DAS ZENTRUM FÜR JÜDISCHE STUDIEN IN ISRAEL
 
 
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Betrachtungen zum Wochenabschnitt
"Be'Ahawa ube'Emuna"
PARSCHAT PINCHAS
Nr. 417
19. Tammus 5763

AUSSERDEM AUF DEUTSCH:
Was ist TOLERANZ wirklich?
Über die Lebensnotwendigkeit unserer Verbindung zum Lande Israel
Das Gebot der Einwanderung nach Israel
Der Holocaust
DAS VOLK ISRAEL
Politik und Judentum
Die Tora und der Mensch
    oder "Wie wird ein Jude mit all den Geboten fertig?"
Die Konvertierung (Gijur) und das Tora-Judentum
Invasion "2000"- Israel und das Christentum
                          - Briefe der Oberrabbiner Israels
                          - Israelfreundliche Christen?
"Ich bin ein Palästinenser"
Die Sudeten von Palästina
König Sweeney, Bin Laden und der Friedensprozeß
Der Kampf um Israel
Wie man sein Haus in einem halben Tag für Pessach vorbereitet
Wenn Erew Pessach auf Schabbat fällt

"Jerusalem Reclamation Project"
Jüdische Besiedlung ehemals jüdischen Eigentums
in Jerusalem - Ateret Kohanim

AUF HEBRÄISCH:
"Schall und Ru'ach"
Kurze Vorträge von Rabbiner Schlomo Aviner
zu den verschiedensten Themen,
zum Zuhören online,
desgleichen auf Französich
 

Diese Woche in der Tora (Num. 25,10-30,1):
G~ttes Friedensbund mit Pinchas, dem Priester; Musterung der
Kinder Israels vor Jericho; Auslosung der Anteile am Lande
Israel; auch Töchter erben Land; Jehoschua zum Nachfolger
Moschehs erwählt; Opfergesetze für Wochentage, Schabbat,
Neumond und Feiertage.

17. Tammus - Fasttag,
Beginn der drei Wochen bis Tischa Be'Aw
 
 
Am Schabbes-Tisch...

Einige aber gleicher...

Rav Asri'el Ari'el
Ortsrabbiner der Siedlung "Ateret"

Jedes Jahr gibt es neue Aufregung um die sich ständig
weitende Einkommensschere. Die Ungleichheit bei den
Einkommen und beim Lebensstandard schreit zum Himmel. Der
neue Wirtschaftsplan, der weitere Kürzungen bei den
Sozialleistungen für die einkommensschwachen Schichten
vorsieht, verschärft die Situation weiter. Betrachten wir diese
Frage einmal aus der Sicht unseres Wochenabschnittes.

Der Gedanke der Gleichheit erscheint in der Tora in
verschiedenen Zusammenhängen. Vor allem fällt die Gleichheit
vor dem Gesetz von Bürger und Konvertit (Ger-Zedek) auf: "Für
die ganze Gemeinde sei ein und dasselbe Gesetz, für euch und
für den Proselyten, der bei euch weilt, ein ewiges Gesetz für alle
eure Geschlechter: vor dem Ewigen sei der Proselyt euch
gleich. Ein und dieselben Vorschriften und einerlei Recht
gelte für euch und für den Proselyten, der bei euch weilt" (Num.
15,15-16). Die ideologische Grundlage für diesen Gedanken
stammt aus dem Buche Ijow ("Hiob", 31,13-15): "Wenn ich
verachtet hätte das Recht meines Knechtes und meiner Magd,
in ihrem Streite mit mir: Was tät' ich, wenn G~tt aufstände, und
wenn er es rügte, was erwiderte ich ihm? Hat nicht in dem
Mutterleibe, der mich geschaffen, er ihn geschaffen? und ihn
gebildet in gleichem Schoße?" Wir alle sind die Geschöpfe des
Herrn der Welt. Im Grunde geht der Gleichheitsgedanke auf die
Schöpfungsgeschichte zurück. Die Tatsache, daß alle
Menschen vom gleichen Elternpaar abstammen, die Tatsache,
daß alle Menschen "im Ebenbilde G~ttes" geschaffen wurden,
bildet das Fundament für die grundsätzliche Gleichheit Aller.
"Dies ist das Buch der Nachkommen des Adam. Am Tage, da
G~tt den Menschen schuf, - in der Ähnlichkeit G~ttes machte er
ihn - Schuf er sie, Mann und Weib, und segnete sie und nannte
ihren Namen Mensch, am Tage, da sie geschaffen wurden"
(Gen. 5,1-2).

