser"
Die
Sudeten von Palästina
König
Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der
Kampf um Israel
Wie
man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn
Erew Pessach auf Schabbat fällt
"Jerusalem
Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals
jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim
AUF HEBRÄISCH:
"Schall
und Ru'ach"
Kurze Vorträge von
Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten
Themen,
zum Zuhören
online,
desgleichen auf Französich
Diese Woche in der Tora (Ex. 10,1
- 13,16):
Die letzten drei Plagen: Heuschrecken,
Finsternis und Tötung
der Erstgeborenen; Definition des "ersten
Monates";
Vorbereitungen zum Auszug aus Ägypten:
Opferblut an
Türpfosten, Opferlamm essen; Pessachgesetze;
Kinder Israels
backen Matze; Gesetze von Tefillin und
Erstgeborenen der
Haustiere zur Erinnerung an den Auszug
aus Ägypten.
Der
Stand der Dinge...
|
"Und es war eine dichte Finsternis im ganzen Lande Ägypten
drei Tage, einer sah nicht den andern, und keiner erhob sich
von seiner Stelle drei Tage; aber bei allen Kindern Israels war
Licht in ihren Wohnsitzen" (Ex. 10,22-23).
Der Raschikommentar nennt zwei verschiedene Grade der
Dunkelheit: "Dichte Finsternis, daß sie einer den anderen jene
drei Tage nicht sahen, und noch drei weitere Tage Finsternis,
doppelt so stark wie die erste, daß keiner von seiner Stelle
aufstehen konnte; wer stand, konnte sich nicht hinsetzen, und
wer saß, konnte nicht aufstehen".
Diese Worte enthalten einen Hinweis auf den seelischen und
den spirituellen Zustand des Menschen und der Öffentlichkeit.
Wenn ein Mensch nicht die Leiden des Nächsten sieht und sich
von der Umgebung abkapselt, befindet er sich in seelischer und
spiritueller Finsternis, der ersten Stufe seines Niedergangs. Es
gibt allerdings eine schlimmere Stufe, wenn er nämlich nicht das
Vermögen und die psychische Kraft aufbringen kann, sich einen
Ruck zu geben und etwas zu tun, sich von seiner Ruhestatt
oder seinem Sitz zu erheben wegen seiner tiefen Depression
und Traurigkeit. Er steckt in doppelter Finsternis, in tiefer
Verzweiflung. Die Heilung von dieser Finsternis erfolgt durch
Erleuchtung der Seele. Das kann der Mensch durch
Heraustreten aus seiner Vereinzelung und aus seiner
Kleingeistigkeit erreichen, wenn er die Gesamtheit betrachtet
und in ihr aufgehen will. "..aber bei allen Kindern Israels war
Licht in ihren Wohnsitzen". Wenn sich der Mensch auf die
Erkenntnisstufe "allen Kindern Israels" erheben kann, wenn er
ein Idealist wird und zum Wohle der Allgemeinheit beisteuert,
dann leuchtet es in seiner Seele.
Nach dem Stand der Dinge leben wir in einer Generation von
starkem Licht, aber auch nicht wenig Schatten. Die
Schattenseiten resultieren in der Regel aus einer Überbetonung
materialistischer Privatinteressen, die verhindert, die Umgebung
zu sehen und sich in ihre Lage einzufühlen, und manchmal sind
wir so sehr mit uns selbst beschäftigt, daß wir uns nicht
mehr
aus eigener Kraft über diese Stufe erheben können. Darum
müssen wir "das Licht in unseren Wohnsitzen" einschalten und
verstärken durch eine idealistische und gemeinschaftliche
Einstellung, durch Mehrung guter Taten, durch ein Wandeln in
den Wegen G~ttes und dem Befolgen seiner Gebote, worüber
es heißt: "Gütig ist der Ewige gegen alle, und sein Erbarmen
ist
über all seine Werke" (Psalm 145,9), wodurch allen Kindern
Israels Licht in ihren Wohnsitzen vergönnt sein möge.
In Erwartung der vollkommenen Erlösung,
Rav Dov Begon
| Frage
und Antwort
Dr. Theodor Herzl Rav Schlomo Aviner
|
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Frage: Wie kann man als religiöser Jude für den Zionismus
sein, wo doch deren Gründer ein ungläubiger Ketzer war? Er
war ja noch nicht einmal dem Lande Israel treu, da er für den
Uganda-Plan eintrat!