Man könnte also nach den vorgenannten Quellen erwarten, daß
die Tora uns zur Schaffung einer soweit wie möglich nach dem
wirtschaftlichen Gleichheitsprinzip orientierten Gesellschaft
anleiten würde. Einmal bot sich eine solche Gelegenheit, und
zwar bei der Aufteilung des Landes nach Stämmen und
Familien. Der einfache Wortlaut der Verse unseres
Wochenabschnittes scheint eine gleichmäßige Aufteilung
anzudeuten: "Diesen [die bei der Lagerung in den Steppen
Moaws gezählt wurden] werde das Land verteilt zum Eigentum
nach Anzahl der Namen. Den Vielen gibst du viel Eigentum, und
den Wenigen gibst du wenig Eigentum. Jedem nach Verhältnis
seiner Gemusterten werde sein Eigentum gegeben. ...nach den
Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie Eigentum bekommen"
(Num. 26,53-55). Wer der Sache jedoch weiter nachgeht, stößt
bei den talmudischen Weisen auf ein anderes Bild der Dinge.
Dort heißt es wie folgt: "Das Land wurde nur den Auszüglern
aus Ägypten gegeben, und die Aufteilung fand nur unter den
Anwesenden in den Steppen Moaws statt... Wie ging das vor
sich? Zwei Brüder, die aus Ägypten gezogen waren, einer hatte
9 Söhne, der andere einen Sohn. Vor ihnen ein Feld [das sie
nach jetziger Familienstärke zugeteilt erhielten], das einen
Ertrag von 5 Kor [Getreidemaß] erbringt. 9 erhalten je 1 Letech
[1 Letech=½ Kor, d.h. zusammen 4½ Kor], und einer erhält 1
Letech. Dann geben sie es an ihre Väter zurück. Danach
vererbten die Väter es den Söhnen: 9 erhielten die Hälfte [2½
Kor], und einer erhielt die Hälfte" (Toßefta zu Baba batra §7,
Hal.3). Erklärung: Die erste Aufteilung erfolgte entsprechend der
Generation, die ins Land eintrat. Doch diese "vererbten" ihre
Anteile an ihre Väter bzw. Großväter, die aus Ägypten gezogen
waren, und dann erfolgte eine neue Verteilung unter die Söhne
und Enkel. Der Sohn mit vielen Kindern erhielt genausoviel wie
der Sohn mit wenigen Kindern. So entstanden große
Unterschiede schon in der Generation, die das Land betrat, und
wer da viele Brüder hatte, mußte sich mit einem kleineren Anteil
als ein Einzelkind begnügen.

Demzufolge fordern wir nicht Gleichheit, sondern Mildtätigkeit,
Liebe und Brüderlichkeit. Die Hilfe am Nächsten erfolgt nicht im
Namen der Gerechtigkeit, sondern im Namen der Wohltätigkeit.
Der Reiche ist gefordert, nicht in seinem Egoismus zu
verharren. Er soll seinen armen Bruder als Teil von sich selbst
sehen, und sich um seinen Lebensunterhalt kümmern. Den
Ausgangspunkt bildet die Brüderlichkeit und das Eintreten
füreinander, und von hier entspringt die Notwendigkeit, für die
minimalen Bedürfnisse eines jeden Menschen zu sorgen, und
auch darüberhinaus: "Hinreichend für seinen Mangel (Dt. 15,8)
- selbst ein Pferd zum Reiten und einen Sklaven vor ihm
herzulaufen" (Ketubot 67b).

Das Streben nach wirtschaftlicher Gleichheit nimmt von
vornherein an, daß der Wert des Menschen von seinen
Errungenschaften abhängt, als ob ein Reicher mehr wert sei als
ein Mittelständler. Auf dieser Grundlage ist Konkurrenzneid
nicht zu vermeiden. Es werden sich immer Unterschiede
zwischen den Leuten finden lassen, und der Neid wird nicht
weichen, auch wenn die Unterschiede kleiner werden. Im
Gegenteil, gerade die Betonung der wirtschaftlichen Stellung als
Bewertungsgrundlage für den Menschen erzeugt eine verzerrte
Werteskala, bei der das Geld dem Menschen am Wichtigsten
ist. Die Einstellung muß eine genau umgekehrte sein. G~tt
schuf keine Einheitsherde von Doppelgängern. Er schuf die
Menschen unterschiedlich - in Allem: in den ihnen zur
Verfügung stehenden Mitteln, in ihren Begabungen, in ihren
Neigungen und Vorlieben. Gerade wegen dieser Unterschiede
kann jeder seinen ganz individuellen Beitrag zu Familie und
Gesellschaft leisten. Jeder hat seinen einen, einzigen und
einzigartigen Wert. So auch der Reiche und der Arme - alle
sehen sich als Bestandteil ein-und-derselben Gesellschaft.
Jeder Einzelne schätzt und respektiert sich selbst und seinen
Nächsten. Jeder ist mit seinem Anteil zufrieden, und jeder freut
sich, dem anderen helfen zu können. Der Arme verschafft dem
Reichen Ehre und Befriedigung. Der Reiche gibt seinem armen
Nächsten von seinem Besitz ab. Beide bauen zusammen eine
Gesellschaft von Brüderlichkeit und Demut, Ehre und
Wertschätzung, Mildtätigkeit und Güte - eine gesunde, geeinte
und mildtätige Gesellschaft, die der Bezeichnung "Königreich
von Priestern und heiliges Volk" (Ex. 19,6) würdig ist.
 
 
Kinder, Kinder...

Kind und Strafe

Rav Schlomo Aviner
Oberrabbiner von Bet El und Rosch Jeschiwa von "Ateret Kohanim" in der Jerusalemer Altstadt

Frage: Unser Junge benimmt sich schlecht, zerbricht
Gegenstände, wirft sein Essen auf den Fußboden, zieht seiner
Schwester an den Haaren usw. Gutes Zureden nutzt gar nichts,
er wird nur noch trotziger. Vielleicht sollte man ihm ein paar
saftige Hiebe verpassen, damit er sich benimmt?

Antwort: Um G~ttes Willen! Ein Kleinkind darf man nicht
bestrafen. Sicher sind Sie frustriert, genervt und enttäuscht.
Manchmal explodieren wir, weil wir schließlich nur Menschen
sind und keine Engel, aber das darf man nicht zur Methode
erheben und die Strafung eines Kleinkindes rechtfertigen, oder
es gar schlagen. Was ist also zu tun? Erziehen sie es!

Natürlich gibt es Ausnahmen - wie bei Allem auf der Welt.
Wenn ein Kind am offenen Fenster im vierten Stock herumturnt,
muß man es von dort sofort wegziehen und ihm eine
Behandlung angedeihen lassen, die es sein Lebtag nicht mehr
an so etwas auch nur denken läßt - und Fenstergitter
anbringen. Doch so etwas ist natürlich keine Erziehung,
sondern Festlegung eines engen Bedingungsrahmens, ähnlich
der Tierdressur. In Ausnahmefällen muß man ein Kind mithilfe
von Strafen und Schlägen dressieren. Darunter leidet zwar die
Erziehung, doch Lebensgefahr verdrängt Erziehung.

Was ist eigentlich "Erziehung"? Das Erwecken des
Tatendranges und der Identifizierung mit den Dingen, Stärkung
des Willens und Verinnerlichung. Das ist ein schweres und
langwieriges Unterfangen. Es reicht nicht, das Kind auf gute
Taten zu "programmieren", es muß vielmehr vom Charakter her
gut sein. Ein guter Mensch tut natürlich Gutes, aber auch ein
Mensch ohne gute Persönlichkeit kann Gutes tun, weil er unter
Druck steht, furchtsam ist oder Angst vor Strafe hat. In seinem
Inneren ist er dagegen, vielleicht haßt er sogar den Weg, den
man ihn zu gehen zwingt; darum steht zu befürchten, daß eines
Tages alles auseinanderfällt, wenn der Druck einmal nachläßt,
und noch Schlimmeres. "Übe den Knaben gemäß seinem
Wandel, auch wenn er alt wird, weicht er nicht davon" (Sprüche
22,6). Wenn die Unterstützung seinem inneren Wandel
entspricht, erwirbt er damit ein dauerhaftes Gut.

Erziehung bedeutet nicht nur Änderung des Verhaltens, denn
bei all ihrer Wichtigkeit muß sie von innerem Willen begleitet
sein. Je stärker die Verhaltensänderung dem eigenen Willen
zuwiderläuft, umso größer der innere Widerstand, bis die Sache
am Ende explodiert. Ein Kind treibt man nicht mit Strafen und
Schlägen an.

Nun mögen Manche auf den offensichtlichen Erfolg dieser
Methode hinweisen, wohingegen sanftes Zureden wenig Gehör
findet. Eine Ohrfeige wirkt sofort! - Das stimmt nicht. Wenn
immer wieder Ohrfeigen nötig sind, so ist das ein Zeichen, daß
der gewünschte Verhaltenswandel nicht stattfindet und das Kind
sich bloß opportunistisch den momentanen Gegebenheiten
anpaßt.

Denken wir daran, daß die Welt des Kindes keine leichte ist,
sondern eine Welt der Erwachsenen, in die es sich nicht immer
einfügen kann, voller Probleme mit Freunden, Lehrern,
Nachbarn, Verwandten - und sich selber. Eine ganze Welt voller
Auseinandersetzungen und Probleme. Es braucht
Bundesgenossen, ein paar Menschen, mit denen es gut
auskommt und ein Gefühl der Sicherheit, Hilfe und Freude
empfindet. Schläge muß es schon genug von der ganzen
Umgebung einstecken. Dieser Vorgang ähnelt dem
Laufenlernen: das Kleinkind geht ein paar Schritte und fällt hin,
geht und fällt hin - und so geht das mit den meisten Dingen im
Leben. So schuf der Herr der Welt seine Welt in seiner
Weisheit.