Antwort: Allerdings war Herzl in seiner Jugend stark dem
Judentum entfremdet, der religiösen Terminologie nach würde
für ihn die Bezeichnung "ein in Gefangenschaft geratener
Säugling" gelten [d.h. jemand, der ohne jegliche jüdische
Erziehung aufwuchs]. Seine Verwirrung reichte soweit, daß er
zur Lösung aller jüdischen Probleme an eine
Massenkonvertierung aller Juden zum Christentum dachte. Im
Laufe der Zeit wandte er sich jedoch von diesen
Wahnvorstellungen ab, und in diesem Fall gilt das Gesetz, daß
man einem Ba'al Tschuwa, jemandem, der von seinen Sünden
umkehrt, seine früheren Taten nicht vorhalten darf. Es ist daher
weder aufrichtig, ehrlich oder moralisch, schon gar nicht religiös
zu rechtfertigen, auf Herzl Anschuldigungen zu häufen über
Dinge, von denen er sich abgekehrt hatte. Später weigerte er
sich sogar, anläßlich einer Audienz beim Papst dessen Hand
zu
küssen, was ihm als Heiligung des göttlichen Namens
anzurechnen ist.
Was den Uganda-Plan angeht, war das sicher ein großer
Fehler; allerdings fürchtete Herzl eine sich bedrohlich nähernde
Katastrophe und wollte nicht abwarten, bis es zu spät war.
Darüberhinaus gab es viele religiöse Menschen, die in dieser
Sache wie er dachten.
Herzl war in der Tat kein religiöser Mensch, doch hatte er
schließlich kein Patent auf den Zionismus, vielmehr handelt es
sich um ein Gebot der Tora. Der Herr der Welt gebot uns die
Einwanderung nach Israel, die Bebauung des Landes und die
Gründung eines Staatswesens dortselbst, wie die Tora viele
Male erwähnt: "Und ihr sollt austreiben [die Bewohner] des
Landes und sollt darin wohnen; denn euch habe ich das Land
gegeben, es zu besitzen" (Num. 33,53) - mit anderen Worten:
staatliche Souveränität. Nachmanides schrieb: "es ist uns
geboten, es [das Land Israel] nicht in den Händen anderer
Völker oder öde zu belassen" (Anmerkungen zum Gebot Nr. 4
des Maimonides). Vielmehr habe dieses Land in den Händen
dieses Volkes zu sein - d.h. als Staat.
Rabbiner Awraham Jizchak Kuk (erster Oberrabbiner Israels)
schrieb dazu: "Auch ein Ketzer hat die Möglichkeit, zionistisch
oder nationalistisch eingestellt zu sein, genau so, wie er es mit
den zwischenmenschlichen Geboten genaunehmen kann, weil
es sein Verstand oder die Regeln der Höflichkeit verlangen;
sollten wir deswegen etwa davon ablassen?! Nur daß wir diese
Gebote beachten, weil sie von G~tt gegeben wurden"
(Ginse Hara'aja III,24).
Nehmen wir ein anderes Beispiel: Eine Gruppe nichtreligiöser
Leute gründet eine Organisation, den benachteiligten
Minderheiten im Lande Israel zu helfen und für ihre Wohlfahrt
zu
sorgen. Wollte etwa jemand behaupten, daß von jetzt an die
Nächstenhilfe eine Sünde sei und wir uns dieser Organisation
nicht anschließen, nur weil deren Gründer nicht religiös
waren?!
Wir folgen dem Zionismus, weil es sich dabei um ein religiöses
Gebot handelt, und legitimieren damit in keiner Weise Herzls
Unreligiosität. So schrieb Rabbiner Kuk an seinen
Schwiegervater, den weisen Rabbiner Elijahu David
Rabinowitsch-Teomim (genannt "Aderet"): "Aus meinen Worten
ist kein Lob für Dr. Herzl, was seine Person an sich betrifft,
herauszuhören, vielmehr sagte ich, daß so eine Idee der
Verbesserung der Lage der Juden im Lande Israel nützlich sei.
Wären die nötigen Voraussetzungen unsererseits gegeben,
würde sie erfolgreich umgesetzt werden" (Ginse Hara'aja
III,16).
Rabbiner Kuk führte zum Vergleich den Neubau des zweiten
Tempels durch Herodes an, was uns in keiner Weise zwingt,
seine Lebensweise und seine übrigen Taten gutzuheißen
(Igrot Hara'aja 3.Bd., Nr.871).