Das Kind aber braucht Jemanden, dem es voll vertrauen kann,
von dem es Wärme und Liebe empfängt, und das sind seine
Eltern und seine nächsten Erzieher.

Der Chafez Chajim wurde einmal gefragt, wie ein fleißiger und
beständiger Jeschiweschüler plötzlich außer Rand und Band
geraten kann. Er antwortete mit dem Beispiel des Kosaken,
dem Glanz der russischen Armee, ein außerordentlich mutiger
und disziplinierter Kämpfer. Nach einigen Jahrzehnten treuen
Dienstes wird er mit hoher Pension aus dem Armeedienst
entlassen - und verbringt den Rest seiner Tage im Wirtshaus
mit Sauferei und Schlägereien, nach denen er nicht selten im
Gefängnis landet. Wie läßt sich diese totale Wandlung
erklären? Ganz einfach: Auch als für die Disziplin
verantwortlicher Feldwebel war er nur mit seinem Körper bei der
Sache, aber in Gedanken saß er im Wirtshaus. In Wirklichkeit
fand überhaupt keine Änderung statt.

Auch dieser Schüler saß wohl mit seinem Körper in der
Jeschiwa, aber mit seinem Herzen, mit seinem Glauben und mit
seinen Interessen war er woanders, und nur der geordnete
Rahmen hielt ihn bei der Stange. Sobald er diesen Rahmen
verließ, folgte er ungehindert allen seinen Neigungen.

Dafür gibt es natürlich eine einfache Lösung: So einen
Menschen sein ganzes Leben lang in einem hermetisch
geschlossenen Rahmen zu halten. Die Frage ist nur, ob sich
das verwirklichen läßt.

Im Prinzip reicht es nicht, nur das Verhalten des Kindes zum
Guten zu ändern, man muß vielmehr seinen Glauben und seine
Neigungen anregen, um eine innere Veränderung
herbeizuführen. Manchmal stehen die äußerliche und die
innerliche Veränderung zueinander im Widerspruch. Die
Verhaltensänderung geschieht auf Kosten einer Entfernung von
seiner inneren Welt, ein kurzfristiger Gewinn zulasten eines
langfristigen Verlustes. Am Ende bekommt man dafür die
Rechnung präsentiert, mit Zinsen und Zinseszinsen.

Natürlich darf man dem Kind keine Schrankenlosigkeit erlauben,
natürlich muß man ihm Grenzen ziehen - aber nicht mithilfe von
Schlägen und Strafen. Auch den Zwang muß man in
bestimmten Grenzen halten und ihn vor allem mit der
Bestrebung begleiten, eine gewisse innere Zustimmung zu
erreichen, um ihn nicht brutal gegen den Willen zu setzen. Der
Zwang soll vielmehr dem Willen auf die Sprünge helfen: "Ich
zwinge dich, nicht weil ich gegen dich bin, sondern weil ich für
dich bin". "Nicht weil ich dir keinen Glauben schenke, sondern
im Gegenteil, weil ich dir vertraue, setze ich dir Grenzen".

Ziel ist die innere Veränderung. Wie wird sie erreicht? Mithilfe
von Erklärungen, Lernen, Geschichten, positiver Ermunterung,
und die Hauptsache: das gute Beispiel der Eltern. Wenn du
selber ein fröhlicher Mensch bist, werden deine Kinder auch
fröhliche Menschen werden. Wenn du ein Nörgler und leicht zu
Wutausbrüchen zu verleiten bist, werden deine Kinder ebenso
sein. Wenn du ein gutes Herz hast, werden deine Kinder auch
ein gutes Herz haben.

Kleine Kinder identifizieren sich ganz außerordentlich mit ihren
Eltern. Am Anfang beschränkt sich dies aufs Nachmachen,
später durch Verstehen und Zustimmung. Im Sohar [Hauptwerk
der Kabbala] steht, ein echter Erzieher gibt dem Nächsten keine
Befehle, sondern tut selber und hofft, daß Andere in seinen
Fußstapfen folgen werden.

Man muß zuerst sich selber erziehen, bevor man auf seine
Kinder losgeht. Überhaupt ist die Kindererziehung ein
langwieriger Prozeß, der sich auf Geduld, Liebe und Vertrauen
stützt. Strafen, schwere Rügen und Ausdruck mangelnden
Vertrauens gehören nicht zu den Grundpfeilern der Erziehung
und sind auch keine Wundermittel, sondern höchstens selten zu
gebrauchende Hilfsmittel. Die Hauptsache ist Liebe.
 

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