Vielmehr wählt sich G~tt seine Boten selber aus. "Der Heilige,
gelobt sei er, benutzt als seine Sendboten alles, was er in
seiner Welt geschaffen hat" (Ginse Hara'aja III,26). Wir dürfen
G~tt nicht für seine Auswahl kritisieren, sondern müssen
vielmehr die Prinzipien der göttlichen Lenkung zu verstehen
versuchen. Sicher war Dr. Herzl nicht schlechter als der
götzendienende König Koresch, den G~tt zu seinem Sendboten
machte [indem er die Erlaubnis zum Bau des zweiten Tempels
gab]. Weiter schrieb Rabbiner Kuk: "Manchmal schickt diese
Kraft [der israelitischen Gemeinschaft] ihre Ausleger wie Blitze
in unerhörte Ferne, ...und trotzdem wird die Vorbereitung der
Erlösung dadurch in die Wege geleitet. So eine Vision gab es in
der Gründung der Erhabenheit des zweiten Tempels, als ein
kleiner Funken des messianischen Lichtes in weiter Ferne
Gestalt annahm in der Seele des götzendienenden Königs
Koresch, bis daß seitens dieses feinsten Lichtstrahls vom Lichte
des Maschiach die Prophetie zu ihrer Zeit ihn mit dem Namen
'Maschiach' bezeichnete: 'So spricht der Ewige von seinem
Gesalbten [=Maschiach], von Koresch'"(Jeschajahu 45,1;
Ma'amarej Hara'aja S.309).
Das Prinzip lautet: Nicht vom Munde Herzls leben wir, sondern
vom Munde G~ttes, nur daß Herzl zu Dingen aufrüttelte, die
in
der Tora stehen. Dafür erwarb er sich großes Verdienst,
und
das muß man anerkennen. Die Dinge begannen zwar nicht mit
ihm, sondern mit unserem Lehrer Moscheh, Moscheh ist
Wahrheit und seine Tora Wahrheit. Wie gesagt steht in unserer
heiligen Tora, daß man nach Israel einwandern, im Lande
wohnen und es besiedeln muß. Ferner ist uns geboten, das
Land zu bebauen, es zu ererben und zu erobern, eine Armee zu
gründen und für das Land in den Krieg zu ziehen, und
schließlich für Staatshoheit und Königsherrschaft zu
sorgen.
Das teilte uns G~tt schon ein paar tausend Jahre vor Herzl mit.
Auch wenn jemand Herzl gegenüber keine Dankbarkeit zeigen
will, so befreit ihn das noch lange nicht davon, auf G~tt zu
hören.
Ein anständiger Mensch wird jedoch dem "Erheber des Banners
der Wiederbelebung der Nation" (Igrot Hara'aja I, Nr. 294)
Dankbarkeit zollen, "dem Manne, der mit seinem Geiste das
Banner der Nation erhob" (ebda. Nr. 296). Weiter schrieb
Rabbiner Kuk an seinen Schwiegervater, nachdem er Herzls
Ideen zur Verbesserung der Lage der Juden im Lande Israel
gelobt hatte: "Was kann ich machen, wenn nach richtigen
Worten wie diesen sich Einige finden, die glauben, es sei eine
Rechtfertigung, G~tt behüte, von Worten der Bösewichte".
"Für
jemanden, der im Verdacht steht, das Gebot 'mit Gerechtigkeit
sollst du deinen Nächsten richten' (Lev. 19,15) zu übertreten,
können wir nicht die Verantwortung übernehmen, seine Worte
und seine Träume in unsere Überlegungen einzubeziehen"
(Ginse Hara'aja III,16-18).
Außerdem besserte sich Herzl im Laufe der Zeit. Wer schreibt:
"Die Rückkehr zum Judentum hat Vorrang vor der Rückkehr zu
den Juden" (Tagebuch, I,57) kann kein so furchtbarer Ketzer
sein. Oder wer schreibt: "Unsere Nation ist nur eine Nation
durch ihren Glauben" (ebda.); das ähnelt etwas den Worten von
Rabbiner Sa'adja Gaon, nach denen unsere Nation nur eine
Nation durch ihre Lehren sei. Oder "wir kennen unser
historisches Wesen einzig und allein im Glauben unserer Väter"
(ebda.).
In seinem Buch "Altneuland" legte Herzl seinem Helden
Friedrich folgende Worte in den Mund: "Errette dich G~tt, der
G~tt unserer Väter - und er wunderte sich über sich selbst,
wie
diese Worte auf seine Lippen kamen, da Friedrich doch seit den
Tagen seiner Kindheit, als er mit seinem Vater in die Synagoge
ging, nichts weiter über den G~tt seiner Väter wußte".
Sicher bedeutet Herzls Zionismus nicht das letzte Wort in dieser
Sache, sondern nur den Anfang und die Grundlage. So schrieb
Rabbiner A.J.Kuk, daß sich der Zionismus "nicht mit dem eng
begrenztem Umfang des Traumes von Dr. Herzl sel. begnügen
könne - mit all seiner Schönheit und Macht, entsprechend
dem
Werte" (Igrot HaRa'aja II, S.208-9).
Man muß zwischen Körper und Seele unterscheiden. Die
zionistische Bewegung war der "Körper des Zionismus", der mit
einer Seele versehen werden muß. "Der praktische und der
theoretische Zionismus, der politische und der diplomatische,
alle seine Verzweigungen zusammen, soweit ihr Potential bis
heute Wirklichkeit wurde, enthalten hohe und erhabene Dinge,
die mit allen unseren Kräften, den physischen und den
spirituellen, zu unterstützen wir aus der Tiefe des israelitischen
Wesens aufgerufen sind. Doch alle diese zusammen bilden nur
den zionistischen Körper. Wir sind aber dazu aufgerufen, sofort
diesem körperlichen Gebilde die Seele einzuhauchen, damit es
seinem Namen wirklich würdig wird" (ebda.).
Dann werden Sie alle dazu bringen können, dem Zionismus das
zu geben, was seine Quelle, die Bibel, ihm gibt: "Keine
Säuselstimme, wie wenn ein der Welt verhaßtes Volk sich
einen
sicheren Unterschlupf vor seinen Verfolgern erbittet, sondern:
das heilige Volk, das auserwählte der Völker, Jehuda das
Löwenjunge, erwacht aus seiner uralten Erstarrung" (ebda.).
"Man muß dieser großartigen Bewegung... Lebensschwung
geben, sie aus ihrer Kleinheit herausholen" (ebda). "Der Grund
für einen Mangel an Erfolg bei Allem, was sie begehren, liegt
darin, daß sie nicht die Grundlage aller Grundlagen an die
Spitze stellen, nämlich die Heiligkeit G~ttes, gelobt sei sein
großer Name, der die Kraft für Israels Existenz stellt,
wie das
Beispiel vom Schlüssel und der großen Kette, nach den Worten
der talmudischen Weisen. Andererseits sind die
Himmelsfürchtigen dazu verpflichtet, sich anerkennend und
friedlich mit Jedem auseinanderzusetzen, und ihn zum guten
Wege G~ttes heranzuziehen, der auch nur irgendeine gute
Sache für Israel tun will, selbst auf materielle und ferne Weise"
(Ginse Hara'aja III,16).
Zum Schluß wollen wir einige Auszüge von Herzls Brief an
das
Oberhaupt der Gerrer Chassidim, den Autor des Buches "Sfat
Emet" ansehen: "An den heiligen, über das Volk erhabenen
Mann, Rabbiner und Großer Israels". "Ein Jeder der Söhne
unseres Volkes, wenn er auch an die individuelle göttliche
Vorsehung glaubt, wird er dennoch nicht davon ablassen, sich
tätlich um die Verbesserung seiner Lage zu bemühen". "Diese
meine Ansicht kann meines Wissens nach nicht im Gegensatz
zu unserer wahrhaftigen Tora stehen, die mich dazu anspornt,
die jüdische Welt aufzurütteln, Versammlungen einzuberufen
und Zionismus zu gründen". "Wir stehen zu unserem Lager, alle
Arten von Juden, deren Verantwortung wir nicht auf uns
nehmen können, unter ihnen jene, die nicht dem Geiste des
Chassidismus entsprechen, aber auch orthodoxe Juden und
Chassidim, Rabbiner, die nach Torarecht urteilen - doch unser
Ziel ist eines: wie ein Mann uns zu sorgen und um das Wohl
unseres Volkes zu kümmern, und der Ewige, gelobt sei er, wird
unserer Hände Werk stützen". "Im Namen der Myriaden Israels,
deren Lage unter den Angriffen der Fremden unhaltbar wird, im
Namen der Myriaden Israels, die den Hauch des Hungers
spüren und jede sich bietende Arbeit für einen Hungerlohn
annehmen, im Namen der Myriaden Israels, die von einem
Unglück ins nächste stürzen... und sich mit den Nichtjuden
vermischen und den Namen Israels entweihen, im Namen der
Toragesetze, die in dieser Lage immer weniger Anwendung
finden, und im Namen G~ttes, der bei den Völkern entweiht
wird, flehe ich hiermit Eure Heiligkeit an...", "...der die Worte
Eurer Heiligkeit ehrt und respektiert" (aus dem Buch "Ragli
mewaßer" von Rabbiner David Moschkowitz, S.20).
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